CH210277A - Schütz mit selbsttätiger Auslösung zur wahlweisen Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen. - Google Patents

Schütz mit selbsttätiger Auslösung zur wahlweisen Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen.

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CH210277A
CH210277A CH210277DA CH210277A CH 210277 A CH210277 A CH 210277A CH 210277D A CH210277D A CH 210277DA CH 210277 A CH210277 A CH 210277A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms

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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


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 Schütz mit selbsttätiger Auslösung zur wahlweisen Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen.    31an   kann bei den Schaltungen für elektrische Schütze mit selbsttätiger Auslösung zwischen solchen für halbautomatische und solchen für vollautomatische    Steuerungen   unterscheiden. 



  Das Schaltbild    Fig.   1 zeigt die Schaltung einer halbautomatischen Steuerung. 1 ist die    Schützspule,   2 eine vom    Überstrom-      auslöser   betätigte Schaltstelle, E das Organ zur willkürlichen Einschaltung, A das Organ zur willkürlichen Ausschaltung, 8 ein von der    Schützspule   1 gesteuerter Selbsthaltekontakt. 



  Die Steuerung arbeitet insofern "halbautomatisch", als das    Ein-   und Ausschalten von Hand mittels der Organe E und A willkürlich erfolgen kann, während lediglich beim Auftreten einer    Auslösebedingung   das Ausschalten infolge    Ansprechens   der Schaltstelle 2 des Auslösers selbsttätig erfolgt. In diesem Fall öffnet sich der Selbsthaltekon-    takt   S infolge    Entregung   der    Schützspule   1.

   Diese bleibt auch nach dem Rückgang des    Auslösekontaktes   2 in seine Normallage    ent-      regt,   solange nicht    eine      erneute      willkürliche   Einschaltung    mittels   des Einschaltorganes E vorgenommen    wird.   Der    Öffnungskontakt   des Auslösers braucht daher in seiner geöffneten    Stellung,   die er im angesprochenen Zustand einnimmt, nicht gegen Wiederschlie- ssen gesperrt zu werden. 



  Zum    Unterschied   demgegenüber zeigt das Schaltbild    Fig.   2 die    Schaltung      einer   vollautomatischen    Steuerung.   Wesentlich für das "vollautomatische" Arbeiten ist, dass das    normale,   betriebsmässige Ein- und Ausschalten anstatt lediglich durch    willkürlich   betätigte Schliess- und    Trennkontakte   mittels eines selbsttätig, insbesondere aus der Ferne gesteuerten Dauerkontaktes D erfolgt; ein    von.   der    Schützspule   gesteuerter Selbsthaltekontakt ist somit bei einer solchen Steuerung 

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 nicht erforderlich.

   Daher soll bei der vollautomatischen Steuerung im Gegensatz zur halbautomatischen Steuerung der    Offnungs-      konta-kt   des Auslösers in seiner geöffneten    Stellung   gesperrt sein, damit der Dauerkontakt D, der ja auch im Falle einer Überstromauslösung geschlossen bleibt, beim Rückgang des Auslösers in seine Normallage keine Wiedereinschaltung des Schützes herbeiführt, solange nicht die    Auslöseursache   beseitigt und die Sperrung des    Auslösekon-      taktes   willkürlich wieder aufgehoben ist. 



  -Man ist bestrebt, die Schütze so zu bauen,    bezw.   ihre    Auslöseeinrichtungen   so auszubilden, dass das Gerät auf möglichst einfache Art wahlweise für sämtliche möglichen Steuerungsarten verwendbar gemacht werden kann und die Bedienung im Betrieb bei jeder Verwendungsart so einfach wie möglich ist. 



  Hinsichtlich der Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung eine wesentliche    Verbesserung   erzielt. Die Erfindung betrifft ein Schütz mit selbsttätiger Auslösung zur    wahlweisen   Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen. Dabei ist am Schütz ein Betätigungsorgan, beispielsweise ein Schwenkhebel. angeordnet.

