CH211074A - Dauerbrandvorrichtung. - Google Patents

Dauerbrandvorrichtung.

Info

Publication number
CH211074A
CH211074A CH211074DA CH211074A CH 211074 A CH211074 A CH 211074A CH 211074D A CH211074D A CH 211074DA CH 211074 A CH211074 A CH 211074A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
boiler
cooker
zone
combustion
slide
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gasaccumulator Sv Aktiebolaget
Original Assignee
Gasaccumulator Svenska Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gasaccumulator Svenska Ab filed Critical Gasaccumulator Svenska Ab
Publication of CH211074A publication Critical patent/CH211074A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/20Ranges
    • F24B1/24Ranges with built-in masses for heat storage or heat insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


      Dauerbr        andvor        richtung.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine       Dauerbrandvorrichtung    für festen Brennstoff  mit wenigstens einem Rost, der über einem  Aschenbehälter angeordnet ist, und mit we  nigstens einer     Wärmeverbrauchsstelle.    Vor  richtungen dieser     Art    bereiten Konstruk  tionsschwierigkeiten,     we        nn    ,die Verbrennungs  geschwindigkeit in hohem Grade geändert  werden soll,

   um derselben     Wärmev        erbrauchs-          stelle    stark ändernde Wärmemengen oder  einer veränderlichen Anzahl von     Wärmever-          brauchsstellen        Wärme    zuzuführen.  



  Bei einem kombinierten Koch- und     Heiz-          apparat    zum     Beispiel    ergeben sich     Schwierig-          keiten    wegen der Doppelwirkung des Feuers,  indem, wenn gewünscht wird, die Hochabtei  lung unabhängig von der     Heizabteilung    zu       erwärmen,    oder umgekehrt, eine befriedigende  Trennung der Wärmeabgabe an nur eine be  stimmte     Abteilung        normalerweise    nicht er  halten werden kann ohne Neigung zu     einer     Beeinträchtigung der Temperatur der andern  Abteilung.

   Es ist klar, dass wenn ein einziges    Feuer sowohl den Kocher, als den Boiler  heizt, jeglicher Versuch der     Regelung    der       Feuerwirkung    lediglich durch Einwirkung  auf die Primärluftzufuhr darauf     beschränkt     ist, beide     Abteilungen    zu beeinflussen, ohne  Rücksicht darauf, ob nur gewünscht ist, die  eine oder andere allein     anzuregen.    Diese  Tatsache führte zur Kritik,     ein    solcher -Ap  parat sei notwendigerweise verschwenderisch  im Brennstoffverbrauch und unwirtschaftlich  im Betrieb.  



  Es wurde versucht, diese     Schwierigkeit     zu     beheben    durch Anwendung von zwei oder  mehr Stromwegen für die Gasströme, von  denen einer den Kocher, der andere den     Heiz-          apparat    bedient, wobei diese Ströme getrennt  oder in     Verbindung    miteinander gebraucht  und durch unabhängige     Schieber    geregelt  werden können.  



  Eine solche     Konstruktion    ergibt     eine    teil  weise Lösung der Aufgabe     insofern,    als sie  die Trennung von den einzelnen     Wärmever-          brauchsstellen    zugeleiteter Wärme ermög-      licht. Befindet sich jedoch keine der beiden       Wärmeverbrauchsstellen    in direkter Berüh  rung mit der brennenden Kohle (Primär  heizung) und können beide nur durch er  hitzte Gase     erwärmt    werden (Sekundär  heizung), so ist. die wirksame Wärmezufuhr  fast immer auf ein geringes Mass beschränkt.

    infolge der Schwierigkeit der Schaffung einer  genügend grossen sekundären Heizfläche in  Verbindung mit einem gedrungenen, für den  Hausgebrauch passenden Ausmass der verei  nigten Heiz- und Kochabteilungen.  



  Da. es möglich ist, mit einer viel kleineren  Heizfläche auszukommen, wenn Primärhei  zung angewendet wird, steht     bei    den meisten  kombinierten Wärmespeicher-     und/oder        Heiz-          und    Kochapparaten zum mindesten eine der       Verbrauchsstellen    (entweder der Boiler oder  der Ofen oder die heisse Platte) in direkter  Berührung mit dem brennenden Brennstoff.  Hier     wiederum    besteht der     Nachteil.    dass.       ,renn    nur eine einzelne Verbrennungszone  besteht, ein gewisser Grad von Störung auf  treten kann. Wenn dann z.

   B. eine Ver  brauchsstelle von der Primärheizung, eine       zweite    dagegen nur von der Sekundärheizung  abhängt, so mag es möglich sein, die erste  Verbrauchsstelle, nicht aber die zweite mit       Wärme    zu versorgen, aber das Umgekehrte  wird nicht möglich sein. In ähnlicher Weise  wird es, wenn beide Verbrauchsstellen in der  selben Verbrennungszone in     direkter    Berüh  rung mit dem brennenden Brennstoff stehen.  unmöglich sein, eine Verbrauchsstelle ohne  die andere mit Wärme zu versorgen.  



  Die     ,Torliegende        Erfindung    macht es mög  lich, einen Dauerbrenner zu schaffen, mit  dem es möglich ist, für zwei oder mehr Ver  brauchsstellen (Kocher, Ofen oder Boiler)  direkte Primärheizung zu verwenden und  doch diese Verbrauchsstellen oder einzelne  derselben unabhängig voneinander zu betrei  ben, ohne sich     irgendwie    zu beeinflussen.  



