CH210023A - Verfahren zur Steuerung des Stromes in Entladungsplasmen und Gasentladungsgefäss zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Steuerung des Stromes in Entladungsplasmen und Gasentladungsgefäss zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Verfahren zur Steuerung des Stromes in Entladungsplasmen und Gasentladungsgefäss zur Durchführung des Verfahrens. Versucht man, das Plasma einer Bogen entladung mit Hilfe eines Gitters zu steuern, das auf negative Spannung geben das Plasma gebracht wird, so beobächtet man, dass mit anwachsender negativer Steuerspannung die Brennspannung der Röhre allmählich zu nimmt bis zu einem bestimmten kritischen Wert der Gitterspannung UgI@,
bei welcher ein plötzliches Abreissen des Stromes eintritt. Diese Verhältnisse sind in den Fig. 1 und 2 schematisch zur Darstellung gebracht, von denen die Fig. 1 ein Schaltbild und die Fig. 2 ein Diagramm zu diesem Schaltbild zeigt.
Nach Fig. ,1 sind beispielsweise eine etwa mit Quecksilberdampf .gefüllte Röhre 1 mit Gitter 2 und ein Widerstand R in Übli cher Weise in den Stromkreis einer Batterie E geschaltet; an die Stelle der Batterie könnte selbstverständlich auch eine Wechsel spannung treten;
-das Gitter 2 liegt an einer Hilfsspannung U,; diese Spannung kann in beliebiger Weise - sei es durch eine Gleichstromquelle, sei es, wie beispielsweise dargestellt, durch einen Transformator vermittelt werden.
In dem Diagramm der Fig. 2 sind als Abszisse die negative Gitterspannung U,, und als Ordinate die Bogenspa7"nnung UB auf getragen.
Arbeitet man zum Beispiel im Quecksil berbogen unter einer bestimmten Bogentem peratur, der sogenannten kritischen Tempera- tur, bei deren Überschreitung die Steuer wirkung des Gitters 2 sehr rasch ausser ordentlich stark verringert wird, so kann man die Bogenspannung UB bei einer Be triebsspannung E von 110 V durch .die ne gative Gitterspannung bis auf etwa 50 V steigern,
worauf der Strom ziemlich rasch verschwindet. Der Verlauf der Bogenspan nung UB bezw. des Bogenstromes J$ ergibt sich aus dem Diagramm der Fig. 2, wenn man unter der obergenannten kritischen Temperatur bleibt, die bei weiteren Gittern mit Millimetermaechenbreite für Quecksilber- dampf hei ca. -80 bis 40 C liegt, bei Git- tern mit enger Maschenweite entsprechend höher.
Bis zu einer gewissen Gitterspannung U,rr, die von der Maschenweite, dem Strom usw. abhängt, lässt sich der Bogenstrom stetig steuern und die Bogenspannung UB wächst in diesem Gebiet beim Quecksilber bogen stetig von der Brennspannung UB, @ (Anfangsspannung) bis auf ungefähr<B>50</B> V; dies entspricht der Spannung UBK. Geht man mit der negativen Gitterspannung noch höher, das heisst überschreitet man den Wert U4K. so nimmt der Strom sehr rasch ab und ver schwindet plötzlich in zirka einigen 10-5 Se kunden.
Mit andern Worten, die UB Kurve würde bis zu dem in Fig. ? gezeigten Punkt A stetig verlaufen, bei Überschreiten des Punktes A hingegen, das heisst bei Wachsen der Gitterspannung U, über den Wert U,.K hinaus würde der Strom plötzlich abreissen. Die maximal stetig erreichbare Bogenspan nung L'BK ist ziemlich unabhängig von der Maschenweite des Gitters und nimmt lang sam mit der Spannung E im Anodenkreis bis etwa, höchstens<B>70</B> bis 80 V zu.
Wollte man bisher den Strom in möglichst weiten Grenzen stetig steuern, so musste man eine Anodenspannungsquelle E wählen, die nicht viel grösser ist, als die Spannung UBK. Bei höheren Anodenbetriebsspannungen wird das aussteuerbare Stromintervall immer kleiner und der sehr rasch verschwindende Reststrom kann in Selbstinduktionen, die sich im Anodenkreis befinden, hohe tber- spannung hervorrufen, zu deren Abwehr die bekannten -Massnahmen nötig sind.