   Gemäss der Erfindung hat dieses Betätigungsorgan bei Schaltung des    Schützes   für vollautomatische Steuerungen, bei welchen der    Auslösekontalit   im geöffneten Zustand gesperrt ist, die Funktionen des    Entsperrens   des im geöffneten Zustand gesperrten Auslösekontaktes und des willkürlichen Ausschaltens auszuführen, nährend es bei Schaltung des Schützes für halbautomatische Steuerungen lediglich zur    willkürlichen      Ein-      und   Ausschaltung dient. 



  Ein    Ölschütz   ist schematisch als    Ausfüh-      rungsbeispiel   der Erfindung in    Fig.   3 dargestellt. 



  20, 21, 22 sind äussere Anschlüsse für die    Steuerleitungen.   24 ist das Gehäuse der Kontakteinrichtung des nicht    mitdargestell-      ten   Auslösers. das bis unter den    Ölspiegel   reicht, so dass die darin vorhandenen Unterbrechungsstellen des Steuerstromkreises sich unter dem Ölspiegel befinden. Die Schaltstellen und Anschlüsse der Hauptstromkreise sind der Einfachheit der Darstellung halber weggelassen. 



  25 ist ein aussen am Schütz angebrachter Schwenkhebel. Er dient bei Schaltung des Schützes für halbautomatische Steuerung zum willkürlichen Ein- und Ausschalten, indem er über ein    Gestänge   26, 9-7 ein Verbindungsteil 30 bewegt. 



  Im ausgeschalteten Zustand nimmt bei dieser Schaltung das Teil 30 die in vollen Linien gezeichnete Lage ein. Wird nun zwecks willkürlicher Einschaltung der Schwenkhebel im    Rechtsdrehsinn   bewegt, so hebt er unter    Vermittlung   des Gestänges 26, 27 das Verbindungsteil 30 an, so    da.ss   sein rechtes Ende mit dem untern Ende des    Stromzuführungsteils   21 in Berührung kommt und damit die Schaltstelle 31 des Steuerstromkreises schliesst.

   Bei dieser Schaltung des Schützes werden zum äussern Anschluss der    Steuerleitungen   an zwei Phasen der Hauptleitungen R,    .9,   T die Anschlussteile 20 und 22 benutzt; der Steuerstromkreis, der strichpunktiert gezeichnet ist, verläuft somit von der Klemme. 20 über das Verbindungsteil 30, die Schaltstelle 31, die schematisch angedeutete, vom Auslöser zu betätigende Unterbrechungsstelle des Steuerstromkreises 32, Klemme 33,    Schützspule   34 zur    Anschlussstelle   22. 



  Das Schütz zieht daher an und der Elektromagnet, der auf den    Schieher   35    über   die Traverse 38 in Pfeilrichtung 36 einwirkt, hält über einen Anschlag 37 das Verbindungsteil 30 in der angehobenen Stellung, so dass die    Schaltstelle   31 geschlossen bleibt, auch    wenn   der Schalthebel 25 in seine Mittellage zurückkehrt. 



  Beim Ansprechen des Auslösers wird die Schaltstelle 32 geöffnet, so dass die Spule 34    entregt   wird, worauf der Magnet abfällt und somit auch die Schaltstelle 31 geöffnet wird. Nimmt darauf der Auslöser wieder seine normale Stellung ein, so wird der Auslöserkontakt 32    wieder   geschlossen, so dass 

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 eine Wiedereinschaltung des Schützes, die mittels des Schalthebels 25 oder mittels einer Fernsteuerung erfolgen kann, vorbereitet ist. Eine willkürliche Ausschaltung des Schützes kann durch eine Bewegung des Schwenkhebels 25 im    Linksdrehsinn   und eine dadurch bewirkte Öffnung der Schaltstelle 31 erfolgen, sowie durch eine an sich bekannte Fernausschaltung. 



  Soll dasselbe Schütz für vollautomatische    Steuerung   verwendet werden, so wird das Teil 30 aus der gezeichneten Lage entfernt und in die gestrichelt gezeichnete Lage gebracht.    Ferner   werden zum äussern Anschluss der Steuerleitung die Klemmen 21, 22 benützt und dafür gesorgt, dass der    Unterbre-      cherkontakt   32 des Auslösers, der bei der halbautomatischen Schaltung nicht gesperrt war, in seiner geöffneten Stellung gesperrt ist. Letzteres kann auf eine weiter unten noch näher zu beschreibende Art und Weise mittels des    Organes   50 geschehen, das gleichzeitig zum Einstellen der gewünschten Auslösestromstärken    bezw.      Auslösezeiten   dienen kann.

