CH214217A - Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Rückübertragung. - Google Patents

Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Rückübertragung.

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CH214217A
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Poethig Archimedes Gl Reinhold
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Archimedes Glashuetter Rechenm
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Description


  Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Rückübertragung.    Bei der Rückübertragung des Resultats  auf das     Einstellwerk,    wie es beispielsweise  bei Multiplikationsaufgaben mit drei und  mehr Faktoren notwendig ist, tritt die  Schwierigkeit in Erscheinung, den     rückzu-          übertragenden    Wert gegebenenfalls unter       Abstreichung    überflüssiger Dezimalstellen in  das Einstellwerk an die ordnungsgemässe  Stelle zu bringen.  



  Die Erfindung geht darauf aus, eine Ein  richtung zu schaffen, die, einmalig für eine  gewisse Gruppe von Rechenaufgaben einge  stellt, dafür sorgt, dass das Zwischenresultat  unbedingt an die richtige Stelle des Einstell  werkes gelangt, damit Fehlrechnungen durch  Dezimalverschiebung vermieden werden.

   Zu  diesem Zwecke sind an der Rechenmaschine,  die mit einer Einrichtung zur Rückübertra  gung des     Resultats    auf das Einstellwerk ver  sehen ist, Mittel vorgesehen, durch deren Aus  lösung das Schlittenschaltgetriebe in Tätig  keit gesetzt wird; ferner ist am     Schlitten,ein       verstellbarer Anschlag angebracht, der mit  einem das Schaltgetriebe steuernden Aus  löser zum Eingriff gelangen kann, um den  Schlitten     stillzusetzen,    wobei das .Schaltge  triebe mittels eines Fühlers den Links- oder  Rechtstransport des Schlittens betätigt, je  nachdem, ob der am Schlitten vorgesehene  einstellbare     Anschlag    rechts oder links von  dem mit dem Schaltgetriebe verbundenen       Auslöser    steht.  



  Die     Auslösemittel    Für das Schlittenschalt  getriebe können durch eine besondere Rund  habe     betätigbar    sein. Zweckmässig ist .es  aber, die     Rückübertragungshandhabe    mit den       Auslösemitteln    des Schlittenschaltgetriebes  derart in Verbindung stehen zu lassen, dass  erst, nachdem der Schlitten die von dem ein  stellbaren Anschlag bestimmte Stellung er  reicht hat, die Rückübertragung erfolgen  kann.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass die  Einstellung des Schlittens vor der Rücküber  tragung     unbedingt    erfolgen muss, so dass eine      Rückübertragung des     Zwischenresultats    in  eine falsche Stelle des Einstellwerkes ver  mieden ist, was beispielsweise dann eintreten  könnte, wenn man die Handhabe für die Aus  lösemittel des     Schlittenschaltgetriebes        ver-          gisst    zu bedienen.  



  Zweckmässig ist es. die     Auslösemittel    des  Schlittenschaltgetriebes von der     Rückübertra-          gungshandhabe    betätigen zu lassen. In die  sem Falle werden durch die     Rückübertra-          gungshandhabe    zwei Funktionen, nämlich  zunächst die     Auslösemittel    des Schlitten  schaltgetriebes und danach die     Rückübertra-          gungsmittel    in Tätigkeit gesetzt.  



  Soweit eine     Rüekiibertragungseinrichtung          Anwendung    findet, bei der die     Rückübertra-          gungshandhabe    als Handhebel ausgebildet       i,zt,    ist es zweckmässig, die Anordnung so zu  treffen, dass der Handhebel bei der Bewegung       aus    seiner Grundstellung mittels eines an ihm  vorgesehenen     Vorsprunges    oder dergleichen  Anschlages auf die     Auslösemittel    des Schalt  getriebes einwirkt und in die Bahn des Hand  hebels ein Sperriegel gesetzt ist, der den  Handhebel, bevor er die     Rückübertragungs-          mittel    betätigen kann, so lange festhält,

   bis  das Schlittenschaltgetriebe stillgesetzt ist,  das heisst der Schlitten die gewünschte Stel  lung eingenommen hat.  



  Zur näheren     Erläuterung    dienen die Fi  guren auf der Zeichnung, wobei dem Ausfüh  rungsbeispiel eine     Thomas'sche    Rechenma  schine zugrunde gelegt wurde, die mit einer       Rückübertragungseinrichtunb    ausgerüstet ist,  wie sie den Gegenstand der Schweizer Patent  schrift Nr. 213464 bildet.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der Ma  schine, wobei die in der Blickrichtung vorn  liegende Gestenwand und sonstige für die  vorliegende Erfindung nicht interessierende  Teile fortgelassen sind.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht auf die Rechen  maschine von vorn,     und    zwar in     Richtung     des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils a ge  sehen.  



       Fig.    3 zeigt eine teilweise Draufsicht auf  die Maschine, und zwar in Richtung des in       Fig.    1     eingezeichneten    Pfeils b gesehen.         Fig.    4 zeigt eine teilweise Draufsicht. in  Richtung des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils       c    gesehen.  



       Fig.    5 zeigt eine Ansicht in Richtung des  in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils d gesehen.       Fig.    6 zeigt     einen    Teil der     Fig.    1 in einer  andern     Arbeitsstellung.     



       Fig.    7 zeigt eine teilweise Ansicht nach       Fig.    2, wobei ,sich der     Zählwerkschlitten    in  der Grundstellung befindet.  



       Fig.    8 zeigt eine teilweise Ansicht nach       Fig.    2, wobei     ,der        Zählwerkschlitten    gegen  über der     Grundstellung        um    eine Stelle nach  rechts verschoben liegt.  



       Fig.        9,zeigt    einen senkrechten Querschnitt  nach der Linie     IX-IX    der     Fig.    1.  



