CH212680A - Lufterhitzungsanlage mit metallenem Wärmeaustauscher und Gasturbine. - Google Patents

Lufterhitzungsanlage mit metallenem Wärmeaustauscher und Gasturbine.

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CH212680A
CH212680A CH212680DA CH212680A CH 212680 A CH212680 A CH 212680A CH 212680D A CH212680D A CH 212680DA CH 212680 A CH212680 A CH 212680A
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CH
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/10Other details, e.g. blast mains

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Description


      Lufterhitzungsanlage    mit metallenem     Wärmeaustauseher    und     Gasturbine.       Seit es möglich ist, Stähle von hoher  Warmfestigkeit herzustellen, ist man dazu  übergegangen,     Wärmeaustauscher    auch für       hochzuerhitzende    Gase aus     Metall    zu machen  und zum Beispiel auf     Hüttenwerken    die  teuren, nach dem     Regenerativverfahren    arbei  tenden sogenannten     Cowper    durch die be  trieblich einfacheren     Metallrekuperatoren    zu  ersetzen.

   Man hat weiter vorgeschlagen, bei  solchen     Wärmeaustauschern    auch die Heiz  gase unter Druck zu setzen, indem man diese  Heizgase nicht mehr aus gewöhnlichen Feue  rungen entnahm, sondern Druckfeuerungen  verwendete, das heisst auch die     Brenn-          kammer,    in welcher die Heizgase erzeugt  werden, unter einen Druck setzte, der  wesentlich höher ist, als der Druck der um  gebenden     Atmosphäre.    Durch diese Druck  erhöhung erhalten diese Heizgase dann ein  Gefälle, das ermöglicht, sie nun auch als  Treibmittel für eine Gasturbine zu verwen  den: Mit dieser     Gasturbine    lassen sich die  Verdichter antreiben, mit denen die Brenn-         luft    und der Brennstoff (z.

   B.     Hochofengas),     die das Heizgas ergeben, auf den erhöhten  Druck gebracht werden. Es ist aber auch  schon vorgeschlagen worden, diese Gas  turbine nicht nur zum Antrieb der Ver  dichter für die     Brennluft    und den Brenn  stoff zur Herstellung     hochgespannter    Heiz  gase zu verwenden, sondern mit ihr auch den  Verdichter anzutreiben, der die im     Rekupe-          rator    zu erhitzende Luft (die Nutzluft oder  den Wind) liefert. Hat die     Gasturbine    aber  dann die Antriebsenergie dieser sämtlichen  Verdichter zu bestreiten, so muss ihr Treib  mittel sehr viel Energie enthalten, also ent  weder sehr heiss sein oder ein sehr grosses  Druckgefälle haben.

   Da als Druck der als  Treibmittel dienenden Heizgase mit Vorteil  ein ähnlicher Druck verwendet wird, wie ihn  die zu erhitzende Luft aufweist, so hat man  sich zur Erhöhung des Druckgefälles der  Treibgase damit geholfen, dass man an die  Gasturbine einen Exhaustor anschloss, der ein  tiefes Vakuum herstellte und die abgekühl-           ten    Gase auf den     Atmo-;ph < irendi-nclz        zui-iicl@-          braehte.    Gleichzeitig     war    man     al,(@r        auch    ge  zwungen, für die Treibgase zur Gasturbine  sehr hohe Temperaturen zuzulassen.  



  Die Erhöhung des     Treibgas-Druclzge-          fälles    wesentlich über das Druckgefälle der  zu erhitzenden Luft, ebenso wie die Verwen  dung hoher Gastemperaturen, wie sie z. B.  bei     unmittelbarem    Anschluss der     Gasturbine     an die Oberstufe eines Winderhitzers vor  liegen, sind mit grossen Nachteilen verbun  den.  