  Die Erfindung betrifft eine Dauerbrand  vorrichtung für festen Brennstoff mit wenig  stens einem, über einem Aschenbehälter an  geordneten Rost, und mit mindestens einer       Wä-rmeverbrauchsstelle,    wobei der über dem    Roste befindliche Feuerraum in Abteilungen  unterteilt ist, die mit Rauchfängen derart  verbunden sind, dass die Ausdehnung der       Brennzone    sich verändert, wenn das Verhält  nis zwischen den Zügen in den verschiedenen  Rauchfängen geändert wird, wobei minde  stens ein Rauchfang mit einer in ihm an  geordneten     Zugreglervorrichtung    versehen  ist, mittels derer das genannte Verhältnis  verändert werden kann, und dass die ver  schiedenen Abteilungen des Feuerraumes  nächst dem Roste miteinander verbunden  sind,

   so     da.ss    die     Verbrennungszone    von einer  Abteilung auf eine andere sich ausdehnen  kann, wenn das     erwähnte    Verhältnis ver  ändert wird.  



  Diese     Dauerbrandvorrichtung    besitzt mit  Vorteil zwei voneinander unabhängige Füll  vorrichtungen, die     Brennstoff    an einen ein  zelnen Rost abgeben, wobei der auf diesem  Rost lagernde Brennstoff in einer oder in  zwei Zonen brennen kann, von denen die eine  z. B. einem Kocher, die andere einem Boiler  zugeordnet ist und die durch die untern En  den .der     Füllvorrichtungen    begrenzt sind.

    Jede Brennzone befindet sich dabei zweck  mässig in     unmittelbarer    Berührung mit min  destens einer     Wärmeverbrauchsstelle,    um  dieser Primärwärme zuzuführen als Ergän  zung der     Sekundärwärme,    die von dem heissen  Gas abgegeben wird, wobei die Verbrennung  in den betreffenden Zonen geregelt werden  kann durch voneinander unabhängige Schie  ber in den Rauchfängen, die die Zonen be  herrschen, derart, dass     Änderungen    im Ver  brennungsgrade in der einen Zone den Ver  brennungsgrad in der andern Zone nicht in  entgegengesetztem Sinne beeinflussen und  kalter Brennstoff in einer Zone durch bren  nenden Brennstoff der andern Zone entzündet  werden kann.  



  Der Ausdruck     "Füllvorrichtung"    ist vor  liegend benutzt zur Bezeichnung eines im  Brenner enthaltenen Magazins zum Zwecke  der Aufnahme einer genügend grossen Menge  festen     Brennstoffes,        um    ein beständige  Nachfüllen zu umgehen. In einer bevorzugten       Ausführung        des    Erfindungsgegenstandes mit      Kochvorrichtung und Boiler wird der  Brennstoff für die     Kochvorrichtung    in üb  licher Weise abwärts geführt, um ein Brenn  stoffbett von im wesentlichen gleichbleiben  der Tiefe zu schaffen, wobei aber die Ver  brennung am untern Ende der Füllvorrich  tung des Kochers     nicht    nach oben in der letz  teren erfolgt.

   In der     Boilereinheit    dagegen  findet Verbrennung dagegen schon in der       Füllvorrichtung    selbst statt vermöge des Um  standes, dass der dem Boiler zugeordnete  Rauchfang von einer am obern Ende der       Boiler-Füllvorrichtung    oder nahe davon lie  genden. Stelle ausgeht.  



  Unter     "Wärmeverbrauchsstelle"    ist irgend  ein Glied des Dauerbrenners verstanden, das  Wärme für das Heizen oder das Kochen aus  nützt.     Beispiele    von     Wärmeverbrauchsstellen     sind Öfen, Heizplatten, Schmorringe und Boi  ler. Der     Begriff        "Wärmeverbrauchss.telle"     schliesst nicht Teile der Einrichtung in sich,  die vermöge ihrer Lage wesentlich Wärme  vom Feuer ableiten müssen, sie aber nicht für  Heiz- und Kochzwecke     verwerten,    wie z. B.  Roststäbe.  



  Der Erfindungsgegenstand kann zum Bei  spiel eine kombinierte Koch- und     Boilerein-          richtung    umfassen, die ein gemeinsames  Feuer mit     darunterliegendem        Asthenbehältei     besitzt, zu dem Primärluft     Zutritt    hat, und  die für die Verbrennung von festem Brenn  stoff in einer oder zwei Verbrennungszonen  eingerichtet ist, wobei eine     dieser    Zonen dem  Kocher zugeordnet ist und durch einen       Kocherschieber    beherrscht wird,

   der auf  durch den     Kocherrauchfang    .strömende heisse  Gase wirkt und bei seiner kleinsten Einstel  lung den Verbrennungsgrad in der Kocher  feuerzone über dem     Auslöschpunkt    zu halten  vermag, während die andere Zone dem Boiler  zugeordnet ist und durch einen     Boilersühieber     beherrscht     wird,    der auf die durch den       Boilerrauchfang    strömenden heissen Gase  wirkt.

   Wird der     Boilerschieber    geschlossen,  so ist nur die     Kocherfeuerzone        wirksam,    und  wird der     Boilerschieber    geöffnet, so     wird     nichtbrennender Brennstoff in der     Boiler-          feuerzone    selbsttätig entzündet durch bren-         nenden        Brennstoff    in der     Kocherfeuerzone.     Die     Kochtemperatur        wird    dadurch jedoch  dank der     Einstellungsverhältnisse    des Kocher  schiebers in keinem     Falle    unter die unterste  Grenze 

  herabgesetzt.  



  Der Betrieb     des        gocherschiebers    wird       zweckmässigerweise        selbsttätig    gestaltet,     bei-          spielsweise        mittels        eines    für Kochtemperatu  ren     empfindlichen        Thermostaten.    Dieser  kann entweder     unmittelbar    der Wärme aus  gesetzt werden, die von den Gasen des       Kocherrauchfanges    abgenommen     wird,

          indem     er in den Gasstrom im     Kocherrauchfang    ein  gesetzt     wird,    oder er     kann    durch eine Zunge  -von den Gasen getrennt     werden    und in me  tallischer     Berührung    mit der Kochplatte  stehen, wodurch Wärmeentzug von der Koch  platte Einfluss auf den Thermostaten er  langt.  



