CH212530A - Mittelwertmesser zur Betriebsüberwachung oder dergleichen. - Google Patents

Mittelwertmesser zur Betriebsüberwachung oder dergleichen.

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CH212530A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/045Design features of general application for driving the stage of lowest order for dial, pointer, or similar type indicating means

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Description


  Mittelwertmesser zur Betriebsüberwachung oder dergleichen.    Bei einem bekannten     Mittelwertmesser,     der beispielsweise die mittlere     Leistung    einer  elektrischen Anlage misst, treibt ein     Zeitwerk     eine     Transportvorrichtung    an. An einer Stelle  der     Transportvorrichtung    wird von dem  Zähler jeweils nach einer     bestimmten    Um  drehungszahl ein     Messkörper    aufgeladen. Die  zugeführten     Messkörper    werden an einer     in     der     Transportrichtung    dagegen versetzten  Stelle wieder abgeladen.

   An der Zu- und       Entladestelle    ist je ein     Messrad    zur Zählung  der durchgehenden     Körper    angebracht. Die  beiden     Messräder    treiben in entgegengesetzter       Richtung    zwei Teile eines Differentialgetrie  bes an, dessen dritter Teil den     Mittelwert-          zeiger,    eine     Registriervorrichtung    oder     dergl.     betätigt.

       Diese        Vorrichtung    gibt an,     wieviel          Messkörper    sich     zwischen    der Zu- und     Ent-          ladestelle    auf der     Transportvorrichtung    be  finden. Nach bekannten Gesetzen     ist    die Zahl  dieser     Messkörper    der mittleren Leistung der  Anlage proportional.

      Wenn oben     ausgeführt    wurde, dass auf die       Transportvorrichtung        Messkörper    aufgeladen  werden, so soll darunter auch jene     Ausfüh-          rungsform.    von     Mittelwertmessern    verstanden  werden, bei denen sich die     Messkörper     dauernd, beispielsweise in Form verschieb  barer     Stifte,    auf der Transportvorrichtung be  finden und     beim    "Aufladen" durch den  Zähler in wirksame, beim "Abladen" in un  wirksame     Verhältnisse    gebracht werden.  



  Um einen solchen     Mittelwertmesser    besser  für die     Betriebsüberwachung    geeignet zu  machen,     wird    an     wenigstens        einer    Stelle zwi  schen der Auf- und der     Entladestelle    noch  mals eine gleiche, die Differenz der Zu-     und     Abgänge bildende     Messeinrichtung    ange  bracht.

   Dabei kann     einer    der beiden     ersten          Differentialgetriebeteile    dieser     zusätzlichen          Messeinrichtung    auch     mit        einem    der beiden       ersten        Differentialgetriebeteile    der     Elaupt-          messeinrichtung    verbunden     sein.         Die Erfindung soll an     Hand    eines mehr       schematisch    in der Zeichnung dargestellten       Ausführungsbeispiels    näher erläutert      

  -erden.     



  1 ist die in der Pfeilrichtung angetrie  bene     Transportvorrichtung,    die mehrere Auf  nahmestellen 2 für     Messkörper    3 hat. Durch.  den Kanal 4 werden von einem Zähler je  weils nach Durchgang einer bestimmten Ar  beitsmenge die     MesskölTer    aufgegeben. Bei  5 werden sie wieder abgeladen. Das Zähl  rad 6 ist mit dem ersten Teil 7, das Zählrad 8  mit dem zweiten Teil 9 eines Differential  getriebes verbunden, dessen dritter Teil 10  eine durch einen Zeiger 11 angedeutete     Re-          gistriervorrichtung    betätigt. Selbstverständ  lich kann an Stelle des Transportbandes 1  eine Trommel oder     dergl.    treten.  



  Zwischen den     Messrädern    6 und 8 sind  noch Zwischenräder 12, 13 angebracht. Das       Zwischenrad    12 treibt zusammen mit dein  Rad 6 über ein weiteres Differentialgetriebe  14 eine durch einen Zeiger 15 angedeutete       Registriervorrichtung    und zusammen mit. dem  Zwischenrad 13 über das Differentialgetriebe  16 eine     Registriervorlzchtung    17, ferner zu  sammen mit dem Rad 8 über ein Differential  getriebe 18 eine     Registriervorrichtung    19 an.

         Ferner    wird gemeinsam von den Rädern 6  und 13 über ein Differentialgetriebe 20 eine  Vorrichtung 21     und    gemeinsam mit dem  Rad 8 über das Differentialgetriebe 22 eine  Anzeigevorrichtung 23 angetrieben.  