   Es können auch mehrere vom Auslöser    betätigte   Unterbrechungsstellen des Steuerstromkreises vorhanden sein, die teils bei Arbeitsweise mit Sperrung (für vollautomatische Steuerung), teils bei Arbeitsweise ohne Sperrung (für halbautomatische Steuerung) zur Wirkung kommen. 



  Bei Schaltung für vollautomatische Steuerung verläuft der Steuerstromkreis, der für diesen Fall gestrichelt    gezeichnet   ist, von der Klemme 21 über die schematisch dargestellte Unterbrechungsstelle 32 des Auslösers, Klemme 33,    Sehützspule   34 zur Anschlussklemme 22. Die    betriebsmässige   Steuerung erfolgt nunmehr mittels des ausserhalb des    Schützes   befindlichen Dauerkontaktes D. Beim Ansprechen des Auslösers wird der    Spulenstromkreis   unterbrochen, und da die vom Auslöser gesteuerte Schaltstelle 33 in ihrer geöffneten Stellung gesperrt ist, tritt auch nach Rückgang des Auslösers in seine Normallage keine selbsttätige Wiedereinschaltung des Schützes ein.

   Nachdem darauf die    Auslöseursache   beseitigt worden ist, kann willkürlich die erneute Inbetriebnahme durch den am Schütz vorgesehenen Schwenkhebel 25 erfolgen. Wird dieser im    Rechtsdrehsinne   bewegt, so wird das    Verbindungsteil   30 aus seiner gestrichelt gezeichneten Lage heraus angehoben. Es stösst dabei    mit   seinem rechten Ende gegen einen aus dem    Auslösergehäuse   herausragenden beweglichen Anschlag 40, durch welchen die    Entsperrung   des Auslöserkontaktes herbeigeführt wird.

   Dieser schliesst sich infolgedessen unter Einwirkung seiner    Kontaktdruckfeder   wieder, so dass das Schütz wieder    betriebsbereit   ist; ist der das Schütz steuernde Dauerkontakt D noch geschlossen, so erfolgt hiermit gleichzeitig die    Wiedereinschaltung.   



  Durch Bewegen des Schwenkhebels 25 im    Linksdrehsinne   kann auch bei der vollautomatischen Steuerung eine willkürliche Ausschaltung am Schütz selbst herbeigeführt werden. Das gestrichelt gezeichnete Verbindungsteil 30 wird hierbei nach abwärts bewegt und stösst gegen einen beweglichen Anschlag 41, durch den die Schaltstellen 32 geöffnet und der Haltestromkreis der    Schützspule   unterbrochen wird. 



  Das Umstellen der Kontakteinrichtung des Auslösers von der gesperrten auf die    un-      gesperrte   Arbeitsweise und umgekehrt erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel mittels des Organes 50, das gleichzeitig zum Einstellen der    gewünschten      Auslöserstromstär-      ken      bezw.      Auslöserzeiten   dient. Einmal wird hierdurch der Vorteil erreicht, dass besondere auszuwechselnde Teile, die verloren gehen    können,   vermieden werden.

   Sodann ist es hierdurch möglich, wie nachstehend an Hand der    Fig.   4 bis 6 erläutert wird, mit dem Umstellen der Arbeitsweise gleichzeitig eine Änderung der    Auslöseskala,   die regelmässig damit zugleich erforderlich wird, zwangläufig herbeizuführen:

   Die Einrichtung nach    Fig.   4 bis 6 lässt sich mit der    Einrichtung   nach    Fig.   3 nicht ohne Änderungen dieser letzteren kombinieren, wie aus nachstehendem hervorgeht. 

