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Rechenmaschine. Vorliegende Erfindung betrifft eine Multipliziervorrichtung
für eine Rechenmaschine mit Antriebzahnbogen, hei welcher die verschiedenen Zahlentrommeln
eines Summenanzeigers unmittelbar mittels je eines mit einem Stellhebel verbundenen
Antriebzah zbogens. der in ein mit jeder Zahlentrommel verbundenes Zahnrad mit zehn
Zähnen eingreift, bewegt werden. Die verschiedenen Zahnbogen sind in einem Rahmen
gelagert, der schwingbar gelagert ist und mittels einer außen an der Maschine angebrachten
Längstaste betätigt wird, zu dem Zweclk, alle Zahnbogen gleichzeitig aus dem Eingriff
mit den "Zahnrädern des Summenanzeige -s zu bringen und die Rückstellung der Stellhebel
auf -Null zu bewirken. Die Längstaste betätigt auch die Zehnerübertragungsvorrichtung.
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Die Multipliziervorrichtung gemäß vorliegender Erfindung ist von der
bekannten Art, hei welcher mehrere Gegenzahnsegmente hinter den Antriebzahnbogen
angebracht sind. Diese sind auf einer Querwelle schwingbar gelagert und werden dauernd
unter federnder Belastung gegen einen Anschlag der Antriebzahnbogen gedrückt. Die
Gegensegmente sind sämtlich in einem Wagen eingeschlossen, der in der Längsrichtung
gleiten kann und schrittweise von Zahlenstelle zu Zahlenstelle verstellt wird: Sperrglieder,
die in die Verzahnung der Gegensegmente eingreifen, sind zu dem Zweck vorgesehen,
letztere in ihren der Verstellung der Antriebzahnbogen entsprechenden Lagen gemäß
der Eintragung des Multiplikandus zu verriegeln. Außerdem sind mittels eines Stellhebels
betätigte Glieder vorgesehen, um die so verriegelten Gegensegmente sämtlich hin
und her schNvingen zu lassen und die Multiplikatibn auszuführen, wobei sie den Multiplikandus
eine der Ziffer des Multiplikators gleiche Anzahl Male wiederholen, nachdem sie
' in der 1- ängsrichtung den die Gegensegmente tragenden
Wagen entsprechend
der Dezimalordnung jeder Ziffer des Multiplikators verstellt haben. Der erwähnte
Stellhebel dient bei seiner Rückstellung dazu, das Senken der Längstaste der Maschine
zu bewirken, wobei er so die jeweils vorkommenden Übertragungen zwischen den verschiedenen
Zahlentrommeln des Summenanzeigers verwirklicht und die Antriebzahtibogen auf Null
zurückstellt.
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Eine Ausführungsform der Rechenmaschine ist beispielsweise in der
Zeichnung dargestellt. Abb. i und la zeigen einen Querschnitt bzw. eine Vorderansicht
teilweise im Schnitt. Abb. ib zeigt einen Querschnitt eines Teiles der Maschine
in einer anderen Wirkungsstellung. Abb.2 ist eine Ansicht der Rückseite teilweise
im Schnitt. Abb.3 zeigt einzelne Stellglieder des Stellwagens der Gegensegmente.
Abb. 4. und --5 zeigen Seitenansichten in zwei verschiedenen Wirkungsstellungen.
Abb. 6 und 7 zeigen in einer Seitenansicht die Multipliziervorrichtung in zwei Wirkungsstellungen.
Abb.8 zeigt eine Einzelheit.
