CH210556A - Dauerbrandvorrichtung. - Google Patents

Dauerbrandvorrichtung.

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CH210556A
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CH
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chimney
ash
endurance
opening
boiler
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Inventor
Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
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Gasaccumulator Svenska Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges
    • F24B1/24Ranges with built-in masses for heat storage or heat insulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


      Dauerbrandvorrichtung.       Die Erfindung betrifft Verbrennungsein  richtungen für Dauerbrand mit wenigstens  einem Zugregler in den Rauchfängen zum  Zwecke der Regelung der Verbrennung. Die  Verwendung eines Zugreglers hat bei be  kannten Vorrichtungen den Nachteil, dass  sich im Brennstoffmagazin oder im Verbren  nungsraum unmittelbar oberhalb des Feuers  ein gewisser Druck bildet, wenn der Zug  regler gänzlich oder beinahe ganz geschlos  sen wird.

   Dieser     Druck    äussert sich nicht  unbedingt in einer     Ausserwirkungsetzung    der  Einrichtung, kann aber zu einem unange  nehmen Entweichen von Rauch in den Raum  oder eine andere Stelle, wo die Einrichtung  aufgestellt ist, führen, wenn nicht die Füll  behälteröffnung gasdicht abgeschlossen und  der übrige Teil der     Vorrichtung    ebenfalls im  wesentlichen gegen     Undichtheiten    gut ge  sichert ist. Eine solche Bauart ist offenbar  für Massenherstellung zu kostspielig.  



  Ein weiterer Nachteil solcher Einrichtun  gen, vom Standpunkt des Hausgebrauches  aus     betrachtet,    liegt darin, dass, wenn im    Füllbehälter irgendwelche Neigung zur  Druckbildung besteht, hier wahrscheinlich  Verbrennung     auftritt,    wenn der Behälter  deckel zwecks Nachfüllung geöffnet wird,  indem der     Füllbehälter    als Kamin wirkt.

    Aber selbst wenn keine Verbrennung statt  findet, besteht Neigung zum Herausblasen  von staubförmigem Brennstoff, Russ und  Asche     in    den Raum beim Abheben des Be  hälterdeckels, und     etwas    von diesen     staub-          förmigen    Teilen kann sich am Deckelrahmen  festsetzen und nachher ein     richtiges    Schlie  ssen des Deckels verhindern.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  die     Dauerbrandvorrichtung,    bei der minde  stens eine     Zugreglervorrichtung    in den  Rauchfängen vorgesehen ist, mit     einer    Vor  richtung ausgestattet, welche bezweckt,  in dem Aschenfall eine     Überdruckbildung     zu verhindern.  



  Eine ausserordentlich empfindliche Rege  lung kann wirksam ausgeübt werden an gut  isolierten     Wärmespeicherapparaten    mit lang  samer Verbrennung, und     Änderung    im      Aschenfall- und     Rauchfangdruek    von bloss  1 mm Wassersäule können spürbare Ände  rungen im Betrieb ergeben und müssen da  her in Rechnung gezogen werden. Aus die  sem Grunde wird bevorzugt., wenn auf den  Zugregler eine selbsttätige Kontrolle aus  geübt wird, ebenfalls einen selbsttätigen  Regler zu benutzen, um das     obenerwähnte     Vakuum im Aschenfall zu erhalten.

   Eine  solche selbsttätige     Reglervorrichtung    sollte  vorzugsweise fähig sein, das Vakuum im  >wesentlichen     konstant    zu halten, ungeachtet  von Veränderungen im normalen Druck oder  in der     Saug ,irkung    in den Rauchfängen.  



  In gewissen Fällen jedoch, wo zur Be  tätigung des     Rauchfangreglers    Handregelung  benutzt wird, kann es als vorteilhaft erschei  nen, eine halb selbsttätig oder handbetätigte  Vorrichtung zum Regeln des Vakuumgrades  im Aschenfall anzuwenden.  



