CH210373A - Fernrohrokular. - Google Patents
Fernrohrokular.Info
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- G—PHYSICS
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Description
Fernrohr oknlar. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Fernrohrokular aus drei sammelnden, durch Luft voneinander getrennten Gliedern, bei denen die Summe der Abstände voneinander höchstens ein Drittel der Okularbrennweite beträgt und von denen das augenseitige Glied aus einer einfachen Linse besteht, bei denen ferner die einander benachbarten Linsen des mittleren Gliedes und des objektseitigen Gliedes sammelnde Wirkungen haben und eine Fläche einer dieser beiden Linsen eine Kittfläche ist.
Ein derartiges Okular hat dann, wenn man die sammelnden Brech kräfte vorwiegend den augenseitigen Teilen zuweist und insbesondere der augenseitigen Einzellinse eine verhältnismässig grosse Brechkraft gibt, die oft erwünschte Eigen schaft, dass der Abstand der Austrittspupille von der augenseitigen Aussenfläche des Oku lars im Verhältnis zur Gesamtbrennweite des Okulars verhältnismässig gross ist.
Bei einem derartigen Okular kann den Anforderungen entsprochen werden, die an die Korrektion der Abbildung ausserhalb der optischen Achse zu stellen sind, wenn nach der Erfindung die augenseitige Fläche des augenseitigen Gliedes eine Krümmung hat, die zwischen der Brechkraft dieser Linse und dem negativen Werte dieser Brechkraft liegt, und wenn der absolute Wert der Brechkraft der Kittfläche grösser als ein Zwölftel der Summe der absoluten Werte der Krümmun gen der einander zugekehrten Flächen der beiden Linsen ist.
Unter der Brechkraft der Kittfläche ist dabei der Quotient aus der Differenz der Brechungszahlen der mitein ander verkitteten Linsen dividiert durch den Krümmungsradius der Kittfläche verstanden,. Diese Brechkraft ist bei sammelnder Kitt fläche positiv und bei zerstreuender Kitt fläche negativ.
Zur Erzielung eines besonders grossen Abstandes der Austrittspupille von der Augenlinse ist es ferner günstig, wenn die augenseitige Aussenfläche des mittleren Glie des des Okulars ein. nach dem Auge zu erha- bene Fläche ist, deren Brechkraft zweckmässig höchstens gleich der halben Brechkraft dieses Gliedes ist. Man kann eine einfache Bauart. des Okulars mit besonders guter Korrektion des Astigmatismus schiefer Büschel erzielen.
indem man als objekseitiges Glied eine ein fache Linse wählt, deren objektseitige Fläche eine Brechkraft hat, die zweckmässig höch stens ein Viertel der Brechkraft des gesam ten Okulars beträgt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs- beispiele der Erfindung in verkleinertem Massstabe dargestellt. Abb. 1 gibt das erste, Abb. 2 das zweite Beispiel in schematischen Mittelschnitten wieder. Die Brennweiten bei der Beispiele betragen<B>1.00</B> Masseinheiten.
Das erste Beispiel (Abb. 1) besteht aus einem aus zwei Linsen I und II verkitteten objektseitigen Gliede, einem von einer Ein zellinse III gebildeten Mittelgliede und einem von einer Einzellinse IV gebildeten augenseitigen Gliede. Beim zweiten Beispiele (Abb. 2) besteht das objektseitige Glied aus einer Einzellinse V,
der ein aus zwei Linsen VI und VII verkittetes Mittelglied und ein aus einer Einzellinse VIII bestehendes au- genseitiges Glied folgen. Die vordern Brenn- ebenen der Ausführungsbeispiele sind durch die Angabe der Brennpunkte F, und F._, so wie der Bildfeldblenden B, und B. ange deutet. Die Lage der Austrittspupillen der Ausführungsbeispiele ist durch die Pupillen mittelpunkte P1 und P.= bezeichnet.
Mit r sind die Linsenradien, mit d die Linsen dicken, mit D die freien Durchmesser der Bildfeldblenden und mit l die Abstände be nannt. Die zur Verwendung kommenden Glasarten sind durch die Angabe der Brechungszahlen nD für die D-Linie des Sonnenspektrums, sowie der Abbesehen Zahlen v bestimmt.
Die folgende Tabelle 1 gibt die Glas arten, die Tabelle 2 die freien Durchmesser D der Bildfeldblenden, die Tabelle 3 die Ab stände<I>l</I> und die Dicken<I>d</I> und die Tabelle 4 die Krümmungs.radien r der Ausführungs beispiele an.