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 Die Einrichtung nach    Fig.   4 bis 6 besitzt ein    langgestrecktes,   aus Metall oder Isolierstoff bestehendes Gehäuse 51, in welchem der grösste Teil der Mechanik der Einrichtung untergebracht ist, und ein daran unten angesetztes kleineres Gehäuse    5?,   in dem sich der feste und der bewegliche Auslöserkontakt 53, 54 befinden.    Letzterer   ragt mit einem Verlängerungsansatz 55, der zur Steuerung dient, in das obere Gehäuse hinein.

   Auf ihn wirkt bei gesperrter Arbeitsweise ein Vorsprung 56 eines unter Wirkung eines Kraftspeichers 57 stehenden Teils. das im normalen Betriebszustand bei gesperrter Arbeitsweise an einem Steuerhebel 58    ver-      klinkt   ist. Bei    ungesperrter      Arbeitsweise   wird das drehbar gelagerte Teil 56 mittels eines Schiebers 59, der dann nach unten gedrückt ist, festgehalten, so dass der Hebel 58 allein auf das Teil 55    bezw.   den Kontakt 54 einwirkt und ihn nach Rückgang des    Auslöseorganes   unter Einwirkung seiner    Kontalztdriiclzfeder   wieder in die Einschaltstellung gelangen lässt. 



  Der Steuerhebel 58 lagert    bei   60 in einer U-förmigen Schaukel 61, die an der Stelle 6? in zwei einander gegenüberstehenden Gehäusewandungen ortsfest gelagert ist. Uni unmittelbare Berührungen des zweckmässig aus Blech gebogenen Steuerhebels 58 mit den seitlichen    Gehäusewandungen      zii   vermeiden, sind diese mit kleinen    kantigen   Querrippen 63 versehen. Auf den Steuerhebel 58 wirkt bei 64 in Pfeilrichtung das nicht mit dargestellte    Auslöseteil   ein. Dies kann in bekannter Weise in einer Auslöseleiste bestehen. durch welche die vorhandenen thermischen oder elektromagnetischen    Auslöseorgane   mit der    Kontakteinrichtung   lose gekuppelt sein können. 



  Der ortsfeste Drehpunkt des in der Schaukel 61 gelagerten Steuerhebels 58 befindet sich an dem Vorsprung 65. Mit diesem lehnt er sich gegen einen Exzenter 66 an, der durch das Einstellglied 50 verstellbar ist, wodurch die jeweils gewünschten    Auslösewerte   einstellbar sind.

   Dadurch, dass einerseits bei    ungesperrter      Arbeitsweise   das untere Ende des Teils 58 bei einem bestimmten    Auslösewert   das Teil 55 anstossen soll. während anderseits bei gesperrter Arbeitsweise bei demselben Auslösewert das Teil 58 die    Verklinkung   des Teils 56 freigeben soll, bevor es selbst mit dem Teil 55 in Berührung gekommen ist, ergibt sich eine Verschiedenheit der    Einstellskalen-      werte   bei gesperrter und    ungesperrter   Arbeitsweise der    Auslöserkontakteinrichtung.   



  Dein kann dadurch Rechnung getragen  -erden, dass die    Umstellung   von einer Arbeitsweise auf die andere durch Umdrehen des entsprechend geformten    Einstellorganes   50, an dem sich die Skala befindet, vorgenommen wird. Auf diese Weise lässt es sich erreichen. dass bei jeder Arbeitsweise zwangläufig die richtige Einstellskala verwendet wird; es kann beispielsweise auf der Oberseite und auf der Unterseite des Einstellrades 50 je eine Skala vorgesehen werden. 



     Fig.   4 und 5 zeigen die Einrichtung beispielsweise mit dem Einstellorgan 50 in der Stellung für die    ungesperrte   Arbeitsweise,    Fig.   6 in der Stellung für die gesperrte Arbeitsweise. Bei der    ungesperrten   Arbeitsweise drückt das    Einstellrad   dauernd mit seinem nach unten gekröpften Rand auf einen Ansatz 69 am obern Ende des in Richtung von oben nach unten beweglichen Schiebers 59, so dass die    Kraftspeichervorrichtung   56, 5 7 vom Hebel 58 dauernd abgehoben bleibt.

