CH212768A - Schienentriebfahrzeug mit drei Fahrgestellen. - Google Patents

Schienentriebfahrzeug mit drei Fahrgestellen.

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CH212768A
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CH
Switzerland
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chassis
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rail locomotive
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rail
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C3/00—Electric locomotives or railcars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


      Schienentriebfahrzeug    mit drei Fahrgestellen.    Ein Schienentriebfahrzeug, bei dem drei  Fahrgestelle unter dessen Fahrzeugkasten  eingebaut sind, ermöglicht auf einfache Weise  das gesamte Fahrzeuggewicht als Adhäsions  gewicht zum Antrieb auszunutzen und über  dies durch bewegliche Anordnung der Fahr  gestelle eine vorzügliche Kurvenbeweglichkeit  zu erzielen.  



  Da das mittlere Fahrgestell der den  Fahrzeugkasten tragenden Brücke einen wei  teren Stützpunkt bietet, kann dieselbe wesent  lich leichter gebaut werden. Ein solcher  Stützpunkt ist um so nützlicher, je höher die  Brücke belastet ist oder wenn sie durch die  Erschütterungen einer in ihrem mittleren Teil  befindlichen     Maschinengruppe        zusätzlichen     Beanspruchungen ausgesetzt ist, wie es z. B.  bei Dieselfahrzeugen der Fall ist.  



  Wird das mittlere Fahrgestell von der  Brücke aus über Gleit- oder Rollenstützen  belastet, wobei sich dasselbe beim Durch  fahren von Kurven unter der Brücke hin    und her verschieben kann, so entsteht der  Nachteil, dass diese Stützteile sorgfältigen  Unterhalt und gute Schmierung erfordern.  Wird das mittlere Fahrgestell aber durch  besondere     Vorrichtungen    von den beiden     End-          fahrgestellen    aus belastet, so besteht der  gleiche Nachteil des teueren Unterhaltes der  Stütz- und Verbindungsteile.  



  Nach der Erfindung wird dieser Nachteil  dadurch vermieden, dass das mittlere Fahr  gestell fest, aber lösbar mit der den Fahr  zeugkasten tragenden Brücke verbunden ist,  während die beiden Endfahrgestelle als Dreh  gestelle von den zugehörigen Drehzapfen  geführt werden.  



  Diese Bauart hat eine gewisse Ähnlich  keit mit der bekannten Bauart für elektrische  Triebfahrzeuge mit im festen Rahmen ein  gebauten zwei Triebachsen und an den beiden  Enden desselben eingebauten Drehgestellen.  Doch ergibt diese bekannte Ausführung bei  der     Blechrahmenbauart    ausserordentlich grosse      Bearbeitungsabfälle infolge der grossen Rah  menhöhe in der Mitte und der geringen  Rahmenhöhe über den Drehgestellen. In  jedem Fall aber kann bei der Bauart nach  der Erfindung am Verschiffungsraum gespart  werden. Auch der Transport über Land wird  vereinfacht, indem das mittlere, z. B. mittels  Schrauben befestigte Fahrgestell dabei abge  schraubt werden kann.  



  Auch besteht bei der Erfindung die  Möglichkeit, alle drei Fahrgestelle fast gleich  auszubilden und unter sich auszutauschen,  abgesehen nur z. B. von den Zug- und Stoss  vorrichtungen.  



  Irr der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt, und zwar zeigt  Fig. 1 das Fahrzeug im Seitenriss,  Fig. 2 den zugehörigen Grundriss.  