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Die Maschine ist in einem Gehäuse untergebracht, das vorn eine halbzylindrische
Wand aufweist, die mit mehreren, gleich weit voneinander entfernten Schfitzen i
o versehen ist, an deren Seiten die Ziffern o bis 9 aufgezeichnet sind. Jeder Schlitz
stellt eine Dezimalordnung dar, d. h. Einer, Zehner, Hunderter usw., die von rechts
nach links zählen, oder ebensogut Hundertstel, Zehntel, Einer, Zehner, Hunderter
usw., je nachdem man sich nach den beiden ersten Reihen ein Komma eingeschaltet
denkt oder nicht. In jeden Schlitz greift ein Hebel ii ein, der dazu dient, die
Zahlen durch Verstellen des Hebels längs des Schlitzes io und Anhalten desselben
an der gewünschten Ziffer der Ziffernreihe zu registrieren. In der vorderen Gehäusewand
ist unter jedem Schlitz io eine Üffnung 12 angebracht, durch die die Ziffern o bis
9, die auf Zahlentrommeln des Summenanzeigers angebracht sind, sichtbar sind. Diese
Zahlen werden entsprechend der Dezimalordnung, zu der sie gehören, von links nach
rechts gelesen und geben das Ergebnis des Rechenvorganges an. Die Maschine ist außerdem
reit einer Längstaste 13 versehen, die vorn unten angebracht ist, und beim Niederdrücken
vor allem die Rückstellung der Hebel auf Null und darauf den Antrieb der inneren
Teile 'der Maschine derart bewirkt, daß in den öffnungen die demErgebnis des Rechnungsvorganges
entsprechende Zahl erscheint.
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Jeder Hebel i i (v g1. Abb. i, i a, 2) ist mit einem Antriebzahnbogen
14 verbunden, der mit zehn Zähnen versehen und schwingbar auf einer Querwelle 15
angebracht ist, die , trlit einem' Paar seitlicher Stützen 2o verbunden ist. Diese
liegen an den Seitenwänden t9 des Gehäuses an und sind auf Zapfen 21 der Wände schwingbar
gelagert. Jedes Segtnent 14 wird normal in aufrechter Lage erhalten und gegen eine
Brücke 16 durch eine Zugfeder 17 abgestützt. Der gesamte schwingbare Rahmen 16,
2o wird durch eine Feder 22 rückwärts gezogen (Abb. i und ib) und normal in der
in Abb. i gezeigten Lage. durch den Eingriff einer Nase 23, die von einem seitlichen
Stützarm 18 der Taste absteht und zwischen Stifte 24., 25 einer der seitlichen Stützen
2o vorspringt, gehalten und außerdem durch den Eingriff einer federnden Klinke 26
verriegelt, die auf dem Arm 18 drehbar gelagert und mit einem in die Stütze 2o eingreifenden
Zahn 2o' versehen ist.
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Vor der Segmentenreihe 14 ist der Summenanzeiger angebracht, der mindestens
ebenso viele Anzeigeorgane hat, als Segmente i.L vorhanden sind. Jedes Anzeigeorgan
besteht aus einer Anzeigetrommel28, die auf einer Seite mit zehn Stiften 27 versehen
ist, welche das Zahnrad darstellen, in das das entsprechende Segment 14 eingreift.
Die verschiedenen Anzeigeorgane 27, 28, zwischen denen hülsenförmige Abstandhalter
3o angebracht sind, sind auf einer durch das Gehäuse hindurchgeführten Welle 29
frei drehbar gelagert, während auf dem Umfang jeder Trommel die Ziffern o bis 9
gleichmäßig verteilt angebracht sind, die durch die Öffnungen 12 der Vorderwand
des Gehäuses sichtbar sind. Eine flache Feder 31 ist mit einer Leiste 32 verbunden
und greift oberhalb dieser zwischen zwei Stifte 27, wobei sie nach jedem Umdrehungszehntel
als Sperrklinke auf das Stiftrad 27 wirkt.
