CH210922A - Registriertafel, insbesondere zu Zählzwecken beim Kartenspielen. - Google Patents
Registriertafel, insbesondere zu Zählzwecken beim Kartenspielen.Info
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Description
Registriertafel, insbesondere zu Zählzwecken beim Kartenspielen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Registriertafel, insbesondere zu Zähl zwecken beim Kartenspielen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Registrierung der Punktzahlen mindestens ein durch verschieb bare Fingergriffe betätigbares, addierendes und subtrahierendes Zählwerk aufweist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes. Es ist Fig. leine Draufsicht auf eine erste Aus führungsform der Registriertafel, teilweise aufgedeckt, Fig. 2 ein Schnitt II-II zu Fig. 1, Fig. 8 ein Schnitt III-111 zu Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt ZV-TV zu Fig. 1,
Fig. 5 ein Schnitt V-V zu Fig. 1, Fig. 6 ein Querschnitt durch eine zweite Ausführungsfarm, Fig. 7 ein Schnitt VII--VII zu Fig. 6.
Bei .der Ausführungsform der Registrier- tafel nach Fig. 1 bis 5 sitzen im Gehäuse 1 auf jeder Hälfte je vier Zählscheiben 2a, 2b, 2e, <I>2d</I> auf Bolzen ss, mittels welcher sie im Gehäuse drehbar gelagert sind.
Die Bolzen ä sind axial verschiebbar, damit jede Zähl scheibe unabhängig vorn "den andern zurück- gestellt werden kann (in oder Zeichnung nicht dargestellt). Auf den Bolzen der Zählschei ben 2a, 2b sind Kettenräder 4 festgemacht (Fig. 2).
Über diese und über die ebenfalls im Gehäuse 1 gelagerten Kettenräder 5 laufen die Ketten 6, 7, mittels welchen die beim Kartenspielen erzielten Punktzahlen re gistriert werden. Damit man mit Hilfe dieser Ketten auf den Zählscheiben die jeweils vor handene Punktzahlsumme einstellen kann, sitzen auf den Ketten in regelmässigen Ab ständen Griffe B.
Diese ragen in einen Schlitz 9 einer Skala 10 bezw. 11 hinein. Die Zahlen dieser Skalen sind beidseitig der Schlitze 9 auf zur Horizontalen schiefen Ebenen an geordnet. An der Skala 10 werden mittels der Kette 6 und der zugehörigen Scheibe: 2cc die Einer und an der Skala 11 mittels. Kette 7 und Scheibe 2b die Zehner zu- oder abgezählt. Die rechte Skalenseite dient zum Zu-, die an- dere zum Abzählen. Soll z.
B. die Zahl 58 zu gezählt werden, so zieht man an der Zehner skala 11 den Griff, der auf der Höhe der rechtsliegenden Zahl 50 li{gt und auf der Einerska.la 10 den Griff, der auf der Höhe der jcechtsliegenden 8 liegt nach unten, bis man anschlägt. Soll die gleiche Zahl abgezählt werden, so zieht man den Griff, der auf der Höhe der linksliegenden 50 der Zehnerskala und denjenigen, der auf der Höhe der links liegenden 8 der Einerskala liegt, nach oben, bis man anschlägt.
Unterhalb der Schlitze 9 sind Z-Eisen 38 verlegt, auf welchen sich die Kette während des Zählens abstützen kann.
Damit die Einer (2a)-, die Zehnerscheibe (2b), diese die Hunderter (2e)- und diese wieder die Tausenderscheibe 2d bei einem ganzen Umgang um einen Schritt. schaltet, so sind die Scheiben 2±>, 2c und 2d mit so vielen Stiften (12) versehen, als sie Ziffern haben. Mit diesen Stiften arbeitet je ein Mit nehmer 13 der benachbarten Scheibe zusam men.
Es muss aber dafür gesorgt werden, dass der Mitnehmer am Ende jeder Schaltung ausser Eingriff mit dem gerade geschalteten Stift kommt, da sonst beim Weiterdrehen des Mitnehmers nochmals ein Vorschub der benachbarten Scheibe eintreten würde, der nicht gewünscht ist.
Zu diesem Zwecke sitzen auf jedem Scheibenbolzen Sternräder 14, in deren Zahnlücken (Rasten) die Enden von den als Rasthebel ausgebildeten Federn 1.5 eingreifen. Wenn nun ein 1Mitnehmer die benachbarte Scheibe soweit gedreht hat, dass die Scheitelkante des Federrasthebels die Krone des unter der Feder hinweggleitenden Zahnes des Sternrades passiert hat, so bringt im weiteren die Feder das Sternrad in die gewünschte Stellung.
Sie übernimmt also von diesem -Moment an die Funktion des -Mit- nehmers. Darum kann der Mitnehmer so kurz gemacht werden, dass er am Ende der Schal tung ausser Eingriff mit dem Stift kommt. Gleichzeitig mit dem einen Sternrad ist der Mitnehmer durch das zu ihm gehörige Stern rad und die Feder in seine Endlage beför dert worden.
Die Sternräder und die als Rast hebel ausgebildeten Federn sorgen gleichzei- tig dafür, dass die Zählscheiben nicht durch Unachtsamkeit verschoben werden können.
Auf jedem Bolzen 3 sitzt ein Drehkopf 18, mittels welchem jede Scheibe in ihre Nullage gebracht werden kann.
