CH211764A - Schaltvorrichtung an mehrstufigen Geschwindigkeitsgetrieben. - Google Patents

Schaltvorrichtung an mehrstufigen Geschwindigkeitsgetrieben.

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CH211764A
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CH
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locking
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Gerngross Albert
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Gerngross Albert
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    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D71/00—Mechanisms for bringing members to rest in a predetermined position
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0293—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being purely mechanical
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H—GEARING
    • F16H2716/00—Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices
    • F16H2716/02—Control devices for speed-change mechanisms of planetary gearings, with toothed wheels remaining engaged, e.g. also for devices to simplify the control or for synchronising devices combined with control devices the control being mechanical

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Description


  Schaltvorrichtung an     mehrstufigen        Geschwindigkeitsgetrieben.       Es sind     Schaltvorrichtungen    an mehrstu  figen Geschwindigkeitsgetrieben bekannt,  durch welche der Wechsel in der Verbindung  der jeweils nötigen Übersetzungselemente  durch die Triebkraft bewirkt wird. Infolge  .des engbegrenzten, für den Einbau der Über  setzungszahnräder nur knapp ausreichenden  Raumes in der Ebene der Übersetzungs  elemente müssen bei diesen bekannten Bau  arten die zur Verwendung gelangenden  Schaltorgane ausserhalb der genannten Ebene  angeordnet werden, wodurch sowohl das  Axialausmass als auch das.

   Gewicht, insbeson  dere mehrstufiger Getriebe, derart erhöht wer  den, dass sie beispielsweise für Sport-, noch  viel mehr aber für Rennräder gar nicht in  Verwendung genommen werden können.  



  Diesem Nachteil     kann    erfindungsgemäss  dadurch mehr oder weniger begegnet werden,  dass eines der zur Erzielung verschiedener       Geschwindigkeitsstufen    miteinander zu kup  pelnden Übersetzungselemente einen Füh  rungsschlitz besitzt, in welchen bedarfsweise  ein Sperrorgan     eingeführt    werden kann, das    nach dem     Einführen    in den Schlitz unter der       Einwirkung    von auf das     Getriebe    einwirken  der Betriebskraft in Stellungen gebracht wer  den kann, in denen es je     eines    von verschie  denen Übersetzungselementen gegen Drehung  in beiden Drehrichtungen sperrt.  



  Die Erfindung ermöglicht es, den sonst  für die Schaltorgane bei Geschwindigkeits  getrieben benötigten, insbesondere aber bei  Leichträdern nicht genehmen     Sonderraum     und das damit zusammenhängende Mehrge  wicht mehr oder weniger zu verkleinern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer erfindungsgemäss ausgebildeten  Schaltvorrichtung in     Verwendung    bei einem  Kettenradgetriebe eines Fahrrades darge  stellt. Es zeigen     Fig.    1     einen        Achsschnitt     durch das     Getriebe,        Fig.    2 bis 4 die Schalt  vorrichtung bei drei verschiedenen wesentli  chen Schaltstellungen.  



  Die mit der Antriebswelle, im vorliegen  den Falle der     Fahrradkurbelwelle    1 fest ver  bundene Triebscheibe 2 trägt den Innenzahn  kranz     ä,    der in die in der Kettenscheibe 4      gelagerten Planetenräder 5 eingreift. Die Pla  netenräder 5 sind mit den auf den gleichen  Achsen sitzenden Planetenrädern 6 mit  ,drehend verbunden. Die Planetenräder 5  kämmen mit dem Sonnenrad 7, die Planeten  räder 6 mit dem Sonnenrad B. Der Lagerteil  9 am Sonnenrad 7, welcher sowohl zur Lage  rung der Kettenscheibe 4 als auch des Son  nenrades 8 dient, birgt eine Schaltklinke 10,  welche durch Federkraft nach aussen ge  drückt wird und beim Direktgang in eine  einen Steuerschlitz bildende Aussparung 11  des Sonnenrades 8 eingreift und beide Son  nenräder miteinander verklaut (Fig. 2).

   Da  durch ist eine Blockierung des gesamten Pla  netenräderwerkes und somit des ganzen Ge  triebes     erreicht,    das sieh als starres Ganzes  dreht (Grossgang). Das Sonnenrad 8 wird ge  genüber dem Sonnenrad 7 in der einen Dreh  richtung durch den sich an den Klinkenkopf  25 stützenden Vorspung 23, in der andern  Drehrichtung durch den am Klinkenzahn 26  anliegenden Begrenzungsteil der Schlitzkerbe  27     blockiert.     



