CH213324A - Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten Elektrodendampfkesseln mittels Leistungsverbrauch- und Salzsättigungsregulatoren. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten Elektrodendampfkesseln mittels Leistungsverbrauch- und Salzsättigungsregulatoren.

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CH213324A
CH213324A CH213324DA CH213324A CH 213324 A CH213324 A CH 213324A CH 213324D A CH213324D A CH 213324DA CH 213324 A CH213324 A CH 213324A
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CH
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Hallman Nils
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28—Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30—Electrode boilers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten     Elektrodendampfkesseln     mittels Leistungsverbrauch- und     Salzsättigungsregulatoren.       Bei     Elektrodendampfkesseln    für selbst  tätigen Betrieb, bei denen das Wasser selbst  den Heizstrom führt, hat man das Regeln  bisher     gewöhnlicherweise    mittels eines     Lei-          stungsregulators    bewirkt, welcher die Was  serspeisung zum Kessel, die     Eintauchtiefe     der Elektroden in Abhängigkeit von der Be  lastung regelt. Man hat aber die Leistung  auch in Abhängigkeit von der Veränderung  der Salzsättigung des Nesselwassers geregelt.

    Schliesslich hat man auch bereits vorgeschla  gen, den Kessel sowohl mit     Leistungs-    wie  auch mit     SalzsäMigungsregulatoren    zu ver  sehen, welche derart zusammenarbeiten, dass  der eine Regulator ein Ein- oder Ausschal  ten des andern bei einem Höchst- oder Min  destwert an Leistung und Salzsättigung be  <I>wirkte.</I>  



  Die letztgenannte bekannte Vorrichtung,  hat. aber den Nachteil, dass sie auf keine  Zwischenwerte der Leistung und der Salz  sättigung reagiert, das heisst, dass die Regu  lierung nicht kontinuierlich geschieht. In-         folgedessen    zeigt die Betriebskurve eine aus  gesprochene     Zkkzackform    und pendelt zwi  schen. zwei äussersten Werten, welche durch  die     Leistungswerte    und     Salzsättigungswerte,     auf welche die     Regulatoren    reagieren, be  stimmt sind.  



  Die Erfindung ermöglicht, eine Betriebs  kurve zu erhalten, die im wesentlichen nach  einer geraden Linie verläuft, und zwar da  durch,     dass    die beiden Regulatoren derart  miteinander gekoppelt sind, dass eine Ver  änderung der Einstellung des einen     Regula-          tors    eine entsprechende Veränderung der Ein  stellung des andern Regulators bewirkt, so  dass jeder Lage des einen Regulators eine be  stimmte Lage des andern entspricht.  



  Hieraus     folgt    jedoch nicht, dass die Ein  stellungsbewegung des einen Regulators ver  hältnisgleich der des andern sein muss, denn  die beiden Bewegungen können auch nicht  verhältnisgleich sein. In jedem Falle aber  gilt, dass jede Lage - auch die Zwischen-      lagen - des einen Regulators einer gewissen  Lage des     andern    entsprechen soll.  



  Die Erfindung soll an Hand der beige  fügten Zeichnung, welche eine Ausführungs  form derselben veranschaulicht, näher erläu  tert werden.  



  Der Dampfkessel 1 ist mit drei an die       Stromzuleiter    4 angeschlossenen Elektroden  3 versehen. Am Boden des     Kessels    ist eine  Speisewasserleitung 5 und eine Leitung 2       angeschlossen.    Im Kessel ist in einer  Wasserhöhe, wo die Salzsättigung ge  messen werden soll, ein     Elektrodenpaar     F> vorgesehen, das mit zwei elektrischen  Leitungen 7 und 8 verbunden ist und dazu  dient, einen Stromkreis zu schliessen. wenn  die Leitungsfähigkeit des Kesselwassers zu  folge der Salzsättigung einen Stromübergang  zwischen den Elektroden gestattet.  



  An eine .der Phasenleitungen 4 ist. ein       Stromtransformator    9 angeschlossen,     der    ein       Messsystem    für die dem Kessel zugeführte  elektrische Leistung speist. Dieses     Mess-          system    kann beispielsweise aus einem     Stator     11 und einem Scheibenrotor 12 bestehen, aber  man kann selbst-verständlich für denselben  Zweck auch andere     1lesssvateme    verwenden.  An derselben. den Rotor tragenden Welle 13  ist eine Spiralfeder 14 befestigt, die mittels  einer Kurbel 15 mit. einer Regulierwelle 16  in Verbindung steht., die mit einem in bezug  auf eine Skala 17 einstellbaren Handrad 8  versehen ist.

   An der     Regulierwelle    16 ist  auch eine     Nockenscheibe    19 angebracht, ge  gen welche ein um eine Welle 20 drehbarer       Nockenarm    21 anliegt, an dessen freiem  Ende eine Zugfeder 22 aufgehängt ist, die  den Anker 23 eines Elektromagnetes 24, so  wie einen beweglichen Kontaktarm 25 trägt.