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Durch Niederdrücken der Taste 13 werden alle Hebel i i und die etwa
eingestellten Zahnsegmente 14 in die Nullstellung zurückgebracht. Die Nase 23 (Abb.
rb) kommt mit den Stiften 2q., 25 außer Eingriff, ebenso die Klinke 26 mit dem Zahn
2o'. Der schwingbare Rahmen schwingt dann unter dem Einfluß der Feder 22 rückwärts,
während die Zahnsegmente 14., die etwa eingestellt worden waren, mit den Stiften
27 der Trommeln unter dem Einfluß der Federn 17 (Abb. i ) außer Eingriff kommen
und in ihre Anfangslage. d. i. in die Nullage, zurückkehren. Wenn die Taste 13 in
ihre Anfangslage zurückkehrt, kommt die Nase 23 von neuem mit den Stiften 24, 25
in Eingriff und die Klinke 26 mit dem Zahn 2o', so daß der schwingbare Stützrahmen
der Segmente 14. in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
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Die Multiplikatorvorrichtung (Abb. i, la, 2 und 6, 7) umfaßt mehrere
Gegensegmente 66, bei dem dargestellten Beispiel sechs, die
schwingbar
auf einer Welle 67 gelagert und in einem eigenartigen Stellwageil eingeschlossen
sind, der durch zwei auf der Welle 59 gleitende Schuhe 68 parallel geführt ist.
Die Gleitschuhe 68 sind untereinander mittels Brücken 7o, 71 verbunden. Die Gegensegmente
sind in gleichmäßigen Abständen voneinander angebracht, die die Segmente-i4 trennen,
und die oberen Kränze der Gegen-;,egmente drücken unter der Wirkung von Federn 72
(Abb. i) gegen die Arme 14' der Segmente 1d.. Der Wagen wird beständig durch die
Feder 73 nach seinem Hubende gegen die rechte Gehäusewand i9 gezogen, so daß die
sechs Gegensegmente 66 den sechs ersten Segmenten 1.4, die voll rechts zählen, gegenüberstehen.
Der Wagen kann schrittweise nach der anderen Wand 15 mittels folgender; Vorrichtung
vorgeschoben werden, und zwar jedesmal um eilte Strecke, die dem Abstand gleich
ist, der zwei Gegensegmente voneinander trennt. Die Vorrichtung zum Verstellen des
Wagens (Abb. i, 2 und 3) besteht aus einem Winkelhebel 74, der auf einem an einer
Brücke 62 befestigten Zapfen 61 schwingbar gelagert und mit einem am oberen Hebelarm
gelenkig angebrachten Kliopfgriff 63 versehen ist. Auf dem unteren Arm des Hebels
74 ist eine federnde Klinke 64 drehbar gelagert, die mit einem Stift 64' in einen
der Zähne 71' eingreift, die in der Brücke 71 des Wagens ausgespart sind, wällrend
in den folgenden Zahn 71' unter der Wirkung einer Feder 65 ein Stift 77' eines Hebels
77, der bei 79 drehbar gelagert ist, eingreift. Der Hebel 77 ist noch mit
einem anderen Stift 77" versehen, der sich oben auf die Klinke 64. stützt. Zufolge
dieser Einriclltttng zieht dieKlinke 64, wenn man denKnopf 63 niederdrückt, wie
in Abb. 3 gezeigt, entgegen der Wirkung einer Feder 8o den Wagen uni eine den Abstand
zwischen zwei Zähnen 71' entsprechende Strecke, die dem Abstand der Gegensegmente
gleich ist, weiter, so daß der Stift 77' des Hebels 77 beim Eindringen in den folgenden
Zahn den Wagen in der neuen Lage verriegelt. Wird der Knopf 63 losgelassen, kehrt
der Hebel 74 in seine normale Lage zurück, während die Klinke 64 mit dem folgenden
Zahn 71' in Eingriff kommt, so daß der Wagen, wenn der j Knopf 63 von neuem niedergedrückt
wird, einen anderen Schritt vollendet usf. In dem in der Zeichnung dargestellten
Fall kann der Wagen vier Schritte zurücklegen.
