CH209719A - Kolbenpumpe für Flüssigkeiten. - Google Patents

Kolbenpumpe für Flüssigkeiten.

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CH209719A
CH209719A CH209719DA CH209719A CH 209719 A CH209719 A CH 209719A CH 209719D A CH209719D A CH 209719DA CH 209719 A CH209719 A CH 209719A
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CH
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pump
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Maurice Towler John
Hathorn Towler Frank
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Maurice Towler John
Hathorn Towler Frank
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Description


      Kolbenpumpe    für Flüssigkeiten.    Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe  für Flüssigkeiten.  



  In manchen Fällen haben Pumpen dieser  Art gegen einen ständig zunehmenden Ge  gendruck zu arbeiten, bis eine festgesetzte  maximale Druckhöhe hinter dem     Auslass-          ventil,    vom Zylinder aus gesehen, erreicht  worden ist. Dann muss die Fördermenge der  Pumpe entweder abgeleitet oder durch ein  Sicherheitsventil abgelassen werden, oder  man ist genötigt, die Pumpe stillzulegen.  



  Unter Hochdruck     wird    im folgenden ein  Druck von 400     kg/em@    und höher,     unter     Niederdruck ein     Druck    unter 25<B>kg</B>     /cm'    ver  standen; unter Schnellauf eine Hubzahl von  500 bis     ca.        1500/min.,    unter     Langsamlauf     eine Hubzahl unter 500 /min.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung  der üblichen Ableitung oder eines Sicherheits  ventils, in der Weise, dass die Pumpe zwar  weiter arbeitet, aber aufhört Flüssigkeit vom         Pumpzylinder    zu entsenden, wenn der fest  gesetzte Maximaldruck     hinter    dem Auslass  ventil erreicht ist. Falls aber beispielsweise  der Druck infolge     Undichtheit    fällt, wird die  Pumpe automatisch den Verlust ausgleichen,  so dass zum Beispiel im Fall ihrer Anwen  dung bei einer hydraulischen Ballenpresse  feste Arretierungen am Ende des     Pressganges     ohne Schaden gebraucht werden können, wo  bei die Pumpe den Ballen unter Druck hält,  bis er fest     umdrahtet    ist.

   Bei     einer    bevorzug  ten Ausführungsform der Erfindung ist die  Pumpe mit hin- und hergehenden Kolben  von hoher Geschwindigkeit ausgerüstet, und  ihre Fördermenge verändert sich automatisch  mit dem Druck, so dass innerhalb eines weiten  Druckbereiches der     Kraftverbrauch    relativ  konstant bleibt,     indem    die eingeschlossene       Flüssigkeit    bei einem festgesetzten Maximal  druck hinter dem     Auslassventil    in eine Pump  kammer     gep-resst        wird,    und der Kolben die      eingeschlossene     Flüssigkeit    komprimiert, ohne  dass diese Flüssigkeit gefördert wird.  



  Die Erreichung des gleichen Zweckes ist  bereits versucht worden durch das Anbringen  eines Gefässes, das mit     Flüssigkeit    gefüllt  wird und in ständig offener Verbindung mit  dem Zylinder einer bekannten hydraulischen  Pumpe steht. Dabei war der Rauminhalt des  Gefässes so     bestimmt,    dass die Verdrängung  durch den Kolben einen nicht höheren als den  zum voraus bestimmten maximalen Druck  innerhalb des Zylinders     erzeugte.     



  Bei dieser letzteren Ausführungsform be  steht die     Verbindung    zwischen dem Gefäss  und dem     Plimpzylinder    in einer verhältnis  mässig langen und engen Röhre, die in ihrer  Längsachse eine rechtwinklige     Biegung    auf  weist.  



  Aus den Versuchen. die mit     Pumpen    mit  hin- und     hergehenden    Kolben gemacht wur  den, die mit einem derartigen Gefäss versehen        -aren,    hat sieh ergeben,     da.ss    diese     Anordnung     Unbrauchbar ist für eine Pumpe, von der ver  langt wird, dass sie eine grössere Menge       Flüssigkeit    bei     niedrigem    Druck fördert.