  Das Tastenfeld, welches in mehreren       senkrechten    Reihen je die Tasten "1" bis "9"  enthält, ist mit 1     bezeichnet.    Den im Tasten  feld jeweilig     eingestellten    Wert kann man in  den     ,Schauöffnungen    2 ablesen. Am Maschi  nengestell, welches im wesentlichen aus den  beiden Seitenwänden 3 und 4 besteht, ist der       Zählwerkschlitten    5     längsverschiebbar    ange  ordnet, der das Resultatwerk 6     und,das    Um  drehungszählwerk 7 trägt.  



  An dem     Maschinengestell    sind ausser den       Additions-    und     Subtraktionstasten,    die auf  der Zeichnung nicht mit     dargestellt    sind, die  beiden     Schlittentransporttasten    8 und 9     an-          geordnet.    Durch Drücken der mit 8 bezeich  neten Taste wird der Schlitten nach rechts  und durch Betätigen der mit 9 bezeichneten       Tate    nach links geschaltet. Die Tasten 8 und  9 sind an den     Tastenhebeln    10     bezw.    11 be  festigt, die auf dem im     Maschinengestell    be  festigten Schwenkzapfen 12 gelagert sind.

    Jedem Tastenhebel 10 und 11 ist ein     Klink-          hebel    13     bezw.    14     zugeordnet,    die mit ihren  Schultern 15 je einen Zapfen 16     untergreifen.     Der dem Klinkenhebel 13 zugeordnete Zap  fen 16 ist an einer     Platte    17     befestigt,    der  auf einer in den     Gestenwänden    3 und 4 be  festigten Achse 18 gelagert ist. Eine weitere  der Platte 17 entsprechende Platte 19 ist  der Klinke 14 zugeordnet, die ebenfalls einen  Zapfen 16 trägt, der mit der Schulter 15 der  Klinke 14 zusammenwirkt.      An den Platten 17 und 19     ist    je ein He  belpaar 20, 20 bei 21 gelagert.

   Jedes Hebel  paar ist durch eine Zugfeder 22 derart mit  einander verbunden, dass sich die Hebel gegen  an den Platten 1     und    19 befestigte Bolzen  23     le(yen.     



  Der Platte 17 ist eine Schiene 24 zugeord  net, die mit einem     langlochartigen    Auge 25  einen an der     Platte    17 befestigten Bolzen 26  übergreift. Ein nach unten ragender Fort  satz 27 der Schiene 24 ragt dabei zwischen  die Enden des entsprechenden Hebelpaares  24), 20. Die Schiene 24 greift anderseits mit  tels des     Drehzapfens    28 an einem Bolzen 29  n, der längsverschiebbar in dem U-förmig  gebogenen     Gestenteil    30 gelagert ist.

   Wenn  der Bolzen 29 mit Bezug auf     Fig.    1 nach  links gezogen wird,     wird    das     Schlittenschalt-          getriebe    in noch zu beschreibender Weise auf       Rechtstransport    geschaltet. Der Platte 19 ist  eine der Schiene 24 entsprechende Schiene 31.  zugeordnet, die mit einem     langlochartigen     Auge 32 einen Bolzen 33 an der Platte 19  übergreift. Ein nach unten ragender, an der  Schiene 31 vorgesehener     Fortsatz    34 greift  zwischen die Enden der Hebel 20, die an der  Platte 19 gelagert sind.

   Die Schiene 31 ist  durch einen Drehzapfen 35 mit einem Bolzen  36 verbunden, der neben dem Bolzen 29 in  dem     Gestellteil    30 längsverschiebbar gela  gert ist.  



  Die     Platten    17     und    19 werden von einem  Bolzen 37     untergriffen,    der von einem Hebel  38 getragen wird. Der Hebel 38 sitzt auf der  in den     Gestellwänden    3 und 4 gelagerten  Achse 39, die bei einer Verdrehung in Rich  tung des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils den  Stromkreis für den Antriebsmotor schliesst  und     gleichzeitig    die Antriebskupplung betä  tigt. Wie dies im einzelnen vor sich geht, ist  in dem Schweizer Patent Nr. 201329 be  schrieben. Dort ist die der Achse 39 entspre  chende Achse mit 111 bezeichnet. Die von  dem Elektromotor angetriebene Hauptwelle  ist mit 40 bezeichnet.

   Auf dieser Welle ist  ein Stirnwand 41 befestigt, welches mit  einem weiteren Stirnrad 42 im Eingriff  steht. Das     Stirnrad    42 sitzt auf der Haupt-         rechenwelle    43, welche unter anderem ein  Kegelrad 44 trägt, mit welchem ein weiteres  Kegelrad 45 im Eingriff steht. Das Kegelrad  45 ist     auf    der im Maschinengestell gelagerten  Welle 46 befestigt,     auf    deren anderem Ende  ein Stirnrad 47 befestigt ist.

   Das     Stirnrad    47  steht mit einem Stirnrad 48 im Eingriff, wel  ches frei drehbar auf einem im Maschinen  gestell befestigten Achszapfen 49 gelagert     ist.     Mit dem     Stirnrad    48 steht noch ein Stirnrad  50 im Eingriff, welches auf einem im Ma  schinengestell befestigten Zapfen 51 gelagert  ist. Das Stirnrad 48 ist mit einem Kupplungs  teil 52 versehen, welchem ein     Gegenkupp-          lungsteil    53 zugeordnet ist. Der     Gegenkupp-          lungsteil    53 ist an der Nabe eines Stirnrades  54 befestigt, welches auf dem Zapfen 49  drehbar und längsverschiebbar     angeordnet     ist.

   In eine     zwischen    dem     Stirnrad    54 und  dem     Gegenkupplungsteil    53 vorgesehene  Ringnut 55 greift das gegabelte Ende einer  Platte 56, die auf dem Bolzen 29 befestigt ist.  



