DE656471C - Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstaerkungsruecken - Google Patents
Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und VerstaerkungsrueckenInfo
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- DE656471C DE656471C DEC51232D DEC0051232D DE656471C DE 656471 C DE656471 C DE 656471C DE C51232 D DEC51232 D DE C51232D DE C0051232 D DEC0051232 D DE C0051232D DE 656471 C DE656471 C DE 656471C
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- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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Description
- Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstärkungsrücken Ein Aktenschwanz dient dazu, die eingefachten oder in Betrieb hefindlichen Aktienstücke so zu kennzeichnen, daß man sie, Lohnte den Aktendeckel zu sehen, auffinden kann. Die im Gebrauch befindlichen Aktienstücke sind unvollkommen. Die Aktenschwänze sind meist nur mit zwei Stichen angeheftet, sie sitzen locker und reißen leicht ab, oder sie sind zu leicht beweglich und klappten dann im Betrieb oft ein, so daß sie unsichtbar wierder. Dann kann das. Aktenstück nicht _ gefunden werden. Störend wirkt ferner, daß der Aktenschwanz immer in den Aktendeckel hineingeheftet wird; er beansprucht dann einen Teil des Raumes, der für den eigentlichlen Akteninhalt bestimmt ist. Bei Selbstanfertigung wird meist verhältnismäßig viel Papier vrrbraucht, ohne daß ein wirklich brauchbarer Aktenschwanz entsteht, wähnend fabrikmäßig hergestellte Aktenschwänze wiegest der Verwendung von zu viel Metalloder zu steifer Pappe meist störend wirkten.
- Diesen Mängeln abzuhelfen, ist der Zweck der Erfindung. Darüber hinaus soll der Aktenschwanz so ausgebaut werden, daß per ohne Mehrverbrauch an Papier dien unteren Teil des Aktenstückes schützt und versteift, da dieser immer besonders stark beansprucht und schnell schadhaft wird. Dazu waren bisher besondere Aktienrücken exford`erlich. Per-'ner soll der Aktenschwanz nunmehr auch als Handhabe verwendbar sein, um das Aktenstück daran hervorzuziehen, wozu er bisher nicht bestimmt und infolge seiner unzulänglichen Befestigung auch nicht geeignet war.
- Als Ausführungsbeispiel wird gemäß der Zeichnung, in der die Abb. i bis 3 die. ein7telnen Arbeitsgänge erläutern, ein drein Dinform.at entsprechender Aktendeckel und ein Aktenschwanz zugrunde gelegt, der i o cm lang und 1/3 so breit ist als der Aktendeckel;. Das ist die gebräuchlichste Form. Abweichungen in der Länge `des Aktenschwanzes sind innerhalb gewisser Grenzen mäglich.
- Zur Herstellung eines solchen Aktenschwanzes wird ein Dinaktendeckel verwendet, der zocm läaiger ist als bisher. Diesle Verlängerung wird durch zwei Einschnitte, die später die unteren Kanten der Deckel darstellen, und zwar auf dem Deckeln ganz bis zum Falz und auf dem Deckel b bis zum Aktenschwanz e, so weit getrennt, daß nur noch der stoffliche Zusammenhang mit der Grundform des Aktenschwanzes t2 erhalten bleibt. Sodann legt man den Akteiid!eck"ei aufgeschlagen so hin, daß die Innenseiten unten liegen (Abt. i).
- Der abgeschnittene Teil der Rückseite des Aktendeckels wird nunmehr nach der Verlängerung@.e der Vorderseite herumgebiogen und so geknickt, daß Teil f auf Teile, Teil g auf Teil/ und die Vorderseite des Aktendeckels b und Teil lt auf die Rückseite des Aktendeckels a zu liegen kommt, während Teil i über den Teile frei hinaushängt. Teil i wird von .dem Teil h durch Schnitt getrennt. Dies ergibt den in Abb. a dargestellten Zus -tand. -Nunmehr werden die Teile d und c dervorderseitigen vorderseitigen Verlängerung des AktendeckefS% um den Teile so herumgelegt, daß der Teil"" mit eingewickelt Wird. Darauf werden alle im Aktenschwanz vereinigten Teile durch eine Heftklammer miteinander verbunden. Abb.3 zeigt die Vorderansicht und Abb..f die Rückansicht des fertigen Aktenstücl#yes.
