CH209288A - Einbauzylinder mit Handgriff- und Schlüssel-Antrieb für Einsteckschlösser. - Google Patents

Einbauzylinder mit Handgriff- und Schlüssel-Antrieb für Einsteckschlösser.

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Publication number
CH209288A
CH209288A CH209288DA CH209288A CH 209288 A CH209288 A CH 209288A CH 209288D A CH209288D A CH 209288DA CH 209288 A CH209288 A CH 209288A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
key
handle
locking
coupling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon Ag filed Critical Zeiss Ikon Ag
Publication of CH209288A publication Critical patent/CH209288A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/10Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam
    • E05B9/105Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam including disengagement means, e.g. opening from one side being still possible even if the key is inserted from the other side

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Einbauzylinder mit Handgriff- und Schlüssel-Antrieb für     Einsteekschlösser.       Einbauzylinder mit     Stiftzuhaltungen    für       Einsteckschlösser    werden überwiegend mit  einem Doppelzylinder ausgerüstet, d. h. in  dem     Schlossgehäuse    ist in der Mitte ein dreh  bares Schliessorgan für die Bewegung des  Riegels des     Einsteckschlosses    angeordnet und  beiderseits je ein Schliesszylinder mit geson  derter     Stiftzuhaltungsgruppe.    Diese beiden  Schliesszylinder werden abwechselnd mit dem  gemeinsamen Schliessorgan gekuppelt.  



  Es werden auch Einbauzylinder gebaut.  die nur auf einer Seite mit einem Schliess  zylinder mit     Stiftzuhaltungen    ausgerüstet  sind, während auf der andern Seite eine  Zelle mit Handgriff in dauernder Verbin  dung mit dem Schliessorgan steht. Mit Hilfe  dieses Handgriffes kann das Schliessorgan je  derzeit bewegt werden.

   Die Welle des Hand  griffes ist an einer Stelle     unrund    gestaltet  und auf diese Stelle drückt ein Federbolzen,  so dass Handgriff und Schliessorgan in der  Ruhelage mit einiger Sicherheit gehalten wer  den.     Gleichwohl    ist es möglich, den Hand-    griff und damit auch das Schliessorgan in  irgend einer andern Stellung zum Stillstand  zu bringen, und dann ist es von der andern  Seite mit Hilfe des Schliesszylinders nicht  möglich, das Schliessorgan in Bewegung zu  setzen, weil die zwischen Schliesszylinder und       Schliessorgan.    angeordnete Kupplungsvorrich  tung, die unmittelbar mit Hilfe des einge  führten Schlüssels zum Eingriff gebracht  werden soll, in das verdreht stehende Schliess  organ,

   das beispielsweise nach     DRP    478784  ausgeführt sein kann, nicht einzutreten ver  mag. Es ist in solcher Lage überhaupt nicht  möglich, den Schlüssel soweit in den Schliess  zylinder einzuführen, dass die     Zuhaltungs-          stifte    eingeordnet werden. Eine Drehung des  Zylinders ist also unmöglich und die Kupp  lung kann auch auf diesem Umwege nicht  zum Eingriff gebracht werden.  



  Diesem Übelstand soll nach vorliegender  Erfindung dadurch abgeholfen werden, dass  der Schlüssel die Kupplungsvorrichtung nicht      unmittelbar, sondern mit Hilfe elastischer  Zwischenmittel beeinflusst.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der  Einbauzylinder mit der elastischen     lbertra-          gungseinrichtung    in einem Ausführungsbei  spiel dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt den Einbauzylinder im senk  rechten Schnitt mit eingeführtem Schlüssel  und eingerückter Kupplung;       Fig.    ? zeigt den Einbauzylinder mit ein  geführtem, aber noch nicht bis zum Ende  vorgeschobenen Schlüssel. Die Kupplung ist  noch nicht eingerückt.  



       Fig.    3 zeigt einen zu     Fig.    ? gehörigen  Horizontalschnitt und       Fig.    4 zeigt einen zu     Fig.    1. gehörigen  Horizontalschnitt;       Fig.    5 zeigt einen senkrechten     Schnitt     durch den Zylinder, wobei die     Drückernuss          um    45   verdreht ist, so dass die Kupplung  nicht eingreifen kann;       Fig.    6 zeigt einen Horizontalschnitt     zii          Fig.    5;

         Fig.    7 zeigt einen Schnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.        \r    ;       Fig.    8 zeigt eine Ansicht des Zylinders  von der linken Seite     (Handgriffseite).     



