CH213096A - Verfahren und Düse zur Herstellung von langgestreckten Erzeugnissen mit scharfen Kanten aus plastischen Massen. - Google Patents

Verfahren und Düse zur Herstellung von langgestreckten Erzeugnissen mit scharfen Kanten aus plastischen Massen.

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CH213096A
CH213096A CH213096DA CH213096A CH 213096 A CH213096 A CH 213096A CH 213096D A CH213096D A CH 213096DA CH 213096 A CH213096 A CH 213096A
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CH
Switzerland
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opening
strand
production
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Inventor
Koelnische Gummifaedenfabri Co
Spinnduesenfabrik Firm Eilfeld
Original Assignee
Koelnische Gummifaedenfabrik V
Friedrich Eilfeld Spinnduesenf
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Publication date
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/05Filamentary, e.g. strands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


  



  Verfahren und Düse zur Herstellung von   langgestreekten Erzeugnissen mit    scharfen Kanten aus plastischen Massen.



   Es ist bereits vielfach versucht worden, Fäden, Schnüre, Bänder oder andere   lang-    gestreckte Erzeugnisse mit scharfen Kanten dadurch herzustellen, dass plastische Massen, zum Beispiel natürliche oder künstliche Dis  persionen,    Emulsionen, Lösungen, durch Düsen in ein Medium hineingespritzt werden, in welchem die ausgespritzte Masse erhärtet.



  Hierbei wurde so verfahren, dass man die Masse aus Düsen mit von innen gesehen   kon-      vexen,    das heisst nach der Düsenachse hin eingezogenen Innenflächen   herauspresste.   



  Damit sollte die durch den PreBdruck erzeugte Materialquellung beim Austritt aus der Düse beseitigt bezw. begrenzt werden.



  Wenn man dabei zum Beispiel scharfkantige Fäden aus Kautschukdispersionen und dergleichen oder aus Mischungen daraus herstellen wollte, so   mu ! 3te    die Düsenlänge ziemlieh gross gewählt werden, damit eine wesentliche Koagulation schon innerhalb der Düse   statt-    finden kann, weil sonst die kantige Form sofort beim Austritt aus der Düse verloren geht. Bei   Eautschuklösungen    treten wegen der in den Spitzen zwischen den konvexen   Düseninnenflächen    einer solch   scharfkanti-    gen langen Düse auftretenden Reibung Hemmungen ein, die die scharfen Kanten des entstehenden Profils rauh machen.



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren nebst Vorrichtung, die es   ermög-    lichen, bei der Herstellung von scharfkantigen langgestreckten Erzeugnissen, wie zum Beispiel Fäden aus plastischen Massen, insbesondere aus Latex bezw. Kautschukdispersionen künstlicher oder natürlicher Art, Kautschuklösungen, Emulsionen und dergleichen zunächst die bei einem kantien  Profil benötigten scharfen Kanten zu erzeugen und dadurch die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden.



   Nach der Erfindung wird in der Weise verfahren, dass die Masse aus einer eckigen Düse derart ausgespritzt   wird. dass für jeden    Querschnitt des Stranges die scharfen Kanten des zu spritzenden Erzeugnisses die Düse eher verlassen als die   Seitenfläehen.    Dadurch wird ein zeitlicher Unterschied zwischen dem Austritt der Kanten und dem der   Seitenflä-    ehen ein und desselben Querschnittes erreicht.



   Die zur Durchfiihrung des Verfahrens dienende erfindungsgemässe Düse hat eine nach aussen vorspringende, zum Beispiel ka  lottenförmige,    Wölbung und ist so   ausgebil-    det, dass der ausgepresste Strang von zum Beispiel rechteckigem, polygonalem, sternförmigem oder anderem eckigen Querschnitt die Oberfläche der Düsenwölbung in einer   Offnung durchdringt,    deren die Kanten des Stranges bildende Ecken in der Richtung des Austrittes gegenüber den Seitenkanten der Offnung zurückliegen, so dass die Kanten des Stranges die   C) ffnung friiher    verlassen und demgemäss früher erhärten als die Sei  tenflächen.    Hierdurch wird zum Beispiel bei einem   Kautschukfaden    aus Lösung die Hemmung an der Kante eher aufgehoben wie an den Seitenflächen.

   Die Kante kann sich ruhig bilden und verlässt dann mit derselben Geschwindigkeit die Düse wie der innere Kern des entstehenden Fadens. Beim Herstellen eines Kautschukfadens aus Dispersionen dagegen kann die aus der Düse an den Kanten austretende Dispersion eher als die Seitenflächen mit dem   Koagulationsmittel    in Verbindung gebracht werden, wodurch die Kanten schon erhärtet sind, wenn die Seitenflächen beginnen auszutreten und zu   koagu-    lieren. Eine Deformation über das zugelassene Mass hinaus, also zum Beispiel mehr als die Quellung bis zur Ausfüllung eines viereckigen Querschnittes, ist demnach bei beiden Ausfthrungsbeispielen nicht mehr   mög-    lich.