Sowohl vom Standpunkt der stetigen Stromsteuerung aus, als auch vom Stand punkt der Vermeidung von Überspannung im Anodenkreis aus, ist es also unter allen Umständen sehr erwünscht, das letzte steile Stück des Stromabfalles zu verhindern.
Mit andern Worten, die Erfindung strebt an, unter Beibehaltung von genügend hohen Anodenspannungen (nach dem Aus führungsbeispiel wesentlich über UBK lie gend) zu verhindern, dass der Strom nach Erreichung des Punktes A plötzlich ab reisst.
Erzielt wird dies erfindungsgemäss da durch, dass nach Erreichung des Steuer- spannungsgebietes (U,K), in welchem bei weiter anwachsender Steuerspannung ein Abreissen des .Stromes erfolgen würde, die Steuerwirkung des Gitters so verringert wird, dass der Strom beliebig langsam ver schwindet, bezw. dass ein gewünschter konstanter Strom sich einstellt.
Der Grund nämlich, warum dieses steile Stück der Kurve von A-B (Fig. 2) auf tritt, liegt offenbar darin, dass bei Erreichen einer Bogenspannung vom kritischen Werte LIBK, wobei der Spannungsanteil (UBh bis UB, in unmittelbarer Nähe .der Gitterlöcher liegt, der -Steuerungsmechanismus labil wird. Die Träger- oder Ionendichte in der Nähe der Gitterdrähte nimmt infolge der ge steigerten Trägergeschwindigkeiten ab.
In folge dieser verringerten Trägerdichte wer den die Ionenschichten um die Gitterdrähte dicker, wodurch die Spannung UB noch wei ter steigt, wodurch die Trägerdichte wie- derum verringert wird mit gleichzeitiger Zunahme der Dickt- der Ionensehichten usw.
Der letzte Grund dürfte also darin lie gen. dass in diesem Stadium die Ionen schichten um die Drähte äusserst rasch in der Dicke mit der Gitterspannung wachsen, und dem restlichen Bogen so viel Träger ent ziehen, dass dadurch der Strom abreisst.
Das Gitter ist also in .diesem Zustande sozusagen zu wirkungsvoll und man muss es in seiner Wirkung schwächen, damit das Abreissen des Stromes nicht eintritt.
Dieses ,;Schwächen" der Gitlerwirkung in diesem Zustand kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, Die Dicke der Ionenschicht um die Drähte hängt ab von der angelegten Gitter spannung und von der Trägerdichte des Plasmas. Eine Beeinflussung beider Grössen kann den gewünschten Erfolg herbeiführen.
Zunächst kann die Spannung am Gitter so beeinflusst werden, dass man nach Errei chen des kritischen Wertes U,K die gegen das Plasma negative Gittempannung wieder abnehmen lässt, in Übereinstimmung mit dem weiteren Abnehmen des Bogenstromes, bezw. dem weÜeren Anwachsen der Bogen spannung.
Je nach dem zeitlichen Verlauf der Gitterspannung nach dem Durchlaufen von Ug.F{ kann man erreichen, dass der Strom entweder beliebig langsam verschwindet oder konstant bleibt, oder bei Wiederan- wa.cbsen der gegen das Plasma negativen Gitterspannung wieder zunimmt.
Praktisch kann dieses zum Beispiel so geschehen, dass in den Gitterkreis eine Spannung oder eine Spannungsbegrenzung, herrührend vom Bo- genstrcm oder der Bogenspannung oder de ren zeitlichem Anstieg oder auch von beiden gemeinsam eingeführt wird, die ein Anstei gen der gegen das Plasma negativen Gitter- spannung von U, über % unter allen Um- stälnden verhindern, so :
dass die Ionenschich- ten um die Gitterdrähte nicht zuschnapper. können. Da im allgemeinen der Gitterstrom bei konstanter Gitterspannung dem Bogen strom proportional ist, kann eine .Strom beeinflussung auch vom Strom eines zweiten Gitters herrühren, das konstante Gitterspan nung besitzt. Man kann auch den -Strom .des Steuergitters selbst :dazu benützen, wenn der Steuerstromkreis so gebaut ist, dass mit ab nehmendem Gitterstrom eine genügende Er niedrigung der ,gegen das Plasma negativen Gitterspannung eintritt, z.