  In allen Figuren ist der Drehzylinder mit  1 bezeichnet und die für die Aufnahme des  Dornes des Handgriffes mit einer     Vierkant-          höhlung    versehene Nuss mit 2. Das Schliess  organ ist immer mit 3 bezeichnet. Der Schlüs  sel ist mit 4 bezeichnet. Wenn man den  Schlüssel 4 zwecks Bewegung des Schliess  organes 3 in den Schlüsselkanal einführt,  dann trifft nach     Fig.    ? und 3 die Schlüssel  spitze 5 zunächst auf die eine Seite der  Brücke 6 eines gabelförmigen Schiebers 7.  Von der andern Seite her legt sich gegen  diese Brücke 6 eine Zunge 8, die in     Fig.    9  gesondert dargestellt ist und die unter dem  Druck einer starken Wendelfeder 9 steht.

    Der Schieber 7 und die Zunge 8 werden um  fasst von dem Kupplungsschieber 10, der  durch Federn 11 und 11' vorgetrieben werden  kann. Die Feder 9 ist aber wesentlich kräfti  ger als die Federn 11 und 11' zusammen. Der  Schieber 7 und damit auch der ihn umrah-         inende        Kupplungsschieber    10 werden mit  Hilfe der Zunge 8 durch die starke Feder 9  zurückgedrückt und in der     entkuppelten     Ruhelage gehalten, so     dass    das Schliessorgan  3     jederzeit.    vom Handgriff aus mit Hilfe der  Nuss 13     gedreht    werden kann.

   Erfolgt nun  aber von der Lage nach     Fig.    2 aus ein     Vor-          wärtsdrüeken    des     Schiebers    7 mit Hilfe der  Schlüsselspitze 5, dann wird dem Kupplungs  schieber 10     Bewegungsfreiheit.    gegeben, und  wenn er, wie das in den     Fig.    2 und 3 dar  gestellt ist, in seiner     Bewegungsrichtung    die  Höhlung 12 im Schliessorgan 3 vorfindet.

    dann kann der Kupplungsschieber 10 in die       14öliliing    1 ? des     Schliessorganes    3 eintreten  und der Zustand der Kupplung zwischen  Schliesszylinder 1 und Schliessorgan 3, wie er  in den     Fig.    1 und 4 dargestellt ist, ist voll  zogen. Das Schliessorgan wird gedreht, sobald       der    Schlüssel 4, der inzwischen die     Zuhal-          tiingsstifte    eingeordnet. hat, gedreht wird,  und die mit Hilfe der Schrauben 1.3, 13' mit       dein    Schliessorgan festverbundene Nuss 2  dreht sich     finit.    Auch der auf der Innenseite  der Tür angeordnete (in der Zeichnung nicht  dargestellte) Knauf oder andere Handgriff  folgt der Drehung.

    



  Anders dagegen, wenn, wie in     Fig.    5 und  6 dargestellt, die Nuss ? und das Schliess  organ 3 um beispielsweise 45   verdreht sind,  dann liegt vor dem Kupplungsschieber 10  keine Höhlung im Schliessorgan; der Schie  ber 10 trifft gegen volles     Material    und kann  nicht     eingerückt    werden. In diesem Falle       werden,    wie das in den     Fig.    5 und 6 bereits  als vollzogen dargestellt ist, mit Hilfe der  Schlüsselspitze zunächst nur der Schieber 7  und die Zunge 8 entgegen dem Druck der  Feder 9 vorgeschoben, so dass der Schlüssel  4 die     Zuhaltungsstifte    einordnet, während.  wie erwähnt, der Kupplungsschieber 10 noch  nicht in das Schliessorgan eingreifen kann.

    Beginnt man jetzt mit Hilfe des Schlüssels 4  den Schliesszylinder 1 zu drehen, so wird man  nach mehr oder weniger grosser Drehbewe  gung in die Stellung kommen, bei welcher  der Kupplungsschieber 10 in die Höhlung, 12  des Schliessorganes eintreten kann. Das ge-           schieht    dann sofort unter dem Druck der     I'e-          derchen    11 und 11', denen jetzt kein Gegen  druck der Feder 9 entgegensteht.