  Das Stirnrad 50 trägt ebenfalls ein Kupp  lungsteil 52, welchem ein     Gegenkupplungs-          teil    53 zugeordnet ist. Dieser     Gegenkupp-          lungsteil    ist mit einem Stirnrad 57 verbun  den, welches frei drehbar und     achsial    ver  schiebbar -auf dem Bolzen 51 sitzt. In die       zwischen    dem Kupplungsteil 53 und dem  Stirnrad 57 vorgesehene Ringnut 58 greift  das gegabelte Ende einer Platte 59, die auf  dem     Bolzen    36     befestigt    ist.

   Die     Stirnräder     54 und 57 stehen durch Zwischenzahnräder  60 mit einem Stirnrad 61 in     Verbindung.    Die  Stirnräder 60 sind frei drehbar auf Achszap  fen 62 angeordnet, die im Maschinengestell  befestigt     sind.     



  Das Stirnrad 61 ist an seiner Flanke mit  zwei sich diametral gegenüberstehenden Zap  fen 63 versehen, die mit den Schaltschlitzen  64 einer Schaltschiene 65 zusammenwirken.  Die Schaltschiene 65 ist in bekannter Weise  an dem     Zählwerkschlitten    5     befestigt.     



  Zu bemerken ist, dass an jeder der Riegel  platten 13, 14 ein Stift 66 befestigt ist, der  in die     Bewegungsebene    des     zugeordneten     Tastenhebels 10     bezw.    11 ragt.     Wird        nun     beispielsweise die Taste 8     gedrückt,        dann         nimmt der Tastenhebel 10 vermittels des ent  sprechenden Stiftes 66 die Riegelplatte 13  mit und     verschwenkt    sie entgegen dem  Drucke einer Feder 67 in Richtung des in       Fig.    1 eingezeichneten Pfeils.

   Bei dieser       SchwenkbevA-egung    der Riegelplatte 13 gibt  ihre     Schulter    15 den Bolzen 16 der Platte 17  frei, so dass diese unter dem Zuge der an ihr  angreifenden starken Zugfeder 68 in Rich  tung des in     Fig.    1 eingezeichneten     Pfeils    aus  schwingt. Bei dieser     Ausschwingbewegung          ,wird    die Schiene 24 durch das     entsprechende     Klinkenpaar 20 in Richtung des in     Fig.    1  eingezeichneten Pfeils nach links verschoben,  wobei der Bolzen 29 in der entsprechenden  Richtung mitgenommen wird. Dabei werden  die Kupplungsteile 52. 53 zusammengeführt  und die Zahnräder 48, 54 gekuppelt.  



  Durch die     besagte        Verschwenkung    der  Platte 17 wird vermittels des Bolzens 37 der  Hebel 38 nach links mit Bezug auf     Fig.    1  ausgeschwungen, so dass die Achse 39 die  schon erwähnte Verdrehung erfährt, wodurch  der Antrieb der Rechenmaschine eingeschal  tet wird. Vermittels der Getriebeteile 40 bis  46 erfährt das Stirnrad 47 eine Verdrehung  in Richtung des in     Fig.    5 eingezeichneten  Pfeils. Diese Drehung des Stirnrades 47  wirkt sich über die Getriebeteile 48, 54. 60  als eine Drehung des Stirnrades 61 in Rich  tung des in     Fig.    5 eingezeichneten Pfeils aus.

    Zu bemerken ist, dass durch an sich bekannte  Mittel durch einen kurzen Druck auf die  Taste 8 die Hauptantriebswelle 40 eine volle  Umdrehung ausführt. Das Übersetzungsver  hältnis der Getriebeteile     zwischen    der Haupt  antriebswelle 40 und dem Stirnrad 61 ist so  gewählt,     daB,    während die Hauptantriebs  welle eine volle Umdrehung ausführt, das  Stirnrad 61 sich um 180   dreht. Diese halbe  Umdrehung des Stirnrades bedeutet aber  einen Schlittenschritt in Richtung des in       Fig.    5     eingezeichneten    Pfeils, was mit Bezug  auf     Fig.    2 Rechtstransport bedeutet.  



  In ähnlicher Weise geschieht der Links  transport des     Zählwerkschlittens    5. Wird die  Taste 9 gedrückt, dann gibt die Schulter 15  der zugeordneten Klinke 14 den Bolzen 16    der Platte 19 frei, die dann unter dem Zuge  der an ihr angreifenden Zugfeder 68 in Rich  tung des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils nach  unten schwingen kann. Durch die     Ausschwin-          gung    der Platte 19     wird    einerseits über den  Hebel 38     wieder    die Hauptantriebswelle 40  in Umdrehung versetzt und anderseits wer  den durch die entsprechenden Kupplungsteile  52, 53 die Stirnräder 50 und 57 miteinander  auf     Drehung    verbunden.

   Dies bedeutet, dass  das Stirnrad 61 jeweils eine halbe Umdrehung  im Sinne der     Uhrzeigerbewegung    ausführt,  was mit Bezug auf     Fig.    2 Linkstransport  des     Zählwerkschlittens    5 zur Folge hat.  



  Zu bemerken ist,     @dass    nach jeder vollen  Umdrehung der Hauptwelle 40 in der aus  dem Schweizer Patent Nr. 201329 ersicht  lichen Weise die     Platten    17     bezw.    19     in    die  aus     Fig.    1 ersichtliche     Ausgangsstellung        zu-          riickgesehwungen    werden, so dass erst nach  einer vollen Umdrehung der Hauptwelle die  Maschine stillgesetzt wird, wenn nicht durch  Auslösen einer der Klinken 13     bezw.    14 der  Motorantrieb von neuem in Gang gesetzt  worden ist.  



