CH212871A - Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere. - Google Patents
Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere.Info
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- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere. Beim Bau niedriger und schmaler moder ner Kleinklaviere ist die Anordnung einer möglichst einfachen und wenig Raum ein nehmenden Anschlagsmechanik von grosser Bedeutung. Bei dem gedrungenen Bau der Kleinklaviere ist es bisher immer sehr schwie rig gewesen, die Bewegung der Tasten unter Benutzung des geringen zur Verfügung stehen den Rautees in einwandfreier und einfacher Weise auf die Hämmer zu übertragen. Die Klaviermechanik nach der Erfindung lässt eine Vereinfachung des. Zusammenbaues dadurch erreichen, dass von der bisherigen Übertragungsweise vollkommen abgegangen wird. Die Klaviermechanik nach der Erfin dung verwendet einen einarmigen Tasten hebel mit einer nach unten ragenden festen Schwinge, die über einen Hebel auf die An- schlagamechanik einwirkt. Die Erfindung be steht darin, dass die Schwinge auf einen Arm des Untergliedes einwirkt, von welchem aus die eingeleitete Bewegung auf den Ham mer übertragen wird. Ein wichtiger Vorteil der neuen Bauart besteht darin, dass sie ermöglicht, vom Unter glied ab die normale Klaviermechanik Ver wendung finden zu lassen. Das ist deswegen bedeutungsvoll, weil für die Herstellung von Klaviermechaniken sehr teure Spezialmascbi= neu verwendet werden, so dass jede noch so kleine Änderung an einer Klaviermechanik den Bau neuer Maschinen notwendig machen würde, denn alle Mechanikteile müssen sich serienmässig und billig herstellen lassen, um die Kosten für kleine moderne Instrumente niedrig zu halten. Gerade für die Kleinkla viere war die Herstellung einer zuverlässigen Mechanik bisher eine sehr teure Angelegen heit. Beispielsweise Ausführungen des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 eine Druck- und Fig. 2 eine Zugüber tragung. Der einarmige Tastenhebel a (Fig. 1) ist mit einer nach unten ragenden festen Schwinge b versehen, welche durch Vermittlung einer Gelenkpilote c auf einen Arm e des Unter gliedes f einwirkt, indem diese Gelenkpilote c schwenkbar mit einem verstellbaren Lager stück d verbunden ist. Der Arm eist in das Unterglied f so eingeschraubt, dass er im Winkel zu dem Unterglied steht und beim Bewegen des Tastenhebels a und Ausschlagen der Schwinge b dieser Ausschlag durch die Gelenkpilote c auf den Arm e und das Un terglied übertragen wird, um letzteres zu drehen und die Bewegung durch den Stösser g auf den Hammer lt zu übertragen. Das Unterglied f in Verbindung mit dem Arm e wirkt hierbei gewissermassen als Winkelhebel. Eine Reibung in der Gelenkpilote wird da durch vermieden, dass die Lagerung fast rei bungslos in dünnwandigen Teilen erfolgt. Diese Ausführung gilt für eine Druck übertragung durch die Gelenkpilote, bei wel cher Übertragung die Schwinge b mit ihrem freien Ende hinter dem mit dem Unterglied verbundenen Arm liegt. Die Anordnung lässt sieh aber auch so einrichten, dass die Gelenkpilote auf Zug wirkt. Eine solche Ausführung zeigt Fig. 2. Hier ist die Schwinge b in dem Tastenhebel a so befestigt, dass ihr freies Ende vor dem mit dem Unterglied f verbundenen Arm e liegt, wobei der Arm e des Untergliedes f mehr nach dem Ende des Untergliedes zu befestigt ist, so dass zwischen der Schwinge b und dem Arm e die Gelenkpilote c eingeschaltet werden kann und in diesem Falle auf der entgegengesetzten Seite der Schwinge b liegt, wie in Fig. 1. Wird bei dieser Ausführung der Tasten hebel a angeschlagen, so bewegt sich das Ende der Schwinge b nach vorn und zieht die Gelenkpilote c mit, welche ihrerseits durch das Lagerstück d den Arm e mitnimmt, um dadurch das Unterglied f zur Beein flussung von Stösser und Hammer zu schwen ken.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Klaviermechanik, insbesondere für Klein klaviere, mit einem einarmigen Tastenhebel mit einer nach unten ragenden festen Schwinge, die über einen Hebel auf die Anschlagme chanik einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge auf einen Arm (e) des Unter gliedes (f) einwirkt, von welchem aus die eingeleitete Bewegung auf den Hammer über tragen wird. UNTERANSPRüCHE Klaviermechanik nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass die mit dem Tastenhebel (a) verbundene Schwinge (b) mit ihrem freien Ende hinter dem mit dem Unterglied (f) verbundenen Arm (e) liegt.Klaviermechanik nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass das freie Ende der mit dem Tastenhebel (a) verbundenen Schwinge (b) vor dem mit dem Unter glied (f) verbundenen Arm (e) liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE212871X | 1938-07-14 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212871A true CH212871A (de) | 1940-12-31 |
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ID=5810343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212871D CH212871A (de) | 1938-07-14 | 1939-06-30 | Klaviermechanik, insbesondere für Kleinklaviere. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212871A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2372688A3 (de) * | 2010-03-25 | 2012-07-11 | Yamaha Corporation | Mechanik für aufrechtstehendes Klavier |
-
1939
- 1939-06-30 CH CH212871D patent/CH212871A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2372688A3 (de) * | 2010-03-25 | 2012-07-11 | Yamaha Corporation | Mechanik für aufrechtstehendes Klavier |
| US8389833B2 (en) | 2010-03-25 | 2013-03-05 | Yamaha Corporation | Upright piano type action |
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