CH243688A - Gasturbinenanlage zur Erzeugung von in Regeneratoren zu erhitzender Druckluft. - Google Patents

Gasturbinenanlage zur Erzeugung von in Regeneratoren zu erhitzender Druckluft.

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CH243688A
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CH
Switzerland
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turbine
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combustion
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heated
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English (en)
Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/22Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products the fuel or oxidant being gaseous at standard temperature and pressure

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Description


      Gasturbinenanlage    zur Erzeugung von in     Regeneratoren    zu erhitzender     Druckluft.       Die Erfindung betrifft     eine    Gasturbinen  anlage zur Erzeugung von in     Regeneratoren          (Cowpern)    zu erhitzender Druckluft, insbe  sondere     Hochofenwind,    in welcher ein von  einer Turbine angetriebener     Luftverdichter     Frischluft ansaugt und in eine Brennkammer  drückt, wo unter     Luftüberschuss    eine stetige  Verbrennung stattfindet und aus der die Ver  brennungsgase samt der unverbrauchten  Frischluft zur Entspannung in eine Turbine  gelangen.  



  Bei solchen     Gasturbinenanlagen    wird für  gewöhnlich bedeutend mehr Frischluft in die       Brennkammer    gefördert, als darin für eine  restlose Verbrennung des zugeführten Brenn  stoffes benötigt wird. Damit wird bezweckt,  die Temperatur der aus der Verbrennungs  kammer strömenden     Treiogase    am     Eintritt     in die Turbine     unter    etwa 600 bis 700  C  zu halten, so dass weder Brennkammer noch  Turbine eine Kühlung benötigen und die  Baustoffe den     Hitzebeanspruchungen    stand  halten. Das hat jedoch zur Folge. dass die    Abgasmenge der Turbine und die von diesen  Gasen abgeführte fühlbare Wärmemenge  entsprechend der zu viel zugeführten Luft  menge vergrössert werden.

   Werden dann     dieF-.#,     Abgase     einfach    ins Freie abgelassen, so  arbeiten solche     Gasturbinenanlagen    mit einem  derart schlechten thermischen Wirkungsgrad.  dass sie nicht mit andern     Wärmekraftmaschi-          nen    in Wettbewerb treten können. Um diesen  Nachteil zu     beheben,    ist schon vorgeschlagen  worden,     die    Abgase der Turbine durch einen       Wärmeaustauscher    strömen zu lassen, in wel  chem sie einen grossen Teil ihrer Wärme an  die der     Brennkammer    als Verbrennungsluft  zuzuführende Frischluft abgeben.

   Um noch  eine restlosere Ausnützung der Wärme von  Turbinenabgasen zu erreichen, ist im wei  teren vorgeschlagen worden, Mittel vorzu  sehen, welche die Abgaswärme sowohl     zur          Heizdampferzeugung    als auch zur     Luftvor-          wärmung    auszunützen gestatten.  



  Die hier erwähnten Mittel sind als Röh  renwärmeaustausches, ferner als Wärmespei-      eher, die abwechslungsweise aufgeheizt und       abgekühlt    werden, und dergleichen ausgebil  det worden. Solche Apparate bedingen jedoch  einen grossen Aufwand an Werkstoff, da die  wärmeaustauschenden Medien unter einem  verhältnismässig niedrigen Druck stehen, so  dass derartige     Apparate    den Anschaffungs  preis der Gesamtanlage in einer ins Gewicht  fallenden     Weise    verteuern.  



  Ui n, einer     Gasturbinenanlage    der ein  gangs erwähnten Art einerseits ohne     Wärme-          austa.uschapparate    zum Aufheizen der Ver  brennungsluft auszukommen, anderseits aber  gleichwohl eine weitgehende     Ausnützung    der  in den Abgasen der Gasturbine enthaltenen  Wärme zu erreichen, strömen     erfindungs-          gemäss    die Abgase der Turbine mindestens  zum Teil als Verbrennungsluft dem     bezw.     den jeweils gerade für "Gasbetrieb" geschal  teten     Regeneratoren    zu.