  Die im vorliegenden Ausführungsbeispiel  behandelte Rechenmaschine ist, wie schon er  wähnt, noch mit. einer     Einrichtung    zur     Rück-          iibertra.gung    des Resultats in das Einstell  werk versehen, und zwar ist diese Einrich  tung so ausgebildet, wie sie in der Schweizer  Patentschrift Nr. 213464 beschrieben und  dargestellt ist. Die     Rückübertragungshand-          habe        besteht    hierbei in dem Handhebel 250,  der mittels des Drehzapfens 249 neben dem  Tastenfeld 1 auf     Tier        Gestellplatte    291 gela  gert ist.

   Der Handhebel 250 hat gegenüber  der Einrichtung nach der Schweizer Patent  schrift Nr. 213464 einen grösseren Hub, so  dass er in der Ausgangsstellung die Lage  nach     Fig.    3     bezw.    die durch ausgezogene Li  nien angedeutete Stellung nach     Fig.    2 ein  nimmt. Der Handhebel ist, wie in dem älteren  Schweizer     Patent        beschrieben,    mit einem       Hebelarm    245 verbunden, an dessen Ende bei  244 eine     Klinke    243 angreift.

   Die Klinke  243 wirkt mit der Schaltschiene 223 zusam  men, die, wenn sie mit Bezug auf     Fig.    2 nach      rechts geschoben wird, zunächst die Zahn  stangen 214 mit den     Wellen    des Resultat  werkes 6 kuppelt und anschliessend das     Lösch-          gestänge    des     Resultatwerkes    betätigt, so dass  der im Resultatwerk stehende Wert bei  gleichzeitiger Löschung auf das Einstellwerk  1 übertragen wird. ,  Der Handhebel 250 ist mit einem nach  unten ragenden und durch einen konzentrisch  um den Drehzapfen 249 gekrümmten Schlitz  290 tauchenden Bolzen 289 versehen, der mit  dem Hebel 293     zusammen    wirkt.

   An einem       Auslader    294 des Hebels 293 greift die Zug  feder 296 an, die bestrebt ist, den Hebel 293  immer gegen den Bolzen 289 zu legen.  



  Das Ende des Hebels 293 wirkt nun mit  einem Hebel 69 zusammen, der in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Weise kurvenförmig ge  staltet ist und unterhalb der Platte 291 bei  70 :drehbar gelagert ist. Das Ende des He  bels 69 wirkt mit einem nasenartigen Vor  sprung 71 einer Schiene 72 zusammen, die  mittels der beiden     Schraubbolzen    73 längs  verschiebbar unterhalb der     Gestellplatte    291  angeordnet ist. Zu diesem Zwecke greifen .die       Schraubbolzen    73 durch Schlitze 74, die an  einem rechtwinklig abgebogenen Lappen 75  der Schiene 72 vorgesehen sind.  



  Die Schiene 72 ist mit einem     Auslader    76  versehen, dessen hakenartiges Ende 77 einen  Bolzen 78     hintergreift.    Der Bolzen 78 ist an  einem Hebelarm 79 befestigt, der auf einer  in den     Gestellwänden    3 und 4 gelagerten  Achse 80 befestigt ist. Auf dem andern Ende  der Achse 80 ist ein weiterer Hebelarm 81  befestigt, an welchem eine Zugfeder 82 an  greift, die bestrebt ist, den Hebel 81 gegen  einen an der     Gestellwand    3 befestigten Bol  zen 83 zu legen.  



  An dem Ende des Hebels 81 greift bei 84  ein Lenker 85 an, der anderseits -durch den  Drehzapfen 86 mit einem zweiarmigen Hebel  87 verbunden ist. Der Hebel 87 ist bei 88 an  der     Gestellwand    3 gelagert. An dem freien  Ende des Hebels 87 greift mittels des Dreh  zapfens 89 eine     stösselartige    Schiene 90 an,  die mit ihrem untern Ende in den Bereich  eines Zapfens 91 ragt. Der Zapfen 91 ist an    einem Hebelarm 99 befestigt, der den Fort  satz einer U-förmig profilierten Platte 93 bil  det. Die U-förmig profilierte Platte 93 ist  mit ihren beiden Schenkeln auf     einem    an  den beiden     Gestellwänden    befestigten Stab 94  schwenkbar gelagert.

   An dem Mittelstück  93 der U-förmig profilierten Platte 93 ist  eine Platte 95 bei 96 drehbar gelagert; die  die aus     Fig.    2 ersichtliche Gestalt aufweist.  Die Platte 95 ist an ihrem obern Ende     seg-          mentartig    ausgebildet und mit einer     Ausneh-          mung    97 versehen, die im Bereich der Klinke  13 liegt,     wenn    die Platte 95 die durch aus  gezogene     Linien    nach     Fig.    2 angedeutete  Stellung einnimmt.

   An der Platte 93 ist mit  tels der Schraube 98 eine Plattfeder 99 be  festigt, die an ihrem freien Ende einen       Pistonbolzen    100 trägt, der durch eine ent  sprechende     @Öffnung    der Platte 93 hindurch  sagt     und    mit zwei rasterartigen Vertiefungen  101 der Platte 95 zusammenwirkt.  



  An dem     untern    Ende der Platte 95 greift  bei 102 ein Lenker 103 an, dessen anderes  Ende durch     einen    Drehzapfen 104 mit einem  Hebel 105 verbunden ist. Der Hebel 105     ist     auf einer Achse 106 befestigt, die einerseits  in dem Stab 94 und anderseits am Maschi  nengestell gelagert ist.

