CH211357A - Wärmekraftanlage. - Google Patents

Wärmekraftanlage.

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CH211357A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/06Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle
    • F01K23/08Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled combustion heat from one cycle heating the fluid in another cycle with working fluid of one cycle heating the fluid in another cycle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Wärmekraftanlage.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Wärmekraftanlage, bei der die Nutzarbeit  durch mindestens eine Gasturbine geleistet  wird und zur raschen Anpassung an Er  höhungen der Belastung mindestens eine von  einer separaten Energiequelle versorgte Hilfs  maschine vorgesehen ist und besteht darin,  dass die Hilfsmaschine     mit,der    die Nutzarbeit  leistenden Gasturbine gekuppelt ist.  



  Die Hilfsmaschine kann als Dampf  turbine ausgebildet sein. Zusätzlich kann  auch ein die Treibgase     bezw.    die Verbren  nungsluft verdichtender Verdichter, der  zum     Beispiel    von einer Turbine angetrieben  wird, zur Beschleunigung seiner Drehzahl       bezw.    zur Erhöhung seiner Förderleistung  mit einer als Turbine     ausgebildeten    Hilfs  maschine gekuppelt sein.

   Zweckmässig wird  der Abdampf der Hilfsturbine in einen Kon  densator     geführt.    Dadurch     entsteht    die       1LTöglichkeit,    bei     Nichtbeaufschlagen    der  Hilfsturbine deren Rotor im Unterdruck des  Kondensators laufen lassen zu können, wenn  den Stopfbüchsen der Hilfsturbine Sperr  dampf     zugeführt    wird. Zweckmässig erfolgt  die Regelung der Hilfsturbine nach Massgabe    des Unterschiedes zwischen dem Sollwert  und dem tatsächlich zugeführten Wert der  für den Gaserhitzer der Anlage bestimmten  Brennstoffmenge. Zweckmässig wird die  Hilfsturbine von einem Dampferzeuger der  Wärmekraftanlage mit Dampf beliefert.

    Der Dampferzeuger kann durch einen  Speicher gebildet sein, der mit     einem    Heiz  körper der     Wärmekraftanlage,    z. B. einem  im Verbrennungsraum des Gaserhitzers an  geordneten Heizkörper, im Kreislauf steht.  



  Zwei Beispiele des Erfindungsgegenstan  des sind auf der Zeichnung     vereinfacht    dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Wärmekraftanlage nach  der Erfindung, bei der die Treibgase     di-e    An  lage einmal durchströmen;       Fig.    2 zeigt ein anderes     Beispiel,    bei dem  ein Teil der Treibgase einen Kreislauf unter  Überdruck ausführt;       Fig.    3 veranschaulicht einen Speicher,  wie er in den Anlagen nach     Fig.    1 und 2  Anwendung finden kann.  



  Der Kreiselverdichter 1     (Fig.    1) saugt  durch die Leitung 2 Luft an, verdichtet sie  und fördert sie durch die Leitung 3 in den      Verbrennungsraum 4 eines Gaserhitzers. Die  bei der Verbrennung entstehenden Treibgase  strömen zum Teil durch eine Leitung 5 in  die Gasturbine 6, welche den Stromerzeuger  7 antreibt und damit. Nutzarbeit leistet. Die  Abgase dieser Turbine gelangen durch die  Leitung 8 ins Freie. Ein anderer Teil der  Treibgase strömt durch die Leitung 9 aus  dem Verbrennungsraum 4 in die Turbine 10  und gelangt nach Arbeitsleistung durch die  Leitung 11 ins Freie. Die Turbine 1.0 treibt  den     Verdichter    1.  



  Die die     Nutzarbeit    leistende Gasturbine  6 ist mit einer als Dampfturbine ausgebil  deten Hilfsmaschine 12 gekuppelt. Weiter ist  auch der     Verdichter    1 für die Verbrennungs  luft mit einer als Turbine ausgebildeten       Hilfsmaschine.    13 gekuppelt.  



  Ein Dampfspeicher 14 versorgt bei  raschen Belastungssteigerungen die Hilfs  turbinen 12 und 13 über die Leitung 15 mit  Dampf. Der     Abdampf    der beiden Maschinen  gelangt durch die Leitung 16 in den Konden  sator 17. Eine Pumpe 18 fördert das Konden  sat wieder in den Dampfspeicher 14 zurück.  