   Es  wurde     gefunden.    dass die Luft. die     normaler-           <  <     eise in der Flüssigkeit     gelöst    ist. im     Pump-          zvlinder    frei wird. wenn der Druck sinkt.  Die so frei     gewordene    Luft, findet ihren     Weg     in den horizontalen Teil des etwas verengten  Rohres,     das    den     Pumpzylinder    mit dem oben       erwähnten    Gefäss verbindet.

   Wenn nun der  Druck, gegen den die Pumpe beim     Föderhub     zu fördern hat, ansteigt, wird die Flüssigkeit  im     Pumpzylinder    komprimiert und längs des  horizontalen Rohres um die     reehtwinlrlir;e     Biegung in das Gefäss gepresst, wobei die  Luft mitgenommen wird. Beim Ansteigen des       Druelzes,    gegen den die Pumpe zu arbeiten  hat, wird diese Luft wieder innerhalb des  Gefässes in der Flüssigkeit     gelöst,    so     dass    sieh  die     Kompressibilität    des     Gefässinhaltes    nicht  stark verändert, und die Pumpe daher bei  hohem Druck zufriedenstellend arbeitet.

   So  bald aber der Druck, gegen den die Pumpe  arbeitet. nachlässt, wird die Luft in dem Ge  fäss aus der Flüssigkeit entweichen, sich in  der Biegung des verengten     Durchgangrohres            ansammeln    und ein Luftkissen zwischen dem  Gefäss und dem     Pumpzylinder    bilden. Dieses  Luftkissen setzt die     Fördermenge    der Pumpe  bei niedrigem Drucke sehr stark herab und  die Pumpe wird bei niedrigem Druck relativ  wenig fördern, da sich immer mehr Luft in  diesem Durchgang ansammelt. Anderseits  wird die Pumpe, wenn das     Auslassventil    voll  ständig     geschlossen    bleibt, genügend Druck  in dem Gefäss erzeugen, um die Luft wieder  in Lösung zu zwingen.

   Also wird eine solche  schnellaufende Pumpe zufriedenstellend ar  beiten bei Drucken, die dem Maximum nahe  stehen, wenn die Fördermenge der Pumpe  verhältnismässig unbedeutend ist, aber die  Pumpe arbeitet bei niedrigem Druck relativ  schlecht.  



  Es wurde     gefunden,    dass für eine     zufrie-          denstellende    Leistung einer schnellaufenden       Hochdruckkolbenpumpe    folgende Bedingun  gen eingehalten werden müssen:  Das mit dem Zylinder verbundene Gefäss  muss in bezug auf das     Auslassvent.il    der  Pumpe so angebracht sein, dass irgendwelche  L     iifl.    die sieh im Gefäss befindet, selbsttätig  zum     Aiisliissventil    getrieben wird, um dort  durch die Pumpe ausgetrieben zu werden. Die  Luft kann dabei dem     Auslassventil    in einer  der zwei folgenden Arten zugeführt werden.  



  A. Sie kann nur infolge ihres geringen  spezifischen Gewichtes durch die Flüssigkeit  in dem Gefäss zum     Auslassventil    emporsteigen.  In diesem Fall muss das Gefäss vertikal oder  schräg nach oben und unterhalb des Pump  zylinders angebracht sein, wobei die     Auslass-          öffnung    des Gefässes dem     Auslassventil    am  Zylinder     gegenüberliegt.     



  B. Sie kann durch die gepumpte Flüssig  keit     mitgeseheppt    werden, wobei das     Auslass-          ventil    der Pumpe am äussern, d. h. am vom  Zylinder abgekehrten Ende des Gefässes an  gebracht sein muss. In diesem Fall kann das  Gefäss in jeder Neigung zwischen vertikal  und horizontal     entweder    in gleicher Höhe  mit dem     Pumpzylinder    oder ober- oder unter  halb des     Pumpzylinders    angebracht sein.  



  Um die Fördermenge der Pumpe zu regu  lieren, ist die Anwendung einer Zusatzkam-           mer,    die in Verbindung mit dem     Pumpzylin-          der    steht, bei einer langsam laufenden Pumpe  mit hin- und     hergenhenden    Kolben, d. h.       einerPumpe    mit     einerHubzahl    unter     500/min.     (also zum Beispiel 50-100 Umdrehungen  pro Minute), tatsächlich unmöglich, da bei  der grossen Verdrängung solcher Pumpen die  Zusatzkammer relativ sehr gross sein müsste.