   An dem andern Ende  der Achse 106 ist eine in der aus     Fig.    2 er  sichtlichen Weise V-förmig     gestaltete    Platte  107     befestigt.    In den Bereich der     V-förmig-          gestalteten        Kante    der Platte 107 ragt das  untere Ende eines Lappens 108, der den  rechtwinkligen     Fortsatz    eines Schiebers 109  bildet. Der Schieber 109 ist verschiebbar auf  einer Schiene<B>110</B> angeordnet, die auf der  Oberseite des     Zählwerkschlittens    5 mittels  der Schrauben 111 befestigt ist.

   In dem  Schieber 109 ist eine Federrast 112     (Fig.    4)  angeordnet,     die    mit an der Schiene 110 vor  gesehenen     kimmenartigen        Ausnehmungen    113  zusammenwirkt. In dem Schieber ist schliess  lich noch eine     Schauöffnung    114 vorgesehen,  in der auf der Schiene 110 angebrachte Zif  fern erscheinen, deren Bedeutung später noch  erläutert werden wird.  



  An dem Lappen 108 ist     ein    Stift 115 be  festigt, in dessen Bewegungsbereich eine-      Schiene 116 ragt, deren     Endlappen    117 und  11$ in der aus     Fig.    4 ersichtlichen Weise  V-förmig abgebogen sind. Die Schiene 116  wird von dem Ende eines Hebels 119 getra  gen, der auf einer im Maschinengestell ge  lagerten Achse 120 befestigt ist. Auf dem  Ende der Achse 120 ist ein Hebelarm 121  befestigt, an welchem mittels eines Drehzap  fens 122 ein Lenker 123 angreift. Das an  dere Ende des Lenkers 123 ist durch einen  Drehzapfen 124 mit der     stösselartig    ausgebil  deten Schiene 90 verbunden.  



       Bevor    die Wirkungsweise der Einrich  tung erläutert     wird,    soll noch auf den bereits  in der Schweizer Patentschrift Nr. 213464  erwähnten Sperrbolzen 365 hingewiesen wer  den, der an dem rechtwinklig abgebogenen       Lappen,    364 des Winkelhebels 361, 362 be  festigt ist.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung soll an folgendem Rechenbeispiel  erläutert werden:    23,22 X 42,85 X 0,12 X 3,45 X 2,25.  Da die einzelnen Faktoren alle zwei Dezi  malstellen     hinter    dem Komma aufweisen,  muss der Schieber 109 so auf der Schiene 110  eingestellt werden, dass in der Schauöffnung  114 die "2" erscheint     (vergl.        Fig.    7. die den       Zählwerkschlitten    5 in der Grundstellung  zeigt).  



  Nun     wird    zunächst der erste Faktor 23,22  im Tastenfeld 1 eingestellt, indem man in der       äussersten    rechten     Tastenreihe    die "2", in der  links     daneben    liegenden die zweite "2", in  der nächstfolgenden die "3"     und    in der vier  ten wiederum die "2" tastet. Nun wird durch       entsprechendes    Bedienen der     Multiplikations-          bezw.    Plustaste     und    der     Linealtransporttaste     8 der im Tastenfeld eingestellte Faktor 23,22  mit 42,85 multipliziert. Am Ende der Rech  nung steht im     Resultatwerk    der Wert  9949770.

    Im Umdrehungszählwerk     ist    der zweite  Faktor 42,85 erschienen. Dabei befindet sich  der     Zählwerkschlitten    5 in der aus     Fig.    2       durch    ausgezogene Linien     angedeuteten    Stel  lung, wobei die .drei     äussersten    rechten Dezi-         rnalstellen    des     Resultatwerkes    6 und des     Vm-          drehungszählwerkes    7     ausserhalb    des Be  reiches des Tastenfeldes liegen.

   Nun gilt es,  das     Resultat    unter     entsprechender        Abstrei-          chung    der zwei niedrigsten Dezimalstellen in  das Einstellwerk 1 zu übertragen. Dies ge  schieht durch Betätigung der Handhabe 250.  Wird die     Handhabe    250 aus der aus     Fig.    2  und 3 ersichtlichen Grundstellung nach links  geschwungen, dann tritt schon während des  ersten Wegstückes folgendes ein:  Durch den Bolzen 289     wird    der Hebel 293  nach links mit Bezug auf     Fig.    3 geschwun  gen. Dabei drückt sein vorderes Ende den  Hebel 69 in die strichpunktierte Stellung  nach     Fig.    3.

   Dur-eh die Schwenkbewegung des  Hebels 69 wird die Schiene 72 mittels der  Nase 71 in die     Stellung    nach     Fig.    6 gezogen.  Dabei nimmt die an ihrem     Auslader    76 vor  gesehene Nase 77 den Hebel 79 mit, so     ,dass          dieser    in die     Stellung    nach FT. 6 gelangt.

    Durch diese Schwenkbewegung des Hebels 79  ist durch die Verbindungsglieder 80-89 die       Stösselschiene    90 in die Stellung nach     Fig.    6  gelangt, wobei sie durch Auftreffen auf den  Bolzen 91 die     U-förmige        Platte    93 in .die Stel  lung nach     Fig.    6 geschwenkt hat. Durch  diese Schwenkbewegung der Platte 93 ist das  obere,     segmentartig    ausgebildete Ende der  Platte 95 auf den Klinkenhebel 14     aufge-          troffen    und hat diesen in die     Stellung    nach       Fig.    6 geschwungen.

   Die Klinke 14 hat also  den Bolzen 16 an der Platte 19 freigegeben,  so     dass        letztere    unter dem Zuge der an ihr  angreifenden Zugfeder 68 in die     Stellung     nach     Fig.    6     schwingen    konnte. Durch diese  Schwenkbewegung der     Platte    19 sind die       Kupplungsglieder    52, 53 der Stirnräder 50.  57 geschlossen worden, so dass die Maschine  auf Linkstransport     des        Zählwerkschlittens    5  eingestellt ist.

