CH213460A - Vakuumpumpen-Anordnung, insbesondere für Quecksilberdampf-Ventile. - Google Patents
Vakuumpumpen-Anordnung, insbesondere für Quecksilberdampf-Ventile.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
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Description
Vaknumpnmpen-Anordnung, insbesondere für Quecksilberdampf-Yentile. Es ist bekannt, zwecks Erzeugung der für Quecksilberdampfventile notwendigen Vakua zwei in Reihe geschaltete Pumpen, eine Vor- und eine Hochvakuumpumpe, zu verwenden. Dabei ist meistens die eine Pumpe eine Quecksilberdampfstrahlpumpe und die andere Pumpe eine mechanische Rotationspumpe. Versuche, die mechanische Rotationspumpe durch eine statische Pumpe (Quecksilber dampfstrahlpumpe oder Flüssigkeitsstrahl- pumpe) zu ersetzen, haben nicht zum Ziel ge führt.
Die Quecksilberdampfstrahlpumpe, die gegen die Atmosphäre arbeiten soll, eignet sich aus verschiedenen Gründen nicht hierzu, insbesondere infolge der leicht auftretenden Verschmutzung des Arbeitsmediums bei Kon takt mit den Abgasen des Quecksilberdampf- ventils und mit der Aussenluft. Strahlpumpen mit reinem Quecksilber haben kleine Saug leistung und benötigen eine nicht einfache Pumpenanordnung.
Strahlpumpen, mit Was ser betrieben, sind vom Druckwasser ab hängig und erreichen besonders bei höheren Wassertemperaturen, wie sie im Sommer auf- treten, einen für den Zweck nicht genügen den Druck.
Es kann durch Kombination einer Reihe von Massnahmen die Vakuumerzeugung für Quecksilberdampfventile mittels Strahlpum- pen erfolgen. Dabei werden Saugleistungen erreicht, die sowohl das Auspumpen der Ge fässe mit Atmosphärendruck auf hohes Va kuum, als auch die einwandfreie Betriebs führung unter jedem auftretenden Betriebs zustand ermöglichen.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vakuumpumpenanordnung wird als Vorpumpe eine Flüssigkeitsstrahlpumpe ver wendet, die erfindungsgemäss durch eine Mo torpumpe in geschlossenem Kreislauf gespeist wird. Als Betriebsmittel wird zweckmässiger weise eine Flüssigkeit verwendet, die auch bei einer Höchstbetriebstemperatur einen so niedrigen Dampfdruck aufweist, dass die Hochvakuumerzeugung mittels einer in Reihe mit der Vorpumpe liegenden Mehrstufen- Quecksilberdampfstrahlpumpe erfolgen kann.
Die Fördermenge der Motorpumpe wird zweckmässigerweise so hoch gewählt, dass die Strahlpumpe eine grosse Saugleistung er reicht. Unter Umständen können mehrere Strahlpumpen parallelgeschaltet sein.
Es ist vorteilhaft, die Motorpumpe als Zentrifugalpumpe auszubilden, wobei eine stopfbüchsenlose Tauchpumpe die einfachste und sicherste Lösung ergibt. Die Motorpumpe kann aber auch zum Beispiel eine Zahnrad- oder Schraubenpumpe sein.
Mit Vorteil wird ein leichtflüssiges 01 verwendet, und zwar ein 01, das bei<B>50'</B> C etwa 1 bis<B>1,5'</B> Engler aufweist und dabei Dampfdrücke von unter 0,1 mm Quecksilber säule besitzt. Es wird dadurch mit Leichtig keit ein Vorvakuum von unter 1 bis 0,5 mm Quecksilbersäule erzeugt, das in Verbindung mit einer mehrstufigen Queeksilberdampf- pumpe die Erzielung des gewünschten Hoch vakuums von mehr als 2/,00o mm Quecksilber säule ermöglicht.
Dis Anordnung bietet auch dann, wenn eine Zentrifugalpumpe vorhanden ist, grosse Vorteile gegenüber einer solchen mit rotie render Schieberpumpe üblicher Bauart. Die in 01 laufende Zentrifugalpumpe hat prak tisch keine Abnützung, um so mehr als die selbe als stopfbüchsenlose Tauchpumpe aus gebildet werden kann. Das Wegfallen der Ventile und aufeinander schleifender und zum Teil hin und her gehender Teile bietet Vorteile. Infolge der geringen Energieauf nahme und des Fehlens jeglicher Abnützung kann die Olstrahlpumpe dauernd in Betrieb bleiben.
Alle Steuerapparate wie Zeitschalter, Kontaktvakuummeter usw. fallen weg. Die Pumpe ist praktisch geräuschlos. Der vor handene Oldruck kann ohne weiteres, falls notwendig. zur Steuerung eines Vakuum abschlusses dienen.
Eine weitere Vereinfachung kann da durch erreicht werden, dass der raschlaufende Antriebsmotor mit einem zur Kühlung der Hochvakuumdampfstrahlpumpe durch Luft dienenden Ventilator versehen wird.
