CH212028A - Ferneinstellvorrichtung für eine Drehzahlverstellvorrichtung. - Google Patents
Ferneinstellvorrichtung für eine Drehzahlverstellvorrichtung.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/02—Details of the control
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Description
Ferneinstellvorrichtung für eine Drehzahlverstellvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Ferneinstell- vorrichtung für eine Drehza.hlverstellvorrich- tung, insbesondere einer Fahrzeug-Brenn- kraftmaschine, mit einem von Hand einge stellten, die Spannung in einem Übertra gungssystem ändernden, eine induzierende und eine induzierte Wicklung aufweisen den elektrischen Geberapparat und einem die Drehzahlverstellvorrichtung betätigen- den elektrischen Empfangsgerät.
Die Erfin dung besteht darin, da,ss die Spannung im Übertragungssystem durch Änderung der Lage der wirksamen, induzierten Wicklung gegenüber der induzierenden Wicklung ver ändert wird.
Es sind elektrische Ferneinstellvorrich- tungen bekannt. Bei einer Gruppe derselben sind umsomehr Leitungen notwendig, als Stufen vorgesehen sind. Bei einer andern Gruppe ist zwar mit wenigen Leitungen auszukommen, aber die Gebervorrichtung hat nur eine Stellung für Vorwärtsschalsten und eine Stellung für Rückwärtsschalten des Empfängergerätes. Will der Führer über die Stellung des Empfängers orientiert sein, so muss eine besondere Rückmeldevorrichtung vorgesehen werden, was die Anlage kompli ziert.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung hat ,gegenüber diesen Systemen den Vorteil, ,dass mit einem Minimum von Leitungen eine beliebige Anzahl von Regulierstellungen vor gesehen werden kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Brennkraftmaschine mit einer Drehzahlverstellvorrichtung, sowie einem Geber und einem Empfänger, die als Wechselstrom-Transformator mit bewegli chem Sekundärteil ähnlich einem Induktions regler ausgebildet sind.
In der Anlage nach Fig. 2 ist der Geber ein Gleichstrommotor, dessen Anker mit Hilfe beweglicher Bürsten Gleichstrom va riabler Spannung abgezapft und ebenfalls einem Empfänger besonderer Bauart zuge führt wird. In Fig. 1 wird die Drehzahl der Brenn- kraftma.schine 1 vom Fliehkraftregler 2, der durch die Feder 3 belastet wird, geregelt. Die Feder 3 wird zur Änderung der Drehzahl durch Verstellen des obern Federtellers 4 auf verschiedene Spannung gebracht. Der Federteller 4 wird durch den Servomotorkol- ben 5 betätigt und letzterer durch den Schie ber 6 gesteuert.
Zur Steuerung des Servo motors 5 dient der Empfänger 8, der vom Geber 9 eingestellt wird. Der Geber 9 und der Empfänger 8 werden durch Wechsel strom derselben Frequenz aus dem Netz<B>1.0</B> erregt. Die Primärwicklungen 11 und 12 induzieren in den Sekundärwicklungen 13 und 14 eine Spannung, deren Grösse von der Stellung der Anker 15 und 16 abhängig ist. Die Sekundärwicklungen 13 und 14 sind durch die Leitungen 17 und 18 gegenein ander geschaltet. Sind die Stellungen der Anker 15 und 16 vom Geber 9 und Empfän ger 8 gegenüber dem Feld 11 und 12 bleich, so ist die Spannung der beiden Ankerwick lungen 13 und 14 gleich und es fliesst kein Strom in den Verbindungsleitungen 17 und 18.