   Weiterhin ist durch die       Schwenkbewegung    der Platte 19 der     Hebel     38 in die aus     Fig.    6 ersichtliche     Lage    ge  schwungen worden, was in der schon geschil  derten     :Weise    über die Achse 39 die Ein  schaltung des     Elektromotorantriebes    zur  Folge     hatte.     



  Hier     ist    zu bemerken, dass die Ausschwin-           gung    des Hebels 69 in die strichpunktierte  Stellung nach     Fig.    3 schon erfolgt, wenn der  Handhebel 250 etwa in die durch strich  punktierte Linien nach     Fig.    3 angedeutete  Stellung gelangt ist. Der Elektromotoran  trieb wird also sofort eingeschaltet, wenn der       Handhebel    250 aus seiner Ruhelage heraus  geschwungen wird.

   Nun ist aber, wie aus der  Schweizer Patentschrift Nr. 213464 zu ent  nehmen     ist,    der zweiarmige Hebel 361, 362  derart mit dem Schalthebel 335 des Elektro  motorantriebes verbunden, dass, wenn letz  terer in die     aus        Fig.    6 ersichtliche     Stellung     gegangen ist, er den zweiarmigen Hebel 361,  <B>362</B> entgegen dem Drucke der Feder 367 so  zur     Ausschwingung    bringt, dass der Riegel  stift 365 in der aus     Fig.    6 ersichtlichen Weise  aus der     Gestellplatte    291 hervortritt.

   In die  Bewegungsbahn des Handhebels 250 ist also  der Riegelstift 365 getreten, so dass der Hand  hebel 250 zunächst nur bis in .die aus     Fig.    2  ersichtliche, durch strichpunktierte Linien  angedeutete Stellung geschwenkt werden  kann. Es ist zu beachten, dass in dieser Stel  lung :des Handhebels die Schaltnase 242 an  der Klinke 243 noch nicht in den Bereich der  Schaltschiene 223 getreten ist. Der Hand  hebel 250 wird also, ehe durch ihn die Rück  übertragungsglieder betätigt werden, in der       besagten        Zwische & stellung    festgehalten.  



  Inzwischen ist .durch den Elektromotor  antrieb der     Zählwerkschlitten    5 nach links  mit Bezug auf     Fig.    2 bewegt worden. Bevor  der     Zählwerkschlitten    5 einen     vollen    Schalt  schritt ausgeführt hat, trifft der an dem Lap  pen<B>108</B> des Schiebers 109 vorgesehene Stift  <B>115</B> auf die Schrägfläche<B>117</B> der Schiene 116  auf, wodurch die Schiene 116 und der sie  tragende -Hebel 119 in     Riehtung    des in     Fig.    1  eingezeichneten     Pfeils        ausgeschwungen    wird.

    Durch diese     Ausschwingung    des Hebels<B>119</B>  wird vermittels des mit ihm durch die Achse  120 verbundenen Hebels 121 und des Lenkers  123 die     stösselartig    ausgebildete Schiene 90  nach links mit Bezug auf     Fig.    1 geschwun  gen, so dass das untere Ende der Schiene 90  aus dem Bereich des Bolzens 91 gelangt.

   Der  Bolzen 91 wird also von der     Stösselschiene    90    frei, so dass die U-förmig profilierte     Plätte    93  und der von ihr     ausgeschwungene    Riegel 14  in die Ausgangsstellung nach     Fig.    1 schwin  gen kann: Nach einer vollen     Hauptivellen-          umdrehung    verhakt sich also der Bolzen 16  an der Platte 19 wieder hinter der Schulter  15 der Riegelplatte 14, so dass also der An  trieb nach einer Schlittenschaltung nach links  im Sinne der     Fig.    2 stillgesetzt wird.

   Durch  diese Schlittenverschiebung ist der im Re  sultatwerk stehende Wert so dem Einstell  werk 1     gegenübergestellt    worden, dass nur  noch die beiden niedrigsten Dezimalstellen       ausserhalb,des    Bereiches des Einstellwerkes 1  liegen. Der     Zählwerkschlitten    nimmt also die  durch strichpunktierte Linien in     Fig.    2 ange  deutete Stellung ein, wobei auch der Lappen  108     des    Schiebers 109 in die aus     Fig.    2 er  sichtliche, strichpunktierte Lage gelangt ist.  



  Nachdem auf diese Weise der Hebel 335  wieder in die durch     strichpunktierte    Linien  in     Fig.    6 angedeutete Ausgangsstellung zu  rückgeschwungen ist, wobei der Elektromotor  stillgesetzt und die Antriebskupplung 328,  333, 334, 327 ausgerückt     ist,    hat sich der       zweiarmige    Hebel 361, 362 wieder in seine  Ausgangsstellung zurückschwingen können,  wobei der Riegelzapfen 365 den Handhebel  250 freigibt, so dass derselbe nunmehr zwecks  Rückübertragung bis in seine äusserste linke       Endstellung    geschwungen werden kann.

   Da  bei wird also von -dem im     Resultatwerk     stehenden Wert der im Bereiche des Einstell  werkes liegende Wert 99497 auf das Einstell  werk übertragen, während der in den beiden  niedrigsten Dezimalstellen stehende     IÄTert    70  fortfällt.  



  Nachdem der Handhebel 250 wieder in  die Ausgangsstellung nach     Fig.    2 zurückge  gangen ist,     wird    in der aus der Schweizer Pa  tentschrift Nr. 213464 ersichtlichen Weise,  bei gleichzeitigem Löschen des Umdrehungs  zählwerkes 7, der     Zählwerkschlitten    5 in die  Grundstellung zurückgeschaltet.