  Der Speicher 14 liegt mit dem im Ver  brennungsraum 4 angeordneten Heizkörper  19 über die Leitungen 20 und 21 im Kreis  lauf. Eine Pumpe 22 entnimmt dem Speicher  Wasser und fördert es in den von dem  Treibgas des Verbrennungsraumes 4 beheiz  ten Heizkörper 19, aus welchem es in erhitz  tem und     unter    Umständen teilweise ver  dampftem Zustand wieder in den Speicher 14  zurückgelangt.  



  Die Welle des Maschinenaggregates 6, 7,  1.2 treibt einen Drehzahlregler 23, diejenige  des Maschinenaggregates 1, 10, 13 einen  Drehzahlregler 24. Der Drehzahlregler 23       beeinflusst    das     Regelorgan    25 in der Dampf  leitung 15, so dass bei fallender Drehzahl       bezw.    fallender Hülse der     Durchströmduer-          schnitt    vergrössert. und bei steigender Dreh  zahl     bezw.    steigender Hülse der     Querschnitt     verkleinert wird.

   Ferner wird durch den  Drehzahlregler 23     mittels        Übertragung     durch das Gestänge 26, 27 und 28 der Steuer  schieber 29 des     Servomotors    30     beeinflusst.       Der Kolben 31 wird bei steigender Drehzahl  angehoben und bei sinkender Drehzahl nach  unten gedrückt. Der Drehzahlregler 24 beein  flusst über das Gestänge 32 den Steuerschie  fer 33 des Servomotors 34. Der Kolben 35  wird bei steigender Drehzahl nach unten ge  drückt und bei fallender Drehzahl angehoben.  



  Mit dem Kolben 31 des     Servomotors    30  ist eine Kurvenscheibe 36 über einen Hebel  37 verbunden. Mit dem Hebel 37 steht  wiederum über das Gestänge 38 das Regel  organ 39 der Brennstoffleitung 40 in Ver  bindung. Dein Brenner 41 des Brennraumes  4 wird durch diese Verbindung bei steigender  Last mehr Brennstoff, bei sinkender Last  aber weniger Brennstoff zugeführt. Der Kol  ben 35 ist über den Hebel 42 mit einer Kur  venscheibe 43 verbunden. Auf den beiden  Kurvenscheiben 36 und 43 rollen die beiden  Enden des Hebels 44, der über einen Hebel  4:5 und ein Gestänge 46 mit dem Steuer  schieber 47 des Servomotors 48 in Verbin  dung steht.

   Der Kolben 49 des Servomotors  48 beeinflusst das Regelorgan 50 in der  Dampfleitung 15 derart, dass die Hilfsturbi  nen 12 und 13 Dampf zugeführt erhalten,  wenn der Sollwert der für den     Brennraum     4 des Gaserhitzers notwendigen     Brennstoff-          inenge    grösser ist als die augenblicklich dem  Brennraum zugeführte Brennstoffmenge. Zu  grosse Regelausschläge werden durch die An  schläge 98 und 99 vermieden.  



  Steigt die Belastung des Stromerzeugers  7 langsam, so wird durch den Regler 23  durch entsprechend langsame Beeinflussung  des Organes 39 in der     Brennstoffleitung    40  dem Brenner 41 allmählich mehr Brennstoff  zugeführt, so dass die Drehzahl des Maschi  nenaggregates 6, 7, 12 durch die vermehrte       Treibgaserzeugung    innerhalb des zulässigen       Ungleichförmigkeitsgrades    aufrecht erhalten  bleibt. Entsprechend der vermehrten Treib  gaserzeugung steigt die Drehzahl des Ma  schinenaggregates 1, 10, 13, wodurch ein  Sinken des     Servomotorkolbens    35 eingeleitet  wird.

   Bei diesem Regelvorgang sinken so  wohl die Kurvenscheibe 36 als auch die Kur  venscheibe 43 ungefähr gleichzeitig nach      unten, so dass am Gelenkpunkt zwischen den  Hebeln 44 und 45 keine nennenswerte Ver  schiebung entsteht und deshalb das Regel  organ 50 in der Dampfleitung 15 nach wie  vor geschlossen bleibt. Die     Hilfsturbinen    12  und 13 erhalten also bei langsamem Anstieg  der Belastung keinen Dampf zugeführt.  