  Bei einer Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes ist eine Vorrichtung zum  Regeln des Eintrittes der Primärluft vorge  sehen, wobei diese Vorrichtung eine Öffnung  für den Luftdurchgang besitzt, die so     kali-          briert    ist     bezw.    eingestellt wird, dass beim  Austritt der kleinstmöglichen Menge von  Verbrennungsgas aus dem Verbrennungs  raum auch in den höchstgelegenen Teilen  dieses Raumes und den mit ihm in Verbin  dung stehenden Durchgängen ein teilweises  Vakuum aufrechterhalten wird.  



  Eine     bevorzugte    Form des Vakuum  reglers ist eine solche, deren     Verstellwider-          stä.nde    sich nach     Massgabe    des     Öffnungsgra-          des    einer von ihm     beherrschten    Öffnung für  den Durchtritt der Primärluft verändern,  wobei die Widerstände mit sich vergrössern  der Öffnung abnehmen.  



  Ein Vakuumregler dieser Art öffnet in  veränderlichem blosse nach Massgabe des       Ra.uchfangunterdruckes,    der seinerseits ab  hängt vom Öffnungsgrade des Zugregler  im Rauchfang.  



  Die Grösse der     erwähnten        Primärluft-          Eintrittsöffnung    ist nicht in normaler Weise  veränderlich durch Handbetätigung, indem  der Vakuumregler diese     Funktion    selbsttätig    ausübt. Eine Handbetätigung zur Regelung  der Grösse dieser Öffnung kann jedoch als  Zusatz zum Vakuumregler vorgesehen wer  den, um eine anfängliche     Kalibrierung    zu  erhalten zwecks Anpassung an die veränder  lichen Bedingungen, unter denen der Dauer  brenner aufgestellt werden mag.

   Eine solche  anfängliche     Kalibrierung    wird zunächst  durch Versuch     bestimmt    und, nachdem der       Brenner    einmal im Gebrauch und richtig  eingestellt ist, wird keine     weitere    Änderung  von Hand mehr vorgenommen.  



  Eine andere Form der Kontrolle über den       Aschenfallunterdruck    ist jedoch möglich, die  keine selbsttätige Kontrolle über die Primär  luft-Eintrittsöffnung bedingt. Um diese Kon  trolle zu     erhalten,    wird der Aschenfall mit  dem Kamin oder ausserhalb des oder der Zug  regler mit dem Rauchfang durch eine Ab  zweigleitung verbunden, wodurch ein teil  weises Vakuum im Aschenfall gesichert ist  vermöge der Saugwirkung, welche im Rauch  fang oder Kamin stets vorhanden ist, wenn  in der     Dauerbrandvorrichtung    Feuer be  steht.  



  Wird eine Abzweigleitung dieser Art ver  wendet, muss eher die Möglichkeit bestehen,  irgend eine Form von Handkontrolle über  die Saugwirkung in der Abzweigleitung aus  zuüben, indem diese Saugwirkung sich sonst  nicht proportional mit der Öffnung des       Rauchfangzugreglers    verändert und so im  Aschenfall sich ein zu hohes Vakuum bilden  kann, das einer richtigen Verbrennung schäd  lich ist. Zu diesem Zwecke mag es nötig  sein, eine zusätzliche Kontrolle über die Ab  zweigleitung einzurichten in der Form eines  handbetätigten Ventils, in Verbindung mit  einem weiteren handbetätigten Ventil, um  die Grösse der     I'rimärluft-Einlassöffnung    zu  regeln.

   Anderseits kann dieses letztgenannte  Ventil gänzlich weggelassen und eine gleich  bleibende     kalibrierte        Primärluft-Eintritts-          öffnung    verwendet werden.  



  Es ist zu verstehen, dass der Grad des  im Aschenfall vorhandenen Vakuums augen  scheinlich sehr gering sein kann. In man-           chen    Fällen ist ein konstantes Vakuum von  0,5 mm Wassersäule angemessen.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine  bevorzugte Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes nebst     Detailvarianten.     