   Bei der gesperrten Arbeitsweise dagegen    (Fig.   6) ist der Schieber 59, gegebenenfalls unter Einwirkung einer besonderen Rückstellfeder. angehoben, so    da.ss   bei Einwirkung des Auslösers auf den Steuerhebel 58 eine    Entklinkung   der    Kraftspeichervorrichtung   56, 57 erfolgt, worauf der    Auslösekontakt   53, 54 geöffnet wird und geöffnet bleibt, bis die    Entriegelung   herbeigeführt. ist. 



  Die    Entriegelung   kann durch kurzzeitigen Druck in Pfeilrichtung 70 auf das obere Ende des Schiebers 59 bewirkt werden, und zwar wird diese    Entriegelung   des    Auslöse-      kontaktes   mittels des aussen am Schütz vorgesehenen Betätigungsorganes direkt vorge- 

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    nommen,   ohne dass bei einer solchen Ausführung der    Auslöserkontakteinrichtung   ein besonderes, für verschiedene Gebrauchslage vorgesehenes Teil im Aufbau des Schützes, wie das Teil 30 bei der Anordnung nach    Fig.   3 benötigt würde. 



  Das willkürliche Ausschalten bei vollautomatischer Steuerung    bezw.   gesperrter Arbeitsweise der    Auslöserkontakteinrichtung   des Schützes mittels des Betätigungsorganes am Schütz kann in einfacher Weise durch    Offnen   eines besonderen Unterbrechungskontaktes im Haltestromkreis der    Schützspule,   oder durch    willkürliches   Auslösen des Unterbrechungskontaktes 53, 54, z. B. vermittels    Anhebens   des obern Endes des Schiebers 59 und damit verbundenes Anstossen des    Auslösehebels   58 erfolgen. Das willkürliche Ein- und Ausschalten bei Schaltung für halbautomatische Steuerung mittels des Betätigungsorganes am Schütz kann durch Öffnen und Schliessen einer besonderen Schaltstelle im Steuerstromkreis bewirkt werden. 



  Die Kupplung des    Betätigungsorganes   am Schütz mit dem    Umstellorgan   der Kontakteinrichtung des Auslösers kann besonders vorteilhaft unter Zwischenschaltung einer hinreichend starken Feder erfolgen, die bei    ungesperrter   Arbeitsweise, bei der das    Umstellorgan   59 in seiner Lage festgehalten wird, bei einer willkürlichen Betätigung nachgibt, bei gesperrter Arbeitsweise dagegen, bei welcher das Umstellorgan vom willkürlich betätigten Teil mitgenommen wird, im wesentlichen starr wirkt. 



  Es ist vorteilhaft, das turmartige Gehäuse der    Auslöserkontakteinrichtung   mit den Auslösern, der    Auslöseleiste   und deren Schutzgehäuse zu einer baulichen Einheit zusammenzufassen, die für sich in einem besonderen Arbeitsgang geeicht und als Ganzes in den Aufbau des Schützes ein- und ausgebaut werden kann. 