  Steigt die Belastung des Stromerzeugers  rasch, so erfolgt ein stärkeres     Absinken    der  Drehzahl, so dass das Regelorgan 25 in der  Dampfleitung 15 zunächst geöffnet wird.  Gleichzeitig wird auch der Kolben 31 des  Servomotors 30 rasch nach unten gedrückt.  Ein zu grosser Ausschlag wird aber durch  die Anschläge 98 und 99 verhindert. Dem  Brenner 41 wird dann eine im zulässigen  Mass vermehrte Brennstoffmenge zugeleitet.  Mit Hilfe der Kurvenscheibe 36 wird über  die Hebel 44 und 45 und das Gestänge 46  der Steuerschieber 47 angehoben, so dass der  Steuerschieber 49 nach unten gedrückt wird  und damit das. Organ 50 in der Dampf  leitung öffnet. Dadurch erhalten sowohl die  Hilfsturbine 12 als auch die Hilfsturbine 13  Dampf zugeführt.

   Die Hilfsturbine 12 unter  stützt die Gasturbine 6, so dass die rasch ver  grösserte Belastung des Stromerzeugers ohne  unzulässigen Drehzahlabfall aufgenommen  werden kann. Durch die Hilfsturbine 13 wird  gleichzeitig der Verdichter 1     beschleunigt,     so dass zur     Verbrennung    der vermehrten       Brennstoffmenge    eine vermehrte Luftmenge  zur     Verfügung    steht.

   Das, Ansteigen der  Drehzahl des Maschinenaggregates 1, 10, 13  verursacht ein     Sinken    des Kolbens 35, so dass  über die Kurvenscheibe 43 die Hebel 44 und  45 und das Gestänge 46 nach Massgabe des  neuen, sich nunmehr einstellenden     Gleich-          gewichtes    die Dampfzufuhr zu den Hilfs  turbinen 12 und 13 durch Abdrosseln des  Regelorganes 50 wieder vermindert wird.  Bei Erreichung des     neuen        Gleichgewichts-          zustandes    ist das Organ 50 vollständig ge  schlossen.  



  Bei der Wärmekraftanlage nach     Fig.    2  wird dem Verdichter 1 durch die Leitun  gen 51 und 52 Luft zugeführt, die im ver  dichteten Zustand durch die Leitung 53, den         Rekuperator    54 und die Leitung 55 in einen  ersten Erhitzer 56 gelangt. Um die Verdich  tung der Luft mit gutem Wirkungsgrad  durchführen zu können,     ist    ein Zwischen  kühler 57 an den Verdichter 1     angeschlossen.     



  Im Erhitzer 56 wird die Luft in zwei  Teile aufgeteilt. Ein erster Teil dient als  Verbrennungsluft für den Brenner 58, ein  zweiter Teil gelangt in den Mantel 59. Die  im     Verbrennungsraum    60     entstehenden    Ver  brennungsgase     stehen    in den     Erhitzerrohren     61 im Wärmeaustausch mit der in den Man  tel 59 geführten Luft. Die Verbrennungsgase  gelangen durch die Leitung 62 in eine Gas  turbine 63, während die erhitzte Luft zum  Antrieb der Gasturbine 10 verwendet wird.  



  Die Abluft der     Gasturbine    10 strömt  durch die     Leitung    64 in einen zweiten Er  hitzer 65. Gleichzeitig wird der Gasturbine  63 eine Teilmenge der noch einen erhebli  chen Anteil an Sauerstoff enthaltenden Gase  durch die     Leitung    66     entnommen    und eben  falls in den Erhitzer 65     geleitet.    Der Sauer  stoff der Gase wird im Verbrennungsraum  67 zur     Verbrennung    des dem     Brenner    68  zugeführten     Brennstoffes    ausgenützt. Die  entstehenden Verbrennungsgase strömen in  die Heizrohre 69 und erhitzen dadurch die  in den Mantel 70 geführte Abluft der Gas  turbine 10.

   Die     wieder    erhitzte Luft gelangt  in die die Nutzarbeit leistende     Gasturbine    6,  während die Verbrennungsgase durch die  Leitung 71 wieder in die Gasturbine 63 zu  rückgelangen. Die Abluft der Turbine 6  strömt durch die Leitung 72 in den     Rekupe-          rator    73 und von hier durch die Leitung 74  über den Kühler 75 wieder     in    den Verdich  ter 1. Die Abgase der Gasturbine 63 werden  durch die Leitung 76 in den     Rekuperator    54  geleitet und strömen     dann    durch die     Leitung     77 in die Gasturbine 78, aus der sie durch  die Leitung 79 ins Freie entweichen.