  Die Erfindung betrifft eine     Luftei,-          hitzungsanlage    mit metallenem     Wä.rme-          austauscher    und einer     zwischen    Ober- und  Unterstufe des     Wärmeaustauschers    angeord  neten Gasturbine zum Antrieb der Verdich  ter der Brennluft und des     Brennstoffes    für  das Heizgas und des Verdichters für die zu  erhitzende Nutzluft, und besteht darin. dass  die     Antriebsenergie    der Gasturbine. dadurch       vergrössert    wird, dass den Heizgasen Luft  beigemischt wird, die dem Verdichter für die  zu erhitzende Nutzluft oder dem Verdichter  für die Brennluft entnommen werden kann.

    Diese Zusatzluft     kann.    unmittelbar     vomVer-          dichter    den entsprechend heisseren Heizasen  beigemischt werden, sie kann aber auch die  Unterstufe des     Wärmeaustauschers    durch  strömt haben, also     vorgewärmt    sein. In jedem  Falle wird man ihre     -Menge    so bestimmen  und die Temperatur so erhöhen,     da.ss    die ge  samte     Treibmittelmenge    hinreicht, um in     cl,-r     Gasturbine die Energie zum Antrieb sämt  licher Verdichter aufzubringen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der     Zeichnung     dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist ein erstes Beispiel einer An  lage dieser Art gezeigt. Es sind     a    und     h    die  Rohre (Heizflächen) der Oberstufe,     r    die  jenigen der Unterstufe eines metallenen       Wärmeaustauschers,        z.B.        einesWinderhitzeers     für Hochöfen, f der Ladeverdichter für die  Brennluft und e der Ladeverdichter für den  Brennstoff.

   Beide Gase werden in der Brenn  kammer     o    verbrannt und gelangen als Heiz  gase durch i in die Oberstufe des Wärme-         austausehers    und bei<I>k</I> zur     Gasturbine   <I>d.</I>  Soll     dieses    nun als Treibmittel verwendete       Tleizgas    keinen höheren Druck aufweisen  als zum Beispiel der     Hocbofenwiderstand,     was in Anbetracht der Festigkeit der auf  hohe Temperatur erhitzten Rohre der Ober  stufe zweckmässig ist, so kann die Gasturbine  bei den wegen der Festigkeit der Schaufeln  verlangten niederen     Temperaturen    (etwa  <B>5.30'</B> C)

   nur dann die Antriebsleistung für  die Ladeverdichter und den     Nutzluftverdich-          ter    aufbringen, wenn die     Treibgasmenge    der  Gasturbine nur wenig unter den gesamten.  zu verdichtenden Gas- und Luftmengen       bieibt.    Es muss also     zii    den     Reizgasmengen     noch ein gewisser Betrag von verdichteter  Luft hinzugefügt werden. die zusätzlich ge  lieferte Luft     entweder    aus dem Windgebläse  <I>g</I> durch Leitung<I>p</I> oder aus dem Ladegebläse  <I>f</I> durch Leitung<I>q</I> sein kann.

   Da diese     Zu-          misehluft    noch nicht die Temperatur auf  weist, die sie als Treibmittel für die Gas  turbine haben     muss,    so wird die Austritts  temperatur der Heizgase bei     k        etwas    höher  gehalten und mit diesen die Mischluft auf  gewärmt.  



  Die Treibgase verlassen bei l die Gas  turbine, um in die Unterstufe c des     Wärme-          a.ustauschers    einzutreten. Sie gehen bei     7n     ins Freie oder in eine Abgasleitung.  



  Obwohl man es     bei    der vorliegenden Be  triebsweise in der Hand hat, die Verbren  nung in der     Brennkammer    o mit genügend  hohem     Luftiiberschuss    durchzuführen, so dass  unzulässig hohe     Heizgastemperaturen    ver  mieden sind. so kann es doch aus Gründen  der Rohrersparnis vorteilhaft sein, die von  den heissen Heizgasen zuerst bestrichenen  Rohre mit-, kaltem     -Z7ind    zu beschicken. Die  dann in Betracht kommende Schaltungsweise  ist in     Fig.    1 gezeigt.

