CH419430A - Verfahren zur Herstellung von hohlen Fäden, sowie nach diesem Verfahren hergestellte hohle Fäden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hohlen Fäden, sowie nach diesem Verfahren hergestellte hohle Fäden

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CH419430A
CH419430A CH1524164A CH1524164A CH419430A CH 419430 A CH419430 A CH 419430A CH 1524164 A CH1524164 A CH 1524164A CH 1524164 A CH1524164 A CH 1524164A CH 419430 A CH419430 A CH 419430A
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CH
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gap
spinning
melt
hollow threads
threads
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CH1524164A
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Giacomo Dr Cerutti
Giorgio Dr Faraci
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Bemberg Spa
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    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/24—Formation of filaments, threads, or the like with a hollow structure; Spinnerette packs therefor
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00—Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
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Description


  Verfahren zur Herstellung von hohlen Fäden, sowie nach diesem Verfahren hergestellte  hohle Fäden    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung von hohlen Fäden aus synthetischen li  nearen     Polykondensationsprodukten    nach der       Schmelzspinnmethode,    wobei man diese Produkte  durch spaltförmige     Spinnöffnungen    in ein gasförmi  ges Medium auspresst, welche spaltförmigen Spinnöff  nungen jede eine nicht ganz geschlossene, an einer  Stelle offene, aus einem oder mehreren geraden und/  oder gebogenen, einander nicht überlappenden     Stük-          ken    bestehende geometrische Figur bilden,

   wobei  die ausgepressten Strahlen der     Schmelze    zu einem  hohlen Faden zusammenfliessen.  



  Ein derartiges Verfahren ist bekannt.  



  Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass  hohle Fäden mit besonders günstigen Eigenschaften,  insbesondere betreffs der Steifheit und des     Isolier-          vermögens,    erzielt werden können, wenn     erfindungs-          gemäss    die von einem oder beiden Spaltenden herrüh  rende     Schmelze    mit der vom ungefähr den beiden  Spaltenden gegenüberliegenden Teil herrührenden       Schmelze    zum     Zusammenfliessen    gebracht wird.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform liegt  das eine Spaltende der spaltförmigen- Spinnöffnungen  nicht in der Verlängerung des andern. Dabei ist  vorzugsweise eines der Spaltenden der spaltförmigen  Spinnöffnungen im Abstand vom     andern    Ende in der  geometrischen Figur nach innen gebogen.  



  Wenn die aus den Spinnöffnungen austretenden  Fäden sich in einem quer zu ihrer Laufrichtung  gerichteten Gasstrom befinden, ist die Ausführung am  erfolgreichsten, wenn die Richtung des Gasstroms un  gefähr mit der Linie, die auf der     Spinnplatte    die     Lük-          ke    in der geometrischen Figur zwischen den zwei  Spaltenden mit dem gegenüber dieser Lücke liegen  den Spaltteil verbindet,     zusammenfällt.     



  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf hohle    Fäden, welche gemäss dem Verfahren nach der Er  findung hergestellt worden sind.  



  Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung bei  spielsweise erläutert.  



  Figur 1 zeigt die     Form    einer spaltförmigen Spinn  öffnung in Vorderansicht.  



  Figur 2 zeigt eine anders gebildete spaltförmige  Spinnöffnung.  



  Figur 3 zeigt in Querschnitt einen hohlen Faden.  Figur 4 zeigt in Querschnitt einen anderen hohlen  Faden.  



  Beide Figuren 1 und 2 zeigen eine einzige     spalt-          förmige    Spinnöffnung, von denen eine grosse Anzahl  nach einem     bestimmten    Muster in     einer    nicht gezeich  neten Spinnplatte angebracht sind. Das geschmolze  ne     Polykondensationsprodukt    wird an einer Seite ei  ner derartigen Spinnplatte unter Druck zugeführt. An  der anderen Seite der Spinnplatte werden die gebilde  ten hohlen Fäden nach     Abkühlen    im allgemeinen in  bekannter Weise aufgewickelt.  



  Die in der Zeichnung dargestellten spaltförmigen  Spinnöffnungen sind allgemein mit der Ziffer 1 be  zeichnet und bilden eine bei 2 nicht geschlossene  geometrische Figur. Die Spaltenden 3 und 4 über  lappen einander nicht und das eine liegt nicht in der  Verlängerung des andern. Die von beiden Spalten ge  bildete geometrische Figur ist hauptsächlich oval.  



