CH211970A - Vorrichtung zur stufenweisen Registrierung bezogener Messgrössen. - Google Patents

Vorrichtung zur stufenweisen Registrierung bezogener Messgrössen.

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CH211970A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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Description


  Vorrichtung zur stufenweisen Registrierung bezogener Messgrössen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur stufenweisen Registrierung bezogener  Messgrössen, insbesondere eine Vorrichtung,  die die Dauer der einzelnen Belastungsstufen  einer elektrischen Anlage registriert.  



  Es ist eine solche Messeinrichtung be  kannt, die zwei integrierende Messgeräte, also  zum Beispiel einen Zähler und ein Zeitwerk  enthält. Das eine Messgerät treibt einen Teil  an, auf dem durch das andere Messgerät je  weils nach Zurücklegung eines bestimmten  Messweges eine Marke angebracht wird. An  zwei in der Bewegungsrichtung dieses Teils  gegeneinander versetzten Stellen wird mittels  eines Differentialgetriebes die Differenz zwi  schen den Zu- und Abgängen der Marken er  mittelt. Als Marken können Aufdrucke,  Stanzlöcher, aufgelegte Messkörper oder an  dem beweglichen Teil verstellbare Messkörper  verwendet werden. Im einzelnen ist eine     solche     Messeinrichtung beispielsweise folgender  massen beschaffen.

   Längs des Umfanges einer    von einem Zeitwerk angetriebenen Scheibe  sind in der Achsrichtung der Scheibe ver  schiebbar zahlreiche kleine     Stifte    verteilt. Sie  sitzen     in    Löchern der     Scheibe    mit einer ge  wissen Reibung. Ein vom Zähler angetrie  benes Zahnrad schiebt jeweils, wenn der Zäh  ler einen bestimmten Messweg zurückgelegt  hat, den zunächstliegenden Stift derart vor,  dass er auf der einen Stirnseite (Arbeitsseite)  der Scheibe ein     bestimmtes    Stück weit über  steht. Bei der weiteren     Drehung        wandern     die so verschobenen Stifte an einem zweiten  Zahnrad vorbei, das die Arbeitsseite der  Scheibe übergreift.

   Hinter diesem zweiten  Zahnrad ist eine Walze angebracht, die die  Stifte in     achsialer        Richtung    so weit ver  schiebt, dass sie aus der Arbeitsseite der  Scheibe nicht mehr vorstehen. Bei der wei  teren     Drehung    der Scheibe     gelangen    die  Stifte wieder in den Bereich des vom Zähler       angetriebenen    ersten Zahnrades. Das erste  und das zweite Zahnrad     sind    durch ein Dif-      ferentialgetriebe mit einer     Registriervorrich-          tung    verbunden.

   Da das erste Zahnrad in  der einen Richtung entsprechend der Zahl  der in die wirksame Stellung verbrachten  Stifte gedreht wird, also einen Weg zurück  legt, der dem Zugang der wirksamen Stifte  entspricht, während das zweite Zahnrad in  entgegengesetztem Sinne entsprechend dem  Abgang dieser Stifte betätigt wird, zeigt die  Registriervorrichtung die Zahl der zwischen  den beiden Zahnrädern in wirksamer Stellung  befindlichen Stifte an. Diese Stiftezahl ist  aber proportional der elektrischen Arbeit, die  in dem Zeitraum verbraucht wurde, den die  Scheibe bei der Wanderung von dem ersten  nach dem zweiten Zahnrad benötigte.  



  Eine solche Messeinrichtung ermittelt also  die     elektrische    Arbeit, die auf diesen Zeit  raum entfällt, oder wenn statt eines Zählers  oder eines Zeitwerkes andere integrierende  Messgeräte verwendet werden, eine auf die  Messgrösse des einen Gerätes bezogene Mess  grösse des andern Gerätes. Ist zum Beispiel  das eine Gerät ein Kilowattstundenzähler,  das andere Gerät ein Voltstundenzähler, dann  gibt eine solche Einrichtung an, wieviel     Kilo-          wattstunden    bei bestimmten Spannungen ver  braucht wurden oder welche Spannungen im  Durchschnitt bei den verbrauchten Kilowatt  stunden vorhanden sind.  



