CH231953A - Magnetzünder. - Google Patents

Magnetzünder.

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CH231953A
CH231953A CH231953DA CH231953A CH 231953 A CH231953 A CH 231953A CH 231953D A CH231953D A CH 231953DA CH 231953 A CH231953 A CH 231953A
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CH
Switzerland
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pole
flux
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magnetic
igniter
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Application number
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English (en)
Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH231953A publication Critical patent/CH231953A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  magnetzünder.    Da in dem magnetischen Kreis eines Ma  gnetzünders bei einer Umdrehung des Zünder  läufers immer mindestens zwei Wechsel des  magnetischen Flusses stattfinden, werden  insbesondere bei hohen Drehzahlen auch  immer     mindestens    zwei Zündfunken erzeugt,  selbst dann, wenn der Primärstromunter  brecher des Zünders nur einmal geöffnet und  wieder geschlossen wird. Dies ist insbesondere  bei Einzylindermotoren sehr unangenehm, zu  deren Betrieb höchstens ein Zündfunke pro  Umdrehung des Zünderläufers erforderlich  ist. Hier können die zur Zündung nicht ver  wendeten sogenannten "falschen Funken" eine  vorzeitige Entzündung des Brennstoff-Luft  gemisches im Zylinder des Motors bewirken  und dadurch eine Verschlechterung der Lei  stung verursachen.

   Es wurde zwar schon vor  geschlagen, zur Vermeidung von falschen  Funken zum     Beispiel    die Anker- und die  Magnetpolschuhe unsymmetrisch auszubilden  und anzuordnen. Dadurch können aber die    nicht zur Erzeugung von Zündfunken be  nötigten Flussänderungen nur in geringem  Masse abgeflacht und verzögert werden, so  dass die falschen Funken zwar erst bei  höherer Drehzahl, aber immer noch in     einem     schädlichen Bereich überschlagen.  



  Die vorliegende     Erfindung    geht von der  Erkenntnis aus, dass es nicht erforderlich ist,  die Entstehung von falschen Funken ganz  zu unterdrücken, dass es aber möglich ist,  den     Übergang    der falschen     Funken    an den  Zündkerzenelektroden noch in den Arbeits  hub des Kolbens im Zylinder     einer    Brenn  kraftmaschine zu verlegen.  



  Gemäss der Erfindung wird dies durch ein  Magnetsystem erreicht, in welchem bei einer  Umdrehung des Zünderläufers mindestens ein  Richtungswechsel des magnetischen Kraft  flusses stattfindet, der in eine Flussänderung  von einem Höchstwert des magnetischen  Flusses auf Null und     eine    andere     Flussände-          rung    von Null auf     einen        Höchstwert    des      magnetischen Flusses auseinandergezogen ist  mit der' assgabe, dass dieser verzögerte Fluss  wechsel dadurch allein zur Erzeugung von  Zündfunken     ausgenützt    wird, dass der Pri  märstromunterbrecher des Magnetzünders vor  diesem Flusswechsel geschlossen und frühe  stens l70  vor einem andern,

   nicht verzöger  ten Richtungswechsel des magnetischen       Kraftflusses    wieder geöffnet wird.  



  Ein derartiges Magnetsystem kann zum       Beispiel    einen feststehenden     Zündanker    und  einen umlaufenden Magnet enthalten, dessen  einer Pol in zwei zu beiden Seiten des andern  Pols liegende Teile geteilt ist mit einer Pol  teilung, welche gleich ist dem Achsabstand  der beiden Ankerpolschuhe und ungefähr  gleich dem Abstand zwischen der zur Erzeu  gung eines Zündfunkens ausgenützten Fluss  änderung und dem darauf folgenden, einen  falschen Funken bewirkenden Flusswechsel  im     magnetischen        Kreis    des Zünders.  



  In den Abb. 1 bis 3 der beiliegenden  Zeichnung     ist    ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes bei drei verschie  denen Stellungen des Zünderläufers darge  stellt, und zwar in  Abb. 1 in der Schliessungsstellung des  Unterbrechers, in  Abb. 2 bei derjenigen Stellung des Läu  fers, bei welcher der Unterbrecher geöffnet  wird und ein Zündfunken entsteht und in  Abb. 3 bei derjenigen Stellung des Zün  derläufers, bei welcher ein nicht verzögerter  Flusswechsel im Zündanker stattfindet.  



  In den Abbildungen ist a ein Zündanker  kern mit einer Wicklung b und zwei Pol  schuhen c und d. Diese feststehenden Teile  eines Magnetsystems arbeiten mit einem um  laufenden zweipoligen Magnet e zusammen,  dessen Südpol in zwei mit einer Polteilung tp  von 90  zu beiden Seiten eines Nordpols N  liegende Teile S1 und S_. geteilt ist. Wie aus  den Abbildungen hervorgeht,     beträgt    der  Achsabstand ta der beiden Ankerpolschuhe c  und d voneinander ebenfalls 90 . Die Unter  breehereinrichtung zur     -Unterbrechung    des in  der Wicklung b fliessenden Stromes ist in den  Abbildungen nicht dargestellt. Sie wird    jedoch so gesteuert, dass der Unterbrecher bei  der in Abb. 1 dargestellten Stellung des Zün  derläufers geschlossen wird.