   Das ist möglich,  weil in Anlagen, in denen Verbrennungsgase  in einer     Turbine    expandieren, der     Luftüber-          schuss    in der Brennkammer derart gross ist  - oft ein Mehrfaches der theoretisch be  nötigten Luftmenge -, dass die Turbinen  abgase immer noch einen genügenden Luft  überschuss für die Verbrennung des Brenn  stoffes in den     Regeneratoren        (Cowpern)    ent  halten.

   Abgesehen von Leitungen, die den       Austritt    der Gasturbine mit dem Verbren  nungsraum der     Regeneratoren    verbinden, be  darf es nun in Anlagen der in Frage kom  menden Art bei Ausbildung derselben nach  der Erfindung keiner zusätzlichen Mittel,  um die in den Turbinenabgasen enthaltene  Wärme weitgehend ausnützen zu können.  



  Eine besonders     vorteilhafte    Ausbildung  des Erfindungsgegenstandes     ist    in einer bei  spielsweisen     Ausführung    in der Zeichnung  dargestellt, welche in vereinfachter Darstel  lungsweise eine     Gasturbinenanlage    zur Er  zeugung von     Hochofenwind    veranschaulicht.  



       In    dieser Figur bezeichnet 1 einen Ver  dichter, der durch eine Leitung 2 Frischluft  ansaugt. Ein Teil dieser Frischluft wird,  bevor er alle     Verdichterstufen    durchströmt  hat, an der Stelle 3 abgezapft und in eine       Leitung    4 übergeführt, um in einer weiter         unien    näher beschriebenen Weise als Hoch  ofenwind verwendet zu werden. Der Rest  der angesaugten Frischluft wird im Ver  dichter 1 auf einen höheren Druck als den  des     Hochofenwindes    gebracht und als Ver  brennungsluft in eine Brennkammer 5 geför  dert, der durch eine nicht gezeigte Leitung  auch Brennstoff zugeführt     wird    und in der  eine stetige Verbrennung dieses Brennstoffes  stattfindet.

   Die in die     Brennkammer    5 ge  förderte     Frischluftmenge    ist bedeutend grö  sser als die     Luftmenge,    die darin für eine  restlose Verbrennung des zugeführten Brenn  stoffes benötigt wird, so dass die dieser Kam  mer 5 entströmenden Verbrennungsgase noch  eine     verhältnismässig    grosse Menge erhitzter,  unverbrauchter     Frischluft    enthalten. Die ge  nannten Verbrennungsgase entspannen sich  in einer Gasturbine 6, welche den Verdichter  1 antreibt.

   Die Abgase dieser     Turbine    6 wer  den als Verbrennungsluft in dem jeweils ge  rade für     "Gasbetrieb"    geschalteten     Regenera-          tor    einer Gruppe von zwei     Regeneratoren          (Cowpern)    7 und 8 verwendet. In dem von  diesen zwei     Regeneratoren    jeweils für "Wind  betrieb" geschalteten     Regenerator    ist der in  die Leitung 4 übergeströmte     Frischluftteil     zu erhitzen, bevor er als Wind in einen Hoch  ofen 9 gelangt.

   In der Figur ist der     Regene-          rator    7 für     "Windbetrieb"    und der     Regene-          rator    8 für     "Gasbetrieb"    geschaltet. Die ver  schiedenen Schaltorgane sind demgemäss so  eingestellt, dass die in die Leitung 4 über  geströmte Frischluft durch die Leitung 11  in den     Regenerator    7 gelangt, wo ihr Wärme  von der erhitzten     Wärmespeichermasse    12 ab  gegeben wird. Der so erhitzte Wind gelangt  schliesslich durch die Leitungen 13, 14 in den  Hochofen 9.

   Gleichzeitig gelangen zur Zeit  die dem Hochofen entströmenden     Gichtgase     durch Leitungen 15 und 16 in den     Brenn-          raum    17 des auf "Gasbetrieb" geschalteten       Regenerators    B. Diesem Brennraum 17 strö  men jetzt aus der Leitung 10 über     eine    Lei  tung 18 auch die Abgase der Turbine 6 zu,  um darin als Verbrennungsluft zu     dienen.     Die im Raum 17 erzeugten Verbrennungs  gase strömen, nachdem sie den     grössten        Teil         ihrer Wärme der     Wärmespeichermasse    19 des       Regenerators    8 abgegeben haben, durch eine  Leitung 20 ab.