  Die Erfindung hat nun die Aufgabe,     bei-          spielsgreise    die Dauer der einzelnen Bela  stungsstufen einer elektrischen Anlage fest  zustellen. Bei einem bekannten Messgerät,  das der gleichen Aufgabe dient, wird perio  disch von einem den Verbrauch einer elek  trischen Anlage messenden Kilowattstunden  zähler ein Schaltarm aus seiner Ausgangs  lage entfernt und jeweils am Ende einer  Messperiode wieder in die Ausgangslage zu  rückgebracht. Im Weg dieses Schaltarmes  sind die Fortschaltorgane für mehrere Zähl  werke verteilt, die jeweils beim Vorbeiwan  dern des Schaltarmes betätigt werden und  das betreffende Zählwerk um einen Schritt  fortschalten. Die Zählwerke zeigen dann die  Anzahl der Messperioden an, in denen die  Belastung der Anlage die einzelnen Stufen    erreicht hat.

   Aus den Angaben dieser Zähl  werke kann dann das sogenannte Belastungs  dauerdiagramm der betreffenden Anlage er  mittelt werden. Solche Vorrichtungen ergeben  aber wegen ihres periodischen Arbeitens,  namentlich bei stark schwankender Be  lastung, keine eindeutigen Angaben. Die An  gaben sind vielmehr davon abhängig, ob die  Periode der Belastungsschwankungen mehr  oder weniger mit der Messperiode zusammen  fällt, ob beide Perioden die gleiche Dauer  haben usw.  



  Durch die Erfindung werden diese Män  gel beseitigt. Erfindungsgemäss ist ein ent  sprechend der genannten Differenz sich ein  stellender Teil des Differentialgetriebes der  Vorrichtung zur stufenweisen Registrierung  bezogener Messgrössen mit einer Schaltein  richtung verbunden, die je nach der Dif  ferenz zwischen den Zu- und Abgängen der  Marken stufenweise eine der von einem inte  grierenden Gerät betätigten     Registriervor-          richtungen    einschaltet.  



  Bei andern bezogenen     Messgrössen    werden  die Zählwerke entsprechend von einem an  dern integrierenden Gerät betätigt.  



  Die Erfindung soll an Hand des in der       Zeichnung    dargestellten Ausführungsbei  spiels näher erläutert werden.     Fig.    1 stellt  die Gesamtanordnung der einzelnen Zähl  werke dar;     Fig.    2 zeigt die Einzelheiten der  Steuerungen eines Zählwerkes.  



  In     Fig.    2 ist D das Differentialgetriebe,  dessen erster Teil 1 entsprechend den Zugän  gen und dessen zweiter Teil 2 entsprechend  den Abgängen der Marken in     bekannter     Weise gedreht wird. Die Drehrichtung der  Teile 1. und 2 ist entgegengesetzt. Der     dritte     Teil 3 des Differentialgetriebes     stellt    sich  deshalb bekanntlich jeweils entsprechend der  Differenz der Zu- und Abgänge ein, das heisst       seine    Stellung entspricht genau derjenigen  Zahl der Marken, die sich auf dem von dem  einen integrierenden Gerät angetriebenen  Teil zwischen der Zu- und     Abgangszählstelle     befinden.

   Im oben angegebenen Beispiel ist  diese Zahl proportional dem Kilowatt-      stunden-Mittelwert für jene Zeiteinheit, die  ein Punkt der Transportvorrichtung braucht,  um von der Zugangs- zur Abgangszählstelle  zu gelangen.  



  Der Teil 3 des Differentialgetriebes D ist  mit der Nockenwelle 4, mit den Nocken  scheiben 5, 6 usw. verbunden, die die Sperr  hebel 7, 8 für die Teile 9, 10 eines weiteren  Differentialgetriebes 11 steuern. Der dritte  Teil 12 dieses     Differentialgetriebes    ist mit  einem dauernd laufenden Zeitwerk, insbeson  dere mit dem gleichen     Zeitwerk        verbunden,     das auch die Transportvorrichtung antreibt.  



  Der Teil 9 des Differentialgetriebes 11  ist über das Kegelräderpaar 13 und das  Schneckengetriebe 14 mit einem Zählwerk 15  verbunden. Ebenso ist der Teil 10 des Dif  ferentialgetriebes über das Kegelräderpaar 16  mit einem weiteren Zählwerk     verbunden,    das  der Einfachheit halber weggelassen ist.  



  In Fig. 1 ist wieder durch 15 das eine  Zählwerk, durch 9 bis 12 das betreffende  Differentialgetriebe angedeutet. Die Sperr  hebel 7, 8, sowie die Teile 1 bis 6 sind der       Übersichtlichkeit    halber weggelassen. 17 ist  das vom gleichen Differentialgetriebe 11 be  tätigte Zählwerk. Der dritte Teil 12 des  Differentialgetriebes 11 ist mit dem Teil 18  eines weiteren Differentialgetriebes 19 ver  bunden, dessen Teil 20 ein dem Differential  getriebe 11 entsprechendes Differentialge  triebe 110 antreibt. Dieses Differential  getriebe 110 betätigt in derselben Weise die  Zählwerke 150 und 170. Der     dritte    Teil 21  des Differentialgetriebes 19 ist über weitere  Differentialgetriebe 190, 191, 192 mit einer  vom Zeitwerk     angetriebenen    Welle 22 ver  bunden.