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt eines  Herdes mit der     Kocherfeuerzone    und mit  Ofen,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       A-B    von     Fig.    1 mit Boiler,     Boilerfeuerzone     und     Kocherfeuerzone;          Fig.    3 ist ein Grundriss des Herdes bei  abgehobener Deckplatte;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       C-D    von     Fig.    3 ;

         Fig.    5 ist eine schematisch gehaltene Vor  deransicht,       Fig.    6 ein schematischer Grundriss zu       Fig.    5;       Fig.    7 veranschaulicht in grösserem Mass  stab im Grundriss eine Einzelheit;       Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie       E-If'    von     Fig.    7,       Fig.    9 ein solcher nach der Linie     G-H     von     Fig.    7;       Fig.    10 stellt im Grundriss eine andere  Art eines Thermostaten dar;

         Fig.    11 ist eine ähnliche Ansicht wie       Fig.    2 eines Herdes, der eine Abzweiglei  tung vom Aschenfall zum Kamin besitzt,  und       Fig.    12 ist ein zum Teil im     Schnitt    ge  haltener Grundriss, der diese Abzweigleitung  erkennen lässt.  



  Der Brennstoff des für den Kocher und  den Boiler gemeinsamen Feuers wird von  einem Roste 40 getragen, unter dem sich ein  Aschenfall 10 befindet. Der     Brennstoff    wird  der Feuerstelle von zwei Magazinen oder  Füllbehältern, einem     Kocherfüllbehälter    30a  und einem     Boilerfüllbehälter    30b, aus zuge  führt. Diese Füllbehälter besitzen     wegnehm-          bare    Deckel 30. Das untere Ende des     Ko-          cherfüllbehälters    30a begrenzt die Kocher        feuerzone,    während das untere Ende des       Boilerfüllbehälters    30b die     Boilerfeuerzone     begrenzt.

      Das Feuer für den Boiler     brennt    nach  oben durch den     Boilerfüllbehälter    hindurch,  indem der Weg der Gase des     Boilerfeuers     von unten nach oben im Behälter 30b und  dann durch einen     Boilerrauchfang    27a und  27b in das Kamin 8 geht.     Normalerweise     wird dem     Boilerfüllbehälter    nur eine für  den augenblicklichen     Warmwasserbedarf    ge  nügende Brennstoffmenge zugeführt, welcher  Bedarf in einem Haushalt im allgemeinen  eher ein schwankender ist.

   Aus diesem  Grunde ist die     Boilerfeuerzone    im allgemei  nen auf den Boden des     Boilerfüllbehälters     beschränkt, kann sich aber in gewissen Fäl  len im wesentlichen auf die ganze Höhe des  Füllbehälters 30b erstrecken.  



  Im Gegensatz zum     Boilerfüllbehälter    30b  besitzt der     Kocherfüllbehälter    30a an seinem       obern    Ende keinen     Rauchfangauslass.    Die  Gase ziehen seitlich durch den Brennstoff am  Grunde des     Kocherfüllbehälters    ab und gehen  unter dem am untern Ende der Seitenwand  153 dieses Behälters     angebrachten    Teil 41  weg.  



  Die beiden Füllbehälter 30a und 30b  sind voneinander     getrennt    durch eine Wand  <B>300,</B> deren unteres Ende 30d aus einer hitze  beständigen Eisenlegierung besteht.  



  Der     Kocherfüllbehälter    30a ist an seiner       Vorderseite    durch     eine        gusseiserne    Wand<B>155,</B>  seitlich am linksseitigen Ende, des Herdes  durch eine weitere     Gusseisenwand    mit feuer  fester Ziegelverkleidung 152 am     untern    Teil,  und auf der Seite gegen die Kochstelle und  Öfen hin durch die obenerwähnte Gusseisen  wand 153 begrenzt.

