DE501817C - Anordnung an Tiefenstellern fuer Seeminen - Google Patents

Anordnung an Tiefenstellern fuer Seeminen

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DE501817C
DE501817C DES83247D DES0083247D DE501817C DE 501817 C DE501817 C DE 501817C DE S83247 D DES83247 D DE S83247D DE S0083247 D DES0083247 D DE S0083247D DE 501817 C DE501817 C DE 501817C
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DE
Germany
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mine
depth
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sea mines
depth controls
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DES83247D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Anordnung an Tiefenstellern für Seeminen Zur Einstellung der Mine auf die verlangte Wassertiefe dient der sogenannte Tiefensteller. Seine wesentlichen Teile sind ein Ventil und eine Belastungsfeder hierfür. Die Feder wirkt bei den bisherigen Ausführungsformen derart, daß sie beim Hochsteigen der Mine in dem Augenblick das Ventil öffnet, wenn der Druck der auf ihm lastenden Wassersäule kleiner geworden ist als die Federkraft. Die Mine führt also nacheinander zwei Bewegungen aus, nämlich eine Abwärtsbewegung und eine anschließende Aufwärtsbewegung bis zum verlangten Minenstand. Dieses Prinzip ist an sich, wie die Praxis gezeigt hat, brauchb.tr. Doch ist es ohne weiteres einleuchtend, daß diese Art der Mineneinstellung umständlich ist. Sie setzt außerdem voraus, daß der Tiefensteller beim Absinken der Mine zunächst gesperrt ist, bis die Mine wieder aufsteigt, .denn. sonst würde er auslösen,' ehe sich der Anker von der Mine gelöst hat. Außerdem besteht, wenn nicht besondere Sicherheitsmaßnahmen getroffen sind, die Möglichkeit, daß die Kupplung sich nicht rechtzeitig löst und die Mine bei der Verlegung in unbekannten Gewässern in Tiefen absinkt, die ihrer Festigkeit gefährlich werden können.
  • Die Nachteile der bisherigen Anordnung fallen fort, wenn beim Tiefensteller das Steuerventil durch die Feder geschlossen gehalten wirrt und öffnet, wenn die Mine beim Absinken eine bestimmte Tiefe erreicht, die vorher eingestellt werden kann. Bei dieser Anordnung ist eine Sperrung des Tiefenstellers nicht mehr erforderlich. Störungen dadurch, daß die Sperrung sich etwa nicht löst, können also nicht mehr auftreten. Auch kann es nicht vorkommen, daß die Mine in Tiefen absinkt, die ihr gefährlich werden können.
  • Die Lösetiefe wird etwas tiefer gewählt als der Minenstand. Da die Mine nach dem Entkuppeln vom Ankergewicht entlastet ist, so wird sie hochsteigen. Das Steuerventil oder ein von ihm abhängiges Glied wird also ebenfalls eine rückläufige Bewegung ausführen, und von dieser rückläufigen Bewegung wird .dann die Abbremsung der Mine gesteuert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Das Tiefensteuerventil i wird durch seine Feder 2 nicht, wie es bisher üblich war, im öffnungssinne belastet, sondern im Schließsinne. Es öffnet also nicht bei aufsteigender, sondern bei absteigender Mine, und zwar dann, wenn die gewollte Tiefenlage erreicht ist.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen Wird das Ventil r durch den Wasserdruck entgegengesetzt der Kraft der Feder 2 eingedrückt, so strömt das Wasser in den Druckraum 3 und verschiebt den Tiefenstellerkolben .4 abwärts. Dieser kann sich erst bewegen, nachdem er in .bekannter Weise einen Scherbolzen 5 zerstört hat, der zur Sicherung gegen ungewünschtes Ansprechen des Tiefenstellers dient. Nach Zurücklegung einer gewissen Wegstrecke liegen die öffnungen & im Hals 7 des Kolbens vor den Kugeln 8, die den längsverschieblichen Bolzen 9 gegen Bewegung sichern. Diese fallen heraus, und der Bolzen 9 fällt ab. Bei dieser Bewegung trifft ein an ihm befestigtes Gefäß io, das einen Elektrolyten enthält, auf eine Spitze i i auf, wird dadurch zertrümmert und sein Inhalt setzt das galvanische Element 12 an. Der entstehende Strom dient zur Auslösung der Kupplurng zwischen Anker und Mine.
  • Der Tiefenstellerkolben 4 besitzt weiter eine Nase 13, die sich bei der Abwärtsbewegung durch die Kontakte 14 hindurchbewegt hat, ohne daß hierbei zunächst ein Vorgang ausgelöst wurde. Wenn. nun die Mine infolge der Entlastung vom Ankergewicht wieder hochsteigt, so wind der Kolben ¢ entlastet und bewegt sich infolgedessen nach seiner ursprünglichen Lage zu zurück. Bei dieser Bewegung durchläuft die Nase 13 nochmals die Kontakte 1.4 und schließt jetzt einen Stromkreis für den aus dem angesetzten Element 12 kommenden Batteriestrom. Dieser Strom dient zur Bremsung des Ankertaues oder der Ankertrommel, so daß die Mine in ihrer verlangten Höhenlage festgehalten wird.
  • Die dargestellte Ausführungsform ist selbstverständlich nur ein Beispiel. Die Anordnung kann auch so ausgebildet werden, daß das Venti12 nicht als Steuerglied für einen besonderen Verstellkolben dient, sondern die Auslösungsbewegungen können auch unmittelbar von seiner Bewegung abgeleitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung an Tiefenstellern für Seeminen, dadurch gekennzeichnet, daß Tiefensteller und Löser zu einer Einheit vereinigt sind und durch ein gemeinsames Ventil gesteuert werden, das durch eine Belastungsfeder geschlossen gehalten wird und öffnet, wenn die Mine eine bestimmte, vorher eingestellte Tiefe erreicht hat.
DES83247D 1927-12-20 1927-12-20 Anordnung an Tiefenstellern fuer Seeminen Expired DE501817C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2405180A1 (fr) * 1977-10-10 1979-05-04 Sab Industri Ab Dispositif de liberation, notamment pour separer un corps flottant d'une ancre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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