EMI0002.0044
<I>Tabelle <SEP> 1.</I>
<tb> <I>nD <SEP> v</I>
<tb> Linsen <SEP> I, <SEP> VII <SEP> 1.7174 <SEP> 29.5
<tb> Linsen <SEP> 1I, <SEP> 11I, <SEP> IV, <SEP> V, <SEP> VI, <SEP> VIII <SEP> <B>1.5163</B> <SEP> 64.0
EMI0002.0045
<I>Tabelle <SEP> 2.</I>
<tb> D1 <SEP> = <SEP> 108
<tb> <I>DL <SEP> =</I> <SEP> 115
EMI0002.0046
<I>Tabelle <SEP> 3.</I>
<tb> <I>1,</I> <SEP> = <SEP> 55.0 <SEP> <B>1,</B> <SEP> = <SEP> 68.0
<tb> d, <SEP> = <SEP> 6.7 <SEP> d, <SEP> = <SEP> 30.0
<tb> d2 <SEP> = <SEP> 43.3 <SEP> 1" <SEP> = <SEP> 0.6
<tb> 1., <SEP> = <SEP> 1.4 <SEP> d" <SEP> = <SEP> 40.0
<tb> <I>d:
<B>,</B> <SEP> =</I> <SEP> 16.7 <SEP> <I>d, <SEP> = <SEP> 6.7</I>
<tb> l3 <SEP> = <SEP> 1.4 <SEP> 1, <SEP> = <SEP> 0.6
<tb> d4 <SEP> = <SEP> 16.7 <SEP> dA <SEP> = <SEP> 23.0
<tb> 1, <SEP> = <SEP> 92.0 <SEP> <B>1"</B> <SEP> = <SEP> 67.0
EMI0002.0047
<I>Tabelle <SEP> 4.</I>
<tb> r1 <SEP> = <SEP> - <SEP> 472 <SEP> r8 <SEP> = <SEP> + <SEP> 740
<tb> rs <SEP> = <SEP> + <SEP> 120 <SEP> ra <SEP> = <SEP> - <SEP> 140
<tb> r;, <SEP> = <SEP> - <SEP> 120 <SEP> rlo <SEP> = <SEP> + <SEP> 183
<tb> r4 <SEP> = <SEP> + <SEP> 190 <SEP> r11 <SEP> = <SEP> - <SEP> 114
<tb> r, <SEP> = <SEP> - <SEP> 447 <SEP> r,2 <SEP> = <SEP> - <SEP> 1450
<tb> r" <SEP> = <SEP> + <SEP> 112 <SEP> r,3 <SEP> = <SEP> + <SEP> 101
<tb> r; <SEP> = <SEP> + <SEP> 1000 <SEP> r14 <SEP> =
Claims (1)
- PATENTANSPRZTCH: Fernrohrokular aus drei sammelnden, durch Luft voneinander getrennten Gliedern, bei denen die Summe der Abstände vonein ander höchstens ein Drittel der Okularbrenn- weite beträgt und von denen das augensei- tige Glied aus einer einfachen Linse besteht,bei denen ferner die einander benachbarten Linsen des mittleren Gliedes und des objekt- seitigen Gliedes sammelnde Wirkungen haben und eine Fläche einer dieser beiden Linsen eine Kittfläche ist, dadurch gekenn zeichnet, da_ss die augenseitige Fläche des augenseitigen Gliedes eine Krümmung hat, die zwischen der Brechkraft dieser Linse und dem negativen Werte dieser Brechkraft liegt, und dass der absolute Wert der Brechkraft der Kittfläche grösser als ein Zwölftel der Summe der absoluten Werte der Krümmun- gen der einander zugekehrten Flächen der beiden Linsen ist.UNTERANSPRüCHE 1. Fernrahrokular nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die augenseitige Aussenfläche des mittleren Gliedes eine nach dem Auge zu erhabene Fläche ist. 2. Fernrohrokular nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brechkraft der augenseitigen Aussenfläche des mittleren Gliedes höch- stens gleich der halben Brechkraft dieses Gliedes ist. 3. Fernrohrokular nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das objekt- seitige Glied aus einer einfachen Linse be steht.4. Fernrohrokular nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die objektseitige Fläche des objekt- seitigen Gliedes eine Brechkraft hat, die höchstens ein Viertel der Brechkraft des gesamten Okulars beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210373X | 1937-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210373A true CH210373A (de) | 1940-07-15 |
Family
ID=5797032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210373D CH210373A (de) | 1937-12-24 | 1938-12-16 | Fernrohrokular. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210373A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2515321A1 (de) * | 1974-05-01 | 1975-11-13 | American Optical Corp | Okular aus drei elementen mit 10-facher vergroesserung |
-
1938
- 1938-12-16 CH CH210373D patent/CH210373A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2515321A1 (de) * | 1974-05-01 | 1975-11-13 | American Optical Corp | Okular aus drei elementen mit 10-facher vergroesserung |
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