Wird nun der Anker 16 des Gebers 9 vom Führer mit Hilfe des Hebels 19 ver stellt, so sind die Spannungen nicht mehr gleich. Durch entsprechenden Wicklungs sinn der Ankerwicklungen 13 und 14 wird erreicht, dass je nach Stromrichtung in den Leitungen 17 und 18 im Anker 15 ein Dreh moment im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeiger sinn zum Verstellen des Gestänges 7 ent steht. Dreht sich der Anker 15 von der ge zeichneten Lage aus im Uhrzeigersinn, so geht der Schieber 6 nach oben und lässt Druckmittel zur obern Seite des Kolbens 5 zutreten, was ein Zusammenpressen der Fe .der 3 und somit eine Drehzahlerhöhung zur Folge hat.
Durch Verstellung des Hebels 1:3 kann der Anker 16 in jede beliebige Stellung gebracht werden, wodurch eine beliebige Drehzahl innerhalb der durch maximale und minimale Spannung der Feder 3 gegebenen Grenzen eingestellt werden kann.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel ist mit der Brennkraftmaschine 1 ein Generator 20 gekuppelt, dessen Span nung mit Hilfe des Regelwiderstandes 21 im Feldstromkreis 22 für alle Drehzahlen kon stant gehalten werden kann, indem der Regel- liebel 23 durch das Gestänge 24 mit dem Drehzahlverstellkolben 5 verbunden ist.
In Fig. 2 ist der Geber 25 ein Gleich strommotor, der über die Bürsten 26 und die Nebenschlusswicklung 2 7 erregt wird. Der Anker 28 rotiert mit beliebiger Drehzahl im Leerlauf. Mit Hilfe von drei Bürsten 29 wird dem Anker 28 Gleichstrom entnommen und dem Anker 30 des Empfängers 31, der eben falls mit Gleichstrom erregt ist, über die Leitungen 32 bis 34, die Bürsten 35 und Schleifringe zugeführt. Die Bürsten 29 sitzen auf einem gemeinsamen Träger und können durch den Hebel 36 bewegt werden. Die Stellung des Hebels 36 beeinflusst die Höhe der Spannung in den Leitungen 32 bis 34.
Die Grösse und Richtung des Stromes in den an die Leitungen 32 bis 34 angeschlos senen Wicklungsteilen des Ankers 28, die ebenfalls entsprechend ändern, bewirken, dass sich die Axe des resultierenden Ankerfeldes relativ zum Anker selbst dreht, wenn der Hebel 36 verstellt wird. Da die Axe des Ankerfeldes die Tendenz hat, mit ,der Axe des Statorfeldes in Übereinstimmung zu kom men, so dreht sich der Anker 30 so lange, bis die Axen zusammenfallen. Die Stellung des Ankers 30 entspricht also immer derjenigen des Hebels 36.
Die Übertragung der Bewe gung des Ankers 30 auf den Schieber 6 und die daraus resultierende Verstellung der Fe der 3 ist ähnlich wie bei Fig. 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ferneinsteldvorrichtung für eine Dreh zahlverstellvorrichtung, insbesondere einer Fahrzeug-Brennkraftmaschine, mit einem von Hand eingestellten, die Spannung in einem Übertragungssystem ändernden, eine indu zierende und eine induzierte Wicklung auf weisenden elektrischen Geberapparat und einem die Drehzahlverstellvorrichtung betäti- genden elektrischen Empfangsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung im Über- trab ngssystem durch Änderung der Lage der wirksamen, induzierten Wicklung gegen über der induzierenden Wicklung verändert wird.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Ferneinstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl für den Geber als auch den Emp fänger ein auf dem Wechselstrom-Induk- tionsprinzip beruhendes Gerät verwendet wird. 2. Ferneinstellvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für ,den Geber ein Gleichstrommotor mit be weglichen Ankeranzapfungen und für den Empfänger ein elektromagnetisches Gerät verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212028T | 1939-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212028A true CH212028A (de) | 1940-10-31 |
Family
ID=4447612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212028D CH212028A (de) | 1939-04-06 | 1939-04-06 | Ferneinstellvorrichtung für eine Drehzahlverstellvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212028A (de) |
-
1939
- 1939-04-06 CH CH212028D patent/CH212028A/de unknown
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