   Am     untern    Ende dieser  Wand ist der aus hitzebeständiger Eisen  legierung bestehende Taucher 41 angebracht,  der einen Vorsprung von wesentlicher Dicke  besitzt, der in     brennenden    Brennstoff der       Kocherbrennzone    eintaucht und dazu dient,       :Wärme    durch Leitung auf ein Glied 25' von       L-Form    zu übertragen, das     einen    Teil der  Kochplatte bildet und neben der Seitenwand  153     herunterhängt.     



  Der ganze Herd ist, wo möglich, mit  Packung aus wärmeisolierendem Material  versehen, um den Wärmeverlust nach aussen      hintanzuhalten. Vorzugsweise wird Kiesel  gur neben dem Feuer, Schlackenwolle seit  lich der Öfen     verwendet.     



  Ein schwerer metallischer Träger 23  trägt zwei Ofen, einen     obern    Hauptofen 23a  und einen untern Ofen oder Wärme  schrank 54.  



  Beide Ofen werden von aussen her in der  Hauptsache durch metallische Leitung ge  heizt. Der obere Ofen 23a wird an den Sei  ten und am Boden durch Leitung vom bren  nenden Brennstoff aus durch die leitende  Platte 24 und eine seitliche Platte 44 ge  heizt. Diese letztere bildet eine Seitenwand  eines aufsteigenden Kanals 44a im Kocher  rauchfang.  



  Da der Ofen 23a auf einer Seite und am  Boden durch Leitung auf eine beträchtliche  Temperatur erhitzt wird und oben gegen  den     Kocherrauchfang        isoliert    ist, wie unten  näher angegeben wird,     ferner    auch auf der  dem Kanal 44a abgewendeten Seite durch  eine     Schlaekenwollepackung    zwischen der  entsprechenden Seitenwand und der Aussen  platte des Ofens isoliert ist, ist es nötig, im  Ofen zum Zwecke der Aufrechterhaltung  einer gleichmässigen Wärmeverteilung einen  gewissen innern Kreislauf zu haben.  



  Dieser Kreislauf wird erhalten mittels  einer oder, wie gezeigt, mehrerer Trenn  wände 19, 19a, die im Ofen je in einer Ebene  parallel zum vertikalen Teil der Seitenplatte  44 angebracht sind. Diese Wände 19, 19a  erstrecken sich nicht über die ganze Höhe  des Ofens, sondern lassen oben und unten  eine Spalte frei, wodurch ein aufwärts ge  richteter Luftstrom sowohl zwischen der  Wand 19a und der dem Kanal 44a zu  gewandten     Ofenseitenplatte,    als auch zwi  schen den Wänden 19 und 19a     hervorgerufen     wird.  



  Dieser Aufwärtsstrom verursacht einen  Innenkreislauf innerhalb des Ofens, wobei  in einem fortlaufenden, geschlossenen Kreis  lauf Luft am     untern    Ende der Wände 19,  19a in die Kanäle zwischen den Wänden 19,       19a    und 44 eingezogen und oben ausgetrie  ben     wird.       Sollte gewünscht werden, die Tempera  tur des Ofens 23a durch Herabsetzung zu  irgendwelcher Zeit zu regeln, ohne Rück  sicht auf die übrige Temperatur im Kocher,  so kann dies geschehen durch Zulassen von  Luft durch den     Lufteinlass    24'     (Fig.    5), der  eine     kalibrierte    Öffnung darstellt.

   So zu  gelassene Luft wird aus dem Ofen wieder  abgelassen durch einen     Luftauslass    25     (Fig.    3  und 4), der durch einen Schieber 26 be  herrscht wird. Dieser letztere wird durch  eine     Schieherstange    26a betätigt, die durch  die Vorderseite des Herdes nach aussen tritt.  