   Von dieser Welle aus werden über  die einzelnen Differentialgetriebe die Zähl  werke 151, 171, 152, 172 usw. in der glei  chen Weise angetrieben wie die Zählwerke 15  und 17. Die die Sperrhebel, z. B. 7 und 8,  steuernden Nockenscheiben 5, 6, von denen  je eine einem der Zählwerke zugeteilt     ist,     sind gegeneinander derart versetzt, dass  immer nur ein Zählwerk für den Antrieb  freigegeben wird. Wenn also der zeitliche  Mittelwert der Anlagenbelastung eine be-    stimmte Grösse hat, dann nimmt der Differen  tialgetriebeteil eine bestimmte Stellung ein,  und es wird dann beispielsweise durch die  Nockenscheibe 5 der Sperrhebel 7 für den  Getriebeteil 9 freigegeben.

   Das Zählwerk  wird also     dann    über die verschiedenen Dif  ferentialgetriebe 11, 19, 190, 191, 192 von  der Zeitwerkswelle 22 so lange angetrieben,  als der betreffende Mittelwert der Anlage be  stehen bleibt. Alle übrigen Getriebeteile,  z. B. das Rad 10, Fig. 2, und alle übrigen  Zählwerke sind gesperrt. Wenn sich der Mit  telwert ändert, dann wird ein dem neuen  Mittelwert entsprechendes Zählwerk, z. B.  das Zählwerk 151,     freigegeben,    das dann die  Dauer dieses Mittelwertes registriert. Die  Zählwerke 15, 17, 150, 170 usw. zeigen also  genau die Dauer der einzelnen Belastungs  stufen an.

   Ihre Angaben sind nicht, wie bei  periodisch arbeitenden     Belastungsdauermes-          sern,    von Zufälligkeiten, also vom Zusam  menfallen der     Messperiode    mit der Periode  der     Belastungsschwankung    usw., abhängig.  



  Nach     einem    weiteren     Ausführungsbeispiel     der Erfindung kann der von dem Differen  tialgetriebe D     betätigte    Teil 4 mit Nocken  oder dergleichen auch ein- und     ausrückbare          Kupplungen    steuern, die     zwischen    dem für  den Antrieb der Zählwerke dienenden Appa  rat und den einzelnen Zählwerken ein  geschaltet sind.

   Bei einer bestimmten Stel  lung des vom Differentialgetriebe D be  tätigten Teils 4 ist dann immer nur ein  Zählwerk eingekuppelt, während alle übrigen  Zählwerke ausgekuppelt sind.     Ändert    sich  die Stellung des Teils 4, dann wird das be  treffende Zählwerk ausgekuppelt     und    ein  anderes dafür eingekuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur stufenweisen Registrie- rung bezogener Messgrössen, bei der ein erstes integrierendes Messgerät auf einem von einem zweiten integrierenden Messgerät angetrie benen Teil Marken anbringt und bei der über ein Differentialgetriebe an zwei in der Be- wegungsrichtung dieses Teils gegeneinander versetzten Stellen die Differenz zwischen den Zu- und Abgängen der Marken ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein ent sprechend dieser Differenz sich einstellender Teil (3, Fig.
    2) des Differentialgetriebes (1 bis 3) mit einer Schalteinrichtung (4 bis 8) verbunden ist, die je nach der Differenz zwi schen den Zu- und Abgängen der Marken stufenweise eine der von einem integrieren den Gerät betätigten Registriervorrichtungen (z. B. 15) einschaltet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem ge nannten Teil des Differentialgetriebes eine Steuerwelle verbunden ist, die ab- wechselnd die einzelnen Stufenzählwerke mit einem integrierenden Gerät kuppelt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem ge nannten Teil des Differentialgetriebes eine Steuerwelle (4) verbunden ist, die Gesperre (5 bis 8) für die einzelnen Stufenzählwerke (z. B. 15) steuert. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Mar ken aufnehmende Teil und die Stufen zählwerke von dem gleichen integrieren den Messgerät angetrieben werden.
CH211970D 1938-07-01 1939-06-26 Vorrichtung zur stufenweisen Registrierung bezogener Messgrössen. CH211970A (de)

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