CH212013A - Schwungradmagnetzünder. - Google Patents

Schwungradmagnetzünder.

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CH212013A
CH212013A CH212013DA CH212013A CH 212013 A CH212013 A CH 212013A CH 212013D A CH212013D A CH 212013DA CH 212013 A CH212013 A CH 212013A
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CH
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flywheel
rotation
magnetic
pole
magnet
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English (en)
Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/22Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
    • H02K21/222Flywheel magnetos
    • H02K21/225Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Schwungradmagnetzünder.    Bei Schwungradmagnetzündern sind viel  fach mindestens über einen     Teil    des     Schwung-          radumfanges    ringsegmentförmige, die Weich  eisenpolschuhe zwischen sich einschliessende  Dauermagnetstäbe angeordnet, während sich  innerhalb des     Kranzes    aus diesen     Bauteilen     ein feststehender Zündanker befindet.  



  Die Erfindung bezweckt einen solchen  Schwungradmagnetzünder für     Brennkraft-          maschinen        verwenden    zu können, die in bei  den Drehrichtungen betrieben werden können.  Damit dabei erreicht wird, dass die Zündung  in beiden Drehrichtungen bei gleicher Entfer  nung des Kolbens vom obern     Totpunkt    er  folgt, ist gemäss der Erfindung bei einem  solchen Schwungradmagnetzünder minde  stens eine Magnetgruppe aus je drei in der  Umfangsrichtung des Schwungrades hinter  einander angeordneten und jeweils durch  Polschuhe voneinander getrennten Magnet  stäben vorgesehen,

   von denen bei der     einen     Drehrichtung der mittlere mit dem einen und    bei der     andern    Drehrichtung mit dem an  dern der beiden     aussen    liegenden Magnetstäbe  der Gruppe zusammenarbeitet. Dabei kann  die Nabe des auf der Kurbelwelle der     Brenn-          kraftmaschine    befestigten     Schwungrades    in  der üblichen Weise als Unterbrechernocken  ausgebildet und die übrigen zur Unter  brechereinrichtung gehörenden Teile auf der  feststehenden     Ankerplatte    angeordnet sein.

    Die wirksamen Teile des Magnetzünders wer  den     zweckmässigerweise    so zueinander ange  ordnet, dass bei der     einen        Drehrichtung    der  Unterbrecher bei derselben     Stellung    des. Mag  netsystems gegenüber dem feststehenden An  ker geöffnet wird, bei welcher er bei der an  dern Drehrichtung geschlossen wird.  



  In den Figuren der beiliegenden Zeich  nung     sind    beispielsweise Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil eines nur eine  Magnetgruppe enthaltenden Schwungrad  magnetzünders für Rechtslauf mit einem     in         der Abrissstellung dargestellten Schwungrad  und  Fig. 2 denselben Schwungradmagnetzün  derteil für Linkslauf ebenfalls mit in der  Abrissstellung dargestelltem Schwungrad; in  Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform  dargestellt, bei der ausser dem Zündanker noch  ein Lichtanker vorgesehen und der Schwung  radumfang infolgedessen mit zwei Gruppen  zu je drei Magneten besetzt ist, so dass im  Lichtanker während jeder Umdrehung des  Schwungrades sechs Flusswechsel stattfinden.  



  Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1  und 2 sind am Umfang eines Schwungrades  1 sechs Polschuhe 2 bis 7 aus Weicheisen be  festigt. Zwischen den Polschuhen 2, 3, 4, 5  sind Stabmagnete 8, 9, 10 so     angeordnet,    dass  sich an den Polschuhen 2 und 4 Nordpole und  an den Polschuhen 3 und 5 Südpole ausbil  den, während die Zwischenräume zwischen  den Polschuhen 2 und 7 und 5 und 6 durch  Füllstücke 11 und 13 aus Eisen und der Zwi  schenraum zwischen den Polschuhen 6 und 7  durch ein Füllstück 12 aus nicht     ferromag-          netischem    Werkstoff ausgefüllt sind. Bei  laufendem Schwungrad bewegen sich die  Magnetpolschuhe 2 bis 7 an den Polschuhen  14 und 15 eines eine Wicklung 16 tragenden,  feststehenden Ankerkernes 17 vorbei.