  Ist der Schieber 26 offen, so gelangt  warme Luft, die zwischen den Wänden 19,  19a und der Seitenwand 44     aufsteigt,    in den  Rauchfang 27b und von dort in das Kamin.  Die nachströmende kalte Luft, die die Ofen  wände bestreicht, kühlt diese und die Seiten  wand 44 und verringert so die Ofentempe  ratur.  



  Aus der     Kocherfeuerzone    kommende  Heissgase streichen im Kanal 44a     aufwärts     und dann im Kanal 44b quer über dem     obern     Ofenende hinweg zwischen der Ofendecke 20  und der Kochplatte 25', 26' des Ofens weg  in einen Durchgang     44e.     



  Die Kochplatte besteht aus zwei Stücken  25' und 26', von denen das     letztgenannte     Stück einen abnehmbaren, in Form eines  Zylinders ausgebildeten Deckel 37 mit Ther  mostat und mit einem Mechanismus trägt,  der einen im     Kocherrauehfang        bezw.    Kanal  44b angeordneten Drehschieber 94a     betätigt.     Die     Kochplattenteile    25' und 26' bestehen  aus     3tetall    und sind relativ dick, namentlich  der herabhängende Teil des Gliedes 25', be  sitzen daher ein beträchtliches     Wärmeauf-          speicherungsvermögen.     



  Es ist eine bevorzugte Eigenschaft dieses  Herdes, dass die von den Gasen im Kocher  rauchfang abgegebene Wärme in der Haupt  sache zum Erhitzen der Kochplatte aus  genützt wird. Aus diesem Grunde ist eine  Isolation vorgesehen in Form eines Asbest  polsters 90 oberhalb der Deckplatte 20 des  Ofens     23a.    Dadurch ist Gewähr geboten, dass  im wesentlichen alle von den Gasen abgege-           bene    Wärme auf die     Kochplattenglieder    25'  und 26' konzentriert wird.  



  Die     Kocherrauchfanggase    werden nach  dem Durchgang durch den Kanal 44b gegen  die Rückseite des Ofens in dem Kanal 440  in ein Kamin 8 abgeleitet.  



  Der Verbrennungsgrad des     Kocherfeuers     wird durch einen     thermostatisch    betätigten  Schieber (94a) geregelt, der an einem Punkte  des     Kocherrauchfanges    angebracht ist, wo er  auf     Kochertemperatur        anspricht.    Es hat sich  als vorteilhaft erwiesen, den Thermostat  mechanismus in wärmeleitende Verbindung  mit der Kochplatte zu     bringen    und ihn  auch nahe an dem Weg der Heissgase anzu  ordnen, so dass er auf die von diesen ab  gegebene Wärme anspricht. Ein geeigneter  Platz hierfür ist die Stelle, wo die Gase aus  dem Kanal     44b    in den Kanal 44e übertreten.  



  Der     Thermostatmechanismus    und der       Schiebermechanismus    sind beide in dem Zy  linder 37 untergebracht, der in eine Öffnung  des Teils 26' passt und den     Kocherrauchfang     abschliesst. Dieser Zylinder ist durch eine  Platte<B>370</B> in zwei Abteilungen 37a und     37b     unterteilt. Die untere Abteilung     37a    ist an  zwei Stellen X und Y unterbrochen, um den  Durchgang von Gasen durch den Rauchfang  44a,     44b    durch die Kammer 37a hindurch  in den Kanal 44c zu ermöglichen.

   Dieser  Gasstrom wird durch den Drehschieber     94ä          beherrscht,    der zentral drehbar auf dem  Zapfen     94b.    sitzt, auf dem er sich dreht,  wenn er durch einen mit ihm bei 94d ver  bundenen Thermostaten 94 betätigt wird.  



  Der Thermostat 94 besitzt die Form  einer aus einem     Bimetallstreifen        bestehenden     Spirale, die an ihrem innern Ende am Dreh  zapfen     94b    des Schiebers, mit dem äussern  Ende 94d am einen Ende des Schiebers 94a  befestigt ist.  



