Reehenmaschine. Die Erfindung betrifft eine Rechen maschine mit einer aus mehreren Tasten reihen bestehenden Tastatur, bei welcher eine Anzahl Ritzel, die je mit einem Ziffernrad oder einem sogenannten Totafsatormecha- nismus verbunden sind, durch eine entspre chende Anzahl schwingender Zahnstangen oder gezähnter Segmente in Drehung ver setzt werden können.
In Maschinen dieser Art kann irgend ein bestimmtes Ritzel von zwei Antriebsquellen aus in Bewegung versetzt werden (entweder direkte Addition oder Übertragung), und da diese Antriebe zeitlich getrennt erfolgen müs sen, ist es für eine rasche Bedienung wünsch bar, wenn, beispielsweise, während der Dre hung eines Ritzels vom Übertragungsmecha nismus, bevor " diese Drehung vollendet ist, eine Additionstaste, welche mit diesem Rit- zel verbunden ist, zur Vorbereitung einer wei teren Drehung des Ritzels niedergedrückt werden kann,
wobei diese Niederdrückung keine Reibungswirkung oder einen andern Einfluss auf das Ritzel haben soll, um nicht mit der Bewegung des letzteren während der Übertragungstätigkeit in Konflikt zu kom men.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ge langt eine Zahnstange, die auch durch ein schwach gekrümmtes, gezähntes Segment gebildet sein kann, und die in der Ruhelage ausser Eingriff mit seinem entsprechenden Ritzel ist und infolge Niederdrückens einer Taste bis zu einer von der betätigten Taste abhängigen Stellung bewegt wird, aber ausser Eingriff mit dem Ritzel bleibt, unmittelbar nach Erreichen dieser Stellung mit dem Ritzel in Eingriff und dreht 'während ihres Rückwärtsganges das Ritzel.
In den bisher' bekannten Maschinen der genannten Art ist die Konstruktion so ge troffen, dass die Zahnstange unmittelbar vor dem Ende ihres Betätigungshubes mit ver hältnismässig hoher Geschwindigkeit bewegt wird, wobei das Ziffernrad oder ein anderes Rad, welches durch das Ritzel gedreht wird, mit beträchtlicher Geschwindigkeit in seine Endstellung gebracht wird.
Dies ist die Ur sache des wohlbekannten Fehlers der Rad überdrehung und in den jetzt gebräuchlichen Maschinen müssen oft umfangreiche Vor sichtsmassnahmen getroffen werden, um ein solches Überdrehen als Folge des plötzlichen Anhaltens eines rasch drehenden Rades zu vermeiden.
In Maschinen derjenigen Art, in welcher die Zahnstange ständig in Eingriff mit dem Ritzel ist, wobei die Bewegung vom letzteren an das Ziffernrad über einen Sperr- rad- oder einen andern Einwegmechanismus erfolgt, sind besondere Mittel erforderlich, um ein Überdrehen des Rades in bezug auf das Ritzel zu vermeiden, während in Ma schinen derjenigen Art, in welchen die Zahn stange am Ende ihres Betätigungshubes vom Ritzel gelöst wird, besondere Mittel vorge sehen werden müssen, um ein Überdrehen des Rades und des Ritzels, nachdem das letztere vom Eingriff mit der Zahnstange gelöst wurde, zu vermeiden.
In der erfindungsgemässen Rechenma schine kann daher eine Zahnstange oder ein gezähntes Segment vorgesehen sein, dessen Geschwindigkeit am Ende des Betätigungs hubes allmählich bis auf Null oder beinahe auf Null vermindert wird, so dass das Rad sanft in seine korrekte Ruhelage gelangt, im Gegensatz zu einem plötzlichen Anhalten in dieser Lage.
Mit dem Ausdruck "Betäubungshub" wird derjenige Teil der Zahnstangenbewe- gung verstanden, während welchem die Zahn stange mit dem Ritzel in Eingriff steht und dieses bewegt.
Ausserdem wird in einer bekannten Ma schinenart, renn eine Taste nicht vollständig niedergedrückt wird, eine Verriegelung gegen eine weitere Betätigung aller Tasten der Ma schine mit Ausnahme derjenigen der Reihe, in welcher die falsch bediente Taste liegt, er zielt. Ein nachfolgendes Niederdrücken und Loslassen irgend einer der Tasten in dieser Linie dient dazu, die gesamte Tastatur zu verriegeln, wobei die Lösung der Tasten zur weiteren Betätigung der Maschine durch Betätigung einer besonderen Taste, eines He bels oder eines andern Steuergliedes erfolgt.
