CH213792A - Aus Metall hergestellte Brennkammer zur Erzeugung von Heiz- und Treibgasen mässiger Temperatur. - Google Patents
Aus Metall hergestellte Brennkammer zur Erzeugung von Heiz- und Treibgasen mässiger Temperatur.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23R—GENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/42—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the arrangement or form of the flame tubes or combustion chambers
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Description
Aus Metall hergestellte Brennkammer zur Erzeugung von Heiz- und Treibgasen mässiger Temperatur. Es werden für Heiz- und Treibzwecke häufig Gase mässiger Temperatur benötigt, die sich unter gewissen Voraussetzungen in Brennkammern herstellen lassen, die ganz aus .Metall, also ohne Verwendung keramischer Baustoffe gefertigt sind. Die verlangte, mässige Temperatur (etwa 400 bis<B>700'</B> C) wird dabei nicht etwa dadurch erhalten, dass man den Brennstoff mit sehr grossen Luft überschüssen verbrennt, da zu grosse Luft überschüsse schlechte Verbrennung, Rauchen und leichtes Ausgehen der Flamme zur Folge haben.
Man muss vielmehr den günstigsten, das heisst einen meist recht niedrigen Luft- überschuss wählen und den Brenngasen all mählich so viel Luft beimischen, bis die ver langte Heiz- oder Treibgastemperatur erhal ten wird. Trotz der hohen Temperatur, die die Flamme bei niedrigem Luftüberschuss entwickelt, kann die Brennkammer aus Me tall hergestellt und auf jedes besondere Kühl mittel, wie Wasser, verzichtet werden, wenn man zur Wandkühlung das Mittel verwendet, das nachher -auch zur Kühlung der Brenn- gase dienen soll.
. Eine derartige Brennkammer besitzt da her eine Innenwand, die aus hitzebeständi gem Blech gefertigt ist, und eine die Innen wand konzentrisch umgebende Aussenwand, die der Kammer die nötige Baufestigkeit erteilt. Zwischen Innen- und Aussenwand wird Luft oder sonstiges Kühlgas geleitet, die die Innenwand kühlt, sich hierauf mit den Brenngasen mischt und mit diesen das Heiz- oder Treibmittel mässiger Temperatur bildet.
Um eine genügende Kühlung der Innen wand zu erhalten, ist es nötig, das Kühl mittel mit hoher Geschwindigkeit an der Wand vorbeizuführen, so dass seine Wärme aufnahmefähigkeit eine grosse wird; es muss ferner die die eine Seite des Kühlluftkanals bildende innere Brennkammerwand so ange ordnet sein, dass auch unter dem Einfluss der Wärmedehnungen eine gleichmässige Vertei lung der Kühlmittelmenge und ihre Ge- schwindigkeit sichergestellt wird.
Während hierfür bei kleinen Brennkammern die Aus- führung des innern Mantels als einfacher, mit einigen radialen Abstützungen ver- sehener Zylinder hinreicht, hat sich ergeben, dass bei grösseren, zum Beispiel mehr als vier Millionen kcal je Stunde umsetzenden Brenn- kammern besondere Massnahmen zu treffen sind.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft nun eine Brennkammer zur Herstel lung von Heiz- oder Treibgasen mässiger Temperatur, die eine aus hitzebeständigem Blech gefertigte Innen- und eine Aussenwand besitzt, zwischen welchen beiden Wänden ein gasförmiges Kühlmittel geführt wird, und deren innere Brennkammerwand mindestens teilweise aus ineinandergeschobenen Rohr stücken besteht, die zwischen sich Kanäle einschliessen, durch welche das Kühlmittel in das Brennkammerinnere mit gegenüber dem zwischen Aussen- und Innenwand strömenden Kühlmittel erhöhter Geschwindigkeit strömt.
Durch die Aufteilung der innern Wand in mehrere Teile wird es möglich, Formände rungen durch Wärmedehnungen so weit her abzusetzen, dass der erforderliche Durchtritts querschnitt für eine gegebene Menge Kühl mittel erhalten bleibt und ferner die Strom bahnlänge eines jeden Kühlkanals so kurz wird, dass der zu überwindende Strömungs- widerstand ein Minimum wird. Es ist näm lich besonders zu beachten, dass bei einer Reihe von Anwendungsfällen, zum Beispiel für Gasturbinen-Brennkammern der Druck abfall der Kühlluft nur sehr niedrig sein darf, um nicht durch die Wandkühlung zu vial an Wirkungsgrad einzubüssen.
In den Figuren sind verschiedene Ausfüh rungsbeispiele einer Brennkammer gemäss der Erfindung dargestellt.
Fig.1 zeigt als Beispiel die Brennkammer zu einer Gasturbine. Die Luft wird bei 1 durch ein (nicht dargestelltes) Gebläse zu geführt, sie spaltet sich im Brennkammer- kopf 2 in zwei Teile. Ein Teil geht als Brennluft mit dem durch Brennstoffdüse 3 eingeführten Brennstoff in die eigentliche Brennkammer 4, der grössere Teil der Luft ist dagegen Kühlluft, der in den Raum strömt, der durch die innere Brennkammer- wand 6 und die äussere Brennkammerwa.nd 7 gebildet wird.
Die innere Brennkammerwand 6 besteht nun erfindungsgemäss mindestens teilweise aus ineinandergeschobenen Rohr stücken, die zwischen sich Kanäle 8 ein- schliessen, durch welche das aus dem Raume 5 zufliessende Kühlmittel infolge verengter Durchflussquerschnitte mit erhöhter Ge schwindigkeit hindurchströmt. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, werden die einzelnen Rohrstücke so aufgehängt, dass sie sich frei ausdehnen können.