B. mit stromab hängigen Widerständen. Oder man kann auch einen 'feil :der Gitterstromquelle so aus bilden, dass deren Spannung genügend stark vom Gitterstrom abhängt. Bei Röhren, die mit stark veränderlichem Strom arbeiten, wird man die Gitterspannung sozusagen in zweierlei Weisen vom Bogenstrom beeinflus sen müssen.
Einmal wegen der oben erwähn- ten Schwächung der gegen das Plasma nega tiven Gitterspannung mit verschwindendem Strom und zweitens, weil zur gittermässigen Beeinflussung grösserer Bogenströme auch grössere Gitterspannungen erforderlich sind.
Beide Strombeeinflussungen der Gitter spannung verlangen eine gleichsinnige Ände rung der Gitterspannung mit :dem Strom und man wird beide, wenn möglich, in derselben Schaltung zu vereinigen suchen.
Man kann aber auch das Steuergitter be einflussen durch Rückwirkung von der Bo genspannung her oder auch durch Rückwir kung der Spannung eines praktisch isolier- ten Hilfsgitters, das sich zwischen Steuer gitter und Anode befindet, wobei natürlich mit wachsender Bogenspannung die @Steuer- gitterspannung abnehmen muss.
Auf Vermeidung von Schwingungen zum Beispiel durch Dämpfungswiderstäade par allel zu Spulen muss geachtet werden.
Man kann in diesen Fällen den Strom eines Lichtbogenrohres bis nahe auf Null ohne Sprung aussteuern.
Ein zweites Mittel, um die Wirksamkeit des :Steuergitters zu beeinflussen, ist ein zweites iGitter im Bogen. Jedes frei im Plasma befindliohe Steuergitter vergrössert bei genügend grosser angelegter negativer Sparnnung durch, die Beschleunigung, welche die Elektronen in der Gitterebene erleiden,
und die zu einer vermehrten Ionisierung im Gitteranodenraum führt, die Trägerdichte zwischen Gitter und Anode, während die Trägerdichte zwischen Gitter und Kathode verhältnismässig wenig beeinflusst wird. Bringt man also zwischen iSteuergitter und Kathode ein Hilfsgitter an,
so kann man durch dessen Spannung die Trägerdichte des Plasmas zwischen beiden Gittern nach Be lieben einstellen. Um ein "Zuschnappen" der Ionenschiehten am .Steuergitter zu vermeiden.
muss in :der Nähe des Durchganges durch die kritische Gitterspannung die negative ;Span nung am Hilfsgitter so gesteigert werden, dass die Plasmadichte am eigentlichen :Steuer- bitter so stark anwächst, da--ss der noch vor handene Reststrom nicht abreisst, sondern be liebig langsam verschwindet, :da ja die Steuerwirkung jedes Gitters mit steigender Trägerdichte abnimmt.
Dies kann so ge schehen, :dass die beiden Gitterspannungen zwangläufig so gekoppelt :sind, dass bei Er reichen der kritischen Spannung Ugg am Steuergitter die negative iSpannung am Hilfsgitter genügend rasch anwächst, wobei natürlich auch hier Rückwirkungen seitens des Bogenstromes oder der Bogenspannung, wie weiter oben beschrieben, benützt werden können.
Die beschriebenen Methoden sind natür- lich nicht nur für HK-Dampf, sondern für Plasmen in allen Dämpfen und Gasen an wendbar bei Gleich- oder Wechselspa,nnungs- betrieb.
Es gibt ausserordentlich viele MögAiehkei- ten für die Verwircklichung des Erfindungs gedankens, wobei alle diese Möglichkeiten ge meinsamen haben: 1. das Ansteigen der negativen Gitter spannung bis zum Wert LT@K, ?. Durchgang durch diesen Wert mit konstanter Gitterspannung, 3. nach Durchgang abnehmender Span nungsverlauf im Gitter je nach Zweck;
man kann, mit andern Worten, einen beliebigen Verlauf der Gitterspannung, aber niemals Überschreitung von UgK, das jedoch -durch laufen werden muss, wählen.
In Fig. 2 ist beispielsweise und schema- tisch der Verlauf der Kurve der Bogenspan nung, bezw. von oben gesehen, die Kurve des Bogenstromes nach. Durchschreiten des Punk tes A bis zu dem Punkt D gestrichelt ange deutet.
