CH211145A - Stahlgussstück. - Google Patents

Stahlgussstück.

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CH211145A
CH211145A CH211145DA CH211145A CH 211145 A CH211145 A CH 211145A CH 211145D A CH211145D A CH 211145DA CH 211145 A CH211145 A CH 211145A
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CH
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Josef Dr Schiffler Hermann
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Josef Dr Schiffler Hermann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/22Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with molybdenum or tungsten

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


      Stahlgussstüek.       Bekanntlich wurden im     Dampfkess.elbau     in den     letzten    Jahren sowohl die Drücke als  auch die     Temperaturen    des Dampfes mehr  und mehr     gesteigert.    Die höchste Temperatur  des Dampfes lag     praktisch    bei etwa<B>500'</B> C.       Dampftemperaturen,    in dieser Höhe erforder  ten bereits eine besondere Auswahl der zur  Verwendung gelangenden Stähle, besonders  für den     Dampfüberhitzer.    In     neuester        Zeit        ist     beabsichtigt, die Dampftemperaturen noch  weiter zu steigern.

   Dann treten aber oberhalb  etwa<B>HOC</B> C     Angriffe    an den Stahlwandun  gen nach Art der bekannten     Verzunderungen     auf. Infolgedessen erweist es sich als not  wendig, auch die     Dampfleitungsrohre    aus  einem     zunderbeständigen        Werkstoff    herzu  stellen, der dem Angriff     des    auf über<B>500'</B> C  erhitzten Dampfes     widersteht.    Zwar gibt es  für diese     Leitungsrohre,    ebenso wie für die       Überhitzerrohre,    Stahllegierungen, die diesen  Beanspruchungen gewachsen sind.

   Damit ist  aber     das    Problem nach     einer    wichtigen     Mch-          tung    hin nicht erschöpft. Es ergibt sich     nAm-          lieh    die Notwendigkeit, Verbindungsstücke,    Absperrorgane, Abzweigungen und     andere     zum Teil     verwickelte    Teile ebenfalls aus  einem     zunderbeständigen        Werkstgff    herzu  stellen.     Wegen    der schwierigen Herstellung  und zur Vermeidung von     :

  Schweissungen     müssen diese Teile, auch aus     wirtschaftlichen     Gründen, als     ,Stahl,guss    hergestellt werden.  Die hierfür 'in Frage kommenden     Stahlguss-          legierungen        weisen    aber den     Nachteil    auf,  dass sie entweder zu viel Legierungsbestand  teile in unerwünschter Höhe benötigen oder  dass sie,     wenn    sie wenig Legierungsbestand  teile enthalten, .den erforderlichen mecha  nischen     Beanspruchungen    nicht gewachsen  und nicht genügend korrosionsbeständig sind.  



  Der zur     Verwendung    kommende     Stahlguss     russ folgende     Eigenschaften    in sich ver  einigen:  1.     Zunderbeständigkeit        ,gegen    ,den     Angriff     von Wasserdampf bei Temperaturen oberhalb  500   C.  



  2. Hohe     Warmfestigkeit,        .das    heisst hohe       Dauerstandsfestigkeit    bei den in Frage kom  menden Temperaturen.      3. Trotz hoher Festigkeit genügende Deh  nung, sowie hohe     Kerbzähigkeit    in der Kälte,  um auch bei Biegebeanspruchungen bei ab  gekühlter Leitung oder beim     Wiederanfah-          ren        nach        Stillstand    der Anlage nicht zu  Bruch zugehen.  



  Eingehende Versuche des Erfinders führ  ten nun zur Auffindung einer besonders ge  eigneten     Stahlgusslegierung,    die den oben  näher ausgeführten Bedingungen entspricht       bezw.    für solche Verwendungszwecke geeig  net ist, bei denen ähnliche Beanspruchungen  auftreten und die, was besonders wichtig ist,  in wirtschaftlicher Weise erzeugt und ohne  besondere     3"Tassnahmen    vergossen und be  arbeitet werden kann. Die     Erschmelzung    des  Stahls erfolgt dabei     zweckmässigerweise    im  Elektroofen.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein     Stahl-          01    das dadurch gekennzeichnet ist,    dass es aus einer     Stahllegierung        besteht,    die       0,1-9-0,2010    Kohlenstoff,     2,5-5J    Chrom.       0,6-1,'2         @        Silizium    und     0,-1-1ö        14lolybdän     enthält.  



