CH210104A - Mine, insbesondere für Flüsse. - Google Patents
Mine, insbesondere für Flüsse.Info
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Description
Nine, insbesondere für Flüsse. Die Erfindung betrifft eine Mine, insbe sondere für Flüsse, von welcher auf der Zeich nung eine beispielsweise Ausführungsform im Vertikalschnitt dargestellt ist.
Die gezeichnete Mine besitzt ein zur Haupt sache zweiteiliges Minengefäss mit einer den untern Teil desselben bildenden, die Spreng ladung aufnehmenden Schale 1, die mittels eines Gewinderinges 2 an dem Deckel 3 Wasser- und luftdicht angeschlossen ist. Der Deckel 3 weist zur Vergrösserung der Stau fläche beim Schrägeinstellen der an einem Gegenstand angehängten, in einem Fluss schwimmenden Mine und damit auch zur Ver grösserung der Zugkraft zum Auslösen der selben auf der Oberseite eine ringförmige Einbuchtung (Rinne) 4 auf. In einer in der Mitte des Deckels angeordneten Stopfbüchse 5 steckt ein nach oben ragendes Rohr 6, in welchem ein engeres Rohr 7 verschiebbar ge führt ist. Die Bohrung des Rohres 7 ist am obern Ende konisch verengt.
Im Rohr 7 ist eine Verlängerungsstange 8 verschiebbar ge führt, die am untern Ende eine konische Ver- dickung 9 aufweist, die beim Hochziehen der Stange 8 in der Verengung des Rohres 7 durch Keilwirkung gehalten wird. Die Stange 8 und das Rohr 7 bilden dann zusammen ein Zugorgan zur Auslösung der Mine. Auf das obere, zu einem Zapfen abgesetzte Ende der Stange 8 ist eine Schraubenfeder 10 gestülpt, die am obern Ende einen mit vielen Wider haken 11 versehenen Einhängekopf 12 trägt.
Im Nichtgebrauch sitzt der Kopf 12 mit seinem untern verdickten Ende auf dem obern Ende des Rohres 7 auf und sowohl dieses als der Kopf 12 mit den Widerhaken 11 sind mittels eines oben geschlossenen, nur mit ge strichelten Linien angedeuteten Schutzrohres 13 gegen Beschädigung geschützt. Das Schutz rohr ist mittels Bajonettverschluss auf dem Stopfbüchsenrohrstutzen des Deckels leicht abnehmbar befestigt. Das Rohr 7 ragt mit seinem untern Ende in den durch einen Boden 14 von der Sprengladung getrennten obern Raum 15 des Minengehäuses. Neben dem untern Ende des Rohres 7 ist an der untern Seite der Ringrinne 4 ein L-förmiger Stab 16 befestigt, welcher an zwei seitwärts von ihm abstehenden Zapfen 17 und 18 zwei Hebel 19 und 20 trägt.
Der Hebel 19, welcher als Auslöser dient, geht durch einen Längsschlitz 21 des Rohres 7 mit Spiel hindurch und be herrscht mit seinem nach unten gebogenen Ende einen Sperrzapfen 22 des Hebels 20. Der Hebel 20 wird durch eine Feder 23 so beeinflusst, dass er bei seiner Freigabe durch den Hebel 19 mit der an seinem rechten Ende angeordneten Perkussionsnadel 24 gegen die Zündkapsel 25 des Zündsatzes 26 schlägt. Zur Sicherung des Zündhebels 20 in seiner gesperrten Stellung dient eine über diesem im Deckel 3 wasserdicbt eingewindete Schraube 27, die in der untern Endstellung auf dem Hebel 20 aufsitzt.
Die beschriebene Mine dient insbesondere zur Sprengung von Notbrücken, z. B. Ponton brücken. Zu diesem Zwecke wird zuerst das Schutzrohr 13 abgenommen, die Stange 8 herausgezogen, bis ihr unteres verdicktes Ende 9 in der Verengung am obern Ende des Rohres 7 gut eingeklemmt ist, dann wird dieses so weit herausgezogen, bis eine Marke 28 des selben am obern Ende des Rohres 6 erscheint. Durch diese letztere Massnahme wird das untere Ende des Schlitzes 21 dicht an den Hebel 19 heranbewegt. Dann wird die Mine durch Hochschrauben der Schraube 27 ent sichert und in den Fluss geworfen.