  Obschon der Thermostat gegen die direkte  Gashitze geschützt ist, indem die Gase dank  der Teilplatte<B>37e</B> durch die Kammer 37a  gehen, ist er ihnen nichtsdestoweniger ge  nügend nahe, um gegen Wechsel in der Gas  temperatur genügend empfindlich zu sein.    Er befindet sich zudem in wärmeleitender       Verbindung    mit dem obern     Teil        des    Zylin  ders 37 und daher auch mit der Kochplatte.  



  Eine andere Form des     erwähnten    Deckeis  zeigt     Fig.    10, nach welcher der Deckel 371  nur     eine    Abteilung besitzt und den Bimetall  streifenthermostaten 941 von     "W"-Ausgestal-          tung    enthält, dessen eines Ende an die Seite  oder die Grundplatte des Deckels angeschlos  sen ist, während das andere Ende das  Absperrorgan 941a trägt.     Ausdehnung    des       "W"-Streifens    verursacht eine Berührung  des Organes     941a    mit zwei Anschlägen 94e  und 94f am Ende des Rauchfanges     44b,    so  dass dieser     abgesperrt    wird.  



  Die Anordnung des     Thermostaten,    der  sich mit der Kochplatte in wärmeleitender  Berührung     befindet,    direkt in der Bahn der       Kocherrauchfanggase,    macht ihn gegen       Kochertemperaturen    ausserordentlich emp  findlich. Aus diesem Grunde übt er eine  vollständig automatische Kontrolle über das       Kocherfeuer    aus. Irgendwelche Wärmever  luste, die an der Kochplatte auftreten mögen,  wenn Kochtöpfe darauf gestellt werden, wer  den sofort eine Reaktion des Thermostaten  verursachen und den     Kocherschieber    öffnen.  



  Um Wärmeverluste an der Kochplatte  möglichst zu verhindern, wenn diese nicht  im Gebrauche ist, ist ein bei 70     angelenkter,     isolierter Deckel 7 vorgesehen, der einen  Handgriff 69 besitzt, um ihn     abheben    zu  können, wenn auf der Kochplatte gekocht  werden soll.  



  Bisher wurde nur die Wirkungsweise  der     Kocherfeuerzone    und des den Kocher bil  denden Teils des Dauerbrenners beschrieben.  Dieser letztere ist aber auch zur Erwärmung  von Wasser eingerichtet.  



  Brennstoff wird in den     Boilerfüllbehäl-          ter        30b    nach Abnahme des zugeordneten ab  nehmbaren Deckels 30 eingeführt, das Feuer  brennt in der     Boilerfeuerzone    am untern  Ende des     Boilerfüllbehälters        30b    und auf  wärts durch den darin     befindlichen    Brenn  stoff. Die Verbrennungsgase strömen vom  obern Ende des     Boilerfüllbehälters    ab, dessen      eine Wand von der Wand des Boilers 27       (Fig.2)    gebildet wird, in einen Kanal 27a  und von hier durch den Kanal<B>27b</B> in das  Kamin B.

   Es hat sich als vorteilhaft er  wiesen, das     Boilerfeuer    durch einen hand  betätigten Schieber zu regeln, der eine Öff  nung im Rahmen 28 abschliesst, durch die  die Gase streichen können.  



  Die Betätigung des     Boilerschiebers    29 e  folgt mittels eines Kontrollhebels 71, der auf  einer drehbar gelagerten Stange 71a sitzt,  die über die     Deckplatte    des Herdes vorsteht.  Das untere Ende dieser Stange     71a    ist mit.  einem geschlitzten Hebel 71ä verbunden, des  sen gegabeltes Ende einen am     Boilerschieber     29 befindlichen Zapfen     29a    umfasst     (vergl.          Fig.    3).