   Bei einer besonderen Ausführungsform der Düse gehen die Mantelfläehen der   Düsen-    öffnnng nach aussen auseinander, derart. dass die Innenkanten der Austrittsöffnung der Achs näher liegen als die Aussenkanten.



   Die Zeiehnung zeigt einige   Ausführung-      boispiele    der   erfindungsgemässen Düse. Fig. l    bis 3 zeigen eine Düse mit   kalottenförmigem    Vorsprung, und zwar in Fig.   1    und 2 in einem diagonalen und einem parallel zu einer Seitenkante der   Austrittsöffnung gerichte-    ten Querschnitt, in Fig. 3 die Unteransicht der Düse, das heisst die Ansicht der   Diise    von aussen.



   Fig. 4 zeigt in ITnteransicht eine   gleich-    artige Düse wie nach Fig.   1    bis 3, jedoch mit sternförmigem Querschnitt der   Austrittsöff-      nung.   



   Fig.   5    und 6 zeigen die beiden entspre  chenden Diisen    mit nach aussen   auseinander-    gehenden Mantelflächen der Düsenöffnungen.



   Die   Dtisenplatte    a, die auch für Rautschukdispersionen verhältnismässig dünn gehalten werden kann, ist nach aussen zu einer Kalotte   b    aufgetrieben. In die Kalotte ist die Düsenöffnung eingeschnitten, welche aus ebenen Flächen   ci,      es,      es,    C4 zusammengesetzt ist, die an den Kanten e   zusammenstoBen.   



  Dureh die   Kalottenform    ist die Zeit der Rei  bung (ler plastischen lliasse    an der   Düsen-    wandung so bestimmt, dass die Kanten des Profils zuerst frei werden.



   Die   Düseninnenwandungen    können auch durch zusammengesetzte ebene   Fläehen    gebildet werden, wie bei d angedeutet, oder auch gekrümmt ausgeführt sein. Auch emp  fiehlt    es sich, die   Dusenoffnungen gemäss    Fig. 5 und 6 nach aussen hin erweitert   aus-    zuführen, um beim Austritt des Fadenquerschnittes die Trennung des Fadens von der Düsenwandung zu erleichtern und den Rei  bungsweg    zu verkleinern.



   Durch das neue Verfahren können nicht allein Fäden, sondern auch Bänder, Leisten und sonstige langgestreckte Erzeugnisse hergestellt werden, beispielsweise als   Diebtungs-    bänder oder als   Verzierungsleisten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von langge streckten Erzeugnissen mit scharfen Kanten aus plastischen Massen dadurch, daB die plastische Masse durch eine Düse in ein Medium hineingespritzt wird, in welchem die ausgespritzte Masse erhärtet, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse aus einer eckigen Düse derart ausgespritzt wird, dass für jeden Quer- schnitt des Stranges die scharfen Kanten des zu spritzenden Erzeugnisses die Düse eher verlassen als die Seitenflächen.
    II. Düse zur Durchfiihrung des Verfahrens gemäB Patentanspruch I mit nach auben vorspringender Wölbung zum Herstellen scharfkantiger langgestreckter Erzeug nisse aus einer plastischen Masse, die beim Austreten aus der Düse mit einem sie erhärtenden Koagulationsmittel in Berührung gebracht wird, dadurch ge kennzeichnet, daB der ausgepresste Strang von eckigem Querschnitt die Oberfläche der Düsenwolbung in einer Öffnung durchdringt, deren die Kanten des Stran ges bildende Ecken in der Richtung des Austrittes gegenüber den Seitenkanten der Öffnung zurückliegen, so dass die Kanten des Stranges die Offnung früher verlassen und demgemäB früher erhärten als die Seitenflächen.
    UNTERANSPRUCH : Düse nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB die Mantelflächen der Düsenoffnung nach auBen auseinandergehen.
CH213096D 1938-07-09 1939-06-01 Verfahren und Düse zur Herstellung von langgestreckten Erzeugnissen mit scharfen Kanten aus plastischen Massen. CH213096A (de)

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CH213096D CH213096A (de) 1938-07-09 1939-06-01 Verfahren und Düse zur Herstellung von langgestreckten Erzeugnissen mit scharfen Kanten aus plastischen Massen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012427B (de) * 1951-03-01 1957-07-18 Courtaulds Ltd Spinnduese zur Herstellung von Kunstfaeden u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1012427B (de) * 1951-03-01 1957-07-18 Courtaulds Ltd Spinnduese zur Herstellung von Kunstfaeden u. dgl.

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