   Die  auf eine Kurbelwelle 18 aufgekeilte Schwung  radnabe ist als Nocken 19 ausgebildet, durch  welchen der auf der Ankerplatte gelagerte  Unterbrecherhebel 20 gesteuert wird und die  Unterbrecherkontakte 21 und 21' geöffnet  und wieder geschlossen werden. Wenn nun  bei der Drehung des     Schwungrades    in der  Pfeilrichtung zum Beispiel der Magnetpol  schuh 5 dem Ankerpolschuh 15 gegenüber  steht, so steht der Magnetpolschuh 4 dem An  kerpolschuh 14 gegenüber. Der Ankerkern  17 wird also in der durch einen Pfeil ge  kennzeichneten Richtung von magnetischen  Kraftlinien durchsetzt, die von dem Magnet  1.0 ausgehen.

   Nimmt dann bei der Weiter  drehung das Schwungrad die in Fig. 1 dar  gestellte Abrissstellung ein, bei welcher die  Unterbrecherkontakte 21 und 21' geöffnet  werden, so wird hierauf der Ankerkern 17    an Kraftlinien, die von dem Magnet 9 aus  gehen, über die Polschuhe 3 und 4 in der  Pfeilrichtung entgegengesetzter Richtung  durchsetzt.     Schliesslich    gelangt das Schwung  rad in die in Fig. 2 dargestellte Stellung, bei  welcher sich die Unterbrecherkontakte 21 und  21.' wieder schliessen. Der Flusswechsel im  Ankerkern 17, der bei dieser Drehrichtung  für die Erzeugung des     Zündfunkens    mass  gebend ist, geht also von den Magneten 9  und 10 aus, während bei der entgegengesetz  ten Drehrichtung des Schwungrades die Mag  nete 8 und 9 wirksam sind.

   Wenn nämlich  bei der der Pfeilrichtung entgegengesetzten  Drehrichtung des Schwungrades der Magnet  polschuh 2 dem Ankerpolschuh 14 und der  Magnetpolschuh 3 dem Ankerpolschuh 15       gegenübersteht,    so wird der Ankerkern 17  wiederum in der durch einen Pfeil gekenn  zeichneten Richtung von magnetischen Kraft  linien durchsetzt, die von dem Magnet 8 aus  gehen. Nimmt dann bei der Weiterdrehung  das Schwungrad die in Fig. 2 für diese Dreh  richtung dargestellte Abrissstellung ein, bei  welcher sich die Unterbrecherkontakte 21 und  21' öffnen (der Öffnungszeitpunkt in der  einen Drehrichtung ist der Schliessungszeit  punkt in der andern Drehrichtung), so wird  hierauf der Ankerkern 17 über die Polschuhe  3 und 4 in der Pfeilrichtung entgegengesetz  ter Richtung von Kraftlinien durchsetzt, die  von dem Magnet 9 ausgehen.

   Schliesslich ge  langt dann das Schwungrad in die in Fig. 1  dargestellte Stellung, bei welcher sich bei die  ser Drehrichtung die Unterbrecherkontakte  21 und 21' wieder schliessen. Bei Rechts- und  Linkslauf herrschen also dieselben magneti  schen Verhältnisse im Zündanker, da in der       Abrissstellung    für beide Drehrichtungen je  eine der beiden Kanten eines Ankerpol  schuhes um denselben Winkel gegen eine der  beiden Kanten eines ihm benachbarten Mag  netpolschuhes am Schwungrad verdreht ist.  



  Für den Aufbau eines Magnetzünders für  eine bestimmte, in beiden Drehrichtungen zu  betreibende     Brennkraftmaschine    ist die er  forderliche     Vorzündung    und mit Rücksicht  auf die von dem Zünder     erzielbare        günstigste         Leistung ein bestimmter Abriss massgebend.  Die Vorzündung ist durch einen Winkel a ge  kennzeichnet, um den die Kurbelwelle aus  der Zündmomentlage gedreht werden muss,  bis der Kolben im     obern    Totpunkt steht und  der Abriss ist durch einen     Winkel        ss    fest  gelegt, um welchen im     Zündzeitpunkt    die  ganten der Magnetpolschuhe gegen die Kan  ten der Ankerpolschuhe verdreht sind.

   Bei  einer Maschine, die in beiden Drehrichtungen  betrieben werden soll, ohne dass     Änderungen     irgend welcher Art am Zünder vorgenommen  werden müssen, muss sich die Öffnungsdauer  des Zündungsunterbrechers über einen Win  kel von 2a   erstrecken, da in diesem Fall  die     Öffnungsstellung    des Unterbrechers bei  der einen     Drehrichtung    gleich der Schliess  stellung bei der andern Drehrichtung sein  muss. Demgemäss sind auch dieselben Teile  des Schwungrades in den Abrissstellungen bei  beiden     Drehrichtungen    um einen Winkel von  2a   gegeneinander versetzt, was sich ohne  weiteres aus Fig. 1 ergibt.

