CH211936A - Leitkarte in Mappenform für eine Steilkartei. - Google Patents

Leitkarte in Mappenform für eine Steilkartei.

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CH211936A
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Volk Alfred
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Volk Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

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  • Sheet Holders (AREA)

Description


      Leitkarte    in Mappenform für eine     Steilkartei.       Die Erfindung betrifft eine Leitkarte in  Mappenform für eine Steilkartei, bei der die       Findemittel    aus Leitstreifen bestehen.  



  Karteien,     die    Leitstreifen besitzen, sind  bekannt. Bei einer dieser bekannten Kar  teien sind die     Leitstreifen    auf Schienen be  weglich angeordnet, und zwar laufen die  Schienen in der Längsrichtung des Kartei  bodens. Zum Zwecke der Befestigung der  meist starren oder stark federnden     Leit-          streifen    besitzen diese am Unterrande  Lochungen,     Stanzungen    und dergleichen.  Diese Kartei wird derart aufgeschlagen,  dass die Streifen am     obern    herausragenden  Griffende nach vorn gebogen wird, wonach  die dahinterstehenden Karten herausgenom  men werden können.  



  Nachteilig an dieser     Kartei    ist vor allem  der Umstand, dass der federnde Sichtstreifen  nach dem Loslassen zurückschnellt und beim  Zurückstellen der Karte erneut aufgebogen  werden muss. Diese beiden Handgriffe     sind       eher zeitraubend und umständlich und bean  spruchen beide Hände. Das     Wiedereinfügen     der Karte ist auch dadurch erschwert, dass  die Karten sich beim Aufbiegen am untern  Rande zusammenzwängen und so das Neu  einfügen erschweren.  



  Bei einer weiteren Anordnung dieser Art  liegen auf dem Karteiboden Blätter schup  penartig übereinander und besitzen an der       hintern    Seite eine Anzahl aufragender Strei  fen, zwischen die die Karteikarten eingefügt  werden. Bei dieser Anordnung ist ausser den  oben angeführten Nachteilen ein     weiterer     darin zu sehen, dass die Masse der eingefüg  ten Karten auf die     schupppenartig    am Boden  aufeinander     kegenden    Halteblätter drückt,

    wodurch sich     beim    Schwenken der Karten  starke Klemmwirkungen     ergeben.    Die wün  schenswerte     Anschmiegung    der     Karten    an die  meist ziemlich steifen     Leitstreifen    ist da  durch nicht möglich, da nach Einfügen der  Karten die Streifenflächen schräg zu den  Flächen der Karteikarten stehen.      Endlich sind     Leitstreifenkarteien    be  kannt geworden, bei denen die Leitstreifen  auf Schienen und dergleichen in der     Längs-          oder    Querrichtung beweglich und schwenk  bar sind.  



  Anordnungen dieser Art haben den  grossen Nachteil,     da.ss    sie notwendig aus Me  tall oder sonstigem harten Material herge  stellt sein müssen, da andernfalls eine  dauerhafte Befestigung am Fussende nicht  möglich ist. Es ergeben sich auch hier beim  Schwenken     Klemm-    und Klettererscheinun  gen, die sich bei Verwendung von Strei  fen aus hartem Material oft in Kerbwirkun  gen an den Unterrändern der eingefügten  Karten auswirken, besonders bei den leichten  Kontenblättern, wie sie bei     allen    Durch  schreibebuchhaltungen benutzt werden.

   Die  Leitstreifen schmiegen sich auch deshalb  nicht an die Karten an, da infolge des     Ruf-          tragens    derselben die auf einer     Querschiene     aufgezogenen Streifen eine schräge Lage ein  nehmen.     'tau    hat versucht, dieser Unzuträg  lichkeit dadurch abzuhelfen, dass die     Streifen     oberhalb der Schwenkachse leicht     abgebogen     werden, so dass ihre Fläche mit den Karten  flächen zusammenfallen sollen. Diese Mass  nahme hat aber nur     bedingten    Erfolg, da.  die Angleichung der Flächen nur auf eine  bestimmte Kartendicke berechnet werden  kann, was somit die allgemeine Anwendung  ausschliesst.

   Ein besonderer Nachteil ist bei  diesen Karteien auch darin zu erblicken, dass  die Streifenreiben überhaupt nicht oder nur  nach Entleerungen der     Kartei    ausgewechselt  werden können. Dies trifft. gleicherweise auf  sämtliche bisher bekannten Anordnungen zu.  Das Einfügen von Ersatzkarten, wie es be  sonders bei alphabetischer Karteianlage oft.  notwendig wird, ist dadurch sehr erschwert.  Die     Verwendungsfähigkeit    ist dadurch sehr  eingeschränkt, weil mit Schienen und derglei  chen versehene     Karteikästen    notwendig sind,  wodurch sich die ganze Anlage ausserordent  lich     verteuert.     



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Leitkarte     in    Mappenform für  eine Steilkartei, durch welche diese     Nachteile            beseitigt    werden     sollen.    Dies wird dadurch  erreicht, dass einer der Deckel einer Mappe  in Streifen unterteilt. ist, die gegenüber dem  eine Mappenwand oder wenigstens einen Be  standteil einer solchen bildenden andern  Deckel schwenkbar sind und als     Leitstreifen     zur Unterteilung des Mappeninhaltes dienen.  



  Die Erfindung ist auf den     Zeichnungen     beispielsweise veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt. in perspektivischer Ansicht  eine als Mappe ausgebildete Leitkarte mit  dem dehnbaren Mappengrund;       Fig.    2 veranschaulicht eine andere Aus  führungsform;       Fig.    3 ist eine weiters abgeänderte Aus  führungsform mit eingesetzten Brücken  stützen.  