  Die spaltförmige Spinnöffnung nach Figur 1 be  steht vom Ende 3 nacheinander aus einem gera  den, nach innen gebogenen Stück 5, einem kurzen  geraden Stück 6, einem gebogenen Stück 7, einem  geraden Stück 8, einem folgenden gebogenen Stück 9  und schliesslich einem geraden Stück 10. Beim Spin-           nen    mit den     spaltförmigen        Spinnöffnungen    nach Fi  gur 1 erhält man hohle Fäden     mit    Querschnitt nach  Figur 3.

   Dies ist eine Folge des     Zusammenfliessens     der von den Spaltenden 3 und 4     herrührenden          Schmelze    mit der     Schmelze,    welche aus dem gera  den Stück 8 der Spalte     tritt,    welches Stück 8     ungefähr     gegenüber den Spaltenden 3 und 4     liegt.    Die hoh  len Fäden nach Figur 3 besitzen zwei getrennte, et  wa     halbkreisförmige    Höhlungen     und    einen haupt  sächlich ovalen     Aussenumriss.     



  Die     spaltförmige        Spinnöffnung    nach Figur 2 be  steht vom Ende 3 nacheinander aus einem     gekrümm-          ten    Stück 11, einem geraden Stück 12,     einem    ge  krümmten Stück. 13 und     einem    geraden Stück 14.  Beim Spinnen mit der.     spaltförmigen        Spinnöffnung     nach Figur 2 erhält man Fäden     mit    Querschnitt     ge-          mäss    Figur 3 und/oder 4.

   Bei den hohlen Fäden     ge-          mäss    Figur 4 ist nur die von einem der Spaltenden       herrührende        Schmelze        mit    der     Schmelze,    welche aus  dem gegenüber den Spaltenden liegenden Teil     her-          rührt,    zusammengeflossen.  



  Wenn eine     Spinnplatte    mit     Spinnöffnungen    nach  Figur 2 angewendet wird, kann man das     erwähnte    Zu  sammenfliessen der aus einem oder beiden Spalten  den herrührenden     Schmelze    befördern, indem man  einen Gasstrom, z. B.     Luft,    in der     Richtung    der Pfei  le A oder B gegen die frischgesponnenen Fäden bla  sen lässt.

   Es wird     klar    sein, dass die Richtung der  Pfeile A und B ungefähr     mit    der Linie     zusammen-          fällt,    welche auf der     Spinnplatte    der Lücke 2 in der  geometrischen Figur zwischen den zwei Spaltenden 3  und 4 mit dem gegenüber dieser Lücke liegenden  Spaltteil     verbindet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von hohlen Fäden aus synthetischen linearen Polykondensationsproduk- ten nach der Schmelzspinnmethode, wobei man diese Produkte durch spaltförmige Spinnöffnungen in ein gasförmiges Medium auspresst, welche spaltförmi- gen Spinnöffnungen jede eine nicht ganz geschlossene, an einer Stelle offene, aus einem oder mehreren ge raden und/oder gebogenen, einander nicht überlap penden Stücken bestehende geometrische Figur bil den,
    wobei die ausgepressten Strahlen der Schmelze zu einem hohlen Faden zusammenfliessen, dadurch ge kennzeichnet, dass die von einem oder beiden Spalt enden herrührende Schmelze mit der vom ungefähr den beiden Spaltenden gegenüberliegenden Teil her rührenden Schmelze zum Zusammenfliessen ge bracht wird. Il. Hohle Fäden, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine Spaltende der spaltför- migen Spinnöffnungen nicht in der Verlängerung des andern liegt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Spaltenden der spalt förmigen Spinnöffnungen im Abstand vom andern Ende in der geometrischen Figur nach innen gebo gen ist. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, wobei die aus den Spinnöffnungen austretenden Fäden sich in einem quer zu ihrer Laufrichtung gerichteten Gas strom befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung des Gasstromes ungefähr mit der Linie, die auf der Spinnplatte die Lücke in der geometrischen Figur zwischen den zwei Spaltenden mit dem gegen über dieser Lücke liegenden Spaltteil verbindet, zu sammenfällt.
CH1524164A 1963-12-02 1964-11-25 Verfahren zur Herstellung von hohlen Fäden, sowie nach diesem Verfahren hergestellte hohle Fäden CH419430A (de)

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GB2017574B (en) * 1978-03-31 1982-07-14 Monsanto Co Melt-spinning process and helically crimped polyester filaments

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