   Die  durch die Leitung 72 ankommende Heissluft  und die durch die     Leitung    77 zugeführten  heissen     Verbrennungsgase    werden in den Re  kuperatoren 54 und 73 zur     Vorerhitzung    der  aus dem Verdichter 1 nach dem     Erhitzer    56  geführten Luft     verwendet,         Die     Gasl:urbine    6 leistet Nutzarbeit durch.  Antreiben des Stromerzeugers- 7, auf deren  gemeinsamer Welle eine     Hilfsdampfturbine     12 sitzt. Die Gasturbine 63 ist mit Hilfe des  Getriebes 811 mit der Gasturbine 10 gekup  pelt,      -elche    den Verdichter 1. antreibt.

   Die  Gasturbine 78 treibt einen     Vorverdiehter    81  an, der durch die     Leitung    82 Luft ansaugt.  und diese in verdichtetem und durch den  Zwischenkühler 83 und den Endkühler 84       gekühltem    Zustand über die Leitung 52 dem  Hauptverdichter 1 zuführt. Mit der gemein  samen Welle der     Gasturbine    78 und des Ver  dichters 81 ist eine Hilfsturbine. 13 gekup  pelt. Ein weiterer Hilfsmotor 85 kann zur  Inbetriebsetzung der Anlage dienen.  



  Die beiden im Dampfstrom hinterein  ander     geschalteten        Hilfsda.mpfturbinen    12  und 13 erhalten aus dem     Speicher    14 über  die Leitungen 15 und 86 Dampf zugeführt,  der nach     Arbeitsleistung    durch die Leitung  16 in den Kondensator 17 gelangt. Das Kon  densat wird - dem Kondensator durch die  Pumpe 18 entnommen und wieder in den  Speicher     1.4    zurückgeführt. Zur Entlüftung       bezw.    Evakuierung ist eine     Strahlpumpe    87  vorgesehen, welche mittels des unter Druck  eingeführten Kühlwassers die im Kondensa  tor 17 sieh ansammelnde Luft absangt.

   Zur       Beheizung    des Speicherinhaltes wird mittels  der Pumpe 22 über die Leitung 20 dem  Heizkörper 19 Dampf zugeführt, der in  überhitztem Zustand über die Leitung 21  wieder in den Wasserinhalt des Speichers 14  eingeleitet wird. Durch eine Leitung 88 wird  den Stopfbüchsen 89 der     Hilfsdampfturbinen          1.22    und 13 Sperrdampf zugeführt, so dass  keine Luft durch die Stopfbüchsen in die  Gehäuse der Turbinen     l.2    und 13 eindringen  kann.

   Es ist damit möglich, die Rotoren der       Turbinen    12 und 13 auch dann im     Unter-          druck    laufen lassen zu können, wenn die Tur  binen nicht durch Dampf     beaufsehlagt    sind.  



  Zur Regelung des Betriebes der Anlage  ist ein     Fliehkraftregler    23 und ein Druck  regler 90     vorgesehen.    Die beiden Regler be  einflussen das Regelorgan 39 in der Brenn  stoffleitung 40, und zwar so,     dass    bei sinken-    der Drehzahl oder     steigendem    Druck die  Brennstoffmenge vergrössert und umgekehrt       bei    steigender Drehzahl oder sinkendem  Druck die Brennstoffmenge verkleinert wird.  Der Regler 23 beeinflusst über den Hebel 91  das     Crestänge    92 und den Hebel 93 und  ferner über das Gestänge 94, 95 und 96 auch  das Regelorgan 50 in der Dampfleitung 15.  



       Wächst    die Belastung des Stromerzeu  gers, so sinkt zunächst die Drehzahl des       3laschinenaggregates    6, 7, 12, wodurch die  Hülse des Reglers 23 im Sinne des     -Pfeils     verschoben wird; dadurch wird das Regel  organ 50 im Sinne des     +Pfeils    verschoben.       Den    Turbinen 13 und 12 wird aus dem  Speicher 14 Dampf zugeführt, so dass nicht  nur die Welle der Gasturbine 78 und des  Verdichters 81     beschleunigt    wird, sondern  auch der zunächst noch bestehende Unter  schied zwischen der Belastung des Stromer  zeugers 7 und der Leistung der Gasturbine  6 durch die Turbine 12     mindestens    zum Teil       ausgeglichen    wird.