  Ohne die charakteristischen Eigenschaften  der     Legierung    wesentlich zu     verändern,    kann  die     Legierung    noch eine geringe Menge an  Nickel, Kobalt, Kupfer,     Zirkon    und     Tantal     einzeln bis zu<B>0.5%</B> oder zu mehreren oder  gemeinsam bis zu einem Gesamtgehalt von  1 ö enthalten. Es ist ganz     besonders    vorteil  haft, innerhalb der erfindungsgemäss einzu  haltenden Grenzen für die Legierung     -          elemente    bei den höheren Chromgehalten die  niedrigeren Kohlenstoffgehalte zu wählen  und die niedrigeren     Siliziumgehalte    den  höheren Chromgehalten zuzuordnen.

   Die  guten     Eigensehaften    der neuen     Legierung    er  beben sich aus nachstehenden Beispielen.  
EMI0002.0033     
  
    <I>Analyse.</I>
<tb>  Stahlguss <SEP> C <SEP> Cr <SEP> si <SEP> <B>M</B>o <SEP> 141n <SEP> S <SEP> P
<tb>  I <SEP> 0,15 <SEP> 3,4 <SEP> 0,80 <SEP> 0,53 <SEP> 0,58 <SEP> 0,01 <SEP> 0,024
<tb>  II <SEP> 0,18 <SEP> 2,8 <SEP> 1,1 <SEP> 0,6 <SEP> <B>()#7</B> <SEP> 0,0118 <SEP> 0,019
<tb>  III <SEP> 0,13 <SEP> .1,75 <SEP> 0,65 <SEP> 0,8 <SEP> 0,46 <SEP> 0,01 <SEP> 0,02
<tb>  <I>Physikalische <SEP> Werte <SEP> nach <SEP> Spa-n)

  aungsfreiglühen</I>
<tb>  Streck- <SEP> Festig- <SEP> Ein- <SEP> Dauerstand- <SEP> Kerbzähigkeit
<tb>  grenze <SEP> keit <SEP> Dehnung <SEP> sehnüi@ing <SEP> festigkeit <SEP> rnkg/cma <SEP> Biege  grenze <SEP> /  <SEP>  /o <SEP> bei <SEP> 535  <SEP> C <SEP> Charpy-Probe <SEP> Winkel
<tb>  I <SEP> 43 <SEP> 45 <SEP> 22 <SEP> 69 <SEP> 11 <SEP> 15 <SEP> 180 
<tb>  1I <SEP> 46 <SEP> 71 <SEP> 17 <SEP> 61 <SEP> 1l,3 <SEP> 11 <SEP> 140 <SEP>  
<tb>  111 <SEP> 39 <SEP> 62 <SEP> 23 <SEP> 72 <SEP> 11,8 <SEP> 17 <SEP> <B>1800</B>       Für Gegenstände, die einer     Heissda.mpf-          temperatur    von 535   C ausgesetzt wurden,  wurde zum     Beispiel    die     Gusslegierung    I ver  wendet.

