CH210919A - Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsäure.

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CH210919A
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CH
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acid
ascorbic acid
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ascorbic
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/56Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/62Three oxygen atoms, e.g. ascorbic acid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     1-Ascorbinsäure.       Die Ascorbinsäuren weisen folgende typi  sche Konfiguration auf:  
EMI0001.0002     
    worin     g    für 0 oder für eine niedrige     ganze     Zahl     stehen    kann.  



  Auf die räumliche Anordnung der     H-Atome     und     OH-Gruppen    im Verhältnis zu der  Achse der     C-Atome        ist    in dieser Formel kein  Wert gelegt. Diesen     Verbindungen    kommt  durchweg eine stark reduzierende     Wirkung     zu; ausserdem besitzt eine grosse Anzahl von  ihnen eine     überraschende        therapeutische    und    physiologische     Wirksamkeit.        Unter    ihnen ist  die als Vitamin C bekannte     links-Ascorbin-          säume    die bekannteste.  



  Es wurde nun ein neuer Weg gefunden,  um diese Ascorbinsäuren     in.        einfach-er    Weise       herzustellen.    Das neue Verfahren gründet  sich auf die     Feststellung,        dass    die für die ge  nannten Säuren     charakteristische        Atom-          gruppierung     
EMI0001.0026     
    bei der     Einwirkung    von     Glyogylsäureester,          beispielsweise        Glyogylsäureäthylester    auf ein       acyliertes        Aldonsäurenitril    in alkalischem  Medium,

       beispielsweise    in wässriger oder a1-           koholiseher    Lösung, sieh ausbildet. Zur Er  zeugung der     alkalischen    Reaktion eignet sich  insbesondere     Alka,licyanid,    wie     Cy        a.nnatrium.     Es ist     zweelimässig,    die Umsetzung unter  Ausschluss von Luft in einem     inerten    Gas,       heispielsz@-eise    in einer     Stickstoffatmosphäre,     durchzuführen und die Lösung der Reak  tionskomponenten zum Sieden zu erhitzen.  



  Die     Reaktion    verläuft nach folgendem  Schema.,     worin    I die endständige Atomgruppe  des aus dem     a:evlierten        Aldonsäurenitril     durch die     Einwirkung    des alkalischen -Me  diums gebildeten     Aldozuckers    und     II    die  Formel des     Glyoxylsäureesters    darstellt:  
EMI0002.0018     
    Es vollzieht sich also unter     Abspaltung    der       Estergruppe    die Kondensation zu der für  die Ascorbinsäuren typischen Konfiguration.  



  Bei Verwendung der     1-Threose    der For  mel  
EMI0002.0022     
    entsteht. die     1-Aseorbinsäure    (Vitamin C)  der     Formel:     
EMI0002.0025     
    Gegentand des vorliegenden Patentes ist  ein     Verfahren    zur     Herstellung    von     1-Ascor-          binsäure    (Vitamin C), welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man ein     Tetraacyl-          xylonsäurenitril,    einen     Glyoxylsäureester,     insbesondere     Glvoxvlsäureäthi        lester,    und ein  alkalisches Medium aufeinander einwirken  lässt.  



       Dne    so erhaltene     1-Aswrbinsäure    zeigt. die  schon     bekannten    Eigenschaften. Das Produkt.  soll für therapeutische Zwecke verwendet   -erden.  



  <I>Beispiel:</I>       1-Ascorbinsäure    (Vitamin C).  



  1     Nol        Tetracetyl-1-xylonsäurenitril    wird  in     ss    bis 7     Volumteilen        absolutem    Methanol       aufgeschlämmt,    dann 3     Mol        Glyoxy        lsäure-          äthylester    zugegeben und die nunmehr klare  Lösung unter Stickstoffatmosphäre mit einer  Auflösung von etwas mehr als 4 Gramm  al     oin    Natrium     (=1.3--4.4)    in 30     Volum-          teilen        absolutem    Methanol bei Zimmertempe  ratur versetzt.

   Dann wird die gelbe Lösung  zum Sieden erhitzt, 2-5 Minuten im Sieden  erhalten und im Verlauf von etwa 25 Minu  ten wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt.  



  Das Ganze wird mit einer Dung von  Chlorwasserstoff in Methanol schwach an  gesäuert. Durch     Jodtitration    einer Probe lässt  sieh der Gehalt an Ascorbinsäure     bestimmen.     



  Die Isolierung lässt sich durch Ein  dampfen (dabei geht auch die bei der Reak  tion aus dem     Nitril        entstandene    Blausäure  über), Ausziehen des Rückstandes mit abso  lutem     Äthylalkohol    (es bleibt     dabei    Koch  salz zurück), Fällen mit alkoholischem Blei  acetat, Zerlegen des     -Niederschlages    mit       Sebwefelwasserstoff    und Eindampfen der       wässrigen    Lösung bewerkstelligen. Alle Ope  rationen müssen möglichst     unter    Stickstoff  ausgeführt werden.  



  Der honiggelbe     R.iickstand    kristallisiert  langsam, rascher beim     Animpfen.    Die etwas  wechselnde     Ausbeute    beträgt     mindestens          1/;s        Mol.    Die so dargestellte     1-Ascorbinsäure     zeigt die schon     bekannten    Eigenschaften.  Nach dem     Umkristallisieren        schmilzt    sie  bei     189-190'    C. Die Drehung beträgt      (a) D =     -I-    49   (c=1 in     abs.    Methylalkohol).

    0,0122 g     Substanz    verbrauchen<B>13,2</B> cm'     n/100     Jodlösung in saurer Lösung. 0,006 g Sub  stanz entfärben etwa 60 cm'     Indophpnol-          Lösung.    Die     Substanz    reduziert     Fehlingsche          Lösung    bei Zimmertemperatur.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-Ascor- binsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Tetraacylgylonsäurenitril, einen Glyogyl- säureester und ein alkalisches Medium auf einander einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Glyogylsäure- äthylester verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein alkoholisch-alkalisches Me dium verwendet.
CH210919D 1934-07-30 1935-07-23 Verfahren zur Darstellung von 1-Ascorbinsäure. CH210919A (de)

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DE210919X 1934-07-30

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