    Die Leitung 8 ist direkt mit der     Strom(inelle     verbunden, aber die Leitung 7 ist über den       Magneten    24 und den Kontaktarm 25 an  eine andere stromführende Leitung 26 ange  schlossen, die ebenfalls an einen an der     Ro-          torwelle    13 des     Messsystemes    fest angeordne  ten     Kontaktarm    27 angeschlossen ist, dessen  freies Ende zwischen zwei festen Kontakten    28 und 29 beweglich ist. Die letztgenannten  Kontakte sind durch je eine Leitung 30     bezw.     31 mit einer Reguliervorrichtung 32 für ein  Ventil 33 in der     Speisewasserleitung    5 zum  Kessel 1 verbunden.

   Die Reguliervorrich  tung 32     betätigt    das Ventil 33 in der einen  Richtung bei Stromzufuhr durch die Lei  tung 30 und in entgegengesetzter Richtung  bei Stromzufuhr durch die Leitung 31. Die  Vorrichtung 32 kann zum Beispiel aus einem  Motor für reversiblen Antrieb oder einem  Paar Elektromagneten, die abwechselnd in  Tätigkeit gesetzt werden usw.     bestehen.     



  Der Kontaktarm 25 ist zwischen zwei  festen Kontakten 34     unal        :35    angeordnet. die  .durch Leitungen 36     bezw.    3 7 mit einer Re  guliervorrichtung 38 für ein Ventil     39    in der       Auslassleitung    2 des Kessels verbunden sind.  Die Reguliervorrichtung soll auf das Ventil  39 im wesentlichen     umgekehrten    Sinn wie  die     Reguliervorrichtung    32 auf das Ventil 33.  



  Es ist klar, dass die Ventile 33 und 39  auch über einen     Servomotor    betätigt werden  können. Das Speiseventil 33 kann auch  durch eine Pumpe ersetzt werden, .deren Ka  pazität von der Vorrichtung 32 reguliert  wird. Die Hauptsache     ist.    dass der Regulator  eine Vorrichtung für die Regulierung der       Zufuhr    des     Speisewassers    in     Abhängig-          keit    zur zugeführten Leistung umfasst, sowie  eine Vorrichtung für die     Regulierung    der  Salzsättigung, welche letztere Vorrichtung  aus dem     Elektrodenpaar    6 in     Zusammen-          wirkuno.,

      mit dem Kontaktarm     25    besteht,  sowie dass diese beiden Reguliervorrichtun  gen zusammengeschaltet sind, so dass eine ge  wisse Einstellung der einen Vorrichtung eine       entsprechende        Einstelhxng    der andern selbst  tätig bewirkt.  



  Durch     Zusammenwirkung    des     Elektro-          rnagnetes    24 und der Elektroden 6 mit dem  Stromtransformator 9, kann man eine dem  Leistungsverbrauch angepasste Regulierung  des Auslasses und damit. der Salzsättigung  erreichen. In der beschriebenen Ausführungs  form werden die beiden Regulatoren haupt  sächlich durch mechanische Mittel mitein  ander gekoppelt, aber diese Kopplung kann,      besonders bei Fernregulierung, auch rein  elektrisch sein.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  wie folgt:  Der mittlere Leistungsverbrauch wird in  bekannter Weise an     Messinstrumenten    abge  lesen, welche in den Zuleitungen der Elektro  den eingeschaltet sind. Durch Einstellung  des Handrades 8 auf den dieser mittleren  Leistungsverbrauch entsprechenden Strich  der Skala 17, stellt man den     Salzsättigungs-          regler    auf die für diesen mittleren Leistungs  verbrauch am besten geeignete Salzsättigung  ein. Dieser Salzsättigung entspricht eine ge  wisse durch das Ventil 33 geregelte fort  laufende     Speisewasserzufuhr.    Der Kontakt  arm 27 nimmt dann eine unwirksame Zwi  schenlage zwischen den Kontakten 28 und 29  ein.

   Wenn der     Leistungsverbrauch    über den  eingestellten Wert steigt, so wird der     Mess-          rotor    12 in der Richtung des gezeigten  Pfeils gedreht, und der Arm 27 gelangt ge  gen den Kontakt 29 zum Anliegen, wobei die       Reguliervorrichtung    32 stromführend wird  und das Ventil 33 für verminderte Wasser  zufuhr betätigt. Wenn der Leistungsver  brauch dagegen unter den eingestellten Wert.  sinkt, wird die Feder 14 den     Messrotor    zu  rückdrehen, wobei der     Arm    27 zum Anliegen  gegen den Kontakt 28 gelangt, und das Ven  til 33 wird in ähnlicher Weise aber in sich  öffnender Richtung betätigt.  