   Dieser Schieber kann vollständig ge  schlossen werden, und wenn er sich in der  geschlossenen Stellung     (Fig.2)    befindet, so  verhindert er irgendwelche Verbrennung in  der     Boilerfeuerzone.    Wenn dagegen der       Boilerschieber    offen steht, so strömt     Primär-          luft    vom Aschenfall 10 her aufwärts durch  den     Boilerfüllbehälter    und, wenn das Kocher  feuer brennt, wird eine Entzündung des       Boilerbrennstoffes    vom     Kocherbrennstoff    aus  stattfinden vermöge ihrer gegenseitigen Be  rührung beim gemeinsamen Roste 40.

   Der  Hebel 71 liegt über und parallel zu dem ge  schlitzten Hebel 71d und über der Deckplatte  des Herdes. Er ist so angeordnet, dass er die  Deckplatte 30 des     Boilerbehälters    freigibt,  wenn der Schieber 29 geschlossen ist.  



  Es ist eine Eigentümlichkeit des erläu  terten Herdes, dass vermöge der selbsttätigen  Regelung des     Kocherfeuers    durch den Ther  mostaten 94 zwischen den beiden Feuern  keine oder nur geringe Gegenwirkung statt  finden kann. Wird der     Boilerschieber    ge  öffnet, so wird irgendwelcher Mangel der  Zufuhr von Wärme zum Kocher durch die  selbsttätige Wirkung des Thermostaten aus  geglichen, indem dieser den     Kocherschieber     weiter öffnet und dadurch den Kocher auf  Temperatur hält.

   Wird umgekehrt der       Boilerschieber    geschlossen, so wird deswegen  der Kocher nicht überhitzt, indem ein An  steigen der     Kochertemperatur    den Thermo-         staten    betätigt und den     Kocherschieber    94a  schliesst.  



  Selbst wenn der     Boilerschieber    versehent  lich offen gelassen und kein Brennstoff in  den     Boilerfüllbehälter    gegeben wurde, tritt  keine ernstliche Benachteiligung des Betrie  bes des Kochers auf, indem der Thermostat  immer noch dessen Temperatur kontrolliert.  Das einzige in Erscheinung tretende Ergeb  nis wird eine kleine Ablenkung von Rauch  fanggasen des     Kocherfeuers,    eine     starke     Herabsetzung der     Boilerleistung    wegen man  gelnder Wärmezufuhr und ein starker Ver  brauch an Brennstoff im     Kocherfüllbehälter     sein.  



  Der ganze Herd ist ausgebildet, um  Wärmeverluste soviel als möglich zu ver  meiden, und da er zum     Langsambrenntyp     gehört und zur Wärmespeicherung ein  gerichtet ist, sind die Drücke oder Unter  drücke in den betreffenden Rauchfängen  eine ausserordentlich empfindliche Sache. Es  wurde gefunden. dass namentlich das Kocher  feuer gegen Druckdifferenzen von     1/a    mm  Wassersäule empfindlich ist. Dies würde ge  wöhnlich eine ausserordentlich genaue Kon  struktion aller derjenigen Teile erfordern, zu  denen Primärluft Zutritt erlangen mag, und  daher die Herstellungskosten erhöhen.

   Da  beispielsweise der Herd durch Schieber im  Rauchfang geregelt wird, ist es klar, dass  es nicht nötig ist, die zu dem Aschenfall  gelangende     Primärluftmenge    durch einen  Schieber normaler Art zu regeln.     Anderseits     ist es notwendig, dass die     Primärluft-Durch-          gangsöffnung    genau     kalibriert    sei, um einen  einwandfreien Betrieb zu sichern, indem  Schwankungen im Kamin oder Rauchfang  Lecken von     Rauchgasen    ergeben könnten.

