CH390061A - Durch einen Spaltrohrmotor angetriebene, mehrstufige Kreiselpumpe - Google Patents
Durch einen Spaltrohrmotor angetriebene, mehrstufige KreiselpumpeInfo
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Description
Durch einen Spaltrohrmotor angetriebene, mehrstufige Kreiselpumpe Die Erfindung betrifft eine mehrstufige Kreisel pumpe, angetrieben durch einen Elektromotor, des sen Rotor innerhalb einer Spaltraumkammer um läuft, die durch eine mit den Motorlagerschilden verbundene Zylindermantelhülse gegenüber einer weiteren, den Stator aufnehmenden Kammer flüssig keitsdicht abgesperrt ist,
wobei der genannte Spalt raum des Motors von einem der Pumpe hochdruck- seitig abgezweigten Teilstrom des Pumpmediums mit durchflossen wird, welcher seinen Rückweg nach der Niederdruckseite der Pumpe durch einen Hohl kanal der Welle erhält.
Pumpen der vorstehend genannten Art sind an sich bekannt. Solche Pumpen haben oft mit der Schwierigkeit zu kämpfen, dass die den Spaltraum durchsetzende Umlaufflüssigkeit, die durch den Hohl kanal der Welle nach dem Saugraum der Pumpe hin zurückgefördert wird, je nach den für die Pumpe gegebenen Druckverhältnissen und der eintretenden bzw. vorhandenen Erwärmung des Pumpmediums und dessen Beschaffenheit durch den Druckabfall beim Austritt in den Saugstutzen zum Verdampfen kommen kann. Hierdurch kann die Funktionsfähig keit der Pumpe in Frage gestellt werden.
Erhalten nämlich die Räder der Pumpe Dampfblasen, so tritt eine Störung in der Arbeitsweise der Pumpe ein, die sie sogar aibeitsunfähig machen kann.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, Pumpen, die die genannten Störungen erfahren kön nen, und zwar solche Pumpen, die durch einen Spaltrohrmotor angetrieben sind, so zu verbessern, dass solche Störungen nicht mehr auftreten können oder vermieden bleiben. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der die Spaltrohrflüssigkeit nach der Niederdruckseite der Pumpe weiterleitende Hohlkanal in der Welle nicht mehr in den Ansaug stutzen, sondern in eine einen gegenüber der Ein- gangsstufe bereits höheren Druck aufweisende Stufe der Pumpe ausmündet.
Es kommt hierbei sogar in Betracht, bei mehr als dreistufigen Pumpen den Ausgang des Hohlkanals der Welle verstellbar vor zusehen, und zwar so, dass dieser Ausgang beliebig auf eine der vorhandenen Zwischenstufen der Pumpe eingestellt werden kann, je nach dem, wie dies den Arbeitsbedingungen der Pumpe im einzelnen am günstigsten entspricht. Durch Anbringung solcher Austrittsöffnungen für die Umlaufflüssigkeit, die z. B.
bei vierstufigen Pumpen auf das zweite oder dritte Laufrad einstellbar vorgesehen sein können, so dass vermieden bleibt, dass die Rücklaufflüssigkeit direkt in den Saugstutzen zurückgelangt, wird eine solche Druckentspannung für die fragliche Umlaufflüssig keit- verhindert, so dass eine Gasentwicklung ausge schlossen bleibt. Derart ausgebildete Pumpen arbei ten dann auch in der genannten Hinsicht einwandfrei, wie die Versuche erbracht haben, und zwar auch dann, wenn ein verhältnismässig leicht verdampfendes Pumpmedium vorliegt.
Es ist mit solchen Pumpen jetzt auch möglich, verhältnismässig nahe am Siede punkt stehende Flüssigkeitsgase noch einwandfrei mittels insbesondere selbst ansaugender Kreisel pumpen zu fördern.