    Im Falle einer schnellaufenden Pumpe mit  1500 Umdrehungen pro Minute zum Beispiel  würde die Kolbenverdrängung 1/10 derjeni  gen einer äquivalenten (gleicher Leistung)  Pumpe betragen, die mit 150 Umdrehungen  pro Minute läuft. Infolgedessen würde die  schnellaufende Pumpe eine Zusatzkammer  von nur     1/"o    des Rauminhaltes einer langsam  laufenden Pumpe von gleichem Druck be  nötigen. Wenn natürlich die langsam lau  fende Pumpe bei einem niedrigeren Druck  arbeitet, muss     die    Grösse der Zusatzkammer  entsprechend grösser sein.  



       Vorzugsweise    sollte der Kolben den Zy  linder beim Entleerungshub fas vollständig  ausfüllen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Kol  benpumpe für Flüssigkeiten, gekennzeichnet  durch eine den schädlichen Raum des Zylin  ders vergrössernde Kammer, die an den Zy  linder angeschlossen ist, und durch eine derar  tige Anordnung des.     Auslassventils    gegenüber  der Kammer, dass in der Kammer enthaltene  Gase selbsttätig dem     Auslassventil    zuströmen,  wobei durch den vergrösserten schädlichen  Raum die Fördermenge     reguliert    wird und  der Kolben bei einem vorbestimmten maxi  malen Druck hinter dem     Auslassventil    die  eingeschlossene Flüssigkeit komprimiert,  ohne dieselbe zu fördern.  



  Damit die Erfindung verstanden und rich  tig ausgeführt wird, soll im folgenden eine  beispielsweise     Ausführungsform    derselben  gezeigt werden, bei der ein Gefäss verwendet  wird, das an allen Seiten geschlossen ist mit  Ausnahme der Seite, die an dem Zylinder an  geschlossen ist, und eine andere beispiels  weise Ausführungsform, bei der :die Pumpe  durch das Gefäss fördert.         Fig.    1     ist    ein vertikaler Längsschnitt  durch eine     schnellaufende        Hochdruckpumpe          mit    hin- und hergehendem Kolben und einem  geschlossenen, vertikal angebrachten Gefäss.  



       Fig.    2 ist ein ähnlicher     Schnitt,    stellt  aber eine     Ausführungsform    dar, bei der das       Auslassventil    am äussern Ende des Gefässes  angebracht ist, die Kammer also zwischen       Pumpzylinder    und     Auslassventil    liegt, so  dass das     Innere    des     Gefässes    einen Teil des       Ausströmungsweges    der     komprimierbaren     Flüssigkeit in der Pumpe darstellt.  



  Bei beiden     Beispielen        ist    die Pumpe von  der Art, wie sie in den Ausführungen der  Patentschrift Nr. 205288 beschrieben worden  ist, bei der also der Kolben den Pumpenzy  linder am Ende jeden Hubes fast vollständig  ausfüllt, so dass der Zylinder vor jedem neuen  Ansaughub sozusagen vollständig geleert       wird.     



  In den Zeichnungen bedeutet a den eine Zy  linderbohrung enthaltenden     Pumpblock,        b    den  Kolben, c die     Pumpzylinderbohrung,    d ein  pilzförmiges     Einlassventil,    das am einen Ende  des     Pumpzylinders    angebracht     ist,    so dass es  dem Kolbenboden gegenüber liegt, feine dem  Zylinder angeschlossene Kammer, die hier  durch ein abnehmbares Gefäss     gebildet    ist,  K einen geraden und freien Durchlauf     bezw.     Öffnung, der das Innere des Gefässes f mit  der     Pumpzylinderbohrung    verbindet,     h    ein  Rollen- oder Kugellager,

       das    direkt auf einer       Exzenterscheibe    i montiert ist, um den     Hin-          und    Hergang des     Kolbens    zu bewirken und       J    Bohrungen zur     Aufnahme    d .er Federn, die  den Kolben bei jedem Ansaughub     :heben.     