  Der Betrieb des     Boilerschiebers    kann ent  weder von Hand oder     selbsttätig    geschehen,  letzteres zum Beispiel     mittels    eines auf       Wassertemperaturen    empfindlichen Thermo  staten. In jedem Fall     ist    es     empfehlenswert,     dem Schieber ein völliges Schliessen zu er  möglichen, so dass, wenn kein Bedarf für  heisses Wasser     vorliegt,    das     Boilerfeuer    völlig  ausgelöscht werden kann.

   Wie oben schon  angegeben, wird dies das     Nocherfeuer    nicht       beeinflussen,    dank der selbsttätigen Arbeits  weise des     Kocherthermostaten.     



  Der oben angegebene Apparat zielt auf  Erreichung eines Höchstmasses an Leistungs  grad bei einem     Mindestmass    von     Wartung    ab.  Da er für Dauerbrand     eingerichtet    ist, ist die       Notwendigkeit    beständigen     Einbringens    von  Brennstoff nicht vorhanden, und wenn die  Regelung des     gocherfeuers        selbsttätig    er  folgt,     mittels    eines     thermostatisch    betätigten  Schiebers, so ist die Notwendigkeit der Hand  einstellung des     Kocherschiebers    beseitigt.  



  Zur Vermeidung von     Wärmeverlusten    ist  erwünscht, einen im Verhältnis zur     gewöhn-          lichen    Ofenkonstruktion hohen Grad von       Wärmeisolierung    zu     verwenden.    Diese Iso  lierung kann die Form einer innerhalb des       Aussengehäuses    des Herdes     angeordneten         Packung besitzen. Sie kann z. B. aus     Kiesel-          gur,    Schlackenwolle, Glaswolle,     Asbestfa3ern     oder irgend einem andern     wärmeisolierenden          Material    bestehen.  



  Wenn der     Erfindungsgegenstand    als  Koch- und     Boilervorrichtung    ausgebildet ist,  wird zweckmässig     ein    gemeinsamer Rost mit  einem darunter befindlichen Aschenfall ver  wendet, zu dem Primärluft Zugang durch  eine     kalibrierte        Offnung    besitzt, wobei     -Mittel     vorgesehen sind zum Regeln des Primärluft  zuflusses durch diese<B>Off</B> nun- zur Erzeugung  eines konstanten Vakuums im Aschenfall.

    Auf dem genannten Roste kann in einer oder  beiden Verbrennungszonen fester     Brennstoff     verbrannt werden, von denen die eine eine       Kocherfeuerzone    bildet und von einer Kocher  Füllvorrichtung aus     gespiesen    wird, wobei  der brennende Brennstoff in     dieser    Zone di  rekt auf ein Glied wirkt, das sich mit der  Kochplatte in wärmeleitender     Verbindung     befindet. Die heissen Gase aus der Feuerzone  des Kochers strömen unter einer oder mehre  ren     Kochplatten    durch und übertragen auf  diese einen Teil ihrer Wärme.

   Die Verbren  nung in der Feuerzone des Kochers wird  durch einen im     Kocherraiichfang        an-eordne-          ten,        thermostatisch    betätigten     Sehieber    ge  regelt, der gegen     Kochertemperatur    empfind  lich ist und darauf eingestellt ist, diese Tem  peratur zwischen einer Höchst- und Tief  grenze aufrechtzuerhalten.

   Die andere Ver  brennungszone gehört zum Boiler und     wird     durch einen im     Boilerrauchfang        ängebrach-          ten,        handbetätigten    Schieber geregelt, der  vollständig geschlossen werden kann,     wenn     der Boiler ausser     Betrieb    zu setzen ist.

       Dieser     Rauchfang führt vom obern Ende eine       Boiler-Füllbehälters    weg, der von der Füll  vorrichtung des Kochers unabhängig ist und  ganz oder teilweise von der Wandung des       Boilers    gebildet     wird.    Die Anordnung ist  dabei so, dass sich die     Boilerfeuerzone    selbst  tätig von der     Koeherfeuerzone    aus entzündet,       wenn    der     Boilersehieber    geöffnet wird,      wobei     die     Kochertemperatur    nicht in unerwünsch  tem     Masse    beeinflusst wird.  



  Auf der Zeichnung sind eine bevorzugte    Ausführung des Erfindungsgegenstandes in  Form eines für den     Hausgebrauch    bestimm  ten Kochherdes in Kombination mit einem       Wassererwärmer    nebst Detailvarianten bei  spielsweise     dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt des Her  des mit     Kocherfeuerzone    und mit zwei Ofen,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie        < 1-B    von     Fig.    1 mit     Boiler,        Boilerfeuerzone     und     Kocherfeuerzone;          Fig.    3 ist ein Grundriss des Herdes bei ab  gehobener Deckplatte;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       C-D    von     Fig.    3;       Fig.    5 ist eine schematisch     gehaltene    Vor  deransicht;

         Fig.    6 ein schematischer Grundriss zu       Fig.    J;       Fig.    7 veranschaulicht in grösserem Mass  stab im Grundriss eine Einzelheit;       Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie     E-F     von     Fig.    7,       Fig.    9 ein solcher nach der Linie     G-TI     von     Fig.    7 ;       Fig.    10 stellt im Grundriss eine andere       :\rt    eines Thermostaten dar;

         Fig.    11 ist eine ähnliche Ansicht     wie          Fig.        \?    eines Herdes, der eine "besondere" Ab  zweigung vom Aschenfall zum Kamin be  sitzt und       Fig.    12 ist ein zum Teil im Schnitt ge  haltener Grundriss eines Teils dieses Herdes,       welcher    Grundriss diese Abzweigung erken  nen lässt.  



  Der Brennstoff des für Kocher und Boiler  gemeinsamen Feuers wird von einem Roste  40 getragen, unter dem     ein    Aschenfall 10  vorgesehen ist. Dem Feuerraum wird Brenn  stoff zugeführt von zwei Magazinen oder  Füllbehältern aus, von denen der eine der       B        ocher-Füllbehälter    30a, der andere der     Boi-          ler-Füllbehälter        30b    ist. Diese Füllbehälter  besitzen abnehmbare Deckel 30.