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Die Rückkehr des Wagens auf Null geht bei der Betätigung des Segments
37 selbsttätig vor sich. Mit dem Segment 37 ist ein Daumen 75 verbunden (Abb. 4
und 8), der auf einen gebogenen Hebel 76 wirkt, der schwingbar bei 76' gelagert
ist. Alt (lern unteren Ende des Hebels 76 ist ein Stift 70" angebracht, der in das
Innere des Maschinengehäuses durch eine Öffnung i9" hineinragt und unter einen Stift
78' greift, der an einem schwingbar bei 81 gelagerten Hebel 78 angebracht ist, und
sich mit seinem anderen Ende auf einen all einem Hebel 77 sitzenden Stift
77' stützt. Hierdurch hebt beim Senken des Segments 37 der Daumen 75 den Hebel 76,
und der Stift 76' des letzteren schwingt beim Heben des Stiftes 78' des Hebels 78
den letzteren derart, daß (las andere Ende dieses das Senken des Stiftes 77' des
Hebels 77 und die Auslösung der Klinken hervorruft, die den Wagen anhalten und verstellen,
der dadurch frei wird, um in seine Nullstellung unter der Wirkung der Zugfeder 73
zurückzukehren.
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Der Kranz jedes Gegensegments 66 hat zehn Kerben oder Löcher 66',
während die Endzähne 66", 66"' des Kranzes länger sind als neun Zwischenzähne. In
die Kerben kann der umgebogene Rand 84' einer Platte 84 eingreifen, die auf Zapfen
84" zwischen den seitlichen Platten 85 angebracht ist, die schwingbar auf der Achse
67 gelagert und untereinander durch Brücken 82, 83 derart verbunden sind, daß sie
zusammen ein schwingendes Gestell bilden. Die Platte 84. wird mittels einer Feder
86 gehalten und normal gegen die obere Brücke 8? gedrückt, so (laß ihr Rand 84'
außer_ Eingriff mit den Kerben der Zwischenzähe der Gegenseglnentkränze ist, wohingegen
dieser Rand den Endzahn 66" stützt, wenn das schwingende, durch die Feder 87 angetriebene
Gestell (Abb. i) sich in der Ruhelage befindet. Das Gestell kann in der durch den
Pfeil der Abb. d. angedeuteten Richtung einen äußeren Stellhebel 88 intermittiereild
schwingen, der auf der Verlängerung der Welle 69 angebracht ist, auf der auch ein
Zahnsegment 89 sitzt. Dieses soll in ein Zahnsegment 9o eingreifen, das bei 9i drehbar
gelagert ist (Abb.4, 5) und einen winkelförmigen Schlitz 9o' aufweist, in der ein
an der rechten Seitenplatte 85 des schwingenden Gestells angebrachter Zapfen 92
eingreift, der durch einen gebogenen Schlitz iga der rechten Gehäusewand nach außen
ragt. Das Segment 9o ist federnd mit dem Zapfen 92 mittels einer Feder 92' verbunden,
die am Segment befestigt ist und in eine Nut des Kopfes des Zapfens eingreift. Auf
der rechten Platte 85 des schwingenden Gestells ist ein Hebel 93 schwingbar gelagert
(Abb.6, 7), der mit seinem oberen Ende in das gabelförmige Ende 94' eines Hebels
9.4 eingreift, der mit dem Schwiligzapfen 84" der rechten Platte 84 verbunden ist.
Das untere abgerundete Ende des Hebels 93 greift in die eine oder andere von zwei
Kerben 95', 95" des kurzen Armes eines
Kniehebels 95 ein,
der schwingbar bei 96 auf der rechten Platte 85 des Gestells gelagert ist
und normal durch eine Feder 97 gegen das Ende des Hebels 93 gedrückt
wird. Das untere Ende des Hebels 93 ist mit einem Zapfen 93' versehen,
der frei durch einen gebogenen Schlitz igb der Gehäusewand hindurchragt, um in einen
Winkelschlitz 98' eines bei 9g schwingbar gelagerten und unten mit einem
Ansatz 98" versehenen Hebels 98 einzugreifen.