  An der mit dem Fahrradrahmen fest ver  bundenen Scheibe 12 befindet sich, angepasst  an eine zwischen den Rohren des Rahmens  freie Stelle, ein gehäuseartiger Vorsprung  12', der zur Unterbringung einer Sperrvor  richtung dient. Diese besteht aus dem Lage  rungsteil 13, dem Sperrstift 14 und dem diese  beiden Teile verbindenden     Hebelarm    15. Der  Lagerungsteil 13 trägt ausserhalb des Vor  sprunges 12' einen Hebel 16, welcher in be  kannter Weise mittelst Bowdenzuges von der  Lenkstange aus in die jeweils. gewünschte  Schaltstellung gebracht werden kann. Der       Sperrstift    14 wird infolge seiner Verbindung  mit dem Lagerungsteil 13 bei dessen Bewe  gung im Vorsprung 12' derart geführt, dass  er, von der einen Extremlage ausgehend, bis  zu einem bestimmten Drehungswinkel sich.

    gleichzeitig auch axial verschiebt, sodann  aber ohne Axialverschiebung drehbar ist.  Durch eine um den Teil 12' gewickelte Tor  sionsfeder 18 wird der Sperrstift 14 in den       innern        Teil    des Steuerschlitzes<B>11.</B> des mit.  dem Sonnenrad 7 verklinkten und mitdrehen-    den Sonnenrades 8 versenkt, dann von der       absteigenden    Fläche 19 des Schlitzes erfasst  und, soweit es das Bowdenzugseil zulässt und  unterstützt von der Torsionsfeder 18, radial  nach innen bewegt, wodurch er die Schalt  klinke 10 in den Teil 9 zurückdrückt und da  durch die.     Verbindung    der beiden Sonnen  räder untereinander löst (Fig. 3).

   In dieser  Lage hält. der Stift 14 das Sonnenrad 8 in  der einen Drehrichtung durch Anlage am  Schlitzvorsprung 23, in der andern     Richtung-          zufolge    seiner Lage in der Schlitzkerbe 2 7  fest. Durch die Blockierung des Sonnenrades  8 mit dem Fahrradrahmen rollen die Plane  tenräder 6 auf dem festgehaltenen Sonnenrad  8 ab; dadurch wird der als     Planetenlager-          Scheibe    ausgebildeten Kettenscheibe 4 eine  verringerte     Winkelgeschwindigkeit    erteilt, so  dass sich im Ausfüchrungsbeispiel ein Über  setzungsverhältnis von zirka 4:5 ergibt  (Mittelgang).  



  Wird der Sperrstift 10 weiter freigegeben,  so wird er wieder, unterstützt durch die  Kraft der Torsionsfeder 18, zufolge der  schiefen Fläche 24 (bei Rückwärtsbewegung  zufolge der schiefen Fläche 22) des Steuer  schlitzes 11 aus dem Rad 8 heraus tiefer in  die Lücke 21 des Lagerteils 9 in Anlage an  die Fläche 10' der Klinke 10 gebracht, die  dadurch     einerseits    durch den Zahn 26, ander  seits durch die Flüche 10' gegen     Rückwärts-          bezw.        Vorwärtsbewegung    gesperrt wird.

   Hat  die Klinke die Stellung gemäss     Fig.    4 erreicht,  so wird das Sonnenrad 7 fixiert, wodurch der  Teil 3, 5, 7 des Getriebes seine     Planeten-          triebfunktion    übernimmt und sich im Falle  des Ausführungsbeispiels ein Übersetzungs  verhältnis von zirka 0,55 ergibt     (Kleingang).     



  Die Rückschaltung wird in     umgekehrter     Reihenfolge erzielt. Die Form des Steuerungs  schlitzes 11 ist der funktionellen Eigentüm  lichkeit des Fahrrades insofern angepasst, als  auch bei entgegengesetzter Drehrichtung, also  bei Betätigung der Rücktrittbremse, die  Schaltstellung im 'Mittelgang beibehalten  wird und nicht in umgekehrter Reihenfolge  der Bewegungsvorgänge eine     Riicksehaltung     herbeigeführt wird. Zufolge der Anordnung      der schiefen Fläche 22     wird    bewirkt, dass  auch bei Rücktritt im Kleingang der Stift 14  die Tendenz erhält, in die Lücke 21 gedrückt  zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung an mehrstufigen Ge schwindigkeitsgetrieben, insbesondere für Leichtfahrräder, dadurch gekennzeichnet, dass eines der zur Erzielung verschiedener Geschwindigkeitsstufen miteinander zu kup pelnden umlaufenden Übersetzungselemente einen Führungsschlitz besitzt, in welchen be darfsweise ein Sperrorgan eingeführt werden kann, das nach dem Einführen in den Schlitz unter der Einwirkung von auf das Getriebe einwirkender Betriebskraft in Stehlungen ge bracht werden kann, in denen es je eines von verschiedenen Übersetzungselementen gegen Drehung in beiden Drehrichtungen sperrt.
    UNTERANSPRÜCHE 1.o Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Schlitz zusammenwirkende Teil des Sperr- organes ein Stift ist. 2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrorgan bei Betäti gung von der einen Extremlage aus zuerst bis zu einem bestimmten Drehwinkel um eine ausserhalb der Achse des Sperrstiftes liegende Achse gedreht und gleichzeitig achsial verschoben, nach Eintritt in den Führungsschlitz aber nur mehr gedreht wird, und dass das Sperrorgan unter Wir kung einer Torsionsfeder steht.
    3. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in einem Übersetzungselement ausgenommene Füh rungsschlitz sich gegen ein zweites Über setzungsorgan zu verbreitert, so @dass schräge Randflächen entstehen, längs wel chen,das Sperrorgan bei beiden Drehrich tungen des den Schlitz aufweisenden Über setzungselementes in eine Ausnehmung des genannten zweiten Übersetzungsele mentes gepresst wird.
CH211764D 1939-05-17 1939-05-17 Schaltvorrichtung an mehrstufigen Geschwindigkeitsgetrieben. CH211764A (de)

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