   Das untere       Ende    des     Kocher-Füllbehälters    30a begrenzt  die     Nocherfeuerzone,    während das untere  Ende des     Boiler-Füllbehälters    die Boiler  feuerzone begrenzt.  



  Das Feuer für den Boiler brennt nach      oben durch den     Boilerfüllbehälter    hindurch,  indem der Weg der Gase des     Boilerfeuers     von unten nach oben im Behälter 30b und  dann durch einen     Boilerrauehfang    27a und  27b in das     Kamin    8 geht.     Normalerweise          wird    dem     Behälter    30b nur eine für  den augenblicklichen     Warmwasserbedarf    ge  nügende Brennstoffmenge zugeführt, wel  cher Bedarf in einem     Haushalt    im allgemei  nen eher ein schwankender ist.

   Aus diesem  Grunde     ist    die     Boilerfeuerzone    im allgemei  nen auf den Boden des     Boiler-Fül:lbehälters     beschränkt, kann sich aber in gewissen Fäl  len im wesentlichen auf die ganze Höhe des  Füllbehälters     30b    erstrecken.  



  Im Gegensatz     zum.        Boilerfüllbehälter        30b     besitzt der     Kocherfüllbehälter    30a an seinem  obern Ende keinen     Rauchfangauslass.    Die  Gase ziehen seitlich durch den Brennstoff am  Grunde des     Kocher-Füllbehälters    ab und  gehen unter dem am     untern    Ende der Seiten  wand 153 dieses Behälters angebrachten Teil  41 weg.  



  Die beiden Füllbehälter 30a und     30b    sind       voneinander    getrennt durch eine Wand 30c,  deren     unteres    Ende 30d aus einer hitzebestän  digen Eisenlegierung besteht.  



  Der     Kocher-Füllbehälter    30a ist an     seiner          Vorderseite    durch eine     gusseiserne    Wand 155,  seitlich am linksseitigen Ende des Herdes  durch eine weitere     Gusseisenwand    mit feuer  fester     Ziegelverkleidung   <B>152</B> am untern Teil,  und auf der Seite gegen die Kochstelle und  Ofen hin durch die obenerwähnte Gusseisen  wand 153 begrenzt.

   Am     untern        Ende,dieser     Wand ist der aus hitzebeständiger Eisenlegie  rung bestehende Taucher 41     angebracht,    der  einen Vorsprung von wesentlicher Dicke be  sitzt,     der    in brennenden Brennstoff der       Kocherbrennzone    eintaucht und dazu dient,  Wärme durch Leitung auf ein Glied 25' von       L-Form    zu übertragen, das einen     Teil    der  Kochplatte bildet und neben     ider        Seitenwand     153 herunterhängt.  



  Der Herd     ist    womöglich mit Packung aus  wärmeisolierendem Material versehen, um  den Wärmeverlust nach     aussen    hintanzuhal  ten. Vorzugsweise wird     Kieselgur        rAben    dem    Feuer, Schlackenwolle seitlich der Öfen ver  wendet.  



       Ein    schwerer metallischer Träger 23 trägt  zwei Öfen, einen     obern    Hauptofen     23a    und  einen untern Ofen oder Wärmeschrank 54.  



  Beide     ö'fen    werden von aussen her in der  Hauptsache durch metallische Leitung ge  heizt. Der obere Ofen     23a    wird an den Seiten  und am Boden durch Leitung vom brennen  den Brennstoff     aus    durch die leitende Platte  24 und eine seitliche Platte 44 geheizt.     Diese     letztere bildet eine Seitenwand eines aufstei  genden Kanals 449- im     Kocherrauchfang.     



  Da der Ofen 23a auf einer Seite und am  Boden durch Leitung auf eine beträchtliche  Temperatur erhitzt wird und oben gegen den       Kocherrauchfang    isoliert ist, wie unten näher  angegeben     wird,    ferner auch auf der dem  Kanal 44a abgewendeten Seite durch eine       Schlackenwolle-Packung        zwischen    der ent  sprechenden Seitenwand     und    der     Aussenplatte     des Ofens isoliert     ist,    ist es     nötig,    im Ofen  zum Zwecke der Aufrechterhaltung     eines     gleichmässigen     Wärmeverteilung    einen ge  wissen     innern    Kreislauf zuhaben.

    



  Dieser     Kreislauf    wird erhalten mittels  einer oder, wie gezeigt, mehrerer Trennwände  19, 19a, die im Ofen je in einer Ebene par  allel zum vertikalen Teil der Seitenplatte 44  angebracht sind. Diese Wände 19,<B>199-</B> er  strecken sich nicht über die ganze Höhe des       Ofens,    sondern lassen oben und unten eine  Spalte frei, wodurch ein aufwärts gerichte  ter Luftstrom sowohl zwischen der Wand 19a  und der dem Kanal 44a zugewandten     Ofen-          seitenplatte,    als auch zwischen den     Wänden     19 und 19a hervorgerufen wird.  



  Dieser     Aufwärtsstrom    verursacht einen  Innenkreislauf innerhalb des Ofens, wobei in  einem fortlaufenden, geschlossenen Kreislauf  Luft am untern Ende der Wände 19,<B>198-</B> in  die Kanäle zwischen den Wänden 19,     19a    und  44 eingezogen und oben ausgetrieben wird.  



  Sollte     gewünscht        werden,    die     Temperatur     des Ofens     23a    durch     Herabsetzung    zu irgend  welcher Zeit zu regeln, ohne Rücksicht auf  die übrige Temperatur im Kocher, so kann  dies geschehen durch     Zulassen    von Luft durch      den     Lufteinlass    24'     (Fig.        5),    der eine     kali-          brierte        Öffnung    darstellt.

   So zugelassene  Luft wird aus dem Ofen wieder abgelassen  durch einen     Luftauslass    25     (Fig.    3 und 4),  der durch einen Schieber 26 beherrscht wird.  Dieser letztere wird durch eine     Schieberstange     26a     betätigt,    die durch die Vorderseite des       I3erdes    nach aussen     tritt.     