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Im Ruhezustande und unter normalen Bedingungen befindet sich der Kniehebel
95 in der in Abb. 6 gezeigten Lage, und der Hebel 93 steht unter der Wirkung
der Feder 86, die bestrebt ist, die Platte 84 gehoben zu halten und den Hebel 93
mit der Kerbe 95' des Hebels 95 in Eingriff zu bringen. Wenn der Hebel
88 betätigt wird (Abb. 5), treibt das Zahnsegment 89 das Segment go
derart an, daß das letztere den Zapfen 92 verstellt und das Vorwärtsschwingen des
schwingbaren Gestells herbeiführt. Am Ende der Schwingbewegurig kommen die Zähne
des Segments 89 außer Eingriff mit denjenigen des anderen Segments, aber
gleichzeitig greift der auf der hinteren Fläche des Segments 89 angebrachte
Zahn ioo an dem Ansatz 98" des Hebels 98 an und schwingt diesen vorwärts.
Durch Gien Eingriff des Zapfens 93' in den Winkelschlitz 98' wird der Hebel
93 aus der Lage nach Abb. 6 in diejenige nach Abb. 7 geführt, d-. h. mit
seinem unteren Ende mit der Kerbe 95" des Hebels 95 in Eingriff gebracht.
Der Hebel 94. ist daher so verstellt, daß der umgebogene Rand 8.4' von 84 in die
Kerben 66' der Gegensegmente eindringt und diese sämtlich verriegelt. Wenn alle
den Gegensegmenten entsprechenden Segmente 14. in ihrer Nullage sind, dringt der
Rand 8:1.' von 84. in die Kerbe 66' ein, die an den Zahn 66"' aller Gegensegmente
angrenzt. Wenn dagegen alle Segrnente 14 oder ein Teil dieser vorläufig zu dem Zweck
verstellt worden waren, eine Zahl in der Maschine zu registrieren, dann findet die
Verriegelung der verschiedenen Gegensegmente in ihrer entsprechenden Lage durch
eine Verstellung statt, die vorläufig mittels der entsprechenden Segmente i4 herbeigeführt
wird, da die Gegensegmente unter der Wirkung der Feder 72 an den Arm 1:4' der Segniente
angedrückt werden. Ist einmal die Verriegelung der Gegensegmente vollendet, so verläßt
der Zahn ioo von 89 den Ansatz 98", und das ganze schwingende Gestell kehrt unter
der Wirkung seiner federnden Rückstellorgane in die Anfangslage zurück.
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Auf der Welle 69 ist ein Daumen toi tNbb. 4., 5) befestigt, während
außen an der rechten Gehäusewand ig ein zweiarmiger j Schwinghebel bei io2 gelagert
ist, der sich mit einem Arm 103 unter der Wirkung einer Feder 104 gegen einen
Stift io5 stützt, der von einem Stützarm 18 der Taste 13 absteht und durch einen
Schlitz ige der Gehäusewand hindurchragt. Der andere Arm 103' des Schwinghebels
greift in die Bahn des auf der Welle 69 befestigten Daumens ioi ein. Vermöge
dieser Einrichtung wird, wenn der Stellhebel 88 in die Lage nach Abb. 5 und darüber
hinaus gesenkt wird, der Daumen ioi auf dem Ende 103' des Schwinghebels gleiten
und diesen aufwärts schwingen, wie in Abb. 4 in gestrichelter Linie gezeigt ist.
Wenn dagegen der Hebel 88 in die Anfangslage zurückbewegt wird, greift der
Daumen unter (las Ende 103' des Schwinghebels und veranlaßt das Abwä rtsschwingen
des letzteren, wie in Abb. 4 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Während dieses
Senkens des Schwinghebels senkt sein Arm 103, der auf den Zapfen ro5 wirkt, die
Längstaste 13 und demgemäß die inneren Teile der Maschine, wie. vorher aus-,geführt.