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist das Gefäss f, durch welches  der schädliche Raum des     Zylinders    vergrössert  wird, lotrecht unter dem horizontalen Pump  zylinder angeordnet, so dass im Gefäss. befind  liche Luft automatisch zum     Auslassventil     strömt,     resp.        aufsteigt,    um durch die Pumpe       ausgestossen    zu werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  ist das Gefäss f lotrecht über dem horizon  talen     Pumpzylinder    angeordnet und trägt an  seinem     obern        resp.    äussern Ende das Auslass-           ventil    der Pumpe.

   Dadurch wird die Flüssig  keit innerhalb des Gefässes ständig gewechselt  und führt die Gase dem     Auslassventil    selbst  tätig zu, denn das Innere des Gefässes stellt  einen Teil des     Ausströmungsweges    dar, durch  den die Pumpe bei jedem Förderhub die Flüs  sigkeit     hindurchtreibt.    Das Verbleiben von  Gasen innerhalb des Gefässes von vorbestimm  tem Fassungsvermögen oder des etwas ver  engten Durchganges     g    wird so verunmöglicht  oder wenigstens auf einen verschwindend  geringen Betrag beschränkt.  



  Eine der Hauptanwendungen der darge  stellten Pumpen ist diejenige in Verbindung  mit einer hydraulischen Ballenpresse und     um     den Gebrauch und die     Arbeitsweise    einer  solchen Pumpe zu erklären, wird im folgen  den eine solche Anlage beschrieben.  



  Bei     Verwendung    dieser Pumpe ist die hy  draulische Presse von normaler Bauart, ausser  dass das Steuerventil keine     Mittelstellun-          einnimmt,    da die Pumpe, wenn der Ballen  vollständig gepresst ist, immer noch weiter  läuft, um den     Presszylindern    Flüssigkeit zu  zuführen, wobei feste Anschläge angebracht  sind, die ein weiteres Zusammenpressen der  Ballen verhindern. Bei der Anwendung der  bisher üblichen Pumpe müsste man die ge  förderte Flüssigkeit entweder aus der Presse  abführen oder durch ein Sicherheitsventil  entweichen lassen, oder aber die Pumpe  müsste gestoppt. werden.  



  Die übliche     langsamlaufende    Pumpe ar  beitet mit einem oder mehreren hin- und her  gehenden Kolben,     wobei    jeder Zylinder  einen sehr grossen Rauminhalt besitzt,     ver-          tn     <B>0</B> iehen mit demjenigen der dargestellten  Pumpe mit dem Zusatzgefäss F. Infolgedessen  muss der Kolben, wenn der Druck in den       Presszylinder    ansteigt, eine. grosse Flüssig  keitsmenge im     Pumpzylinder    zuerst kompri  mieren, bevor das     Auslassventil    geöffnet wird  und Flüssigkeit zum     Ballenpresszylinder    ge  fördert wird.

   Die Menge der bei jedem     Kol-          benstoss    geförderten Flüssigkeit wird in dem  Masse herabgesetzt, wie die Flüssigkeit kom  primiert werden muss, um dem Druck im       Ballenpresszylinder    zu überwinden und das         -Auslassventil    zu öffnen.

   Der vergrösserte  schädliche Raum. durch den die Fördermenge  reguliert wird, ist bei der dargestellten Pumpe  im     Verhältnis    zur Kolbenverdrängung so ein  gestellt, dass wenn der     vorbestimmte    Maxi  maldruck     hinter    dem     Auslassventil        erreicht     ist, der ganze Hub des Kolbens gerade aus  reicht um die eingeschlossene Flüssigkeit  auf den festgesetzten Druck zu komprimieren,  aber nicht mehr ausreicht, um (las     Auslass-          ventil    der     Pumpe    gegen den schon     erreichten     Druck im     Ballenpresszylinder    zu öffnen.

   Es  wird also nicht mehr gefördert. Das heisst.  wenn der Kolben fortfährt., hin- und herzu  gehen. wird die Flüssigkeit im     Pumpzylinder     und der Kammer entsprechend komprimiert  und sich dann wieder     ausdehnen,    so dass die  Energie (mit.

