CH211420A - Verfahren zur Herstellung von Butendiol-1,4. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Butendiol-1,4.

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CH211420A
CH211420A CH211420DA CH211420A CH 211420 A CH211420 A CH 211420A CH 211420D A CH211420D A CH 211420DA CH 211420 A CH211420 A CH 211420A
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CH
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butenediol
water
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butynediol
zinc
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • C07C31/20Dihydroxylic alcohols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Butendiol-1,4.       Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     Butadien,    welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man     Vinyl-          acetylen    in alkalischer Lösung mit metalli  schem Zink behandelt. Ferner ist Gegenstand.  des Zusatzpatentes Nr. 208284 eine Ausfüh  rungsform dieses Verfahrens, bei der man  Stickstoffbasen als alkalische Mittel verwendet.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in ana  loger Weise     Butendiol-1,4    der Formel       CH20H-CH=CH-CH20H     das eine bekannte Verbindung ist, die bei  spielsweise zur Herstellung von     Dihydrofuran     verwendet werden kann, aus     Butindiol-1,4     herstellen kann.  



  Das     Butindiol-1,4,    dem die Formel       CH2OH-C=C-CH20H     zukommt, kann man beispielsweise nach dem  Verfahren des     schweiz.    Patentes Nr. 209635  herstellen.    Die Hydrierung erfolgt im allgemeinen in  der im Hauptpatent beschriebenen Weise, wo  bei man ebenfalls das Zink noch durch Me  talle, die mit Zink galvanische Elemente zu  bilden vermögen, aktivieren kann. Die Hydrie  rung verläuft bereits sehr glatt, wie Versuche  ergaben bei Zimmertemperatur oder wenig  erhöhter Temperatur.

   Für die Herstellung der  alkalischen Lösungen kann man die im Haupt  patent angegebenen Metalloxyde und     -hydro-          xyde    benutzen, die sich in Wasser mit alkali  scher Reaktion lösen, ferner auch die Lösun  gen der im Patent Nr. 208284 bezeichneten       Stickstoffbasen.        Gewünschtenfalls    kann man  den     wässrigen    Lösungen noch organische Lö  sungsmittel zusetzen, die ein gutes Lösungs  vermögen für das     Butindiol-1,4    besitzen, wie  z. B.     aliphatische    Alkohole, Betone,     Dioxan     und dergleichen.

   Oft ist es vorteilhaft, in  Gegenwart     dispergierend    oder netzend wirken  der Stoffe zu arbeiten, um eine möglichst  innige Berührung aller Umsetzungsteilnehmer  zu erzielen.      Das Verfahren kann kontinuierlich oder  diskontinuierlich durchgeführt werden. Nach  dem Abtrennen des gebildeten Zinkoxyds oder  der     Zinkate    kann man das     Olefinglykol    in  einfacher Weise,- zum Beispiel nach<B>Ab-</B>  destillieren des     Li;sungsmittels,    in reiner Form  gewinnen. Es war bisher nur schwierig zu  gänglich.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Zu einer Mischung aus 344 g     Butindiol-          1,4,    180     g    Wasser und 352 g     Elektrolyt-          Zinkstaub    (78      /oig)    lässt     man    unter Rühren  bei 20   im Laufe von 2 Stunden 304 g       350%iger    Natronlauge tropfen, wobei     mau     durch Kühlen mit Eiswasser dafür Sorge  trägt, dass die Temperatur nicht wesentlich  über 20  steigt.

   Nachdem man das Gemisch  noch 20 Stunden     laug    bei 200 gerührt hat,  filtriert man von dem entstandenen Zinkoxyd  ab und wäscht den Filterrückstand bis zur  schwach alkalischen Reaktion mit     Wasser    aus.  Aus den vereinigten Filtraten wird, nachdem  diese mit Salzsäure bis zur     lackmussauren     Reaktion versetzt worden sind, das Wasser  unter vermindertem Druck abgedampft und  der dabei erhaltene ölige Rückstand von den  beim Abdampfen des Wassers ausgefallenen  Salzen abgesaugt.

   Man wäscht den Filter  rückstand mehrfach mit Alkohol aus, ver  einigt die alkoholischen Filtrate mit dem vor  erwähnten öligen Anteil und vertreibt den  Alkohol durch Destillation unter verminder  tem Druck.     DerRückstand    wird durch Vakuum  destillation gereinigt, wobei man     316;5    g  (90  ;o Ausbeute)     cis-Butendiol-1,4    erhält, das    unter 0,3 bis 0,4 mm HK-Druck zwischen 91  und 100   siedet. Bei nochmaliger Destillation  erhält man ein reines     Butendiol    mit dem       Kpo,;_ ,$    : 104 bis 107  . Die Verbindung lässt  sich durch Kühlen mit     Eis-Kochsalz-31isehung     nicht verfestigen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Zu einer Mischung aus 43 g     Butindiol-          1,4,    150 g Wasser und 44 g     Elektrolyt-          Zinkstaub    lässt man bei<B>50'</B> unter Rühren  eine Lösung von 13,2 g     Natriumhydroxyd    in  100 g     Wasser    im Laufe von 2 Stunden ein  tropfen und rührt anschliessend noch etwa  30 Stunden lang bei der gleichen Temperatur       weiter.    Bei der Aufarbeitung in der in Bei  spiel 1 beschriebenen Weise erhält man 30 g       (75 ;'o    Ausbeute)     trans-Buteudiol-1,4,    das bei  0,5 bis 0.6 mm HK-Druck zwischen 110 und  124  siedet.

   Das     trans-Butendiol-1,4    erstarrt  nach kurzem Stehen in Eiswasser und zeigt  einen Schmelzpunkt zwischen 19 und 21'.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Butendiol- 1,4, dadurch gekennzeichnet, dass man Butin- diol-1,4 der Formel CH.2OH-C=-C-CH2OH in alkalischer Lösung mit metallischem Zink behandelt
CH211420D 1937-10-30 1938-08-29 Verfahren zur Herstellung von Butendiol-1,4. CH211420A (de)

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DE211420X 1937-10-30
CH203134T 1938-08-29

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CH211420D CH211420A (de) 1937-10-30 1938-08-29 Verfahren zur Herstellung von Butendiol-1,4.

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