CH211672A - Zeichenapparat. - Google Patents
Zeichenapparat.Info
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Description
Zeichenapparat. Es ist bekannt, wie die bis anhin bekann ten und für senkrechte und waagrechte Reiss bretter verwendeten Zeichenapparate mit Ge lenkparallelogrammen gemäss einer der nach stehenden zwei Bauarten zum Gewichtsaus gleich gebaut werden: a) mit regulierbarer oder nicht regulierbarer Spannfeder, b) mit Gegengewicht.
Im ersten Fall muss die Federspannung beim Neigen des Brettes verändert werden. um das Wegreissen der Zeichenschienen von demselben durch die Verkleinerung der Ge wichtskomponente zu vermeiden. In zweiten Fall wird beim Neigen des Brettes die Wir kung des Gegengewichtes verringert, da dieses nicht mehr auf die Betätigungshebel der Zeichenschienen wirkt, zufolge seiner Lage hat. es die Tendenz, diese vom Reiss brett abzuheben. Daraus folgt, dass der Zeich ner jedesmal, wenn er die Arbeitsstellung ändern will, zuvor den--Zeichenapparat unter bemerkenswertem Zeitverlust einstellen muss.
Die Bauart mit Gegengewicht hat ferner die Unannehmlichkeit einer bedeutenden Platz versperrung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Zeichenapparat mit zwei Gelenk parallelogrammen und zwei Zeichenschienen. Er zeichnet sich durch ein Hebel- und Gegen gewichtssystem aus, das bestimmt ist, den Gewichtsausgleich selbsttätig zu bewirken, unabhängig von der Neigung des Zeichen breites, auf welchem der Apparat arbeitet.
Der diesen Anforderungen entsprechende neue Zeichenapparat ist in der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch, auf das Reissbrett aufgebaut, dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht von vorne und Fig. 2 von der Seite. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Zeichenapparat in zwei verschiedenen Stellungen von der Rückseite des Reissbrettes gesehen.
Der Apparat besitzt zwei Gelenkparallelo gramme, das untere Parallelogramm weist die Stäbe a, das obere die Stäbe b auf. Das obere Parallelogramm ist in<I>lt.</I> auf einem Stützglied c' drehbar aufgehängt, das am Zeichentisch befestigt ist. Das untere Parallelogramm da gegen trägt die Zeichenschienen e.
Der Apparat besitzt ausserdem einen als Hebel funktionierenden Stab m mit Stütz punkt c an einem um den Zapfen 7 auf einer der kürzeren Seiten des obern Pa.rallelogra.m- mes drehbaren Lenker. Ein Ende des Stabes m ist gelenkig mit einem der Stäbe des un tern Parallelogrammes und das andere Ende gelenkig mit einem Stab n verbunden, der seinerseits mit dem Gegengewicht p verbun den ist.
Dieses Gegengewicht ist längs des Lenk stabes d verschiebbar, der an einem seiner Enden im festen Punkt q drehbar ist, welcher auf der hintern Seite des Reissbrettes ange ordnet ist. Demzufolge kann das Gegen gewicht<I>p</I> längs des Stabes<I>d</I> gleiten, der um den Bolzen q schwingen kann, so dass es bei jeder Lage der Zeichenschienen e eine Lage einnimmt, welche den Ausgleich der durch die Reissbrettneigung beeinflussten Wirkun gen der Gewichte von Zeichenschienen und dem Parallelogramm-Gestänge herbeiführt.
Das Gegengewicht p wird nicht von Hand betätigt, sondern bewegt sich selbsttätig durch die Wirkung der Gelenkstäbe des Ap parates, jedes Mal, wenn der Zeichner die Zeichenschienen e des Instrumentes bewegt.
Da die Verbindungen der Stäbe durch Gelenke mit geringster Reibung vermittelt sind, so wird, wenn das Gegengewicht i), durch das der Stab d abgestützt ist, stark und kräftig genug ist, jede Durchbiegung der Stäbe bei jeglicher Lage des Gegengewichtes und bei jeder Neigung des Reissbrettes ver mieden.
Ferner wird die auf den Stab n wirkende Gewichtskomponente des Gewichtes p bei ge ringer -Neigung des Reissbrettes kleiner und gleich null, wenn das Brett vollständig waag recht ist.
Auf diese Weise ist die Bewegung der Zeichenschienen stets leicht und ausgeglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zeichenapparat mit zwei Gelenkparallelo grammen und zwei Zeichenschienen, gekenn- zeichiet durch ein Hebel- und Gegengewichts system, welches bestimmt. ist, das Gewicht der Zeichenschienen und der Gelenkparallelo gramme selbsttätig und unabhängig von der Neigung des Zeichenbrettes, auf welchem der Apparat arbeitet, auszugleichen.UNTERANSPRUCH: Zeichenapparat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen als zweiarmiger Hebel funktionierenden Stab (in.) der mit einem Punkt auf die eine Schmalseite des obern Gelenkparallelogrammes abgestützt ist, mit einem Ende mit dem einen Stab (a) des untern Gelenkparallelogrammes. und mit dein andern Ende mittels eines weiteren Stabes (fr-) mit einem lfings eines um einen am Zei chenbrett festen Bolzen t)drehbaren Lenk stabes (d) verschiebbaren Gegengewicht (1 gelenkig verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT211672X | 1938-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH211672A true CH211672A (de) | 1940-10-15 |
Family
ID=11177749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH211672D CH211672A (de) | 1938-04-16 | 1939-03-29 | Zeichenapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH211672A (de) |
-
1939
- 1939-03-29 CH CH211672D patent/CH211672A/de unknown
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