Der Zweck dieser bekannten Anordnung be steht darin, dass man die Möglichkeit hat, wenn eine falsche Taste niedergedrückt wurde, diesen Fehlhub durch eine nachfol gende ganze Niederdrückung zu korrigieren, so dass eine korrekte Registrierung erzielt wird, und der Rechnungsvorgang kann dann nach dem Lösen der Tastatur weitergeführt werden, ohne dass es erforderlich wird, mit der Durchführung der Rechnung von neuem zu beginnen.
Bei einer solchen Anordnung ist es jedoch möglich, eine falsche Taste in derjenigen Reihe, welche unverriegelt bleibt, niederzu drücken, nachdem die unvollständige Betäti gung ausgeführt wurde, und der Rechnungs vorgang geht dann weiter, ohne dass man auf den Irrtum aufmerksam wird.
In einer andern Art von bekannten Re chenmaschinen kann ein unrichtiges Nieder drücken irgend einer Taste die Verriegelung der gesamten Tastatur herbeiführen mit Ein schluss der Taste, welche falsch betätigt wurde, wobei die Tastatur alsdann mittels einer besonderen Taste oder eines Finger hebels gelöst werden muss, bevor der falsche Hub richtiggestellt und der Rechnungsvor gang weitergeführt werden kann. In diesem Falle besteht die Möglichkeit, nach der Lö sung der Tastatur die falsche Taste nieder zudrücken.
Auch ist es in diesen bekannten Maschi nentypen nicht sichtbar, welche Taste in un richtiger Weise betätigt wurde, man kann nur sehen, in welcher Reihe der falsche Hub ausgeführt wurde.
In der erfindungsgemässen Maschine kann jede Tastenreihe mit einer Stange oder der gleichen versehen sein, welche in Längsrich tung unterhalb der Tasten dieser Reihe an geordnet ist, wobei diese Stange in bezug auf die Tasten beweglich ist, wenn eine Taste niedergedrückt wird, aber bei Loslassen einer nicht vollständig niedergedrückten Taste ausserhalb ihrer normalen Stellung festge stellt wird, um die Rückführung der unvoll- ständig betätigten Taste zu verhindern und gleichzeitig die übrigen Tasten der Maschine zu verriegeln.
Unter dem Ausdruck "alle Tasten der Ma schine" sollen sämtliche Tasten der normalen Tastatur verstanden werden, aber nicht not wendigerweise diejenigen Tasten, welche be sonders vorgesehen sein können, um die 'Ma schine zum Zwecke der Subtraktion oder an derer Rechnungen zu benützen.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise eine Ausführungsform einer erfindungs gemässen Rechenmaschine.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teils der Rechenmaschine; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Ma schine und zeigt den mit jeder Tastenreihe verbundenen Mechanismus, der in der Ruhe stellung ist, wobei gewisse Teile der Tasten verriegelungsvorrichtung weggelassen wur den;
Fig. ä ist eine ähnliche Ansicht wie in Fig. 2, in welcher die Neunertaste beinahe ganz niedergeidrückt ist und die Antriebs- zahüstange zum Einsgriff mit dem Ziffern- radritzell bereit ist; Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 und ä und zeigt den Mechanismus un mittelbar nachdem die Zahnstange mit dem Ritzel in Eingriff gelangt ist;
Fig. 5, 6 und 7 sind Querschnitte von Einzelteilen längs den Linien A-A in Fig. <I>2,</I> B-B in Fig. 4 und C-C in Fig. 8; Fig. 8 bis 11 zeigen die Zahnstange in verschiedenen Arbeitslagen; Fig. 12 ist eine Seitenansicht, welche der Fig. 2 entspricht und Einzelteile der Tasten verriegelungsvorrichtung zeigt, wobei. diese Vorrichtung in der normalen oder Ruhelage ist;
Fig. <B>13</B> ist ein Schnitt längs der Linie D-D der Fig. 12; Fig. 14 und 15 sind gleiche Schnitte wie Fig. 12 und 1$, wobei aber die Neunertaste ganz niedergedrückt ist (wie in Fig. 4) ; Fig. 16 bis 18 zeigen Einzelteile der Ta- stenverriegelungsvorrichtung in verschiedenen Lagen;
Fig. 19 ist eine Seitenansicht und Fig. 20 eine Rückansicht in Richtung der Pfeile E-E in Fig. 19 und zeigen die von Hand angetriebenen Mittel zur Lösung der Tastatur nach der Korrektur einer falschen Betätigung.
Die gezeichnete Rechenmaschine besitzt ein äusseres Gehäuse 20, auf dessen oberer Seite die Tasten angeordnet sind. Die vordere Seite des Gehäuses ist geneigt, wie in Fig. 1 dargestellt ist, und in dieser Vorderseite ist eine längliche Öffnung angebracht, durch welche die Zahlen an den Ziffernrädern 19 beobachtet werden können. Im dargestellten Beispiel ist ein Streifen 21 in dieser Öffnung vorgesehen, welcher Löcher aufweist, durch welche die Zahlen gesehen werden und dessen äussere Seite mit einem Glasstreifen bedeckt ist.