Bei der Rückkehr des Stellhebels 88 in seine Anfangslage stützt sich der Zahn ioo
des Segments 89 auf den Ansatz 98" des Hehels 98 und schwingt diesen
entgegen der Wirkung einer Feder io6 rückwärts, während der Zapfen 93' frei
in dem Umfangsteil des Winkelschlitzes 98' spielt. Anderseits gleiten die Zähne
des Segments 89 auf den Zähnen des Segments go, das auch rückwärts gegen
die Wirkung der Feder 92' schwingt, während der Zapfen 92 frei in dem Umfangsteil
des Winkelschlitzes go' spielt.
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Das Zahnsegment 89 endigt in einer Schulter oder einem nicht verzahnten
Teil 89', an «-elchen die Zähne des anderen Segments go anstoßen, wenn man
den Stellhebel 88 senken will, ehe er in seine Anfangslage, die durch den Anschlag
107 begrenzt wird, zurückgeführt ist. Die Schulter verhindert eine falsche Betätigung
des Stellhebels 88. Während der Wirkung des Segments und des Daumens 75, die den
Hebel 76 antreiben, wirlzt der Stift 76" des letzteren auf den Fußteil des Kniehebels
95 (Abb. 8) und schwingt ihn derart rückwärts, daß, wenn sich (las Ende des Hebels
93 mit der Kerbe 95" in Eingriff befindet, wie es bei der Abb. 7 der Fall ist, der
Hebel 93 aus der Kerbe heraustritt und in die Lage nach Abb. 6 zurückkehrt, so daß
die Gegensegmente 66, die in ihre Nullage zurückgeführt sind, entriegelt werden.
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Auf den Rand des Hebels 76 stützt sich unter der Wirkung einer Feder
io8 das Ende log' eines Hebels iog, der bei iio drehbar gelagert ist und am anderen
Ende in einen Haken zog" (Abb. q., 5) ausläuft. Wenn alle Feile der Maschine durch
Betätigen des Nullstellhebels
37 auf Null gestellt sind und der
Hebel 76 angehoben ist, senkt sich das hakenförmige Hebelende iog" und tritt in
die Bahn des Stiftes g2 ein, wobei es jede falsche Bewegung des schwingenden Gestells
verhindert, his die Nulleinstellung vollendet ist. Dadurch wird jede Gefahr vermieden,-
die aus der Betätigung des Stellhebels 88 vor der Vollendung der Nulleinstellung
entstehen würde.
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Die Wirkungsweise der Maschine als Addiervorrichtung ist folgende:
Es wird angenommen, daß die vollständige Nulleinstellung der Maschine durch die
Betätigung des Nullstellhebels 37 erfolgt ist. Man beginnt dann die erste zu addierende
Zahl einzustellen, indem man die entsprechenden Hebel i i verstellt, bis sie neben
den gewünschten Ziffern der an der Seite der Schlitze io angebrachten Zifferskalen
stehen. Die Zahnsegmente 14 drehen dann das Rad 27 und die entsprechende Trommel
28 um ebensoviel Zehntel des Umfanges, als die mittels des Hebels i i eingestellte
Ziffer Einheiten enthält, wobei die gewünschte Zahl in den Öffnungen 12 erscheint.
Zufolge der Umkehrbarkeit der Drehrichtung der Trommel 28 kann man die Zahl berichtigen,
indem man die Hebel vorwärts oder rückwärts verstellt, ohne das Ergebnis zu ändern.
Ist einmal die gewünschte Zahl eingestellt, drückt man die Taste 13 nieder, um die
Zahl in dem Summenanzeiger festzustellen. Dann schwingt zuerst der schwingende Stützrahmen
der Segmente 1q. rückwärts (Abb. ib), und alle Segmente werden von den Rädern 27
gelöst und kehren in ihre Nullage zurück. Beim Loslassen der Taste 13 kehren alle
Teile in die in Abb. i gezeigte Lage zurück, und man kann die zweite Zahl auf die
oben erläuterte Art einstellen.