  Bei Verwendung ein und derselben Auslöserkontakteinrichtung für verschiedene Grössen    bezw.   Bauarten von Schützen können der obere Gehäuseteil 61 und die Mechanik der    Auslöserkontakteinrichtung   ein-    heitlich   sein, während lediglich der untere Gehäuseteil 52 und die Lage der Kontakteinrichtung 53, 54 der jeweiligen Höhe des    Olspiegels   anzupassen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schütz mit selbsttätiger Auslösung, zur wahlweisen Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen mit einem am Schütz angeordneten Betätigungsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Betätigungsorgan bei Schaltung des Schüt- zes für vollautomatische Steuerungen, bei welchen der Auslösekontakt im geöffneten Zustand gesperrt ist, die Funktionen des Entsperrens dieses Auslösekontaktes und des willkürlichen Ausschaltens auszuführen hat,
    während es bei Schaltung des Schützes für halbautomatische Steuerungen lediglich zur willkürlichen Ein- und Ausschaltung dient. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein für verschiedene Gebrauchslagen vorgesehenes Teil (30), das bei der einen Arbeitsweise als Strombrücke und Schaltstück für den Steuerstromkreis, bei der andern Arbeitsweise als mechanisches Steuerglied für die willkürliche Entsperrung und für die willkürliche Auslösung der Auslöserkon- takteinrichtung (32) dient. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Umstellung der Auslöserkontaktein- richtung von der gesperrten auf die urgesperrte Arbeitsweise und umgekehrt mittels eines zur Einstellung der Auslösewerte dienenden Organes (50) erfolgt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung der Auslöserkontakteinrichtung von der gesperrten auf die urgesperrte Arbeitsweise durch Lagerveränderung des Einstellorganes (50) erfolgt. <Desc/Clms Page number 6> 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen ?und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan mehrere Skalen enthält, die so angeordnet sind, dass jeweils die der eingestellten Arbeitsweise zugeordnete Skala zwangläufig in die zugehörige Gebrauchslage kommt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellorgan (50) einen umlaufenden, nach der einen Richtung senkrecht zu seiner Bewegungsebene gekröpften Rand besitzt, mit dem es auf ein Organ (59) einwirken kann. das die Umstellung von der gesperrten Arbeitsweise auf die ungesperrte bewirkt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss das gleiche Organ (59), das die Umstellung von der gesperrten Arbeitsweise auf die unge- sperrte und umgekehrt vermittelt, zugleich auch bei der gesperrten Arbeitsweise zur Übertragung der Entsper- rungsbewegung dient. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen ? bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das als Schieber ausgebildete Organ (59), das bei der gesperrten Arbeitsweise zur Übertragung der Entsperrungsbewegung dient, mit dem Betätigungsorgan gekuppelt ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das willkürliche Ausschalten mittels des Betätigungsorganes zumindest bei der gesperrten Arbeitsweise durch Einwirken auf den Aus- löserkontakt im Öffnungssinne bewirkt. wird. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöserkontakt bei der ungesperrten Arbeitsweise von einem unter Einwirkung der Auslöse- organe stehenden Steuerhebel (58) unmittelbar, bei der gesperrten Arbeitsweise von einer Kraftspeichervorrichtung (56, 57), die am Steuerhebel (58) ver- klinkt ist, geöffnet wird. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (58) in einer ortsfest aufgehängten Schaukel (61) gelagert ist und sich mit einem seiner Enden gegen einen mittels des Einstellgliedes (50) verstellbaren Anschlag (66) anlehnt, wobei die Berührungsstelle den Drehpunkt des Steuerhebels bildet. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei der gesperrten Arbeitsweise zwecks Entsperrung bezw. Wiedereinschaltung des geöffneten Auslöserkontaktes (53, 54) die Kraftspei- chervorrichtung (56, 57) mittels des Ent- sperrungsorganes (59) wieder gespannt und an dem Steuerhebel (58) verklinkt wird. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprücben 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ungesperrten Arbeitsweise die Kraftspeiehervorrieh- tung (56, 57) mittels des Entsperrungs- organes (59) in ihrer gespannten Lage festgehalten wird. 1;
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder der Kontakteinrichtung von einem langgestreek- ten, turmartigen Gehäuse umgeben sind und dass dieses Gehäuse im Aufbau des Schützes so angeordnet sind. dass sich die Einstellvorrichtung (50) oberhalb der Sockelplatte des Schützes und die Kontakteinrichtung selbst unterhalb des Ölspiegels befindet. 14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung, die sich am untern Ende des turmartigen Gehäuses (51) befindet. durch <Desc/Clms Page number 7> eine besondere, an das Gehäuse (51) lösbar angesetzte Abdeckung (52) geschützt ist. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das turmartige Gehäuse der Kontakteinrichtung mit den Auslösern, der Auslöseleiste und deren Schutzgehäuse zu einer baulichen Einheit zusammengefasst ist, damit diese Einheit für sich in einem besonderen Arbeitsgang geeicht und als Ganzes im übrigen Teil des Schützes ein- bezw. aus demselben ausgebaut werden kann.
CH210277D 1938-03-02 1939-02-27 Schütz mit selbsttätiger Auslösung zur wahlweisen Verwendung für halbautomatische und vollautomatische Steuerungen. CH210277A (de)

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