CH213875A - Abnehmbarer Gefässverschluss. - Google Patents

Abnehmbarer Gefässverschluss.

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CH213875A
CH213875A CH213875DA CH213875A CH 213875 A CH213875 A CH 213875A CH 213875D A CH213875D A CH 213875DA CH 213875 A CH213875 A CH 213875A
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CH
Switzerland
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tongues
ring
vessel closure
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closure according
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Application number
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Inventor
Stransky Vilem
Otokar Dr Loew
Original Assignee
Stransky Vilem
Otokar Dr Loew
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/32Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member
    • B65D45/322Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member the clamping device being an annular member moved axially to clamp the closure by using radial pressure
    • B65D45/325Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying radial or radial and axial pressure, e.g. contractible bands encircling closure member the clamping device being an annular member moved axially to clamp the closure by using radial pressure the annular member being screw-threaded or bayonet-type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Abnehmbarer     Gefässverschluss.       Die Erfindung betrifft einen abnehm  baren     Gefässverschluss    mit einem     kappenfömmi-          gen        Verschlussteil    mit     federnden,    sich an die  Gefässwand anlegenden Zungen und einem  die Zungen umgebenden, mit innern Anzugs  flächen versehenen     Umschlussring,    welche  Anzugsflächen beim Verdrehen des Ringes  zwecks     Festlegens    des Verschlusses die  Zungen an die Gefässwand anpressen, zum  Beispiel unter Einpressen in eine Vertiefung  dieser Wand.  



  Die bekannten Verschlüsse haben den  Nachteil, dass die Anzugsflächen des, Um  schlussringes, der an sich einen möglichst  kleinen lichten Innendurchmesser haben muss,  um überhaupt ein Anpressen der Zungen zu  ermöglichen, nur eine geringe Steigung er  halten können, so dass der Ring sich entweder  leicht lockert oder zur Erzielung eines festen  Sitzes einen erheblichen Kraftaufwand er  fordert und zum Lösen in der Regel die Ver  wendung besonderer     bffnungsbehelfe    not-    wendig sind,     bezw.    die Anordnung     solcher    an  dem     umschlussring.     



  Erfindungsgemäss ist der     Umschlussring     für jede Zunge mit mindestens zwei überein  ander     angeordneten,    nacheinander zur Wir  kung kommenden Anzugsflächen versehen.  



  Vorteilhaft sind die untern Anzugs  flächen an einem Mantelteil des     Umschluss-          ringes    ausgebildet und hierbei der Form der  mit ihnen zusammenarbeitenden Zungenteile,  zum Beispiel     Rollösen,    angepasst, so. dass diese  auf der     Aussenseite    von den Anzugsflächen       formschlüssig    erfasst     werden.    Durch die An  ordnung der untern Anzugsflächen an einem  Mantelteil des     Umschlussringes    kann deren  Formung so erfolgen, dass die Anzugsflächen  die     Zungenenden    in gelöstem Zustand des  Verschlusses völlig freigeben und so ein       müheloses,    Ab- und Aufziehen des:

       Verschlus-          ;ses    ermöglichen.  



  Die Zungenenden sind zweckmässig derart  eingerollt, dass die Mitte der Rollösen gegen-      über dem     anschliessenden    Zungenteil nach  aussen verlegt ist. Der     Umschlussring    kann  durch die obern Anzugsteile zwischen Aus  pressungen der Zungen an dem     kappenförmi-          gen        Verschlussteil    gehalten werden.

   Diese       Auspressungen    können in der Seitenansicht  dreieckige,     trapezförmige    oder     halblinsen-          förmige    Gestalt haben und sind so beschaf  fen, dass sie die Beweglichkeit der Zungen       bezw.    das Federungsvermögen derselben  nicht beeinträchtigen.  



  Zwei Ausführungsformen des erfindungs  gemässen Verschlusses sind in der Zeichnung  beispielsweise dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Unteransicht auf einen Ver  schluss in geöffnetem Zustand,       Fig.2    eine teilweise aufgebrochene Sei  tenansicht,       Fig.3    und 4 zwei verschiedene Stellun  gen bei fortschreitendem Schliessvorgang in  Unteransicht,       Fig.    5 und 6 die zugehörigen Quer  schnitte,       Fig.    7 im Teilschnitt ein Detail mit etwas  abweichender Ausbildung     des.        Umschluss-          ringes,          Fig.8    einen Schnitt durch die zweite  Ausführungsform,

   und zwar im rechten Teil  in Offen- und im linken Teil in Schliess  stellung,     un-cl          Fig.9    eine Unteransicht zu     Fig.8.     Der     kappenförmige        Verschlussteil    1 des  Verschlusses ist in bekannter Weise mit fe  dernden Zungen 2 versehen, die den Flaschen  hals 4 umfassen. Die Abdichtung erfolgt  durch eine aus Kork oder dergleichen be  stehende Einlagescheibe 3 in der Kappe 1.  



  Die Zungen sind an den Enden mit     Roll-          ösen    8 versehen, die nach     Fig.    7 derart an  gerollt sein können, dass die Mitte der     Roll-          ösen    gegenüber dem anschliessenden Zungen  teil nach aussen verlegt ist.  



  Der     Umschlussring    besteht aus einem  zylindrischen Mantelteil 5 mit     Griffauf-          rauhungen    10, einem sich hieran anschliessen  den Mantelteil mit Anzugsflächen 7 und  einem     obeTn,    radial nach innen     abgebogenen     Teil mit Anzugsflächen 6.