   Während  der Schlitten in die Ausgangsstellung nach       Fig.    7 geht, tritt -der Lappen 108 am Schieber       10;9    mit dem rechten Teil der V-förmig ge  stalteten Platte 107 zusammen und schwenkt      diese in die     Stellung    nach     Pig.    7.     bies    hat  zur Folge, dass     vermittels    der Achse 106 und  des Gestänges 102-105 die     Platte    95 in die       strichpunktierte    Lage nach     Fig.    2 geschwun  gen wird.

   In dieser Stellung der Platte 95  liegt die     Ansnehmung    97 in dem Bereiche der  Klinkenplatte 14, während vor die ,Klinken  platte 13 der     segmentartig    ausgebildete Teil  der Platte 95 getreten ist.  



  Der nunmehr im Einstellwerk     stehende     Wert 994,97 wird nun mit dem nächsten  Faktor, also mit 0,12, durch entsprechendes       Betätigen    der     Multiplikationstaste    und der       Schlittentransporttaste    multipliziert. Am  Ende dieses Rechenvorganges steht im Re  sultatwerk 6 der Wert 1193964 und im Um  drehungszählwerk der Wert 12     (vergl.        Fig.    8).  



  Nun gilt es, dieses Zwischenresultat wie  der in das     Einstellwerk    zu übertragen, und  zwar an die richtige     Stelle,    damit die Rechen  aufgabe vollendet werden kann. Es wird       wiederum    die     Rückübertragungshandhabe    250  aus ihrer Grundstellung nach     Fig.    2 heraus  bewegt und zunächst durch den sofort her  vorspringenden Riegelzapfen 365 in der  strichpunktierten     Stellung    nach     Fig.    2 fest  gehalten.

   Durch diese Bewegung des Hand  hebels 250 wird wieder über die Hebel 293  und 69 die Schiene 72 in die Stellung nach       Fig.    6 gezogen, wodurch über das Gestänge  78-89 die     stösselartig    ausgebildete Schiene  90 nach unten gedrückt wird, was wiederum  die     Verschwenkung    der Platte 93 in die Stel  lung nach     Fig.    6 zur Folge hat. Da in diesem  Falle die     Schwenkplatte    95 die strichpunk  tierte Stellung nach     Fig.    2 inne hatte, trifft  bei der     besagten        Verschwenkung    der Platte  93 die Platte 95 auf die Riegelplatte 13 auf,  was die Freigabe der Platte 17 zur Folge  hat.

   Die     Platte    17 wird also     unter    dem Zuge  der Feder 68 nach     unten    gezogen und in der  schon geschilderten Weise der Rechtstran  sport des     Zählwerkschlittens    5 eingeschaltet.

    Bei dem ersten Schlittenschritt trifft. der an  dem Lappen 108 des Schiebers 109 vorge  sehene Stift 115 mit dem Ende 118 der  Schiene 116 zusammen, wodurch der Hebel  119 in     Richtung    des in     Fig.    1     eingezeichneten       Pfeils zur     Ausschwingung    gebracht     wird.     Diese     Ausschwingung    des Hebels 119 hat  wiederum über den Hebel 121 und den Len  ker 123 eine     Linksverschwenkung    des Stössels  90 zur Folge, so     dass    dessen     unteres        Endeden     Bolzen 91 an der Platte 93 freigibt.

   Diese  kann also wieder in die Ausgangsstellung  nach     Fig.    1 zurückschwingen, und die Platte  17 wird wieder in der Ausgangsstellung  durch die Riegelplatte 13 festgehalten. Der       Zählwerkschlitten    5 wird also, nachdem er  einen Schaltschritt mit. Bezug auf     Fig.    8 nach  rechts ausgeführt hat, stillgesetzt, so dass  von dem im Resultatwerk stehenden Wert  1193964 der Wert 11939 in den Bereich des  Einstellwerkes 1 zu liegen kommt, während  der in den niedrigsten     Dezimalstellen    vorhan  dene Wert 64 ausserhalb des Einstellwerkes 1  zu liegen kommt.

   Durch die Stillsetzung des       Zählwerksehlittetis    in der besagten Stellung  wird der Riegelbolzen 365 in der schon ge  schilderten Weise wieder zurückgezogen, so  dass der Handhebel 250 nunmehr wieder voll  ständig zur     Ausschwingung    gebracht werden  kann, wodurch der Wert     119'ss9        aus    dem     Re-          sultatwerk    in das     Einstellwerk    übertragen  wird, während die     restlichen    64 entfallen.

    Nach der Zurückbewegung des     Handhebels     250 in die Ausgangsstellung geht der Schlit  ten 5 wieder in die     Ausgangsstellung    nach       Fig.    7, während gleichzeitig die im Um  drehungszählwerk vorhandene 12 gelöscht  wird. Der im     Einstellwerk    vorhandene Wert  11939 kann nun mit dem     nächsten    Faktor,  also mit 3,45 multipliziert werden. Am Ende  dieser Teilmultiplikation steht im     Resultat-          werk    der Wert<B>4118955.</B>  



  Dieses     Zwischenresultat        muss    nun     wieder     in das Einstellwerk 1     übertragen        werden,    um  es mit dem letzten Faktor, nämlich 2,25, mul  tiplizieren zu können. Dabei     ist    zu     beachten,     dass der     Zählwerkschlitten    am Ende der be  sagten Teilmultiplikation so     steht,    dass die  beiden niedrigsten Dezimalstellen des Resul  tatwerkes ausserhalb des     Bereiches    des Ein  stellwerkes liegen.

   Der     Zählwerkschlitten    5  steht also schon in der richtigen Stellung,  was sich auch dadurch     bemerkbar    macht, dass      der Anschlagstift 115 sieh im Bereiche der  Schiene 116 befindet, diese also in die strich  punktierte Stellung nach     Fig.    4 geschwun  gen hat. Dies hat aber wiederum zur Folge,  dass vermittels des Hebelpaares 119, 121 und  des Lenkers 128 -der Stössel 90 gegenüber der       Stellung    nach     Fig.    1 nach links     geschwungen     ist, so dass sein unteres Ende ausserhalb des  Bereiches des Bolzens 91 zu liegen kommt.