  Die Wirkungsweise des     Sättigungsregu-          lators    ist folgende. Wenn die Stromstärke  in den     Leitungen    4, bei einer an den Elek  troden konstant angelegten Spannung zu  hoch wird, so deutet dieses darauf hin, dass  die Salzsättigung einen gewissen gewünsch  ten Höchstwert überschritten hat. Diese  stärkere     Salzsättigung    bewirkt eine Erhö  hung der Stromstärke zwischen den     Elek-          trodenpaar    6 durch die Leitung 7 und den  Elektromagneten 24 zur Leitung 26.

   Dabei  wird der Anker 23     aalgezogen    und führt den  Arm 25 gegen den Kontakt 35, so dass die  Reguliervorrichtung 38 unter Strom gesetzt       -wird    und eine Vergrösserung des fortlaufen  den Auslasses durch das Ventil 39 bewirkt.    Ein gewisser, den Elektromagneten 2-1  dauernd     durehaufender    und der normalen       Salzsättigung        entsprechender    Strom hält den  Arm unter Rückwirkung der Feder 22 in  einer     Neutrallage,    in welcher keine regu  lierende Wirkung auf das Ventil 39 auftritt.

    Wenn .die Salzsättigung unter ihren norma  len Wert in bezug auf den vorhandenen       Leistungsverbrauch    sinkt, nimmt die     Strom-          stärke.durch    den Elektromagneten 24 ab,     und     die Feder 22 überwindet dann die Anzugs  kraft auf den Anker 23, wodurch der Arm  25 gegen den Kontakt 34 zum Anliegen ge  langt, wodurch der Reguliervorrichtung 38  ein Strom zugeführt wird, der das Ventil 39       derart    einstellt, dass der     Auslass    verkleinert  wird.

   Da die Winkellage der     Nockenscheibe     19 bei der Drehung die Spannung der Feder  22 und gleichzeitig durch     entsprechende     Drehung der Welle 16 ebenfalls die Span  nung der Feder 14 regelt,     wird    die Zufuhr  des Speisewassers zum Kessel durch das       Ventil    33 verhältnisgleich dem     Auslass    durch  das Ventil 39 werden, und der Wasserstand  im Kessel wird bei     demjenigen    Leistungsver  brauch, für welchen der Regulator eingestellt  ist, konstant beibehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten Elektrodendampf- kesseln mittels Leistungsverbrauch- und Salzsättigungsregulatoren, von denen der Leistungsverbrauchregulator die Speisewas- serzufuhrzum Kessel und der Salzsättigungs- regulator den Auslass -davon selbsttätig re gelt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Regulatoren derart miteinander gekoppelt sind,
    dass eine Veränderung der Einstellung des einen Regulators eine entsprechende Ver änderung der Einstellung des andern Regu- lators selbsttätig bewirkt, so dass jeder Lage des einen Regulators eine bestimmte Lage des andern entspricht. ÜNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach :dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Lei- stungsverbrauchsregler, sowohl durch den den Elektroden zugeführten Strom, als auch durch den Salzsättigungsregler be- einflusst wird. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet. dass der Salzsättigungsregler auf einen mittleren Leistungsverbrauch von Hand einstellbar ist. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass .die Wirkung eines Riickstellorgaries, "velches einen entsprechend dem Leistungsverbrauch be tätigten Teil des Leistungsverbrauchs- reglers zurückstellt.
    von der Lage eines von Hand einstellbaren Teils des Salz sättigungsreglers abhängig ist. 4. Vorrichtung nach dem Patentansprrich und den Unteransprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet. dass zwecks Ermöglichung der Handeinstellung, der von Hand ein- stehbare Teil des Salzsättigungsreglers über eine Federkupplung mit dem ent sprechend dem Leistungsverbrauch betä tigten Teil gekoppelt ist, wobei die Feder spannung dieser Kupplung von der Lage des von Hand betätigten Teils des Salz- sättigmungsreglers abhängig ist.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der entsprechend dem Leistungsverbrauch betätigte Teil des Leistungsrverbrauchsreglers, durch die Wir kung des Stromes in einer Richtung ge dreht wird, und durch eine auf einem mittleren Leistungsverbrauch angepasste Rückstellfeder in .der Nullage zurückge stellt wird, wobei die Spannung dieser Rückstellfeder dem einzuhaltenden Lei stungsverbrauch durch Einstellung des Salzsättigungsreglers angepasst wird.
CH213324D 1939-08-07 1939-08-07 Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten Elektrodendampfkesseln mittels Leistungsverbrauch- und Salzsättigungsregulatoren. CH213324A (de)

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CH213324D CH213324A (de) 1939-08-07 1939-08-07 Vorrichtung zum Regeln der Leistung von elektrisch geheizten Elektrodendampfkesseln mittels Leistungsverbrauch- und Salzsättigungsregulatoren.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3269364A (en) * 1964-03-03 1966-08-30 Bradley C Higgins Automatic adjustable electric control of mineral contents for blowdown in a boiler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3269364A (en) * 1964-03-03 1966-08-30 Bradley C Higgins Automatic adjustable electric control of mineral contents for blowdown in a boiler

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