Daraus erhellt, dass, wenn U,K erreieht war und von dem Punkt A aus die Gitter spannung wieder abnimmt, die Bogenspan nung UB wächst und der Strom IR allmäh lich abnimmt; der Verlauf der Kurve A-D hängt davon ab, in welchem Masse die Gitter spannung abnimmt; bleibt man bei einem Wert der Gitterspannung, der unter LT,.h liegt, stehen, so erhält man einen entspre chend konstanten Stromwert.
Selbstverständlich kann der ganze Ver lauf der Gitterspannung vorwärts und rück wärts auch periodisch wiederholt werden, in dem abwechselnd der Bogenstrom auf O ver ringert wird und dann seinen vollen Wert erreicht und umgekehrt. In allen diesen Fällen ist das Abreissen des Stromes vermie den; der Strom ist in beliebigen Grenzen stetig steuerbar.
Um das Abreissen zu verhindern, kann man zum Beispiel im Starkstromgebiet an sich bekannte Relais benutzen, die beim Durchschreiten von UgK, beeinflusst vom Bo gen- oder Gitterstrom oder auch von der Bo genspannung oder der Spannung eines zwi schen Anode und Steuergitter befindlichen Hilfsgittern, das zum Beispiel über eine Drosselspule oder einen Widerstand mit der Kathode verbunden ist, die Gitterspannung senken.
Man kann auch die aus der Hoch frequenztechnik bekannten, verschiedenarti gen Rückkopplungen benutzen, natürlich in Gegenschaltung.
Fig. 3 zeigt zum Beispiel eine Schaltung zur Vermeidung von Überspannungen, bei welcher ein Kondensator C die Rückführung der Gitterspannung besorgt. Statt der Ka.pa- zität C kann man aber auch einen Ohmschen Widerstand verwenden. Die Widerstände r1 und r2 dienen zur richtigen Einstellung.
Ist in diesem Falle der Wert UK, das heisst der Punkt A erreicht, so hat, wie an Hand von Fig. 1 und 2 beschrieben, die Anodenspannung die Tendenz, plötzlich und stark anzuwachsen. Dieses Anwachsen der Anodenspannung wirkt sich sofort über den Kondensator C und den Widerstand r1 auf das Gitter 2 aus, und zwar in dem Sinne, dass sich die negative Spannung des Gitters gegen die Kathode verringert. e ist eine eventuell erforderliche und übliche Vorspa.n- nung für das Gitter 2.
Die Ausführungsform der Fig. 4 unter- seheidet sich von jener der Fig. 3 lediglich dadurch, dass die Verringerung der negati ven Gitterwirkung nicht kapazitiv, sondern direkt vollzogen wird. Der Vorgang ist. an sich derselbe; das heisst bei Erreichung von U,K überträgt sich das Anwachsen der Ano denspannung direkt auf den Gitterkreis im Sinne einer Verringerung der negativen Gitterspannung.
Die Ausführungsform der Fig. 5 arbei tet zur Erreichung des gesteckten Ziels mit einem Hilfsgitter 3 zwischen dem Steuer gitter ? und der Anode. Dieses Hilfsgitter 3 ist über einen Punkt K und die Wider- stände r, und r2 an der Kathode angeschlossen. Die beiden Gitter 2 und 3 sind gemeinsam über den Widerstand r2 mit der Kathode verbunden.
Bei Erreichung von Ugr, bezw. bei der Tendenz, den Wert UK zu übersteigen, steigt die Spannung des Hilfsgitters 3 in dem glei chen Masse an, wie die Spannung der Anode und wirkt über den Widerstand r2 im Sinne einer Verringerung der Gitterwirkung des Steuergitters 2 auf dieses ein.
Man kann aber die Anordnung der Fig. 5 auch so treffen, dass das Hilfsgitter 3 entbehrlich wird; in diesem Falle wäre lediglich der Punkt K direkt mit der Anode zu verbinden, wie in Fig. 5 gestrichelt an gedeutet.
Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Anordnung, bei welcher durch Verwen dung eines Hilfsgitters die Beschaffenheit des Plasmas so verändert wird, dass bei Er reichung von UgR .die Steuerwirkung des Steuergitters verringert wird. Das Hilfs gitter ist hier mit 4 bezeichnet und befindet sieh zwischen dem Steuergitter 2 und der Kathode;
es ist an ein Gerät 5 angeschlossen, welches in an sich bekannter Weise so .ge schaltet ist, dass die Spannung .des Hilfs gitters 4 gegen die Kathode im Abreiss:ge- biet negativer wird.