    Wird also die     Rückübertragungshandhabe     aus der     Grundstellung    nach     Fig.    2 heraus  bewegt, dann wird vermittels des Schiebers  72 und des Steuergestänges 78-89 der  Stössel 90 nach unten geschoben. In der ge  schilderten Lage geht aber der Stössel 90 frei  an dem Bolzen 91 vorüber, so     .dass    eine Ein  schaltung des Elektromotors zwecks Schlit  tenschaltung nicht eintritt. Es verbleibt also  der Schalthebel     835    in der     strichpunktierten     Ausgangsstellung nach     Fig.    6, was wiederum  zur Folge hat, dass eine     Ausschwingung    des  Winkelhebels 361, 362 nicht erfolgt.

   Der  Handhebel 250 wird also durch den Riegel  bolzen 365 nicht an seiner Bewegung gehirr  ;     dert,    sondern kann frei bis in die linke End  stellung durchgeschwungen werden. Bei die  ser     Ausschwingbewegung    wird aus dem Re  sultatwerk der Wert 41189 in das Einstell  werk übertragen und, nachdem der Hand  hebel 250 in die     Ausgangsstellung    zurück  gekehrt ist, der     Zählwerkschlitten    5 unter  gleichzeitigem Löschen des Umdrehungszähl  werkes 7 in die     Grundstellung    nach     Fig.    7  geführt.  



  Das Zwischenresultat 41189 wird nun  mehr im Sinne der Rechenaufgabe mit dem  letzten Faktor, nämlich mit 2,25 multipli  ziert, so dass     sich    als Endresultat .der nun  mehr im     Resultatwerk    stehende Wert    926,7525  ergibt.  



  Es hat sich also gezeigt, dass durch die be  schriebene Einrichtung das     Hantieren    mit  der Rechenmaschine ausserordentlich erleich  tert wird. Der Rechner braucht lediglich  darauf acht zu geben, dass er die     einzelnen     Teilmultiplikationen richtig ausführt. Die         Rückübertragungen    in das     iginstellwerk    et  folgen .aber ganz     mechanisch        und    in zwangs  läufiger Reihenfolge stets in die richtigen  Dezimalstellen.  



  Selbstverständlich muss vor Beginn des       Ausrechnens    einer Rechenaufgabe stets ge  prüft werden, in welche Stellung der Schie  ber 109 zu, bringen ist. Hat man beispiels  weise     eine    Rechenaufgabe, bei der die Multi  plikatoren drei Dezimalstellen     hinter    dem  Komma aufweisen, dann muss der Schieber  109 so eingestellt werden,     dass    in seiner  Schauöffnung die     "3"    erscheint.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Rückübertragung des Resultates auf das Einstellwerk, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch deren Aus lösung das Schlittenschaltgetriebe in Tätig keit gesetzt wird, und,dass am Schlitten (5) ein verstellbarer Anschlag (115) angebracht ist, der mit einem das Schaltgetriebe steuern- den;
    Auslöser (116, 119, 121) zum Eingriff gelangen kann, um den Schlitten (5) stillzu- setzen, wobei ,das Schaltgetriebe mittels eines Fühlers (107) den Links- oder Rechtstran sport des .Schlittens (5) betätigt, je nachdem, ob der am Schlitten (5) vorgesehene einstell- bare Anschlag (115) rechts oder links von dem mit dem Schaltgetriebe verbundenen Auslöser (116, 119, 121) steht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücküber- tragungshandhabe (250) mit den Auslöse mitteln (92, 93, 95) des Schlittenschaltge triebes derart in Verbindung steht, d ass erst, nachdem der Schlitten die von .dem einstell baren Anschlag bestimmte Stellung erreicht hat, die Rückübertragung erfolgen kann. 2. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Auslösemittel (92, 93, 95) des Schlittenschaltgetriebes von der Rücküber- tragungshandhabe (250) betätigbar sind. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, wobei die Rückübertragungshandhabe als Handhebel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhebel (25U) bei der Bewegung aus seiner Grundstellung mittels eines an ihm vorgesehenen Anschlages (289) auf die Aus lösemittel (92, 93, 95) des Schaltgetriebes einwirkt, und dass in die Bahn des Hand hebels ein Sperriegel (365) gesetzt ist, der den Handhebel, bevor er die Rückübertra- gungsmittel (223) betätigen kann, so lange festhält, bis das Schlittenschaltgetriebe still gesetzt ist, das heisst der Schlitten die ge wünschte Stellung eingenommen hat.
    4. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das von dem Handhebel betätigte Steuergestänge einen im Bereiche der Schlittenschaltmittel endigenden Stössel (90) aufweist, der von einem Steuerhebel (87) schwenkbar getragen wird und an welchem das von dem verstellbaren Schlittenanschlag (115) gesteuerte Gestänge (119, 121, 123) derart angreift, dass, wenn der Schlitten (5) die gewünschte Lage einnimmt, der Stössel (90) aus dem Bereiche der Auslösemittel des Schlittenschaltgetriebes geschwenkt ist.
    5. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass durch Betätigung des Rückübertragungs-Handhebels (25i)) die Aus lösung der Schlittenschaltmittel erfolgt und nach der eigentlichen Rückübertragung die Löscheinrichtung des Umdrehungszählwerkes (7) betätigt wird und auch noch der Rück lauf des Schlittens in die Ausgangsstellung erfolgt.
CH214217D 1939-01-12 1940-02-09 Rechenmaschine mit einer Vorrichtung zur Rückübertragung. CH214217A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2828913A (en) * 1958-04-01 ellerbeck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2828913A (en) * 1958-04-01 ellerbeck

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