   Der Schliess  zylinder 1 ist dann mit dem Schliessorgan 3  gekuppelt, obwohl es bei Beginn des Schliess  versuches nicht in seiner normalen Ruhelage  stand, und die Schliessbewegung des     Schliess-          organes    3 zwecks Verschiebung des Riegels       bezw.    der Falle des     Einsteckschlosses    kann       volllzogen    werden.  



  In den     Fig.    4 und 6 sind die Nuss 2 und  die Gehäusewände der Übersichtlichkeit hal  ber fortgelassen. Der Kupplungsschieber 10  ist in     Fig.    10 in doppelter Grösse in Ansicht  und in einem Schnitt nach     C-D    dargestellt.  Der innere kleinere     Schieber    7 ist in     Fig.    11  ebenfalls noch einmal vergrössert abgebildet.  



  Vorstehende Beschreibung der Figuren  lässt erkennen, dass der Schlüssel jederzeit  vollständig in den Schliesszylinder eingeführt  werden kann, und dass der Kupplungsschie  ber 10 sofort oder nach mehr oder weniger  grosser Drehung des Schliesszylinders die  Kupplung zwischen Schliesszylinder 1 und  Schliessorgan 3 selbsttätig herstellt. Die in  der Einleitung erwähnte Unsicherheit in der  Lage des Handgriffes mit dem Schliessorgan  3 ist unschädlich gemacht. Die Übertragungs  vorrichtung zwischen Kupplung und Schlüs  selspitze kann natürlich auch in anderer  Weise gestaltet werden. Beim dargestellten  Ausführungsbeispiel werden hinter dem  Kupplungsschieber 10 liegende, dauernd ge  spannte Druckfedern benutzt, und eine stär  kere Gegenfeder hält den Schieber zurück,  bis der Schlüssel eingeführt ist.

   Man kann  die Einrichtung auch so ausführen, dass erst    der eingeführte Schlüssel     eine        Feder    spannt,  die ihrerseits     dann    den Kupplungsschieber  vorwärts treibt. Wesentlich ist, dass der  Schlüssel sich ganz einführen lässt, auch wenn  zunächst die Kupplung nicht eingreifen kann,  dass er vielmehr nur eine Feder freigibt oder  spannt, die ihrerseits den Kupplungsschieber  im geeigneten Moment einspringen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einbauzylinder für Einsteckschlösser, des sen Schliessorgan von zwei Seiten her, und zwar einerseits mit Hilfe eines Handgriffes und anderseits mit Hilfe eines Schliesszylin ders mit Stiftzuhaltungen bewegt werden kann, wobei das Schliessorgan mit dem Hand griff dauernd gekuppelt ist, während der Schliesszylinder jeweils durch Einschieben des Schlüssels mit dem Schliessorgan zu kup peln ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen dem innern Zylinderende und dem Schliessorgan liegende Kupplungsglied durch den Schlüssel über elastische Zwischenmittel beeinflusst wird, die die vollständige Einfüh rung des Schlüssels auch dann zulassen, wenn ein Kupplungseingriff nicht möglich ist,
    so dass das Kupplungsglied durch den Schlüssel bei dessen Einführen sofort zum Eingriff ge bracht wird, wenn das Schliessorgan in nor maler Ruhelage steht, bei verdreht stehendem Schliessorgan aber in Richtung auf das Schliessorgan zu unter Spannung gesetzt wird, die nach einer Teildrehung des Schliess zylinders die Kupplung selbsttätig bewirkt.
CH209288D 1939-02-10 1939-03-14 Einbauzylinder mit Handgriff- und Schlüssel-Antrieb für Einsteckschlösser. CH209288A (de)

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CH209288A true CH209288A (de) 1940-04-15

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CH209288D CH209288A (de) 1939-02-10 1939-03-14 Einbauzylinder mit Handgriff- und Schlüssel-Antrieb für Einsteckschlösser.

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CH (1) CH209288A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016903A1 (de) * 1979-03-15 1980-10-15 Firma Aug. Winkhaus Drehgriffeinheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0016903A1 (de) * 1979-03-15 1980-10-15 Firma Aug. Winkhaus Drehgriffeinheit

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