  Der Fahrzeugkasten 1 wird von der  Brücke 2 getragen, die sich auf die drei  Fahrgestelle 3, 4, 5 abstützt. Die     Endfahr-          gestelle    3 und 5 sind von den an der Brücke  2 befestigten Drehzapfen 6 und 7     geführt.     Die Lagerung der Drehzapfen in den Dreh  gestellen ist so ausgebildet, dass die Dreh  gestelle seitliche Beweglichkeit     gegenüber     den Drehzapfen besitzen, wobei zur     Rück-          führung    in die Mittellage nicht gezeichnete  Federn vorgesehen sind. Die Lagerung der  Drehzapfen 6,7 könnte aber auch so gebaut  sein, dass die Drehgestelle 3 und 5 keine  seitlichen Bewegungen gegenüber den .Dreh  zapfen ausführen können.

   Das mittlere Fahr  gestell ist mittels Schrauben 8 mit der  Brücke 2 fest verschraubt. Die Räder 9 des  mittleren Fahrgestelles können mit grösserem  Spurkranzspiel und entsprechend breiteren  Bandagen als normalerweise üblich oder auch  ohne Spurkränze ausgeführt werden, was die  Kurvenbeweglichkeit des Fahrzeuges ver  bessert und ein Durchfahren scharfer Krüm  mungen auch dann erlaubt, wenn die  Enddrehgestelle keine oder nur geringe Seiten  beweglichkeit haben.  



  Die Enddrehgestelle 3 und 5 sind mit  Zug- und     Stossvorrichtungen    10 versehen.    Die Übertragung der Zugkraft erfolgt somit  über die     Drehzapfen    6, 7 und die Brücke 2.  Die     Übertragung    der Zugkräfte könnte aber  auch in anderer Weise erfolgen, indem z. B.  zwischen den Fahrgestellen noch Kupplungen  vorgesehen werden.  



  Die Achsen 11, 12, 13 der Fahrgestelle  können von in diesen eingebauten     Elektro-          oder    Verbrennungsmotoren angetrieben sein.  Im Fahrzeugkasten können weitere Maschinen,  z. B. ein Dieselgenerator-Aggregat oder Ap  parate, wie Transformer etc., untergebracht  sein. Alle Fahrgestelle können bezüglich       Achsanordnung    gleich ausgeführt sein. Es  ist auch möglich, abgesehen von den     Zug-          und        Stossvorrichtungen,    den Drehzapfenlagern  und den Flanschen zur     Befestigung    am Kasten,  alle drei Fahrgestelle gleich auszubilden, so  dass sie unter sich ausgetauscht werden können.

    Auf diese Weise wird die Fabrikation, wie  auch die Lagerhaltung von Ersatzteilen ver  einfacht und verbilligt. Es kann aber auch  in jedem Fahrgestell eine andere Anordnung  der Triebachsen bezw. Laufachsen vorgesehen  sein oder deren Anzahl kann in jedem Fahr  gestell verschieden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schienentriebfahrzeug mit drei unter der den Fahrzeugkasten tragenden Brücke ange ordneten Fahrgestellen, dadurch gekennzeich net, dass das mittlere Fahrgestell (4) fest aber lösbar mit der Brücke (2) verbunden ist, während die beiden Endfahrgestelle (3, 5) als Drehgestelle ausgebildet und von den zugehörigen Drehzapfen (6, 7) geführt sind. UNTERANSPRÜCHE : 1. Schienentriebfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (9) des mittleren Fahrgestelles (4) ein gegenüber dem normalen vergrössertes Spurkranzspiel haben.
    2. SchienentriebfahrzeugnachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (9) des mittleren Fahrgestelles keine Spur kränze haben. 3. Schienentriebfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle drei Fahrgestelle, abgesehen von den Zug- und Stossvorrichtungen, den Drehzapfen- lagern und den Planschen zur Befestigung am gasten, gleich ausgeführt sind.
CH212768D 1938-08-01 1939-08-01 Schienentriebfahrzeug mit drei Fahrgestellen. CH212768A (de)

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CH212768A true CH212768A (de) 1940-12-15

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ID=5809769

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CH212768D CH212768A (de) 1938-08-01 1939-08-01 Schienentriebfahrzeug mit drei Fahrgestellen.

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