   Die     Temperatur    dieser ab  strömenden Verbrennungsgase ist bedeutend  tiefer als diejenige der Abgase der Turbine  6. In der beschriebenen Anlage lässt sich in  folgedessen die fühlbare Wärme der Tur  binenabgase weitgehend ausnutzen, ohne     dass     hierfür umfangreiche und daher kostspielige  besondere     Wärmeaüstauscher    vorzusehen  sind.  



  Um im     Regenerator    7 in ähnlicher Weise  die Abgase der Turbine 6 als Verbrennungs  luft ausnutzen zu können, wenn dieser für       "Gasbetrieb"    und der     Regenerator    8 für       "Windbetrieb"    geschaltet ist,     zweigt    von der  Turbinengasleitung 10 auch noch eine Lei  tung 21 ab, die nach dem     Brennratun    22  dieses     Regenerators    7 führt.

   Dem Raum 22  strömen jetzt durch die Leitung 15 und  eine     Leitung    23 auch     Gichtgase    zu, während  der zu erhitzende Wind aus der Leitung 4  durch eine Leitung 24 in den     Regenerator    8  und nach     erfolgter    Erhitzung in letzterem  durch eine Leitung 25 und die Leitung 14 in  den Hochofen 9 gelangt.  



  Als zusätzliches Mittel, um     die    Erfindung       verwirklichen    zu können, sind somit ledig  lich die     Leitungen    11 und 24, welche die Lei  tung 4 mit den Speicherräumen der     Regene-          ratoren    7 und 8 verbinden, und die     Leitungen     18, 21 vorzusehen, welche die Abgasleitung  10 mit den     Brennräumen    17, 22 der     Regene-          ratoren    8     bezw.    7     verbinden.     



  Um die Erfindung anwenden zu können,  spielt es keine Rolle, ob die Verdichtung der  angesaugten Frischluft in einem ein- oder       mehrgehäusigen    Verdichter     und    ohne oder    mit     Zwischenkühlung    erfolgt.     Ebenso    spielt  es keine Rolle, für was für Zwecke die in den       Regeneratoren    zu erhitzende     Luft    verwendet  wird und wie gross die Anzahl der vorhan  denen     Regeneratoren    ist.

   Auch können -die  ausserhalb der Brennkammer     benötigte    Druck  luft und die dieser zuzuführende     Frischluft     von zwei     getrennten    Verdichtern angesaugt  und auf den erforderlichen Druck gebracht  werden. Wesentlich ist nur, dass die Abgase  der Turbine mindestens zum Teil als Ver  brennungsluft dem     bezw.    den für     "Gas-          betrieb"    geschalteten     Regeneratoren    zu  strömen.  



  Allenfalls kann ein Teil der Abgase der  Turbine 6 durch eine Leitung 26, in die ein  Absperrorgan 27     eingebaut    ist, auch noch       einer    andern Verwendungsstelle für die in  diesen Abgasen enthaltenen Wärme zuge  führt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage zur Erzeugung von in Regeneratoren zu erhitzender Druckluft, ins besondere Hochofenwind, in welcher ein von einer Turbine angetriebener Luftverdichter Frischluft ansaugt und in eine Brenn- kammer drückt, wo unter Luftüberschuss eine stetige Verbrennung stattfindet und aus der die Verbrennungsgase samt der unverbrauch ten Frischluft zur Entspannung in eine Tur bine gelangen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Abgase der Turbine mindestens zum Teil als Verbrennungsluft dem bezw. den jeweils gerade. für "Gasbetrieb" geschalteten Re generatoren zuströmen.
CH243688D 1944-11-03 1944-11-03 Gasturbinenanlage zur Erzeugung von in Regeneratoren zu erhitzender Druckluft. CH243688A (de)

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