Nachstehend ist die Erfindung und deren Einzel heiten in einem Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung noch näher erläutert und beschrieben.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Pumpe handelt es sich um eine dreistufige Kreiselpumpe, die von einem sogenannten an sich bekannten Spalt rohrmotor angetrieben ist. Die Pumpflüssigkeit tritt im Saugstutzen 1 ein. Sie durchfliesst dann die rasch rotierenden Pumpräder 2, 3 und 4 hintereinander und wird dadurch auf den gewünschten Druck gebracht, mit dem sie die Pumpe durch den Druckstutzen 5 verlässt. Hochdruckseitig ist dann durch einen Kanal 6 eine Verbindung mit dem Hohlraum 7 im Motor hergestellt, so dass ein Teil des Pumpmediums in diesen Hohlraum eintreten kann.
Dieser Teil durch setzt den zwischen dem Stator 8 und dem Rotor 9 befindlichen Spaltraum 10, welcher durch den Zy lindermantel 11 und den Rotormantel 12 gebildet ist. Hinter dem Spaltraum 10 gelangt die Flüssigkeit dann aus dem Hohlraum 13 durch einen Kanal 14 im hinteren Lagerschild in den Hohlkanal 15 der Welle 16, und zwar durch die längs durchbohrte Schraube 17 hindurch, welche die hintere Lager buchse 18 der Welle 16 mittels der Unterlagscheibe 19 gesichert hält.
Zu erwähnen ist noch, dass die den Spaltraum 10 durchsetzende Flüssigkeit zugleich auch das pumpen ferne Lager der Welle mitdurchsetzt und dadurch gleich mitschmiert. Ebenso kann auch natürlich das pumpennahe Lager 20 vom Pumpmedium durch flossen geschmiert werden.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, mündet der Hohlkanal 15 der Welle 16 durch einen seitlichen Ausgang 21 in das zweite Pumpenrad 3. Dadurch wird vermieden, dass die Rücklaufflüssigkeit druck entspannt in den Saugstutzen 1 gelangt und dadurch eventuell zum Verdampfen kommen kann, wodurch Luft- bzw. Gasblasen entstehen würden, die dann die Arbeitsweise der Pumpe erheblich stören oder sie sogar arbeitsunfähig machen können.
Handelt es sich um eine mehr als dreistufige Pumpe, so kann der Ausgang 21 verstellbar vorge sehen sein, so dass er dann wahlweise auf das zweite, dritte Pumpenrad usw. umgestellt werden kann. Zu diesem Zweck könnte z. B. die im Saugstutzen der Welle 16 sitzende Schraube 22 mit ihrem Bolzen 23 als Drehschieber ausgebildet sein, der dann nur die jeweils gewünschte seitliche Öffnung zum zweiten öder dritten Pumpenrad usw. wahlweise freigibt (nicht dargestellt), je nachdem, in welche Pumpen stufe die den Spaltraum durchsetzende Flüssigkeit in die Pumpe zurückgegeben werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mehrstufige Kreiselpumpe, angetrieben durch einen Elektromotor, dessen Rotor innerhalb einer Spaltraumkammer umläuft, die durch eine mit den Motorlagerschilden verbundene Zylindermantelhülse gegenüber einer weiteren, den Stator aufnehmenden Kammer flüssigkeitsdicht abgesperrt ist, wobei der genannte Spaltraum des Motors von einem von der Pumpe hochdruckseitig abgezweigten Teilstrom des Pumpmediums mitdurchflossen wird, welcher seinen Rückweg nach der Niederdruckseite der Pumpe durch einen Hohlkanal der Welle erhält, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser Hohlkanal (15)in eine einen gegenüber der Eingangsstufe bereits höheren Druck aufweisende Stufe der Pumpe ausmündet. UNTERANSPRUCH Kreiselpumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ausgang (21) des Hohlkanals der Welle (16) auf die zwischen der Eingangs- und der Endstufe liegenden Pumpenstufen verstellbar vor gesehen ist.
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