  Ist der Schieber 26 offen, so     gelan-t          warme    Luft, die zwischen den Wänden 19.       19a-    und der Seitenwand 44 aufsteigt, in den  Rauchfang<B>27b</B> und von dort in das Kamin.  Die nachströmende kalte Luft, die die Ofen  wände bestreicht, kühlt diese und die Seiten  wand 44     und    verringert so die Ofentempe  ratur.  



  Aus der     Koeherfeuerzone    kommende  Heissgase streichen im Kanal 44a aufwärts  und dann im Kanal 44b quer über dem     obern     Ofenende hinweg zwischen der Ofendecke 20  und der Kochplatte 25', 26' des Ofens weg in  einen Durchgang     44e.     



  Die Kochplatte besteht aus zwei     Stiieken     25' und 26', von denen das letztgenannte  Stück einen abnehmbaren, in Form eines Zy  linders ausgebildeten Deckel 37 mit Thermo  stat und mit einem Mechanismus trägt, der  einen im     Kocherrauchfang        bezw.    Kanal 44b  angeordneten Drehschieber 94a     betätigt.    Die       Kochplattenteile        ?-5'    und 26' bestehen aus  Metall und sind relativ dick, namentlich der  herabhängende Teil des Gliedes 25'. besitzen  daher ein beträchtliches     Wärmeaufspeiche-          rungsvermögen.     



  Es ist eine bevorzugte Eigenschaft dieses  Herdes, dass die von den Gasen im Kocher  rauchfan- abgegebene Wärme in der Haupt  sache zum Erhitzen der Kochplatte ausge  nützt wird. Aus diesem Grunde ist eine Iso  lation vorgesehen in Form     eines    Asbestpol  sters 90 oberhalb der Deckplatte 20 des Ofens  23a. Dadurch ist Gewähr geboten, dass im  wesentlichen alle von den Gasen abgegebene  Wärme auf die     Kochplattenglieder    25' und  26'     konzentriert    wird.  



  Die     Kocherrauchfanggase    werden nach  dem Durchgang durch den Kanal 44b gegen    die     Rückseite    des     Ofens    in dem Kanal     44c    in  ein Kamin 8 abgeleitet.  



  Der     Verbrennungsgrad    des     Kocherfeuers     wird durch einen     thermostatisch    betätigten  Schieber 94a geregelt, der an einem Punkte  des     Kocherrauchfanges    angebracht. ist, wo er  auf     Kochertemperatur    anspricht. Es hat sich  als vorteilhaft erwiesen, den     Thermostat-          mecha.nismus    in     wärmeleitende    Verbindung  mit der Kochplatte zu bringen und ihn auch  nahe -,in dem Weg der Heissgase anzuordnen,  so dass er auf die von diesen abgegebene  Wärme anspricht.

   Ein     geeigneter    Platz hier  für ist die Stelle, wo die Gase aus dem Ka  nal 44b in den Kanal     44e        übertreten.     



  Der     Thermostatmechanismus    und der       Sehiebermechanismus    sind beide in dem Zy  linder 37 untergebracht, -der in eine     Öffnung     des Teils 26' passt und den     Kocherrauchfang     abschliesst. Dieser Zylinder ist durch eine  Platte     37e'    in zwei Abteilungen 37a und 37b  unterteilt. Die untere Abteilung 37a ist an  zwei Stellen X und Y     unterbrochen.    um den  Durchgang von Gasen durch die Kanäle 44a  und 441) durch die Kammer 37a hindurch in  den Kanal 44e zu ermöglichen.

   Dieser Gas  strom wird durch den Drehschieber 94a be  herrscht, der zentral drehbar auf einem Zap  fen     94b    sitzt, auf dem er sich dreht, wenn er  durch einen mit ihm bei 94d fest verbunde  nen     Thermostaten    94     betätigt    wird.  



  Der Thermostat 94 besitzt die Form einer  aus einem     Bimetallstreifen        bestehenden    Spi  rale, die an ihrem     innern    Ende am Drehzap  fen 94b des     Schiebers,    mit dem äussern Ende  94d am einen Ende des Schiebers 94a be  festigt ist.  



  Obschon der Thermostat. gegen die direkte  Gashitze     geschützt    ist, indem die Gase dank  der Teilplatte 37e durch die Kammer 37a  gehen, ist er ihnen     nichtsdestoweniger    ge  nügend nahe, um gegen Wechsel in der Gas  temperatur genügend empfindlich zu sein. Er       befindet    sich zudem in wärmeleitender Ver  bindung mit dem obern Teil des Zylinders 3 7  und daher auch mit der Kochplatte.  



  Eine andere Form     des    erwähnten Deckels  zeigt     Fig.    10, nach welcher der Deckel 371      nur eine     Abteilung    besitzt und den Bi  metallstreifen-Thermostaten 94, von "W"       Ausgestaltung    enthält, dessen eines Ende an  die Seite oder die Grundplatte des Deckels an  geschlossen ist, während das andere Ende  das Absperrorgan     941a    trägt. Ausdehnung des       ".TV"-Streifens    verursacht eine     Berührung    des  Organes 941a mit zwei Anschlägen 94e und  94f am Ende des Rauchfanges 44b, so dass  dieser abgesperrt wird.  



  Die Lage des Thermostaten, der sich mit  der Kochplatte in wärmeleitender     Berührung     befindet, direkt in der Bahn der     Kocher-          rauehfanggase,    macht ihn gegen     Kochertem-          peraturen    ausserordentlich empfindlich. Aus  diesem Grunde übt er eine vollständig auto  matische Kontrolle über das     Kocherfeuer    aus.  Irgendwelche     Wärmeverluste,    die an der  Kochplatte auftreten mögen, wenn Kochtöpfe  darauf gestellt werden, werden     sofort    eine  Reaktion des, Thermostaten verursachen und  den     Kocherschieber    öffnen.  