   Die Beschleunigung der  Drehzahl des Verdichters 81 verursacht eine  Erhöhung des Druckes der     Vorverdichtung.     Dadurch wird in dem aus dem Verdichter 1       über    den Erhitzer 56, die Gasturbine 10,  den Erhitzer 65, die Gasturbine 6 und den       Rekuperator    73 führenden Kreislauf das  Druckniveau erhöht. Durch die Erhöhung  des Druckniveaus in dem Luftkreislauf wird  mittels des Impulsgebers 90 und des Regel  organes 39 eine vergrösserte Brennstoffmenge  für die Brenner 58 und 68 eingestellt. Durch  diese Vermehrung der Brennstoffmenge wird       sowohl    die Leistung der die Nutzarbeit ab  gebenden Gasturbine 6 als auch die     Leistung     der     Gasturbine    10 erhöht.

   Gleichzeitig wird  durch die Vermehrung der Brennstoffmenge  über den Hebel 93 die anfänglich     einge-          l"itete    Regelung dadurch wieder rückge  führt, dass über das Gestänge 94, 95 und 96  die Dampfzufuhr zu den Turbinen 13 und  12 wieder vermindert     bezw.    vollständig ab  gestellt wird.  



  Der Speicher 14     (Fig.    1 und 2) kann, wie  in     Fig.    3 gezeigt, einen Behälter 100 auf  weisen, in welchen ein Gefäss 101 eingebaut      ist.     tin    Teil des     Wasserinhaltes    befindet  sich im Behälter 101, ein anderer Teil wird  unmittelbar von der Behälterschale 100 auf  genommen, so dass zwei voneinander     unab-          hängigeWasserspiegel    102 und 103 entstehen.  Durch die Leitung 104 wird dem Speicher  mittelst der Pumpe 105 Wasser entnommen  und einem Heizkörper der Wärmekraft  anlage zugeleitet. Das erhitzte Wasser ge  langt durch die Leitung 106 wieder in den  Speicher zurück.

   Die Pumpe 105 wird durch  einen Motor 107 angetrieben, dem die elek  trische Energie durch eine Leitung 108 zu  geführt wird. Ein Regelorgan 109, welches  durch denn Impulsgeber 110 beeinflusst ist,  regelt die Drehzahl des Motors 107     bezw.     die Förderleistung der Pumpe 105 nach Mass  gabe des Druckes im Speicher. Bei steigen  dem Druck wird die Umwälzung des Was  sers vermindert, während bei fallendem  Druck die Umwälzung vergrössert wird.  



  Eine weitere Pumpe 111 sorgt für einen  ständigen Umlauf des Wassers im Speicher.  Sie saugt das Wasser unten im Speicher  durch die Leitung 104 an und drückt es  durch die Leitung 112 in das Gefäss 101.  Das überlaufende Wasser das Gefässes<B>101</B>  strömt dann durch die Rohre<B>113</B> wieder in  den untern Teil des Wasserinhaltes. Da  durch wird für beide Teile des     Wasser-          inhAtes    eine gleichmässige Temperatur ge  sichert.  



  Bei einer stossweisen Dampfentnahme aus  dem Speicher kann sowohl das Wasser auf  der Fläche 102 als auch auf der Fläche 103  ausdampfen. Ein Mitreissen des Wassers  durch den Dampf wird durch das Prellblech  14 verhindert. Allfällig mitgerissene Wasser  reste können weitgehend in der Mulde des       Prellbleches    aus dem Dampf noch ausfallen.  Das sich in der Mulde ansammelnde Wasser       kann    dann durch das     Rückschlagventil    115  wieder in den Wasserinhalt des Speicher  inhaltes     zurückgelangen.     



  Das Speisewasser wird durch die Leitung  116 gleich in die Leitung 104 geführt, so  dass es zunächst in dem nicht gezeichneten  Heizkörper erhitzt wird und erst dann zu-    lammen mit dem übrigen, ebenfalls     auf-          geheitzten    Umlaufwasser durch die Leitung  <B>106</B> in den Speicher eintritt.  



  Die Gasturbinen,     insbesondere    die die  Nutzarbeit nach aussen abgebende Gas  turbine, können wie ersichtlich von heisser  Luft oder von andern heissen Gasen     beauf-          schlagt    werden. Sie können zum     Beispiel     insbesondere bei der Anwendung von     Gas-          erhitzern,    bei denen die Gase im Wärme  austausch erhitzt werden, von     inerten    Ga  sen     beaufschlagt    sein. Als Gaserhitzer     bezw.          Treibgaserzeuger        könnten    zum Beispiel auch  Kolbenmaschinen,     Flugkolbenmaschinen    usw.