Das als Schwimmkörper dienende Minengehäuse 1, 3, dessen Schwerpunkt im untern Teil liegt, richtet sich im Wasser sofort auf; es ist mit Bezug auf das Gewicht der Mine so bemessen, dass es nur soweit unter dem Wasserspiegel liegt, dass das Rohr 6 mit seinem obern End- teil über den Wasserspiegel hinausragt. So bald der Kopf 12 mit seinen spitzigen Wider haken 11 z. B. an einer Pontonbrücke anstösst, stellt er sich infolge der Biegsamkeit der Feder 10 schräg ein, worauf einer der Wider haken an der Brücke angreift.
Die Mine stellt sich dann infolge der Strömung des Wassers unter der Brücke schräg ein, worauf das Wasser sich am Gehäuse 1, 3 staut und auf dieses einen Zug ausübt, durch den das Rohr 7 den Sperrhebel 19 in die durch strichpunk- tierte Linien angedeutete Stellung einstellt und damit den Zündhebel 20 freigibt. Durch den Hebel 20 wird dann die Zündung der Mine herbeigeführt.
Die beschriebene Mine kann auch als Landmine benützt und zu diesem Zwecke mit dem Rohr 6 schräg aufwärts liegend gegen einen Beobachtungsstand gerichtet in die Erde nahe an der Oberfläche eingegraben und der Kopf 12 mit den Widerhaken 11 und der Stange 8 durch ein Zugorgan von dem Beobachtungsposten zur Auslösung der Mine betätigt werden. Die Stange 10 kann so ausgebildet sein, dass sie in der äussern resp. obern Endstellung durch ein geeignetes Mittel, z. B. einen Steckstift oder eine Schrau benmutter gesichert und dadurch mit dem Rohr 7 starr gekuppelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mine, insbesondere für Flüsse, gekenn zeichnet durch ein im Wasser als Schwimm körper dienendes Minengehäuse, bei welchem in einem untern Teil die Sprengladung und in einem obern Teil der Zündmechanismus für die letztere untergebracht ist, ferner durch ein auf dem obern Teil stehendes Rohr, durch welches ein Zugorgan führt, das einen mit Widerhaken versehenen Kopf trägt und bei einem Zug nach oben den Zündmechanismus zur Auslösung bringt. UNTERANSPRüCHE: 1. Mine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil des Minengehäuses ein schalenförmiger Körper ist, welcher mit dem obern, als Deckel dienenden Teil wasserdicht und lösbar ver bunden ist. 2.Mine nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil auf der innern Seite zwei Hebel trägt, von denen der eine mit einer Per kussionanadel für den Zündsatz versehen und von dem andern Hebel, der mit dem zur Auslösung der Mine dienenden Zug organ in Verbindung steht, so beherrscht ist, dass eine auf ihn wirkende Federkraft erst bei Betätigung des zweiten Hebels durch das genannte Zugorgan frei wird und den mit der Perkussionsnadel ver- sehenen Hebel im Sinne der Entzündung der Mine betätigen kann. 3.Mine nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass zum Sperren des mit der Per kussionsnadel ausgerüsteten Zündhebels ein Sperrorgan vorgesehen ist, das von ausser halb des Minengehäuses zur Sicherung und Entsicherung der Mine betätigbar ist. 4. Mine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan zur Auslösung der Mine aus zwei Teilen, einem in dem auf dem Minengehäuse stehenden Rohr verschiebbar geführten, in das Minengehäuse ragenden, mit dem Sperrhebel in Verbindung stehen ' den Rohr und einer in diesem verschieb baren, in der äussern Endstellung mit dem letzteren kuppelbaren Stange besteht. 5.Mine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Widerhaken versehene Kopf mittels einer Schraubenfeder mit dem äussern Ende der einen Teil des Zugorganes zur Auslösung der Mine bildenden Stange verbunden ist. 6. Mine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil des Minengehäuses auf der obern Seite eine ringsum laufende Rinne aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH210104T | 1939-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210104A true CH210104A (de) | 1940-06-15 |
Family
ID=4446816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210104D CH210104A (de) | 1939-06-13 | 1939-06-13 | Mine, insbesondere für Flüsse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210104A (de) |
-
1939
- 1939-06-13 CH CH210104D patent/CH210104A/de unknown
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