   Auch die andern Legierungen     II     und     III    sind für den gleichen Zweck ver  wendbar. In allen Fällen waren die aus  den erwähnten     Gusslegierungen    hergestellten    Gegenstände solchen aus geschmiedeten Stäh  len für den gleichen Zweck mindestens gleiche  wenig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: St.ahlgussstüelL, das hohe Warmfestigkeit und Zunderbeständigkeit gegen den Angriff von Wasserdampf bei Temperaturen oberhalb <B>500'C</B> aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Stahllegierung besteht, :die 0,12-0,20% Kohlenstoff, 2,5-5% Chrom, 0,6-1,2 % Silizium und 0,4-1 % Mo:lybdän enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahllegie rung noch bis<B>0,5%</B> Nickel enthält.
    2. Stahlgussstück nach Patentanspruch,da durch gekennzeichnet, dass :die Stahl legierung noch bis 0,5 % Kobalt enthält. 3. Stahlguss:stück nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass :die :Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Kupfer enthält. 4. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Zirkon enthält.
    5. Stahlgussstück nach Patentanspruch, :da durch gekennzeichnet, dass die :Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Tantal enthält. 6. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die .Stahl- legierung noch bis<B>0,5%</B> Nickel und bis <B>0,5%</B> Kobalt enthält. 7. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Nickel und bis <B>0,5%</B> Kupfer enthält.
    B. Stahlguss-stück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Nickel und bis <B>0,5%</B> Zirkon enthält. 9. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Nickel und bis 0,5 % T antal enthält. 10. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Kobalt und bis 0,5% Kupfer enthält.
    11. .Stahlt ssstück nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis <B>0,5%</B> Kobalt und bis <B>0,5%</B> Zirkon enthält. 12. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl- legierung noch bis 0,5 % Kobalt und bis 0,5 % Tantal enthält.
    13. Stahlgussstüek nach Patentanspruch, da durch :gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0;5 % Kupfer und bis 0,5 % Zirkon enthält. 14.,Stahlgussstüek nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :die Stahl legierung noch bis 0,5 % Kupfer und bis 0,5 % Tantal enthält. 15. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Zirkon und bis 0,5 % Tanttal enthält.
    16. StahlguBstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl- legierang noch bis 0, 5 % Nickel, bis 0, 5 Kobalt und bis 0,5 % Kupfer bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält. 17. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die :Stahl- legierung noch bis<B>0,5</B> % Nickel, bis 0;5 % Kobalt und bis 0,5 % Zirkon bis zu einer 'Gesamtmenge von 1 % enthält.
    18. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da- :durch gekennzeichnet, dass die .Stahl- legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Kobalt und bis 0,5 % Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält. 19. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Kupfer und bis 0,5 % Zirkon bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    20. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch biss 0,5 % Nickel, bis 0,5 % Kupfer und bis 0,5 % Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    21. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die .Stahl- legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Zirkon und bis 0,5 % Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % -enthält.
    22. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :die Stahl legierung noch bis 0,5 % Kobalt, bis 0,5 % Kupfer und bis f1,5 % Zirkon bis zu einer Gesamtmenge von 1 "enthält. ?3. Stahlgussstüeh nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Kobalt, bis 0.,b% Kupfer und bis<B>0,5</B>% Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    ?d. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da dureli- 'gekennzeichnet, dass die Stahl- legierung noch bis 0.5/00' Kobalt, bis 0,5 % Zirkon und bis 0,5 % Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    ?5. Stahlgussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl- legierung noch bis<B>0,5%</B> Kupfer, bis 0,5% Zirkon und bis 0,5% Tanta.l bis zu einer Gesamtmenge von U o' enthält.
    ?6. Stahlgussshick nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl- legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Kobalt, bis 0,5 % Kupfer und bis 0,5 % Zirkon bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält. ?7. Stahl,-ussstüek nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 % Kobalt, bis<B>0,5%</B> Kupfer und bis 0,5 Tanta.l bis zu einer Gesamtmenge von 1 enthält.
    ?8. Siahh,@ussstück nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 % Kobalt, bis 0.5/o Zirkon und bis 0,5/'0 Tanta.l bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    ?9. Stahlguf3:stücli, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die @Stahl- legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Kupfer, bis<B>0,5%</B> Zirkon und bis 0,5 Tantal bis zu einer Gesamtmenge von 1 % enthält.
    30. Stahlgussstück nach Pat(,ntansl)ruch, da durch gekennzeicb.net, dass die Stahl legierung noch bis<B>0,5%</B> Kobalt, bis 0.5% Kupfer. bis 0,5 ?70 Zirkon und bis 0,5% Tantal bis zu einer Gresamtmenge von 1 % enthält.
    31. Stahl"-ussstixek naeli Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl legierung noch bis 0,5 % Nickel, bis 0,5 Kobalt, bis 0,5% Kupfer, bis<B>0,5%</B> Zir- kon und bis<B>0,5</B>% Tantal bis zu einer Clesa-mi:menge von 1 % enthält.
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