  Um     Wärmeverluste    an der Kochplatte  möglichst zu verhindern, wenn diese nicht im  Gebrauche ist, ist ein bei 70 aasgelenkter iso  lierter Deckel 7 vorgesehen, der einen Hand  griff 69 besitzt, um ihn     abheben    zu können,  wenn auf der Kochplatte gekocht werden soll.  



  Bisher wurde nur die Wirkungsweise der       Kocherfeuerzone    und des den Kocher bilden  den Teils des Dauerbrenners beschrieben.  Dieser letztere ist aber auch zur Erwärmung  von Wasser     eingerichtet.     



  Brennstoff wird in den     Boiler-Füllbehäl-          ter    30b nach Abnahme des zugeordneten ab  nehmbaren Deckels 30 eingeführt, das Feuer  brennt in der     Boilerfeuerzone    am untern  Ende des     Boiler-Füllbehälters        30b    und auf  wärts durch den darin befindlichen Brenn  stoff. Die Verbrennungsgase strömen vom  obern Ende des     Boiler-Füllbehälters    ab, des  sen eine Wand von der Wand des Boilers 27  (Fug. 2) gebildet wird, in einen Kanal 27a       und    hier durch den Kanal 27b in das     Kamin     B.

   Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, das       Boilerfeuer    durch einen handbetätigten Schie  ber zu regeln, der eine Öffnung im Rahmen    28 abschliesst, durch die     die    Gase streichen       können.     



  Die Betätigung des     Boilerschiebers    29 er  folgt mittels eines Kontrollhebels 71, der auf  einer     drehbar    gelagerten Stange 71a sitzt, die  über die     Deckplatte    des     Herdes    vorsteht. Das       untere    Ende dieser Stange 71a ist mit einem  geschlitzten Hebel 71d     verbunden,    dessen ge  gabeltes Ende einen am     Boilerschieber    29 be  findlichen Zapfen 29a umfasst,     vergl.        Fig.    3.

    Dieser Schieber kann vollständig geschlossen  werden, und wenn er sich in     ider    geschlosse  nen     Stellung    (Fug. 2) befindet, so verhindert  er irgendwelche Verbrennung     in    der Boiler  feuerzone. Wenn dagegen der     Boilerschieber     offen steht, so strömt     Primärluft    vom  Aschenfall 10 her aufwärts durch den     Boiler-          Füllbehälter    und, wenn das     Kocherfener     brennt,     wird    eine Entzündung des Boiler  brennstoffes vom     Kocherbrennstoff    aus statt  finden vermöge ihrer gegenseitigen Berüh  rung beim gemeinsamen Roste 40.

   Der Hebel  71     liegt    über     und        parallel    zu dem geschlitz  ten Hebel 71d und über der Deckplatte des  Herdes. Er ist so angeordnet, dass er die  Deckplatte 30 -des     Boiler-Füllbehälters    frei  gibt, wenn der Schieber 29 geschlossen ist.  



  Es ist eine Eigentümlichkeit ,des erläuter  ten Herdes, dass vermöge der     selbsttätigen     Regelung des     Kocherfeuers    durch den Ther  mostaten 94 zwischen den beiden Feuern  keine oder nur geringe Gegenwirkung statt  finden kann. Wird der     Boilerschieber    ge  öffnet, so wird irgendwelcher Mangel der Zu  fuhr von Wärme     zum    Kocher     durch    selbst  tätige Wirkung des Thermostaten ausge  glichen, indem dieser durch den     Kocherschie-          ber    weiter öffnet     und    dadurch den Kocher  auf Temperatur hält.

   Wird umgekehrt der       Boilerschieber    geschlossen, so wird deswegen  der Kocher nicht überhitzt,     indem    ein An  steigen der     Kochertemperatur    den Thermosta  ten betätigt     und    den     Kocherschieber    94a  schliesst.  



  Selbst wenn der     Boilerschieber    versehent  lich offen gelassen     und    kein Brennstoff in  den     Boiler-Füllbehälter    gegeben wurde,     tritt     keine ernstliche     Benachteiligung    des Betrie-           bes    des Kochers auf, indem der Thermostat  immer noch dessen Temperatur kontrolliert.

    Das einzige in     Erscheinung    tretende Ergeb  nis     wird    eine kleine Ablenkung von     Rauch-          fa.nggasen    des     Kocherfeuers,    eine starke Her  absetzung der     Boilerleistung    wegen mangeln  der Wärmezufuhr und ein starker Verbrauch  an Brennstoff im     Koeher-Füllbehälter    sein.  



  Der ganze Herd ist ausgebildet, um       Wärmeverluste    soviel als möglich zu vermei  den, und da er zum     Langsambrenntyp    gehört  und zur     ZÄTärmespeicherung    eingerichtet     ist,     sind die Drücke oder Unterdrücke in den be  treffenden Rauchfängen eine ausserordentlich  empfindliche Sache. Es wurde gefunden, dass  namentlich das     Kocherfeuer    gegen Druck  differenzen von     1%    mm Wassersäule empfind  lich ist. Dies würde gewöhnlich eine ausser  ordentlich genaue Konstruktion aller derjeni  gen Teile erfordern, zu denen Primärluft Zu  tritt erlangen mag, und daher die     Herstel-          lungskosten    erhöhen.

   Da. beispielsweise     dei     Herd durch Schieber im Rauchfang geregelt.  wird, ist es klar, dass es nicht nötig ist, die  zu dem Aschenfall gelangende     Primärluft-          menge    durch einen     Schieber    normaler Art zu  regeln. Anderseits ist. es notwendig,     .dass    die       Primärluft-Durchgangsöffnung    genau     kali-          briert    sei, um einen einwandfreien Betrieb zu       sichern,    indem Schwankungen im Kamin oder  Rauchfang Lecken von Rauchgasen ergeben  könnten.