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Die Wirkungsweise der Maschine beim Multiplizieren ist folgende: Zunächst
sei angenommen, daß die Maschine durch Betätigen des Nullstellhebels 37 auf Null
eingestellt sei. Man stellt dann in der Maschine die dem Multiplikandus entsprechende
Zahl ein, indem man die in Frage kommenden Hebel ii verstellt. Die Gegensegmente
66 bleiben unbeweglich, denn der "Zahn 66" stützt sich gegen den umgebogenen Rand
84'. Wird darauf der Hebel 88 gesenkt, so schwingt der schwingende Rahmen auf der
durch den Stift 92 angetriebenen Welle 67 in Eingriff mit dem Segment go. Die Gegensegmente
66, die den verstellten Segmenten 14. entsprechen, schwingen dann vorwärts, wie
in Abb. 7 gezeigt ist, wobei sie sich auf den Arm 14' des entsprechenden Segments
stützen, während die übrigen Gegensegmente unbeweglich immer gegen den Arm 1¢' des
entsprechenden Segments 1.4, der nicht eingestellt ist, gestützt bleiben. Wenn zufolge
des Senkens des Stellhebels 88 das schwin-"ende kommt, dringt der Rand 8q.' dank
der Wir- gende Gestell am Ende seines Hubes ankung des Zahnes ioo auf den schwingenden
Hebel 98 in die Kerben 66' der verschiedenen Gegensegmente ein, wodurch diese
in der vorläufig erreichten Lage verriegelt werden, während das ganze schwingende
Gestell mit allen Gegensegmenten zugleich verriegelt wird und rückwärts schwingt.
Während der Rückkehr des Hebels 88 in seine Anfangslage drückt der Daumen ioi, der
an dem Arm 103' des Schwinghebels 103 angreift, die Taste 13 nieder und veranlaßt
dadurch die Auslösung der eingestellten Hauptsegmente 14 und ihre Rückkehr auf Null.
Während dieser ersten Betätigung des Hebels 88 findet kein Zehnerübertragungsvorgang
statt. Wird der Hebel 88 von neuem gesenkt und das schwingende Gestell nebst den
in ihrer relativen Lage verriegelten Gegensegmenten 66 von neuem vorwärts geschwungen,
so werden die Segmente 1:4 in dieselbe Stellung zurückgeführt, in die sie beim Einstellen
des Multiplikandus in der Maschine gebracht wurden. Demgemäß wird eine dein Multiplikandus
gleiche Zahl der vorher in der Maschine eingestellten Zahl hinzugezählt; sobald
die Taste 13 bei der Rückkehr des Hebels 88 in ihre Anfangsstellung gesenkt wird,
wobei die etwaigen Zehnerübertragungen ausgeführt werden. Mit anderen Worten, der
Multiplikandus wird mit zwei multipliziert. Wird der Hebel 88 von neuem gesenkt,
so wird hierdurch die Multiplikation mit drei ausgeführt usf., gegebenenfalls bis
neun. Drückt man auf den Knopf 63 und verschiebt dadurch den Stellwagen der Gegensegmente
um eine Dezimalordnung und betätigt man den Hebel 88 einmal, zweimal, dreimal usw.,
so wird der Multiplikandus mit zehn, zwanzig, dreißig usw. multipliziert. Wird der
Stellwagen der Gegensegmente von neuem verstellt und werden die Hebel 88 betätigt,
so wird der Multiplikandus rnit hundert, zweihundert usw. multipliziert. Endlich
zeigen die Summenanzeigertrommeln 238 (-las Produkt.
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Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Maschine kann der Multiplikandus
höchstens aus sechs Ziffern bestehen, wobei ebenso viele Gegensektoren 66 vorhanden
sind, während der Multiplikator höchstens vier Ziffern haben kann entsprechend der
Zahl der Dezimaleneinstellungen, die der Stehwagen der Gegensegmente erfahren kann,
und dies ist dadurch begründet, daß die Zahl der Hebel i i gegeben ist, weshalb
die Maschine keine größere Anzahl von Verstellungen des Wagens ausführen kann. Es
ist jedoch klar, daß man den Wirkungsbereich der Maschine vergrö-
Bern
kann, wenn man die Zahl der Hebel i i vermehrt.