Wird die Hochvakuumpumpe mittels der Pumpenflüssigkeit der Vorpumpe gekühlt, dann ist eine Anordnung zu treffen, die eine Kühlung der Vorpumpenflüssigkeit durch Luft bewirkt. Eine einfache Lösung bietet der unmittelbare Einbau der Hochvakuum pumpe mit den zu kühlenden Teilen in den Flüssigkeitsbehälter der Vorpumpe, wobei dieser Behälter Kühleinrichtungen besitzen kann, die vom Ventilator Kühlluft erhalten.
Zwecks Kühlung der Pumpenflüssigkeit kann letztere allenfalls durch einen separaten Kühler gedrückt werden, der bei gezwunge nem Umlauf der Flüssigkeit klein gehalten werden kann. Die Flüssigkeit wird vorzugs weise parallel zur Strahlpumpe abgezweigt.
Sollen höhere Vorvakua als die oben ge nannten erreicht werden, kann man zwei Flüs- sigkeitsstrahlpumpen hintereinander schal ten. Es muss dann jede dieser Pumpen einen separaten Flüssigkeitskreislauf und ein Pum penrad besitzen, wobei die Betriebsflüssigkeit der zweiten Stufe dauernd unter Vakuum steht und so entltiftet und getrocknet wird.
Werden Spezialöle verwendet, so können in dieser Weise Drücke von weniger als 1/00o mm Quecksilbersäule erreicht werden. Da es jedoch einfacher ist, mit mehreren Stu fen in der Dampfstrahlpumpe zu arbeiten, ist diese Lösung nur für Sonderzwecke inter essant, wo man auf eine Quecksilberdampf- strahlpumpe verzichten muss.
Damit die Viskosität des 01s gleichmässig bleibt, empfiehlt es sich, den Olbehälter wäh rend derjenigen Zeit zu heizen, in welcher die Pumpe ausser Betrieb ist. Wird die Hoch vakuumpumpe mit dem gleichen Medium ge kühlt, so ergibt sich selbsttätig die er wünschte Heizung der Strahlpumpenflüssig- keit.
In der beiliegenden, schematischen Zeich nung, die im Schnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt, ist 1 der Antriebsmotor, 2 der Ölbehälter, 8 das Zen trifugalpumpenrad, 4 das Pumpengehäuse, 5 die Strahldüse, 6 die Saugdüse und 7 die Saugleitung. 8 sind Ölrückschlagventile. 9 ist die Vorvakuumleitung, 10 ein Barometerver- schluss, 11 ein Ventilator, der auf der Welle des Motors 1 sitzt. 12 ist die Quecksilber- dampfstrahlpumpe, 13 ein zugehöriger Heiz körper und 14 die Hochvakuumansaugleitimg.
Es ist notwendig, dafür zu sorgen, dass die von der Strahlpumpe geförderte Gas menge aus dem 01 ausgeschieden wird, bevor sie wieder in die Zentrifugalpumpe eintritt.
Es ist zweckmässig, die Motorpumpe am Boden des Behälters ansaugen zu lassen und eine Schikane 15 vorzusehen, die das aus der Strahlpumpe austretende luftgefüllte 01 an die Oberfläche fördert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vakuumpumpenanordnung, insbesondere für Quecksilberdampfventile, bestehend aus einer Quecksilberdampfstrahlpumpe in Reihe mit einer Flüssigkeitsstrahlpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass letztere mittels einer Motorpumpe in geschlossenem Kreislauf ge speist wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorpumpe eine Zentrifugalpumpe ist.2. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorpumpe eine stopfbüchsenlose Tauch pumpe ist. 3. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsflüssigkeit bei hohen Betriebs temperaturen einen so niedrigen Dampfdruck aufweist, dass eine mehrstufige Quecksilber dampfstrahlpumpe als Hochvakuumpumpe verwendet werden kann. 4.Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsflüssigkeit ein 01 mit einer Vis kosität von höchstens 1,5 Engler bei<B>50'</B> C und einem Dampfdruck unter 1/I" mm Queck silbersäule ist. 5. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vakuumabschluss mittels der Druckflüs sigkeit der Motorpumpe bewirkt wird. 6. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor der Motorpumpe einen Ventilator antreibt, der die Quecksilber dampfpumpe kühlt.7. Vakuumpumpenanordnung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilberdampfpumpe mittels der Pum penflüssigkeit gekühlt wird. B. Vakuumpumpenanordnung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilberdampf pumpe im Flüssigkeitsbehälter eingebaut ist. 9. Vakuumpumpsnanordnung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorhanden ist zur Aus scheidung der Luftblasen aus der Betriebs flüssigkeit vor dem Wiedereintritt in die Pumpe.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH213460T | 1940-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213460A true CH213460A (de) | 1941-02-15 |
Family
ID=4448251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213460D CH213460A (de) | 1940-04-13 | 1940-04-13 | Vakuumpumpen-Anordnung, insbesondere für Quecksilberdampf-Ventile. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213460A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2722371A (en) * | 1951-09-17 | 1955-11-01 | Edwards High Vacuum Ltd | Vacuum pumping apparatus |
-
1940
- 1940-04-13 CH CH213460D patent/CH213460A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2722371A (en) * | 1951-09-17 | 1955-11-01 | Edwards High Vacuum Ltd | Vacuum pumping apparatus |
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