   Aus diesem Grunde ist. es     wesent     lieh, auf den     Primärluftstrom    eine selbst  tätige Kontrolle auszuüben, um unerwünsch  ten Druckschwankungen im Aschenfall vor  zubeugen; irgendein im Aschenfall sich bil  dender     Überdruck    würde sich in einem Ent  weichen von Rauch aus den Kocher- und       Boiler-Füllbehältern    in den Raum, in dem     dei     Herd aufgestellt ist, äussern.  



  Diese Kontrolle geschieht vorzugsweise  selbsttätig und wird an der Öffnung 57 in  der     Aschfalltüre    4 ausgeübt. Zu diesem  Zwecke wird eine mit Gegengewicht 4b ver  sehene Klappe 4a benutzt. Diese kann eine  solche der     wohlbekannten    Art sein, bei der  der Widerstand, den -das Gewicht dem Ver-    drehen der Klappe entgegengesetzt, mit zu  nehmender Öffnung abnimmt.  



  Die Anwendung dieser Klappe sichert  ein konstantes     teilweises    Vakuum im Aschen  fall und verhindert Druckbildung im Kocher  Füllbehälter 30a oder im     Boiler-Füllbehälter          30b    und daraus sich ergebende, unangenehme       Entweichung    von Rauch in den Raum, in dem  der     Dauerbrenner        aufgestellt        ist.    Bei der be  schriebenen     Konstruktion    ist dieses Vakuum  noch wirksam auf die Klappe, selbst wenn  es bis auf     @    mm     Wassersäule    sinkt.  



  Der     Öffnungsgrad    der Klappe wird ge  regelt durch den im Apparat vorliegenden  Grad von Saugwirkung, entweder von dem       Boilerrauchfang    oder von dem     Kocherrauch-          fang    oder von beiden     aus.     



       Fig.    11 und 12 zeigen eine andere Rege  lungsausführung, bei welcher die Primärluft  Öffnung 57 nicht durch eine Klappe geregelt  wird, sondern ein Abzweigkanal 57a vorge  sehen ist, der vom Aschenfall 10 zu einer auf  der Kaminseite der Kocher- und     Boilerschie-          ber    liegenden Stelle führt. Dadurch wird  irgendwelche im Kamin     auftretende        Saug-          wirkung    auf den Aschenfall übertragen. so  dass, da. im     Betriebszustand    des Herdes im  Kamin stets eine Saugwirkung     auftritt,    im  Aschenfall kein Überdruck auftreten kann.