- Der technische Fortschritt liegt darin, daß Aktendeckel, Aktenschwanz und Aktenrücken nicht mehr drei Einzelstücke, womöglich atts verschiedenem Werkstoff, sondern ein zusammenhängendes Ganzes sind. Diese stoffliche Verbindung ist natürlich viel haltbarer als die jetzt übliche Hieftung, zumal diesle nebenher auch noch erfolgt. Die Gefahr, daß der Aktenschwanz abreißt, ivepn man ihn als Handhabe zum Heräusziehen des Aktenstückes benutzt, ist erheblich verringert. Das Innere des Aktendeckels bleibt völlig frei für das darin unterzubringende Schriftgut. Dadurch, daß sich die Verlängerung dies Aktenschwanzes nach oben, h und g, außen tun den Aktendeckel herumlegt, wird der gefährdetste Teil dies Aktenstückes geschützt und verstärkt. Hierdurch wird auch i11 vielen Fällen die Anbringung eines besandenen Aktenrückens erspart. Jedesmal, wenn ein neues Schriftstück: in die Akten eingeheftet wird, wird auch der Teil k immer wieder mit angeheftet, so daß die Verbindung' mit dem Aktendeckel ständig fester' wird. Der Aktenschwanz ist auch nicht gleichmäßig steif wie ein Stück Pappe, sondern biegsam, aber überaus haltbar. Die eine Hälfte besteht aus dreifachem, die andere aus fünffachem, zum Teil sogar sechsfachem Papier, wobei gerade die Stellen besonders verstärkt sind, die am meisten auszuhalten haben. Blei Herstellung des Aktenschwanzes tritt kein Verlust an. Werkstoffen ein. Die Erfindung bedeutet insbesondere gegenübler den vom Büropersonal selbst gefertigten Aktienschwänzen und Akben-.'Aücken eine bedeutende Papierersparnis bei
durchaus nicht notwendig, daß die Aktenstücke ;gebrauchsfertig in der Fabrik hergestellt werden. Es genügt, die Aktendeckel in der erforderlichen Länge zu liefern und Einschnitte und Knicklinien so vorzubereiten; daß die Fertigstellung des Aktenstückes dem Büropersonal keine Schwierigkeiten mehr bereitet®und die erforderliche Gleichmäßigkeit gesichert ist.@kIchzeitiger Steiglerung der Haltbarkeit und j;1,'yvendungsmöglichkeit, ohne daß dadurch einenswerbe Mehrkosten entstehen. Es ist
Claims (1)
- PciTEXTAXSPRLTCN: Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstärkungsrücken, dadurch gekeiinzeichnet, daß zum Bilden des Aktenschwanzes und des Verstärkungsrückens aus dem Aktendeckel dieser an der unteren Kante um die Höhe des Aktenschwanzes verlängert ist und die Verlängerung des oberen Deckels bis zu der Breite des Aktenschwanzes, die Verlängerung des unteren Deckels aber bis zu dem Rücken entlang der unteren Deckelkante eingeschnitten sind, wobei die Verlängerung des unteren Aktendeckels um den Rücken herum auf die Verlängerung des oberen Deckels gefaltet ist und entlang reiner Schrägkante auf den oberen Deckel und um den Rücken herum auf die Außenseite des unteren Deckels geklappt, den Verstärkungsrücken bildet, während die Verlängerung des oberen Deckels um ihren mit ihm im Zusammenhang gebliebenen Teil herumgeschlagen ist und sämtliche aufeinanderliegende, den Aktenschwanz bildende Teile durch eine Klammer zusammengeheftet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51232D DE656471C (de) | 1936-01-15 | 1936-01-15 | Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstaerkungsruecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51232D DE656471C (de) | 1936-01-15 | 1936-01-15 | Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstaerkungsruecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656471C true DE656471C (de) | 1938-02-07 |
Family
ID=7027356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC51232D Expired DE656471C (de) | 1936-01-15 | 1936-01-15 | Aktendeckel mit einem Aktenschwanz und Verstaerkungsruecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656471C (de) |
-
1936
- 1936-01-15 DE DEC51232D patent/DE656471C/de not_active Expired
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