Die Summe der Punktzahlen erscheint in den Fenstern (16) der Platte der Registrier tafel. 17 deutet ein Feld an, welches zu Re klamezwecken verwendet werden kann.
Die bis hierher beschriebene Vorrichtung stellt das Hauptzählwerk dar.
Jede Hälfte der Tafel enthält neben diesem Hauptzählwerk zwei zusätzliche Scheiben 19, mittels welcher bei gewissen Spielarten die Strichzahlen gezählt werden. Auf ihren Drehbolzen sitzen Sternräder 20. in deren Zahnlücken als Rasthebel eingebil dete Feder 21 eingreifen (Fig. 4 und 1). Die Scheiben werden mittels der Drehköpfe 22 betätigt. Die Strichzahlen sind in den Fenstern 23 ablesbar. Zur Zählung der bei diesen Spielarten vorkommenden Nullen die nen die Schieber 24. Jedes Mal wenn eine Null gespielt wird, zieht man die Schieber mittels der Griffe 25 um einen weiteren Teil strich heraus.
Zur Fixierung der jeweiligen Lage ist der Schieber als Zahnstange aus gebildet, in deren Zahnlücken ein feder belasteter, ein- und ausklinkbarer Zahn 26 eingreift (Fig. 5).
Mn den Fig. 6 und 7 ist eine Ausführungs form mit einem andern Antrieb für die Zähl scheiben dargestellt. Die beidseitig gelochten Bänder 27, welche die Zählgriffe 28 tragen, laufen über die Rollen 29, die den Band löchern entsprechende Spitzen 30 aufweisen, mittels welcher das Band diese Rollen mit nimmt.
Letztere treiben unter Zuhilfenahme von Kegelrädern 31, 32 bezw. 33, 34 die Scheiben 2a und 2h. Die Sternräder 35 und 36 mit als Rasthebel ausgebildeten Federn sind liier mit Rücksicht auf Raummangel unter dem Boden (37) . angebracht.
An Stelle dieser beiden Ausführungen kön nen auch solche mit andern Antriebsmitteln gebaut werden. Anstatt Kegelrädern liessen sich z. B. Schneckengetriebe oder Schrauben räder verwenden. Schliesslieb könnte man auch Zählwerke bekannter Bauart, wie sie z. B. in Rechenmaschinen üblich .sind, ein bauen. Wenn gewünscht, könnten die Zähl scheiben für die Hunderter und Tausender gleich angetrieben werden wie diejenigen für die Einer und Zehner.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Registriertafel, insbesondere zu Zähl zwecken beim Kartenspielen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zur Registrierung der Punktzahlen mindestens ein durch verschieb bare Fingergriffe betä,tigbares, addierendes und subtrahierendes Zählwerk aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Registriertafel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie mittels der Fingergriffe betätigbare drehbare Zähl scheiben aufweist.2. Registriertafel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Zählscheiben zu jeder auf ihr angebrach ten Ziffer einen Stift aufweist, welcher dazu bestimmt ist, mit einem Mitnehmer der benachbarten Scheibe zusammen zu arbeiten. 3. Registriertafel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Drehbolzen der Zählscheiben Sternräder sitzen, welche mit als. Rasthebel aus gebildeten Federn zusammenarbeiten.4. Registriertafel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger griffe auf Ketten sitzen, welche je über zwei 'Kettenräder laufen, von welchen das eine auf dem Drehbolzen einer Zähl scheibe sitzt. 5. Registriertafel nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähl scheiben für die Einer und die Zehner mittels Ketten angetrieben werden. 6. RegistrIertafel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger griffe auf Bändern sitzen, die über Rollen laufen, welche mittels eines Rä dergetriebes je eine Zählscheibe an treiben.7. Registriertafel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder an beiden Rändern Löcher aufweisen, in welche an den Rollen angebrachte Spitzen eingreifen. B. Registriertafel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Räder getriebe aus Kegelrädern besteht. 9. Registriertafel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Räder getriebe ein Schneckengetriebe ist.10. Registriertafel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Räder getriebe aus Schraubenrädern besteht. 11. Registriertafel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Ende des Drehbolzens !der Zählscheibe ein Drehkopf vorgesehen ist.12. Registriertafel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, .dass die Finger griffe in Schlitze von Skalen hinein ragen, deren Zahlen beidseitig der Schlitze auf zur Horizontalen schiefen Ebenen angeordnet sind. 13.Registriertafel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Hälfte der Tafel unabhängig vom Ilaupt- zählwerk zwei zusätzliche, mit Dreh knopf betätigbare Zählscheiben vor gesehen sind, auf deren Drehbolzen Sternräder sitzen, die mit als Rasthebel ausgebildeten Federn zusammenarbeiten.14. Registriertafel nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden zusätzlichen Zählscheiben ein als Zahnstange ausgebildeter und zur Zäh lung von Nullen dienender Schieber zu geordnet ist,,dessen Zahnreihe mit einem ein- und ausklinkbaren federbelasteten Zahn zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH210922T | 1939-06-15 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210922A true CH210922A (de) | 1940-08-15 |
Family
ID=4447135
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH210922D CH210922A (de) | 1939-06-15 | 1939-06-15 | Registriertafel, insbesondere zu Zählzwecken beim Kartenspielen. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210922A (de) |
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1939
- 1939-06-15 CH CH210922D patent/CH210922A/de unknown
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