Es können hierzu ent weder, wie in Fig. 2 und 3, Gelenke 10, oder wie in Fig. 4, biegsame Blechstreifen 10' oder wie in Fig. 5 und 6, radial stehende, in Gleit schienen 11 ruhende Bleche 12 verwendet werden.
Der Abstand der beiden Rohrstücke von einander, und damit deren Zentrierung und Kanalweite wird durch Rippen 13 gewähr leistet. Es ist zweckmässig, die einzelnen Rohrstücke sich so weit überdecken zu las sen, dass in dem gleichen Querschnitt, in dem ein Kanal aufhört, ein anderer Kanal be ginnt, so dass die Gegenseite eines von der Flamme bestrahlten Rohrstückes überall von rasch strömendem $ühlmittel bespült wird.
Bei weniger belasteten Kammern, vor allem bei Brennstoffen mit geringem Strahlungs wert, könnte die Überdeckung auch weniger weit gehen, indem angenommen werden kann, dass die Leitfähigkeit des Bleches hinreicht, um auch solche Teile der Wand kühl zu hal ten, an denen das Kühlmittel mit mässiger Geschwindigkeit vorbeibewegt wird. In dem Raum 5 erhält das Kühlmittel in jedem Falle mässige Geschwindigkeit, um grössere Druck verluste zu vermeiden.
Ein wesentlicher Vor teil der vorgeschlagenen Bauweise besteht in der Möglichkeit, das Kühlmittel mit geringer Geschwindigkeit zuzuführen und es erst für die kurze Wegstrecke zu beschleunigen, auf der es kühlen soll.
Um Verbeulungen der Innenwand durch hohe Erhitzung noch besser zu begegnen, kann dieselbe, wie in Pig. 5 gezeigt, selbst wieder aus mehreren Teilen, zum Beispiel übereinandergeschobenen Rohrstücken 14 be stehen. Auch eine Unterteilung des einzelnen i Umfanges der Rohrstücke wäre möglich, wo bei das tbereinandergreifen also nicht nur von Rohrstück zu Rohrstück, sondern auch von Teilstück zu Teilstück in Umfangsrich tung stattfindet. An Stelle der konischen Form könnten die einzelnen Rohrstücke 15 auch Zylinderform erhalten und abgestuft sein, wie es in Fig. 7 gezeigt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennkammer, die eine aus hitzebestän digem Blech gefertigte Innen- und eine Aussenwand besitzt, und bei welcher zwi schen den beiden Wänden ein gasförmiges Kühlmittel geführt wird, das zwecks Her- stellung von Heiz- oder Treibgasen mässiger Temperatur mit den Brenngasen gemischt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Brennkammerwand mindestens teilweise aus ineinandergeschobenen Rohrstücken besteht,.die zwischen sich Kanäle einschliessen, durch welche das Kühlmittel mit gegenüber dem zwischen Innen- und Aussenwand strömenden Kühlmittel erhöhter Geschwindigkeit in das Brennkammerinnere strömt. UNTERANSPRUCH: Brennkammer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke gelenkig aufgehängt sind, so dass sie sich unter dem Einfluss der Wärme frei ausdeh nen können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH213792T | 1939-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213792A true CH213792A (de) | 1941-03-15 |
Family
ID=4448404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213792D CH213792A (de) | 1939-09-29 | 1939-09-29 | Aus Metall hergestellte Brennkammer zur Erzeugung von Heiz- und Treibgasen mässiger Temperatur. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213792A (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888483C (de) * | 1941-12-20 | 1953-09-03 | Aeg | Brennkammer fuer Druckfeuerungen von Gasturbinen |
| DE904255C (de) * | 1944-07-12 | 1954-02-15 | Daimler Benz Ag | Brennkammer fuer Strahltriebwerke |
| DE942602C (de) * | 1951-06-25 | 1956-05-03 | Parsons C A & Co Ltd | Gasturbine mit ringfoermiger Brennkammer |
| DE970426C (de) * | 1950-11-17 | 1958-09-18 | Power Jets Res & Dev Ltd | Zyklon-Brennkammer fuer Gasturbinen |
| DE1052175B (de) * | 1951-09-24 | 1959-03-05 | Power Jets Res & Dev Ltd | Verbrennungseinrichtung |
| EP0014573A1 (de) * | 1979-02-01 | 1980-08-20 | Westinghouse Electric Corporation | Brennkammer für Gasturbine |
-
1939
- 1939-09-29 CH CH213792D patent/CH213792A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888483C (de) * | 1941-12-20 | 1953-09-03 | Aeg | Brennkammer fuer Druckfeuerungen von Gasturbinen |
| DE904255C (de) * | 1944-07-12 | 1954-02-15 | Daimler Benz Ag | Brennkammer fuer Strahltriebwerke |
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| DE942602C (de) * | 1951-06-25 | 1956-05-03 | Parsons C A & Co Ltd | Gasturbine mit ringfoermiger Brennkammer |
| DE1052175B (de) * | 1951-09-24 | 1959-03-05 | Power Jets Res & Dev Ltd | Verbrennungseinrichtung |
| EP0014573A1 (de) * | 1979-02-01 | 1980-08-20 | Westinghouse Electric Corporation | Brennkammer für Gasturbine |
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