  In     Fig.    1 hat. die Leitkarte die Form  eines üblichen zweiseitigen Aktendeckels, der  aus     Karton,        Pressspan    oder sonstigem bieg  samen Material     besteht.    Der vordere. die       ganzteilige    Mappenwand 1 bildende Deckel  der Mappe geht am Mappengrund in den aus  dehnungsfähigen Rücken 2 über, der durch  mehrere Faltrillen gebildet wird.  



  Der hintere Deckel ist in eine Anzahl  schmale Leitstreifen 3 unterteilt. die zweck  mässig etwas über den     Oberrand    der vordern       11appenwand        herüberragen    und am Kopfende  mit Kontenreitern 4 oder einem sonstigen  Schutzrand versehen sein können. Die beiden  äussern Streifen 5, 5' sind durch einen hinter  den übrigen Leitstreifen entlanglaufenden       Papierstreifen    35 verbunden, der diesen       Leitstreifen    3 als Stütze dient und im vor  liegenden Falle mit seinem obern Rande  schräg nach unten vom Aussenstreifen 5 zum  Aussenstreifen 5' verläuft und sich bis zum  Mappengrund fortsetzt.

   Die Verbindung,       resp.    der Papierstreifen 35 ist dann nicht er  forderlich, wenn die besagte Mappe wie in       Fig.    2 und 3 in eine zweite Mappe einge  setzt wird, wobei dann der hintere Deckel 11  der zweiten Mappe dem einzelnen     Leitstrei-          fen    3 als Stütze dient. Der Mappengrund ist  bis zur vordern Mappenwand 2 mit Ein  schnitten 2' versehen, die die Verlängerung  der die     Leitstreifen    3     trennenden    Schnitte      darstellen.

   Die Anordnung kann mit Vorteil  so getroffen werden, dass die zwischen die  einzelnen Leitstreifen eingelegten Kartei  blätter nicht auf den Mappengrund zu liegen  kommen, sondern auf besondere Brücken  stücke, die     entweder,        wie    in     Fig.    2 veran  schaulicht, durch im     Karteikasten        eingesetzte          seitliche    Stützleisten 6 gebildet werden kön  nen, oder, wie in     Fig.    3 gezeigt, durch be  sondere, zwischen den     innern    Seitenkanten  der beiden Mappenhälften verlaufende Stütz  streifen 7 aus Pappe, Leinen oder ähnlichem  Material.

   Bei der Ausführungsform der       Fig.    2 sind die linken und rechten untern  Ecken der Mappe, wie bei $ ersichtlich, mit  einem Ausschnitt versehen, der in seinen  Ausmassen den Abmessungen der Brücken  leiste 6 im Karteikasten entspricht. Wäh  rend der Mappenrücken 2 bis auf den     Boden.     des Karteikastens reicht, stützen sich die  Karteiblätter 9 auf der Oberseite der Leiste  6 ab.  



  Der an der Innenseite der Mappendeckel  angebrachte Stützstreifen 7     (Fig.    3) bildet,  wie bei 10 gezeigt, oberhalb des Mappen  grundes eine Brücke, die ebenfalls mit  Biegefalten versehen ist, so dass sie sich der  Anzahl der in die Mappe eingesetzten     Kartei-          blätter    9 ohne weiteres anpassen kann.  



  Bei den     Ausführungsformen    nach den       Fig.    2 und 3 ist, wie gesagt, statt des Papier  streifens 35     hintenseits    durch den     hintern     Deckel einer zweiten Mappe eine Streifen  stützwand 11 vorgesehen, welche die Fläche  aller Leitstreifen 3 bedeckt. Der vordere  Deckel der zweiten Mappe ist mit dem nicht         unterteilten    Deckel der ersten Mappe zur  Mappenwand 1     vereinigt.    Die Teile 1, 2 und  11 bilden miteinander eine     zweidecklige     Mappe, in deren Grund die Leitstreifen 3  schwenkbar angeordnet sind. Der vordere  Deckel der     innern    Mappe bildet also hier nur  einen Bestandteil der (vordern) Mappen  wand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leitkarte in Mappenform für eine Steil kartei, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Deckel einer Mappe in Streifen unterteilt ist, die gegenüber dem eine Mappenwand oder wenigstens einen Bestandteil einer sol chen bildenden andern Deckel schwenkbar sind und als Leitstreifen zur Unterteilung des Mappeninhaltes dienen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Leitkarte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äussern Leitstreifen durch einen den übrigen Leit- streifen als Stütze dienenden Papier streifen verbunden sind. 2. Leitkarte- nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untern Ecken der Mappe Ausschnitte zur Aufnahme von Stützleisten aufweisen, welche die einzu fügenden Karteikarten abstützen sollen.
    3. Leitkarte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mappe aus biegsamem Werkstoff bestehende Stütz brücken (10) für die Karteikarten be festigt sind.
CH211936D 1937-12-04 1938-12-03 Leitkarte in Mappenform für eine Steilkartei. CH211936A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE211936X 1937-12-04
DE70438X 1938-04-07

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Family

ID=25749519

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CH211936D CH211936A (de) 1937-12-04 1938-12-03 Leitkarte in Mappenform für eine Steilkartei.

Country Status (1)

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CH (1) CH211936A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162808B (de) * 1956-02-23 1964-02-13 Dieter Heilmann Dipl Kfm Steilkartei

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162808B (de) * 1956-02-23 1964-02-13 Dieter Heilmann Dipl Kfm Steilkartei

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