   Hier ist der Be  zeichnung des Winkels 2a jeweils die Stel  lung der rechten Aussenkante des Polschuhes  3 in den Abrissstellungen bei Rechtslauf  (Fig. 1) und Linkslauf (Fig. 2) des darge  stellten Schwungradmagnetzünders zugrunde  gelegt. Demgemäss     ist    der eine Schenkel des  Winkels 2a in Fig. 1 von Mittelpunkt des  Schwungrades 1 aus über die rechte Aussen  kante des Polschuhes 3 hinausgezogen, wäh  rend der andere durch diejenige, durch den  Winkel ss bestimmte Stelle der Fig. 1 hin  durchgeht, an welcher die rechte Aussenkante  des Polschuhes 3 in Fig. 2 in der Abriss  stellung bei Linkslauf steht.

   Die Abriss  stellung bei Linkslauf ist gleichzeitig die  Schliessungsstellung des Unterbrechers bei  Rechtslauf, ebenso wie die Abrissstellung bei  Rechtslauf die     Schliessungsstellung    des Un  terbrechers bei Linkslauf ist.  



  Für die Polteilung ergibt sich ebenfalls  aus Fig. 1 ein Winkel t = 2 (a + ss) . Sie  ist durch die Bedingung festgelegt, dass ein  und derselbe Schwungradmagnetzünder bei  Rechts- und Linkslauf mit derselben Vor  zündung a und demselben Abrisswinkel ss lau-    fen soll. Soll zum Beispiel ein Zünder mit  einer Vörzündung a - 20   und einem Ab  risswinkel von     ss    - 10          arbeiten, so ergibt  sich daraus     eine    Polteilung für das Magnet  system von     a    =<B>60'.</B>  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 3       ist    mit 24     ein    Zündanker und mit 25 ein  Lichtanker bezeichnet. An Stelle der Füll  stücke 11, 12 und 13     sind    hier ebenfalls       Stabmagnete    26, 27 und 28 vorgesehen, so  dass ein geschlossener     Magnetring    aus sechs  Stabmagneten     und    sechs     Polschuhen    entsteht.  



  Für Zweizylindermotoren kann statt des  einen     Zündankers        ein    zweiter, gegenüber dem  ersten um 180   versetzter     Zündanker    Ver  wendung finden. Man kommt     in    diesem  Fall mit einer Magnetgruppe aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwungradmagnetzünder, bei dem min destens über einen Teil des Schwungradum fanges ringsegmentförmige, die Weicheisen polschuhe zwischen sich einschliessende Mag netstäbe angeordnet sind, für Brennkraft- maschinen, die in beiden. Drehrichtungen be trieben werden können, gekennzeichnet durch mindesten eine Gruppe aus je drei (8, 9, 10) in der Umfangsrichtung des Schwungrades hintereinander angeordneten und jeweils durch Polschuhe voneinander getrennten Magnetstäben, von denen bei einer Drehrich tung der mittlere (9)
    mit dem einen und bei der andern Drehrichtung mit dem andern der beiden aussen liegenden Magnetstäbe der Gruppe zusammenarbeitet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schwungradmagnetzünder gemäss Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Abrissstellung für beide Drehrichtun gen je eine der beiden Kanten eines Anker polschuhes um denselben Winkel gegen eine der beiden ganten eines ihm benach barten Magnetpolschuhes am Schwungrad verdreht ist.
    2. Schwungradmagnetzünder gemäss Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polteilung am Schwungrad gleich der doppelten Summe des für den betreffenden Zünder vor geschriebenen Vorzündungswinkels und des für sein Magnetsystem günstigsten Abrisswinkels ist. 3. Schwungradmagnetzünder gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass über den ganzen Umfang des Schwungrades Grup pen aus je drei Magnetstäben unter Zwi- schenschaltung von Weicheisenpolschuhen angeordnet sind. 4. Schwungradmagnetzünder gemäss Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schwungrades zwei um 18 gegeneinander versetzte Zündanker angeordnet sind.
CH212013D 1938-07-07 1939-06-23 Schwungradmagnetzünder. CH212013A (de)

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ID=5805817

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CH212013D CH212013A (de) 1938-07-07 1939-06-23 Schwungradmagnetzünder.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2581676A1 (fr) * 1985-05-10 1986-11-14 Prost Gerard Dispositif de deneigement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2581676A1 (fr) * 1985-05-10 1986-11-14 Prost Gerard Dispositif de deneigement

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