         In    manchen Fällen mag es     erwünscht    sein,  für diese Abzweigleitung eine handbetätigte  oder selbsttätige Kontrolle einzurichten, was  durch     irgendwelche    bekannte     Abschlussein-          richtungen    geschehen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dauerbrandvorrichtung für festen Brenn stoff, mit wenigstens einem über einem Aschenfall angeordneten Rost und wenig stens einer Wärmeverbrauchsstelle, dadurch gekennzeichnet, dass der über dem Rost an geordnete Feuerraum in Abteilungen unter teilt ist, die mit getrennten Rauchfängen derart verbunden sind, dass sich der Bereich der Feuerzone verändert, wenn das Ver hältnis zwischen den Zügen in den ver schiedenen Rauchfängen verändert wird, wo bei mindestens ein Rauchfang mit einer in ihm angeordneten Zugreglervorrichtung aus gestattet ist, die ein Ändern des genannten Verhältnisses ermöglicht,
    und dass die ver schiedenen Abteilungen des Feuerraumes nächst dem Roste miteinander so verbunden sind, dass die Brennzone von einer Abteilung auf eine andere Abteilung übergehen kann, #%senn das erwähnte Verhältnis geändert wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Dauerbrandvorrichtung nach Patentan spruch, mit mindestens zwei Wärmever- brauchstellen und derselben Anzahl von Feuerraumabteilungen und einem ein zigen Rost, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wärmeverbrauchstelle im Verhält nis zu einer Feuerraumabteilung so an geordnet ist, dass in einer Abteilung er zeugte Wärme zur Hauptsache der zu geordneten Wärmeverbrauchstelle zuge führt wird.
    2. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 1, mit Kocher und Boiler und mit zwei voneinander unabhängigen Füll behältern, die Brennstoff an einen ein zigen Rost abgeben, derart, dass der auf diesem Rost liegende Brennstoff wahl weise in einer oder in beiden von zwei, dem Kocher und dem Boiler zugeordneten Verbrennungszonen brennen kann, wobei der brennende Brennstoff in jeder Zone sich in direkter Berührung mit einem Teil mindestens einer Wärmeverbrauchs stelle befindet, um an diese primäre Wärme abzugeben als Zusatz zur sekun dären Wärme, die vom Durchgang der heissen Gase durch die Vorrichtung her rührt, wobei die Verbrennung in den Ver brennungszonen .durch voneinander unab hängige Schieber regelbar ist,
    die in den den beiden Zonen zugeordneten Rauch fängen angeordnet sind, das Ganze so, dass Änderungen im Verbrennungsgrade in einer Zone den Verbrennungsgrad in ,der andern Zone nicht unerwünscht be einflussen und nichtbrennender Brenn stoff in einer Zone durch brennenden Brennstoff in der andern Zone entzündet werden kann.
    3. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 2, mit einem Aschenfall, zu dem Primärluft Zugang besitzt, und geeignet für die Verbrennung von festem Brenn stoff wahlweise in einer oder zwei Ver brennungszonen, von denen eine dein goclier zugeordnet ist und durch einen Kocherschieber beherrscht wird, der auf heisse Gase wirkt, die durch den Kocher rauchfang strömen, und der bei seiner kleinsten Eröffnung den Verbrennungs grad in der Feuerzone des Kochers über dem Erlöschungspunkte zu halten ver mag,
    während idie andere Verbrennungs zone dem Boiler zugeordnet ist und durch einen Boilerschieber beherrscht wird, der . auf die heissen Gase wirkt, die durch den Boilerrauchfang strömen, wobei, wenn der Boilerschieber geschlosesn ist, nur die Kocherfeuerzone wirksam ist, und, wenn dieser Schieber geöffnet wird,
    nichtbren nender Brennstoff in der Boilerfeuerzone selbsttätig entzündet wird durch bren nenden Brennstoff in der Kocherfeuer- zone, so, dass dabei die gochertemperatui in keinem Fall unter einen Minimalwert herabgesetzt wird, dank der Einstellungs- verhältnisse des Kocherschiebers. 4.
    Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur wenigstens einer der bei den Wärmeverbrauchstellen durch einen automatisch betätigten Schieber geregelt wird.
    5. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Betätigung des Schie bers durch einen Thermostaten bewirkt wird, der auf die Temperatur der zuge ordneten Wärmeverbrauchsstelle emp findlich ist. 6. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostat einen Bimetallstreifen besitzt.
    7. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kocherschieber durch einen Thermo staten beherrscht wird, der im Koeher- rauchfang angeordnet und auf die von den Kocherrauchfanggasen abgegebene Wärme empfindlich ist und ausserdem mit der Kochplatte in Wä.rineleitverbin- dung steht, wobei die Einstellung des Thermostaten so ist,
    dass der Verbren nungsgrad in der Kocherfeuerzone zwi- -chen einem Höchst- und einem Tiefst wert schwanken kann. B. Dauerbrandvorrichtung nach Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dal) für den Boilerschieber Handbetätigung vorgesehen ist. 9. Dauerbrandvorrichtung nach Patentan spruch.
    mit Kocher und Boiler und ge eignet, als Wärmespeicherkocher zu wir ken vermöge einer schweren Metallmasse, die mit der Kochplatte, auf -elche die Kochtöpfe aufgesetzt werden, in w ärme- leitender Verbindung steht und auf einer Seite des Kocherrauelifanges herunter hängt, wobei ihr unteres Ende in die Kocherfeuerzone hineinreicht. 10. Da.uerbrandvorrichtung nach L?nteran- spr.ich 9, dadurch gekennzeichnet. dass die schwere Metallmasse an ihrem untern Ende einen vorstehenden Lappen besitzt.
    der in die Kocherfeuerzone hineinreicht. 11. Da.uerbrandvorrichtung nach Unteran spruch 2, mit Kocher und Boiler unt^r Verwendung eines gemeinsamen Rostes mit darunter liegendem Aschenfall, zu dem Primärluft durch eine kalibrierte Öffnung Zugang hat, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses von Primärluft durch die genannte Öffnung zwecks Erzeugung eines konstanten Vakuums im Aschen fall,
    wobei der brennende Brennstoff in der durch den Kocher-Füllbehälter ge- spiesenen Kocherfeuerzone direkt auf ein mit der Kochstelle in wärmeleitender Verbindung stehendes Glied wirkt, die heissen Gase aus der Kocherfeuerzone un ter wenigstens einer Kochplatte durch geleitet werden und dabei den Hauptteil ihrer Wärme auf diese Platte übertragen, die Verbrennung in der Kocherfeuerzone geregelt, wird durch einen thermostatiseb betätigten Schieber im Kocherrauehfang,
    der auf Koehertemperatur anspricht und so angeordnet und eingestellt ist. dass er diese Temperatur zwischen einer Maxi- inal- und Minimalgrenze hält, während die dem Boiler zugeordnete Verbren nungszone durch einen im Boilerrauch- fang untergebrachten, handbetätigten Schieber beherrscht wird, der ganz zu schliessen ist, wenn der Boiler ausser Be trieb zu nehmen ist, wobei dieser Rauch fang vom obern Ende des Boiler-Füll- behälters ausgeht,
    der vom Kocher-Füll- behälter unabhängig ist und wenigstens teilweise durch einen Wassermantel ge. bildet wird, wobei :die Anordnung derart ist, dass die Boilerfeuerzone sich selbst tätig von der Kocherfeuerzone aus ent zündet, wenn der Boilerschieber geöffnet Wird, wobei eine unerwünschte Beeinflus sung der Kochertemperatur nicht eintritt.
CH211074D 1939-05-09 1939-05-09 Dauerbrandvorrichtung. CH211074A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH211074T 1939-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH211074A true CH211074A (de) 1940-08-31

Family

ID=4447165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH211074D CH211074A (de) 1939-05-09 1939-05-09 Dauerbrandvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH211074A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3614998C2 (de)
CH211074A (de) Dauerbrandvorrichtung.
CH210556A (de) Dauerbrandvorrichtung.
EP0072530A2 (de) Heizeinsatz für Kachelöfen
DE3500974A1 (de) Spezialkessel fuer feste brennstoffe
AT144955B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Verbrennung von festen Brennstoffen bei Feuerungsanlagen des Hausbrandes.
DE3024680C2 (de) Herd für feste Brennstoffe als Dauerbrenner- oder Heizungsherd
DE648950C (de) Heizkessel fuer Warmwasserheizung
DE3448062C2 (en) Water/air heating boiler
DE879907C (de) Dauerbrandkochherd
DE904690C (de) Feuerungseinsatz, insbesondere fuer Kochherde
DE648410C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Verbrennungsluftzufuhr zu Feuerungsanlagen des Hausbrandes
AT217974B (de) Insbesondere mit festem Brennstoff beheizter Etagenbackofen
AT139541B (de) Ofen, Kochherd od. dgl. für Dauerbrand.
AT160028B (de) Dauerbrandofen mit Holzheizung.
DE3416115C2 (de) Wasser/Luft-Heizkessel
AT158452B (de) Heizofen für Gas oder flüssigen Brennstoff.
CH157599A (de) Schmelzherd für Asphalt, Teer, Bitumen und dergleichen.
DE8817C (de) Eiserner Ofen mit partieller Feuerung
DE597606C (de) Kochherd, Ofen o. dgl. fuer Dauerbetrieb
DE3026673C2 (de) Wechselbrandkessel
CH227936A (de) Kontinuierlich brennender Kochherd.
DE879595C (de) Kochherd mit tiefliegendem Rost
DE898358C (de) Ofen
EP0252965A1 (de) Feuerstätte für feste brennstoffe.