Die Beeinflussung er folgt nach dem gezeichneten Ausführungs- beispiel sowohl in Abhängigkeit von der Anodenspannung über einen Widerstand r3, als auch über einen Widerstand r4 in Ab hängigkeit von dem Anodenstrom. Da in diesem Falle sowohl .das Anwachsen der Anodenspannung, als auch das Verschwinden des Anodenstromes bei direkter Verbindung mit dem Hilfsgitter 4 dieses positiver machen würden,
was wohl bei direkter Verbindung mit dem Steuergitter günstig wäre (wie an Saud der Fig. 3 und 4 ,gezeigt), aber in diesem Falle bei Anschluss an :das Hilfs gitter dem angestrebten Zweck gerade entge gengesetzt wirken würde, muss das Gerät 5 eine an sich bekannte Vorrichtung zur Richtungsumkehrung dieser Wirkungen ent halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur iSteuerung des Stromes in Entladungsplasmen, dadurch ,gekenn zeichnet, dass nach Erreichung des Steuerspannungsgebietes, in welchem bei weiter wachsender Spannung ein Ab reissen .des Stromes erfolgen würde, die iSteuerwirkun,g des Gitters so verringert wird, dass der Strom beliebig langsam ver schwindet,bezw. dass ein gewünschter konstanter Strom sich einstellt. II. Gasentladungsgefäss mit Gittersteuerung zur Löschung brennender Bogen, zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche die @Gittersteuerwirkung so beeinflussen,dass diese Steuerwirkung eine gewisse kri- tische Grenze nicht überschreitet, sondern nur bis zu dieser Grenze ansteigt und dann wieder verringert wird. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, d a durch gekennzeichnet, dass die Verringe rung der Steuerwirkung des Steuergitters durch Verkleinerung der am Steuergitter gegenüber dem Plasma negativen Gitter- spannung erfolgt. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verringe rung der Steuerwirkung des Gitters durch ein Hilfsgitter erfolgt, welches die Plasmabeschaffenheit in der Umgebung des :Steuergitters im ;Sinne eine Verrin- gerung der ,Steuerwirkung beeinflusst.3. Gaseutladungsgefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver ringerung der Steuerwirkung durch Rückwirkung des Bogenstromes auf den Steuerstromkreis erreicht wird, und zwar durch Betätigung von Relais, die ihrer- seits mit Hilfsstromkreisen die am Gitter wirksame gegen das Plasma negative Spannung verkleinern.4. Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung der iSteuerwirkung durch Rückwirkung der Bogenspannung auf den Steuerstromkreis erreicht wird, und zwar durch Betätigung von Relais, die ihrerseits mit. Hilfsstromkreisen die am Gitter wirksame gegen das Plasma ne gative Spannung verkleinern.5. Gasentladungs.gefäss nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet., dass die Ver ringerung der Steuerwirkung durch Rückwirkung- des Bogenstromes erreicht wird indem der Bogenstrom durch Schaltelemente dauernd so auf den Git- tersteuerkreis einwirkt, dass die ge wünschte Verkleinerung .der negativen Gitterspannung gegen das Plasma ein- tritt. 6.Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver ringerung der Steuerwirkung durch Rückv#-irkug der Bob aspannung erreicht wird, indem die Bogenspannung durch Schaltelemente dauernd so auf den Gittersteuerkreie einwirkt, dass die ge wünschte Verkleinerung der negativen Gitterspannung gegen das Plasma ein tritt.7. Gasentladungsgefä.ss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ver ringerung der Steuen-#-irkung durch Rüekii-i:rkung des Bogenstromes und der Bogenspannung erreicht wird, indem der Bogenstrom und die Bogenspannung durch Schaltelemente dauernd so auf den Gittersteuerkreis einwirken, dass die ge- wün..elite Verkleinerung der negativen Gitterspannung gegen. das Plasma ein tritt.B. Gasentladwngsgefäss nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung eines praktisch isolierten, das heisst mit hochohmigen Widerständen im Gitterkreis arbeitenden Hilfsgitters zwi- eolien Steuergitter und Anode zur Be einflussung des Steuergitters benützt wird.J. Gasentladungs@gefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom eines mit konstanter Spannung be- triebenen Hilfsgitters zur Beeinflussung des Steuergitterkreises benützt wird. 10.Gasentla,dungsgefä.ss nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom des Steuergitters selbst zur Ver ringerung der Steuerwirkung des Steuer gitters ausgenützt wird.11. Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstromquelle zR isehen Gitter und Kathode geschaltet und das Gitter ausserdem über Kapazität mit der Bogen anode verbunden ist. 12.Gasentla,dungsgefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Steuerstromquelle zw iechen Gitter und Kathode geschaltet und das Gitter ausser dem über Widerstand mit der Bogen anode verbunden ist. 13. Gasentladungsgefäss nach Patentanspracb II, dadurch gekennzeichnet.dass die Steuerstromquelle zwischen Gitter und Kathode geschaltet und das Gitter ausserdem über Kapazität und Wider stand mit der Bogenanode verbunden ist.14. Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstromquelle zwischen Gitter und Kathode geschaltet ist und die Spannung Anode-Kathode tra.nsformatoriech in den Steuerkreis eingeführt wird. 1.5. Gasentla.dungsgefäss nach Patentanspruch <RTIID="0006.0123"> II. dadurch gekennzeidhnet, dass der Steuerstromkreis zwischen Steuergitter und Bogenanode geschaltet ist. 16. Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch IL dadusch gekennzeichnet, dass ein Pol der Gitterspannungsquelle an das Gitter gelegt wird und der andere an den Ab zweigpunkt eines Spannungtsteilers zwi schen.Anode und Kathode. 17. Claisentla.dungsgefäss nach Patenrta.nspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass vom Bogenstrom durchflossene oder beein- flusste Widerstände oder I@nduktivitäten in den Gittersteuerkreis direkt eingeführt werden.EMI0007.0001 18. <SEP> Gasen.tladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <tb> II, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> :dass <SEP> vom <SEP> Bo genstrom <SEP> durohflossene <SEP> oder <SEP> beeinflusste <tb> Widerstände <SEP> oder <SEP> Induktivitäten <SEP> in <SEP> den <tb> Gittersteuerkreis <SEP> trausformatorisch <SEP> einge führt <SEP> werden. <tb> 19. <SEP> Gasentla.dunggsgefäss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <tb> II, <SEP> dadurch <SEP> gekennmichnet, <SEP> dass <SEP> ein <tb> durch <SEP> Bogenstromrüekwirkungen <SEP> beein flusstes <SEP> Hilfsgitter <SEP> :die <SEP> Plae@madiehte <SEP> am <tb> Steuergitter <SEP> so <SEP> beeinflusst, <SEP> dass <SEP> die <SEP> ge wünschte <SEP> Verringerung <SEP> der <SEP> Steuerwir kung <SEP> :dieses <SEP> Steuerboirtters <SEP> erreicht <SEP> wird. <tb> ?0. <SEP> G.asentladungsgefäss <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <tb> 1I, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein EMI0007.0002 durch <SEP> Bogenspanmungsaüo'kwirkungen <SEP> be eiuflusstes <SEP> Hilfegitter <SEP> die <SEP> Plasmadichte <tb> em <SEP> ISibeueagitber <SEP> so <SEP> beeämflusst, <SEP> dass <SEP> die <tb> @gewünsohte <SEP> Verringerung <SEP> der <SEP> 3teuer wirkung <SEP> drieses <SEP> iSteuergitters <SEP> erreicht <tb> wird. <tb> 21. <SEP> Gasenüliadüngegefäss <SEP> mach <SEP> Patentanspruch <tb> II, <SEP> dadurch <SEP> gekenn!zeiühnet, <SEP> dass <SEP> ein <tb> durch <SEP> Bogenstrom <SEP> und <SEP> Bogenspannung <tb> beeinfluss;tes <SEP> Hilfsgitter <SEP> die <SEP> Plasmadichte <tb> am <SEP> -Steueigitter <SEP> so <SEP> beennflusst, <SEP> dass <SEP> die <SEP> ge wünoohte <SEP> Verringerung <SEP> .der <SEP> Steuerwir kung <SEP> dieses <SEP> Steuergitters <SEP> erreicht <SEP> wird.
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