   Die obern An-         zugsflächen    6 wirken an der     Übergangsstelle     zwischen Rollösen und übrigem Zungenteil,  während die     Anzugsflächen    7 mit den     Roll-          ösen    8     zusammenarbeiten    und     zweckmässig     so ausgebildet sind, dass sie sich der Aussen  seite der     Rollösen    anschmiegen     (Fig.    7). Die  Rollösen 8 sind dazu bestimmt, in     bekannter     Weise den Wulst des Flaschenhalses zu       untergreifen.     



  Wie die     Fig.    1, 3 und 4 erkennen lassen,  haben die untern Anzugsflächen 7 eine  grössere Steigung als die obern Anzugsflä  chen 6 und sind am Ausgangsende so weit  nach aussen gezogen, dass zwischen ihnen und  den Rollösen 8 reichlich Raum verbleibt, um  ein     müheloses    Auf- und Abziehen des Ver  schlusses zu     ermöglichen        (Fig.2).    Durch  diese Ausbildung     wird    erreicht,     dag    die un  tern Anzugsflächen 7     erst    nach einer ge  wissen Verdrehung des     Umschlussringes    auf  die     Rollösen    8 einwirken     (Fig.    3),

   wenn die       obern    Anzugsflächen     bereits    nahe dem Ende  ihrer Wirkung angelangt sind.  



  Der     Verschluss        arbeitet    wie folgt: Nach  dem die Kappe auf den Flaschenhals auf  gebracht ist     (Fig.    1 und 2); wird der Um  schlussring in Pfeilrichtung verdreht. Hier  bei gelangen zuerst die     obern    Anzugsflächen  6 zur Anlage an den Zungen     (Fig.3),    wo  durch die Zungenenden dem Flaschenhals ge  nähert werden und hierbei die Kappe an den       Flaschenmund    anziehen. Mit weiterer Ver  drehung gelangen dann die Anzugsflächen 7  an den     Rollösen    8 zur Anlage und pressen  diese fest     unter    den Wulst des Flaschen  halses.

   Die Steigungen und Längen der An  zugsflächen sind unter Berücksichtigung der  Toleranzen der Stärke der Flaschenhälse so  bemessen,     dass    die Endstellung nur bei ausser  gewöhnlich geringem     Durehmeseer    des Fla  schenhalses erreicht wird:  Zur Sicherung des     Umschlussringes    an der  Kappe 1 dienen an den Zungen ausgeprägte  Erhöhungen 9, die mit den Rollösen 8 den  die obern Anzugsflächen 6 besitzenden Teil  des Ringes zwischen sich einschliessen.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    8  und 9     sind    den Erhöhungen 9 weitere Er-           höhungen    12 zugeordnet, die gleichzeitig die       Widerlager    für eine dritte Reihe von An  zugsflächen 11 bilden. Unterhalb der Er  höhungen 12 sind nach innen gerichtete Vor  sprünge 13 an -den Zungen vorgesehen, die  durch die Einwirkung der Anzugsflächen  11 in eine Eindrehung 14 des Flaschenhalses  gepresst werden. Diese Ausführung, bei wel  cher die Ausbildung der verschiedenen An  zugsflächen derjenigen nach     Fig.1    bis 7  entspricht, ist insbesondere für Gefässe von  grösserem Öffnungsdurchmesser bestimmt.  



  Der Verschluss kann in     bekannter    Weise  mittels Haltegliedern, die das Verschliessen  und Öffnen des Gefässes nicht behindern,  unverlierbar an dem Gefäss gehalten sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abnehmbarer Gefässverschluss mit einem kappenförmigen Verschlussteil mit federnden, sich an die Gefässwandung anlegenden Zun gen und einem die Zungen umgebenden, mit innern Anzugsflächen versehenen Umschluss- ring, dadurch gekennzeichnet, idass der Um schlussring für jede Zunge mit mindestens zwei übereinander angeordneten, nache=inan- der zur Wirkung gelangenden Anzugsbahnen versehen ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Gefässverschluss nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die un tern Anzugsflächen an einem Mantelteil des Umschlussringes gebildet und der Form von mit ihnen zusammenarbeitenden Rollösen der Zungen angepasst sind. 2. Gefässverschluss nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die untern Anzugsflächen an ihrem grössten Durchmesser so weit nach aussen zurücktreten, dass die Zungen von jenen völlig frei gemacht werden können.
    3. Gefässverschluss nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekennzeichnet, dass die untern An zugsflächen in der obern Partie des Mantel teils des Ringes, vorgesehen sind und die untere Partie des letzteren mit Fingergriffen versehen ist. 4. Gefässverschluss nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte der Rollösen gegenüber dem anschliessenden Zun genteil nach aussen verlegt ist.
    5. Gefässverschluss nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschluss- ring durch den die obern Anzugsflächen be sitzenden Teil vermittels an Iden Zungen vor handener Auspressungen an dem kappen förmigen Verschlussteil gehalten ist.
CH213875D 1939-03-06 1940-03-04 Abnehmbarer Gefässverschluss. CH213875A (de)

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CH213875D CH213875A (de) 1939-03-06 1940-03-04 Abnehmbarer Gefässverschluss.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2913134A (en) * 1957-10-22 1959-11-17 Owens Illinois Glass Co Closure cap retainers
WO2003037738A1 (en) * 2001-10-31 2003-05-08 Pelliconi Abruzzo S.R.L. A closing element for containers
WO2006003453A1 (en) * 2004-07-07 2006-01-12 Dubois Limited Packaging article

Cited By (3)

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WO2003037738A1 (en) * 2001-10-31 2003-05-08 Pelliconi Abruzzo S.R.L. A closing element for containers
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