  Die dritten Teile der Differentialgetriebe  14, 16     sind    über ein weiteres Differential  getriebe 24 mit dem Antriebsrad 25 durch  einen Signalschalter 26 verbunden. Auch die  übrigen Differentialgetriebe können     ähn-          licherweise    solche     Signalsehalter    antreiben.  Unter Umständen können alle Differential  getriebe, bis auf die Getriebe 10 und 1.4. ganz  weggelassen werden.  



  Die     Wirkungsweise    bei der Betriebsüber  wachung     ist    folgende: Bleibt zum Beispiel  bei einer elektrischen Anlage die Leistung  gleich, dann bleiben die Anzeigevorrichtun  gen 11 und 15 in Ruhe oder sie führen nur  jeweils beim     Vorbeiwandern    eines     Messkör-          pers    an dem einen oder     andern    Zählrad    kleine hin- und hergehende Bewegungen aus.

    Nimmt nun plötzlich die Leistung der An  lage zu, dann rückt der Zeiger 11 langsam  vor, denn er hat (las Bestreben, sich     asympto-          tisch    auf den dem neuen Leistungswert ent  sprechenden Ausschlag einzustellen: Die Lei  stungserhöhung macht sich dagegen fast so  fort beim Zeiger 15 bemerkbar. An dem zu  nehmenden Ausschlag dieses Zeigers kann  der Verbraucher verhältnismässig bald den       drohenden        Leistungsanstieg    erkennen und  sich     entsprechend    einrichten, also beispiels  weise durch     Herabsetzen        seiner    Leistung ein  Weiterwandern des Zeigers 11 verhüten.  



  Im Weg des Zeigers 15 kann ein Signal  sehalter 260 angebracht sein, der bei drohen  dem Leistungsanstieg irgendeine Signalvor  richtung betätigt und dadurch den Ver  braucher warnt. Unter Umständen kann auch  im Weg des Zeigers 11 ein Signalschalter 261  angebracht sein und mit dem Schalter 260  derartig     zusammenarbeiten,    dass der Schalter  260 eine Vorwarnung gibt     bezw.    die Ab  schaltung eines Teils der Verbrauchswider  stände     vorbereitet,    während der Schalter 261  die     Hauptwarnung    gibt,     bezw.    die Abschal  tung     dieser    Verbrauchswiderstände vollzieht.  Ähnlich arbeitet der Schalter 26.

   Er wird bei  jeder     Leistungssteigerung,    bei der sich das  Rad 25 im Sinn des eingezeichneten Pfeils  dreht, geschlossen. Bei Drehung im entgegen  gesetzten Sinn bleibt er offen. Er arbeitet  nach dem bekannten     Schleppschalterprinzip.     Während jedoch der Schalter 260 geschlos  sen bleibt, solange die erhöhte Leistung an  hält,     wird    der Schalter 26 nur vorüber  gehend bei der Leistungssteigerung geschlos  sen, aber wieder geöffnet, sobald die in  grösserer Zahl     aufgeladenen    Transportkör  per 3 das Rad 13 passieren. Entsprechendes  gilt für die übrigen Vorrichtungen 17, 19,  21, 23.  



  Die Vorrichtung kann ausser für elek  trische Zwecke auch zur Überwachung von  andern     Arbeits-    oder Stoffdurchgängen be  nützt werden. Man     kann    sie statt für Tarif  zwecke     aueh    für statistische Zwecke ver  wenden.

Claims (1)

  1. PATPINTAh\Spltüct-1: Mittelwertmesser, insbesondere zur Be- triebsüberwachung, bei dem auf einer von einem Antriebswerk fortbewegten Transport vorrichtung durch ein. integrierendes Mess gerät Messkörper aufgeladen und an einer in der Transportrichtung dagegen versetzten Stelle wieder abgeladen werden, mit einer die Differenz zwischen Zu- und Entladung bil denden Messeinrichtung mit Differential getriebe,
    dessen erster Teil entsprechend der Zuladung, dessen zweiter Teil im entgegen gesetzten Sinn entsprechend der Entladung gedreht wird und dessen dritter Teil mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist, da durch gekennzeichnet, dass auch noch an min- destens einer Stelle zwischen der Zu- und der Entladestelle zusätzlich eine gleiche Mess- einrichtung angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCH: Mittelwertmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Messeinrichtung mit einem ihrer beiden ersten Differentialgetriebeteile mit einem der beiden ersten Differentialgetriebeteile der Haupt- messeinrichtung verbunden ist, und mittels des dritten Differentialgetriebeteils eine Si gnalvorrichtung betätigt.
CH212530D 1938-12-30 1939-10-18 Mittelwertmesser zur Betriebsüberwachung oder dergleichen. CH212530A (de)

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DE212530X 1938-12-30

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CH212530A true CH212530A (de) 1940-11-30

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CH212530D CH212530A (de) 1938-12-30 1939-10-18 Mittelwertmesser zur Betriebsüberwachung oder dergleichen.

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