    verwendet werden. Die Treibgase der Anlage       können    auch durch Wärmeaustausch von be  sonderen Heizgasen beheizt werden. Diese  Heizgase können dann auch zur     Beheizung     des mit dem Speicher 14 verbundenen     Ileiz-          körpe-rs    19 herangezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmekraftanlage, bei der die Nutz arbeit durch mindestens eine Gasturbine ge leistet wird und zur raschen Anpassung an Erhöhungen der Belastung mindestens eine von einer separaten Energiequelle versorgte Hilfsmaschine vorgesehen ist, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Hilfsmaschine mit der die Nutzarbeit leistenden Gasturbine gekup pelt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs maschine als Dampfturbine ausgebildet ist. 2.
    Wärmekraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein das gasförmige Arbeitsmittel ver dichtender Verdichter zur Beschleuni gung seiner Drehzahl bezw. zur Er höhung seiner Förderleistung mit einer als Turbine ausgebildeten Hilfsmaschine gekuppelt ist. 3. Wärmekraftanlage nach Unteransprü- ehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Gasturbine gekuppelte Hilfsturbine und die mit dem Verdichter gekuppelte Hilfsturbine im Dampfstrom nebeneinander geschaltet sind. 4.
    Wärmekraftanlage nach Unteransprii- chen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Gasturbine gekuppelte Hilfsturbine und die mit dem Verdich ter gekuppelte Hilfsturbine im Dampf strom hintereinander geschaltet sind. 5. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab dampf der Hilfsturbine in einen Konden sator geführt wird. 6. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den Stopfbüchsen der Hilfsturbine Sperr dampf zugeführt wird, zum Zweck, bei Nichtbeaufschlagen der Hilfsturbine de ren Rotor im. Unterdruck des Kondensa tors laufen lassen zu können. 7.
    Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Regelvor richtung, mittels der die Hilfsturbine nach Massgabe des Unterschiedes zwi schen dem Sollwert und dem tatsächlich zugeführten Wert der für den Gaser hitzer der Anlage bestimmten Brenn stoffmenge mit Dampf beaufschlagt wird. B. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hilfsturbine von einem Dampferzeuger der Wärmekraftanlage mit Dampf beliefert wird. 9. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampferzeuger einen Speicher aufweist, der mit einem Heizkörper der Wärme kraftanlage im Kreislauf steht. 10.
    Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper von den Treibgasen der An lage beheizt wird. 11. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper von den Heizgasen der Anlage beheizt wird. 1?. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper im Verbrennungsraum des Gaser- hitzers der Anlage angeordnet ist. 13.
    Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Was serinhalt des Speichers in mindestens zwei Teile mit je einer Wasseroberfläche unterteilt ist, zum Zweck, mittels der dadurch entstehenden Vergrösserung der Wasseroberfläche eine stossweise ver grösserte Entladung des Speichers zu er möglichen. 14. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch mindestens ein in den Speicher eingebautes, einen Teil des Wasserinhaltes aufnehmendes Ge fäss, in welchem eine von dem übrigen Wasserinhalt des Speichers unabhängige Wasseroberfläche vorhanden ist. 15. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 1.3, dadurch gekennzeichnet, dass min destens ein Teil des Wasserinhaltes über einem andern Teil des Wasserinhaltes angeordnet ist. 16.
    Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 1.5, gekennzeichnet durch eine Umwälz- pumpe (111), mit deren Hilfe aus dem untern Teil Wasser entnommen und in den obern Teil geführt wird, aus wel chem verdrängtes Wasser in den darun ter liegenden Teil fliesst. 17. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampferzeugung durch Veränderung der Umlaufgeschwindigkeit in dem durch den Dampfspeicher und den Heizkörper führenden Kreislauf geregelt wird. 18. Wärmekraftanlage nach Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen die Treib gase der Wärmekraftanlage kühlenden Wärmeaustauscher, der als Vorwärmer für das Speisewasser des Dampferzeu gers verwendet wird.
CH211357D 1939-07-25 1939-07-25 Wärmekraftanlage. CH211357A (de)

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CH211357T 1939-07-25

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928381C (de) * 1944-09-13 1955-05-31 Siemens Ag Verfahren zur Regelung einer mit Gleichdruckverbrennung im Gleitdruckverfahren arbeitenden Gasturbinenanlage
DE1209811B (de) * 1961-03-30 1966-01-27 Bbc Brown Boveri & Cie Kombinierte Gasturbinen-Dampfkraft-Anlage

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DE1209811B (de) * 1961-03-30 1966-01-27 Bbc Brown Boveri & Cie Kombinierte Gasturbinen-Dampfkraft-Anlage

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