CH213520A - Lichtreklameapparat. - Google Patents
Lichtreklameapparat.Info
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Description
Zichtreklameapparat. Die Erfindung bezieht sich auf einen Lichtreklameapparat mit einem Lichtkasten, indem sich mindestens eine Lichtquelle be findet und von dem wenigstens die eine Sei tenwand als Reklametafel ausgebildet ist, wobei sie mit mindestens einem von der ge nannten Lichtquelle her beleuchteten, licht durchlässigen Reklamezeichen versehen ist.
Die bisher bekannten Lichtreklameappa- rate .dieser Art weisen den Nachteil auf, dass sie - es sei idenn, dass' dieselben mit Neon lichtröhren in Form der darzustellenden Re klamen oder dergleichen ausgeführt sind in zu geringem Masse die Aufmerksamkeit ,des Publikums auf sich lenken, weil der vom Licht wachgerufene Eindruck zu schwach ist.
Man hat schon versucht, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, dass' man die Licht stärke der Lichtquelle erhöhte, aber einer seits wird dadurch die Wärmeentwicklung der Lichtquelle im Lichtkasten zu gross: und anderseits wird der Stromverbrauch zu hoch.
Auch hat man immer die Innenseite des Lichtkastens mit einer das Licht reflektieren den Schicht bemalt, .aber auch hiermit wird eine im Vergleich mit Neonlichtröhren sehr schwache Lichtausstrahlung erzielt: Mit .der Erfindung sollen idiese Nachteile behoben werden.
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Lichtreklameapparat kennzeichnet sich dadurch, dass die als Re klametafel dienende Seitenwand des Licht kastens aus einer Platte besteht, deren Innen seite, .miti Ausnahme der dem genannten Re klamezeichen entsprechenden Partien dersel ben, mit spiegelnden Flächen versehen ist, und dass' auch die Innenseiten der übrigen Lichtkastenwände mit spiegelnden Flächen versehen sind, Idas Ganze so, dass die von der Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen an der Stelle der Seitenwand,
wo sich das Reklamezeichen befindet, zu einem Licht bündel vereinigt werden.
Die spiegelnden Flächen sind vorzugs weise aus Spiegeln (Glas- oder Metallspie= geln) in Mosaikform gebildet, adie-deiart aus- gebildet und gruppiert sind, dass sie zwischen sich, nach Anbringung an einer Seitenwand platte des Kastens, beispielsweise einer Glas platte, die eine Wand. des. Lichtkastens bil det, Aussparungen freilassen, die in Form und Grösse dem abzubildenden Reklame zeichen entsprechen.
An Stelle von Spiegeln in Mosaikform können auch ganze spiegelnde Scheiben An wendung finden. Die Aussparungen zur Darstellung von Reklamezeichen sind dann in der reflektierenden Schicht durch Weg kratzen der zweckdienlichen Teile des Be lages hergestellt.
Es ist auch möglich, die Aussparungen, wenn dieselben, anstatt in einer Glasplatte, in einer metallischen Platte vorgenommen sind, mit in Form der Reklamezeichen aus geführten Röhrchen auszufüllen, die in den Aussparungen bis auf eine, gewisse Tiefe versenkt sind. Der Effekt, der mit einem solchen Lichtkasten erzielt wird, ist dem jenigen von Neonröhren sehr ähnlich.
Die beiliegende Zeichnung veranschau licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. 1 und 2 sind zwei senkrecht zuein ander stehende Schnitte des Lichtreklame apparates; Fig. 3 ist eine Hinteransicht eines Re klamebuchstabens.
Die Fig. 4 und 5 sind Vorderansichten von zwei andern Reklamebuchstaben.
Der Lichtreklameapparat gemäss den Fig. 1 und 2 besitzt einen Lichtkasten, der aus einem im Horizontalschnitt sich V- förmig verjüngenden Metall- oder Holz gestell 1 besteht, dessen offene Seite von einem Reflektor 2 abgeschlossen ist, der aus einigen, unter sich einen stumpfen Winkel bildenden Teilen bestehen kann. Im Brenn punkte dieses Reflektors befindet sich eine Lichtquelle 3, zum Beispiel in Form einer Glühlampe, die bei einem normalen Licht kasten für Geschäftsreklame nur einen Ver brauch von 150 Watt zu haben braucht. Die beiden Seitenwände des Lichtkastens sind zum Beispiel von Glasplatten 4 und 5 gebil- det, die an der Innenseite mit.
Scheiben 6 aus Spiegelglas bedeckt sind, die am Rand derart geformt und die zueinander derart an geordnet sind, dass zwischen ihnen das ab zubildende Zeichen 7 in Form einer Ausspa rung gebildet ist (Fig. 3). In der obern und der untern Seite des Lichtkastens sind zwei Spiegel 8, 9 bezw. 10, 11 unter einem derar tigen stumpfen Winkel angeordnet, dass sich die Lichtstrahlen der Lampe 3 auf den die Zeichen 7 bildenden Stellen der Scheiben 6 zu einem Lichtbündel sammeln.