    Aus diesem Grunde ist es wesentlich, auf  den     Primärluftstrom    eine selbsttätige Kon  trolle auszuüben, um unerwünschten Druck  schwankungen im Aschenfall vorzubeugen;  irgendein     irn    Aschenfall sich bildender Über  druck würde sich in einem Entweichen von  Rauch aus den Kocher- und     Boilerfüllbeliäl-          tern    in den Raum, in dem der Herd auf  gestellt ist, äussern.      Diese Kontrolle geschieht vorzugsweise  selbsttätig und wird an der     Öffnung    57 in  der     Aschfalltüre    4 ausgeübt. Zu diesem  Zwecke wird eine mit Gegengewicht 4b ver  sehene Klappe 4a benutzt.

   Diese kann eine  solche der wohlbekanntere Art sein, bei der  der Widerstand, den das Gewicht dem Ver  drehen der Klappe entgegensetzt, mit zu  nehmender Öffnung abnimmt.  



  Die     Anwendung    dieser ein selbsttätig  sich schliessendes Ventil darstellenden Klappe  sichert ein konstantes teilweises Vakuum im       Aschfall    und verhindert Druckbildung im       Kocherfüllbehälter    30a oder im     Boilerfüll-          behälter    30b und daraus sich ergebende, un  angenehme     Entweichung    von Rauch in den  Raum, in dem der Dauerbrenner aufgestellt  ist. Bei der beschriebenen Konstruktion ist  dieses Vakuum noch wirksam auf die  Klappe, selbst wenn es bis auf     1/s    mm  Wassersäule sinkt.  



  Der Öffnungsgrad der Klappe wird ge  regelt durch den im Apparat vorliegenden  Grad von     Saugwirkung,    entweder von dein       Boilerrauchfang    oder von dem     Kocherrauch-          fang    oder von beiden aus.  



       Fig.    11 und 12 zeigen eine andere Rege  lungsausführung, bei welcher die Primärluft  öffnung 57 nicht durch eine Klappe geregelt  wird, sondern ein Abzweigkanal 57a vor  gesehen ist, der vom     Aschfall    10 zu einer  auf der Kaminseite der Kocher- und Boiler  schieber liegenden Stelle führt. Dadurch  wird irgendwelche im Kamin auftretende  Saugwirkung auf den     Aschfall    übertragen,  so dass, da im Betriebszustand des Herdes  im Kamin stets eine     Saugwirkung    auftritt,  im Aschenfall kein Überdruck auftreten  kann.

   In manchen Fällen mag es     erwünscht     sein, für diese Abzweigleitung eine hand  betätigte oder selbsttätige Kontrolle einzu  richten, was durch irgendwelche bekannte       Abschlusseinrichtungen    geschehen kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Dauerbrandvorrichtung, in dessen Rauch fängen mindestens eine Zugreglervorrichtung angebracht ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche bezweckt, eine Über- druckbildung im Aschenfall der Vorrichtung zu verhindern.
    UNTERANSPRüCHE 1. Dauerbrandvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Vor richtung zum Regeln des Eintrittes der Primärluft in den Aschenfall durch eine Öffnung, dank welcher erreicht werden kann, dass beim Austreten der kleinstmög lichen Menge von Verbrennungsgas aus dem Verbrennungsraum in das Kamin auch in den höchstgelegenen Teilen des Verbrennungsraumes und den mit diesem verbundenen Durchgängen ein teilweises Vakuum aufrechterhalten wird.
    2. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 1, bei der die Grösse der genann ten Öffnung in Abhängigkeit von der Zugreglervorrichtung im Rauchfang ge regelt werden kann. 3. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 1, bei der die Grösse der genann ten 'Öffnung durch den Einfluss des Druckes im Aschenfall geregelt wird. 4. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung durch ein selbsttätig sich schliessendes Rückschlagventil beherrscht wird.
    5. Dauerbrandvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aschenfall mit dem Rauchfang oder Kamin an einer Stelle ausserhalb des Reglerschiebers bezw. der Reglerschieber durch eine Abzweigleitung verbunden ist, wodurch ein teilweiser Unterdruck im Aschenfall gesichert ist dank der Saug wirkung, die während des Brennens im Rauchfang oder Kamin stets vorhanden ist.
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