   Dabei wird der  Ankerkern a von magnetischen Kraftlinien  durchsetzt, welche vom Nordpol N des Ma  gnetes e ausgehen und sich über die Pol  schuhe d und c und den Südpol     S,    wieder  schliessen. Bei der weiteren Verdrehung des  Magnetes e in der Pfeilrichtung bleibt der  Unterbrecher geschlossen, bis er sich bei der  in Abb. 2 dargestellten Stellung wieder öff  net.

   Bei dieser Stellung beginnen die vom  Nordpol N des Magnetes e ausgehenden  magnetischen Kraftlinien den Ankerkern a  über die Polschuhe c und d und den Südpol  S2 in entgegengesetzter Richtung zu durch  setzen wie bei der in Abb. 1 dargestellten       Stellung    von Magnet e und Anker<I>a, b, c, d.</I>  Die zwischen dem Schliessungs- und dem  Öffnungszeitpunkt des Unterbrechers lie  gende Schliessungsdauer des Unterbrechers  entspricht in dem dargestellten Ausführungs  beispiel einem Bereich von     233 .    Wäre der  Unterbrecher während dieser Zeit nicht ge  schlossen und die Wicklung b daher offen  gewesen, so wäre der den Ankerkern a nach       Abb.    1 durchsetzende magnetische Fluss zu  erst von seinem     Höchstwert    auf Null ge  sunken,

   dann eine Zeitlang null     geblieben,     und erst bei der Öffnung des Unterbrechers  wäre er wieder von Null auf seinen entgegen  gesetzten Höchstwert angestiegen. Da jedoch  der Unterbrecher von der Stellung nach       Abb.l    bis zu derjenigen nach     Abb.    2 ge  schlossen bleibt, wird der magnetische Fluss  im Ankerkern festgehalten. Beim Öffnen des  Unterbrechers bei der in     Abb.    2 dargestellten  Stellung des Magnetes tritt dann erst ein       Flusswechsel    ein, der zur Erzeugung eines  Zündfunkens ausgenützt wird.

   Der bei der  in     Abb.    3 dargestellten Stellung des Magne  tes e zum Anker<I>a, b, c, d</I> erfolgende nicht  verzögerte     Flusswechsel    im Ankerkern a wird  dagegen zur Erzeugung von Zündfunken  nicht ausgenützt. Er verursacht jedoch bei  geöffnetem Unterbrecher einen falschen Fun  ken an den Elektroden einer Zündkerze, und  zwar nach einer Verdrehung des Magnetes     e         um nur 82  gegenüber der in Abb. 2 dar  gestellten Stellung, so dass der falsche Funke  während des Arbeitshubes des Kolbens im  Zylinder der zugehörigen Brennkraftmaschine  an der Zündkerze überspringt     und    daher eine  schädliche Wirkung nicht haben kann.  



  Analoge Verhältnisse liegen auch bei  andern Ausführungsformen des Zünders nach  der Erfindung vor, wenn die Polteilung und  der Abstand zwischen den Ankerpolschuhen  höchstens 130  beträgt. Ist die     Polteilung     grösser als 130 , so tritt der falsche Funke in  einem Zeitpunkt auf, in welchem sich bei  spielsweise bei einem Zweitaktmotor der Zy  linder schon wieder mit einem     explosiblen     Brennstoffluftgemisch zu füllen beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetzünder zum Betrieb .von Brenn- kraftmaschinen, gekennzeichnet durch ein Magnetsystem, in welchem bei einer Umdre hung des Zünderläufers mindestens ein Rich tungswechsel des magnetischen Kraftflusses stattfindet, der in eine Flussänderung von einem Höchstwert des magnetischen Flusses auf Null und eine andere Flussänderung von Null auf einen Höchstwert des magnetischen Flusses auseinandergezogen ist mit der Mass gabe, dass dieser verzögerte Flusswechsel da durch allein zur Erzeugung von Zündfunken ausgenützt wird, dass der Primärstromunter brecher des Magnetzünders vor diesem Fluss wechsel geschlossen und frühestens 170 vor einem andern,
    nicht verzögerten Richtungs wechsel des magnetischen Kraftflusses wie der geöffnet wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Magnetzünder gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Magnetsystem mit einem feststehenden Zündanker und einem umlaufenden Magnet, dessen einer Pol in zwei zu beiden Seiten des andern Pols (N) liegende Teile (Sl, S2) geteilt ist mit einer Polteilung (tp), welche gleich ist dem Achs abstand (ta) der beiden Ankerpolschuhe. 2. Magnetzünder gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Polteilung und der Achsabstand zwischen den Ankerpolschuhen höchstens 130 beträgt.
CH231953D 1940-12-09 1941-11-26 Magnetzünder. CH231953A (de)

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DE231953X 1940-12-09

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CH231953D CH231953A (de) 1940-12-09 1941-11-26 Magnetzünder.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2735045A (en) * 1952-03-20 1956-02-14 Savoie
US2740956A (en) * 1951-10-19 1956-04-03 Itt Polarized magneto signal device
US2849663A (en) * 1953-01-21 1958-08-26 Baso Inc Electromagnetic control with magnetic shunt safety means

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US2849663A (en) * 1953-01-21 1958-08-26 Baso Inc Electromagnetic control with magnetic shunt safety means

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