Am Scheitel des V-förmigen Lichtkastens ist ebenfalls ein Spiegel 12 angeordnet: Es zeigt sich bei die ser Anordnung der Teile; dass bei Beleuch tung des Innern des Kastens durch die Lampe 3 eine äusserst günstige Lichtausbeute erzielt wird, indem ein konzentriertes Licht bündel durch die ausgesparten Zeichen (ein A in Fig. 3) heraustritt.
Die Spiegel 8 bis 11 könnten auch in einer andern Weise angeordnet sein, und zwar nicht unter sich unter einem stumpfen Winkel, sondern unter sich parallel und unter einem spitzen Winkel mit der Längs achse des Lichtdiagrammes der Lichtquelle 3.
Die Aussenseite des Lichtkastens kann (las äussere Ansehen eines leuchtenden Buch stabens (A, Fig. 4), umgeben von einer Um rahmung 13 in dunkler Farbe (schraffiert), haben, oder aber eines leuchtenden Buch stabens 7 (A, Fig. 5), umgeben von einer Umrahmung 14 in dunkler Farbe (schraf fiert), der mittels einer hellen Linie 15 von einem hell gefärbten Hintergrund 16 abge grenzt ist. In beiden Fällen erscheint ein stark ins Auge fallender, scharf begrenzter Buchstabe.
Auch kann,der leuchtende Buch stabe mit einer aus einer Farbschicht heller Farbe und entsprechender Form bestehenden Umrahmung umgeben. sein, die bei Tages licht ein günstiges äusseres Ansehen hat. und bei Nacht um den Buchstaben einen Aureole Effekt hervorbringt, wie solcher bei Neon röhren normalerweise auftritt.
Gegebenenfalls kann aussen an den Plat ten 4 und < 5 eine Scheibe aus mattgeschliffe nem Glas angebracht sein, die die Farb- schichten und andere durchscheinende Teile vor Wettereinflüssen schützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lichtreklameapparat mit einem Licht kasten, in dem sich mindestens eine Licht quelle befindet und von dem wenigstens die eine Seitenwand als Reklametafel ausgebil det ist, wobei sie mit mindestens einem von der genannten Lichtquelle her beleuchteten, lichtdurchlässigen Reklamezeichen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Seitenwand des Lichtkastens aus einer Platte besteht, deren Innenseite, mit Ausnahme der dem Reklamezeichen entsprechenden Partien derselben, mit Spiegelnden Flächen versehen ist,und dass auch die Innenseiten der übrigen Gichtkastenwände mit spiegelnden Flächen versehen sind, das Ganze so, dass die von der Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen an der Stelle der Seitenwand, wo sich das Reklame- zeichen befindet, zu einem Lichtbündel ver einigt werden.UNTERANSPRüCHE 1. Lichtreklameapparat nach Patentan spruch, bei dem mehrere Seitenwände aus Platten bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten Aussparungen in Form der wiederzugebenden Reklamezeichen besitzen, und dass die Platten an der Innenseite, mit Ausnahme ider dem Reklamezeichen entspre- chenden Partien derselben, Spiegelnd metalli iert sind.2. Lichtreklameapparat .gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aussparungen mit teil weise in denselben versenkten Glasröhren ausgefüllt sind. 3. Lichtreklameapparat nach Patentan spruch, mit mehreren aus Platten bestehen den Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, iass die Platten an der Innenseite mit Spie gelglas in Form von. Mosaikplatten bedeckt >ind, die am Rand derart geformt sind und die eine .solche Lage zueinander einnehmen, dass zwischen ihnen Aussparungen in Form der Reklamezeichen gebildet sind.4. Lichtreklameapparat gemäss Patentan spruch und Unteranspruoh 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Aussparun gen mit transparenten Schutzstreifen bedeckt sind. 5. Liclhtreklameapparat nach Patentan spruch, mit mehreren aus Platten bestehen den Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, da,ss auf der Aussenseite der Platten ides Kastens um die Reklamezeichen herum eine Umrahmung in dunkler Farbe vorgesehen ist,die durch eine hell gefärbte Linie von einem hell gefärbten Hintergrund abgegrenzt ist. 6. Lichtreklameappärat nach Patentan spruch, mit mehreren aus Platten bestehen den Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten auf (der Aussenseite um die Reklamezeichen herum mit einer Umrah mung in Form einer in hellen Farben gehal tenen Farbschicht versehen sind.7. Lichtreklameapparat nach Patentan spruch, dadurch .gekennzeichnet, dass die Platten aussen mit einer Platte aus. matt- geschliffenem Glas bedeckt sind.B. Li.chtreklameapparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Lichtkasten Sowohl an der obern, als auch an der untern Seite spiegelnde Flächen vorge sehen sind, -die stumpfe Winkel miteinander bilden.9. Lichireklameapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Lichtkasten sowohl an der obern, als auch an .der untern Seite spiegelnde Flächen vor gesehen sind, die unter sich parallel ange ordnet sind und einen spitzen Winkel mit der Längsachse des Lichtdiagrammes der Lichtquelle bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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