   Ausnahme des Reibungsver  lustes), die     znr        komprimierung    der Flüssig  keit verbraucht wird, beim     Rückwärtsgehen     des     Kolbens    zurückgegeben wird. indem sich  die     Flüssib-keit    wieder     ausdehnt.        Wenn    also  der Ballen vollständig gepresst ist und der       Presstisch    wegen der festen Anschläge, nicht  mehr     weiter    pressen kann, so ist der vorbe  stimmte Maximaldruck erreicht und die  Pumpe fährt fort, bei voller Geschwindigkeit  zu laufen, ohne dass irgendwelche Flüssig  keit in den     Ballenzylinder    gefördert wird.

    Die Leistung, die jetzt notwendig ist, um die  Pumpe bei     1llaximaldruck    laufen zu lassen,  hat nur den Reibungsverlust zu decken. Da  keine weitere Förderung von     Flüssigkeit.     durch die Pumpe mehr stattfindet, ist also  keine     I\otwendi;keit    vorhanden. ein Sicher  heitsventil oder eine andere Art eines Ab  flusses     anzubringen.    Es ist klar, dass die  Fördermenge der Pumpe durch den ver  grösserten schädlichen Raum in dem Masse  abnimmt, d. h. reguliert wird, wie der Druck  bis zur Maximalhöhe ansteigt, so dass die  notwendige Kraft zum Antrieb der Pumpe       über    ein weites Druckgebiet praktisch kon  stant bleiben kann.  



  In Fällen, in denen es wünschenswert ist.       da.ss    die Fördermenge der Pumpe bis zur Er  reichung eines     beztimmten,        unter    dem maxi  malen Förderdruck liegenden Mitteldruckes      konstant bleibt, können     Ventile    vorgesehen  werden, die den Pumpenzylinder von der Zu  satzkammer abschliessen, um die volle     För-          derfähigkeit    der Pumpe auszunützen, ohne  Förderschwankungen infolge Druckzunahme,  bis der oben erwähnte     Mitteldruck    erreicht  ist,

   bei welchem das oben     erwähnte    Ventil  die     Verbindung    zwischen dem     Pumpzylinder     und der Zusatzkammer herstellt, wobei dieses  Ventil zweckmässig automatisch betätigt wird.  Ferner kann vorteilhaft der Rauminhalt des  Gefässes, durch das der schädliche Raum  vergrössert wird. durch passende     Mittel    vari  iert werden, zum Beispiel durch das An  bringen eines     axial    einstellbaren Kolbens,  so dass der maximale Druck variiert werden  kann, bei dem die Pumpe nichts mehr fördert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe für Flüssigkeiten, gekenn zeichnet durch eine dem Zylinder ange schlossene Kammer, durch welche der schäd liche Raum des Zylinders vergrössert wird, und durch eine derartige Anordnung des Auslassventils gegenüber der Kammer, dass in der Kammer enthaltene Gase selbsttätig dem Auslassventil zuströmen, wobei durch den vergrösserten schädlichen Raum die Förder menge reguliert wird, und der Kolben bei einem vorher bestimmten Maximaldruck hin ter dem Auslassventil die eingeschlossene Flüssigkeit komprimiert, ohne dieselbe zu fördern.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge- kenr_zeichnet, dass das Auslassventil am Pumpzylinder der Öffnung gegenüber liegt, die die Kammer mit dem Pump zylinder verbindet. 2.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kammer zwischen dem Pumpzylinder und dem Auslassventil angebracht ist, so dass sie einen Teil des Förderweges in der Pumpe bildet, indem die geförderte Flüssigkeit während des Pumpens gezwungen ist, durch die Kam mer hindurchzuströmen. 3. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dass die Kammer an allen Seiten geschlossen ist mit Ausnahme der Seite, die an den Pumpzylinder angeschlossen ist. 4.
    Pumpe nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kammer durch ein ab nehmbares Gefäss gebildet ist. 5. Pumpe nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen die Zylinderbohrung enthaltenden Pumpenblock mit einer Öff nung, die mit der Pumpenzylinderbohrung in Verbindung steht, zum Anschluss eines abnehmbaren Gefässes von vorbestimm tem Fassungsvermögen. 6. Pumpe nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der schädliche Raum, abgesehen von dem durch den Anschluss der Kammer erzeugten, praktisch gleich Null ist.
CH209719D 1937-08-16 1938-08-15 Kolbenpumpe für Flüssigkeiten. CH209719A (de)

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