   Ein Teil der zu er  hitzenden Luft des Verdichters     g    geht zur       Rohrgruppe        a,    ein Teil zur     Unterstufe    c.  Beide Stränge kommen im Sammler r zusam  men.  



  Das     Ansführiingsbeispiel    der     Fig.    2 un  terscheidet sich von demjenigen der     Fig.    1  nur dadurch, da hier das Hochofenwind-           gebläse        g    auch noch die Brennluft und die  Mischluft liefert. Es ist     n    die Abzweigung  für die     Brennluft,    p wiederum diejenige für  die Mischluft. Diese Luft ist bereits vorge  wärmt. Es könnte natürlich auch     Kaltwind     aus Leitung t genommen werden, wobei dann  die Heizgase bei k eine höhere Temperatur  aufweisen müssen, um die Mischluft aufzu  wärmen.  



  Im allgemeinen wird der     Druck    des Treib  gases vor Eintritt in die Gasturbine ungefähr  gleich gross sein, wie der Druck des Windes,  da auf diese Weise, wie bereits erwähnt, die  Beanspruchung der Rohre in der Oberstufe  am kleinsten     wird.    Es kann aber auch vor  teilhaft sein, dass der Heizgas-     bezw.    Treib  gasdruck     etwas    höher ist als der Wind  druck.

   In diesem Falle kann das gemein  same Gebläse mit einer     Anzapfung    versehen  werden, aus welcher der Wind     entnommen     wird, während die übrige Luft     höher    ver  dichtet     wird.    Hat zum Beispiel die     Wärme-          austauscher-Oberstufe    grossen Strömungs  widerstand, so wird man die Brennluft     noch     höher verdichten als die zur Gasturbine  gehende Mischluft.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist die     Brenn-          kammer    vom     Wärmeaustauscher    getrennt ge  zeichnet. Sie kann natürlich auch mit der  Oberstufe des     Wärmeaustauschers    zusam  mengebaut sein.  



  Der grosse Vorteil -der     Vermehrung    der       Treibgasmenge    an Stelle der Erhöhung des       Treibgas-Druckgefälles    besteht, um noch  mals zusammenzufassen, darin, dass der  Wirkungsgrad der Verdichter für grosse  Mengen und kleine Drücke sehr viel höher  ist, als derjenige für grosse Drücke und  kleine     Mengen,    ferner die     Temperatur    vor  Gasturbine niedriger sein kann und der  Druck auf beiden Seiten der     Rohrwände    un-         gefähr    gleich ist, so dass für die Rohre hohe  Temperaturen und     hochzunderfeste,

      aber  weniger dauerstandfeste     Baustoffe    verwen  det werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lufterhitzungsanlage mit metallenem Wärmeaustauscher und einer zwischen Ober- und Unterstufe des Wärmeaustauschers an geordneten Gasturbine zum Antrieb der Ver dichter der Brennluft und des Brennstoffes für die Erzeugung der Heizgase und des Verdichters für die Nutzluft, dadurch ge kennzeichnet,
    dass die aus den Heizgasen des Wärmeaustauschers bestehende Treibmittel- menge der Gasturbine zwecks Leistungs- erhöhung durch Beimischung von Luft ver mehrt wird. ÜNTERAN SPR üCHE 1. Lufterhitzungsanl'age nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhung der Treibgasmenge der Gas turbine durch Zugabe von Luft zu den aus. der Wärmeaustauscher-Oberstufe austretenden Heizgasen erfolgt.
    2. Lufterhitzungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennluft, die zusätzliche Luft für das Treibmittel zur Gasturbine und die Nutzluft von ein. und demselben Gebläse geliefert werden. 3. Lufterhitzungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennluft, die zusätzliche Luft für das Treibmittel zur Gasturbine und die Nutzluft verschiedene, den Arbeitsauf- wänden und Strömungswiderständen ent sprechende Drücke erhalten.
CH212680D 1938-11-11 1939-09-12 Lufterhitzungsanlage mit metallenem Wärmeaustauscher und Gasturbine. CH212680A (de)

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