Jede Tastenreihe besitzt neun mit den Zahlen 1-9 numerierte Tasten, wobei be liebig viele Reihen vorgesehen sein können, und jede Reihe ist mit einem System von Schaltstangen verbunden, welches unmittel bar von jeder Taste der betreffenden Reihe betätigt werden kann, um das mit dieser Reihe verbundene Ziffernrad in Drehung zu versetzen.
Eine Tastenreihe mit den zugehörigen Schaltgliedern ist in Fig. 2 bis 4 dargestellt, und, wie gezeigt ist, besitzt jede Taste einen Schaft 22, welcher durch eine Nute in einer Deckplatte 28 verschiebbar ist, und jeder Schaft trägt den gewöhnlichen Tastenkopf 24 und besitzt eine Schulter 25, welche gegen eine Hauptantriebsstange 26 stossen kann, die sich längs der Tastenreihe unterhalb aller Tasten derselben erstreckt. Der untere Teil jedes Tastenschaftes 22 ist in einer Nute eines Teils 27 geführt, welcher an der Rah menplatte 28 befestigt ist oder mit ihr aus einem Stück besteht.
Diese Platte dient zur Trennung benachbarter Tastenreihen, und das untere Ende jedes Schaftes bildet einen Haken 74, wie am besten in Fig. 5 bis 7 ersichtlich ist. Jeder Schaft steht unter der Wirkung einer Feder 29 zur Rückführung der Taste in ihre normale Lage nach dem Niederdrücken derselben, wobei die Auf- wärtsbewegung der Taste durch den An schlag des untern hakenförmigen Endes des Schaftes gegen die Unterseite des Teils 27 begrenzt ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Wenn die Tasten in ganz angehobener Stellung sind, so befinden sich ihre untern Enden in der selben horizontalen Ebene, wie in Fig. 2 und 12 dargestellt ist.
Die Antriebsstange 26 kann eine Bewe gung parallel zu sich selbst in einer Ver tikalebene ausführen und ist an ihrem Ende durch eine V-förmige Lasche mit Armen 30 und 31 unterstützt und bei ihrem vordern Ende durch eine Lasche 32 von der darge stellten Form. Der Arm 31 der V-förmigen Lasche ist mit seinem obern Ende an einer Spindel 33 drehbar befestigt, welche durch die gesamte Maschine dringt, und der Arm 30 ist an seinem obern Ende mittels eines Stiftes 34 mit der Stange 26 gelenkig ver bunden, wobei der untere Teil 35 der V- förmigen Lasche quer zur Lasche U-förmig umgebogen ist, um ein paar Ansätze 36 an gegenüberliegenden Seiten der Riegelstange 37 zu umfassen, die sich längs einer Tasten reihe parallel zur Antriebsstange 26 er streckt;
der U-förmige Teil 35 ist mittels eines Stiftes 38 drehbar mit den Ansätzen 36 verbunden.
Die Lasche 32 wird von einer Spindel 42 drehbar getragen, welche sich durch die ganze Maschine parallel zur Spindel 33 er streckt, und bildet einen Teil von umgekehr ter T-Form, der mit einem Ansatz 39 für einen später zu beschreibenden Zweck ver sehen ist, wobei ein Ende der Stange des T-förmigen Teils normalerweise, wie in Fig. 2 und 12 gezeigt ist, gegen die untere Seite eines Flansches 40 an der obern Seite der Stange 26 anliegt, und das andere Ende der Stange des T-förmigen Teils ist mittels eines Stiftes 41 mit einem Vorsprung an der Rie gelstange 37 nahe dem vordern Ende des selben drehbar verbunden.
Die Antriebs stange 26 trägt noch einen Stift 43, welcher mit dem T-fcirmigen Teil unter weiter unten erwähnten Bedingungen in Eingriff gelangen kann, und in der obern Seite der Stange 26 befinden sich drei Einschnitte 44, 45 und 46 zum Eingriff mit den Spindeln 33 und 42 und mit einer Querhülse 47, wie in Fig. 2 gezeigt ist, um die Aufwärtsbewegung der Stange 26 zu begrenzen.
Wenn die Antriebsstange 26 infolge Nie- derdrückens einer der Tasten mit den Zahlen 1-8 nach unten geführt wird, so bewegt sie sich ungefähr parallel zu sich selbst, wo bei die Bewegung infolge der Art der La gerung der Stange in einem schwachen Bo gen erfolgt. Gleichzeitig wird die Riegel stange 37 in Längsrichtung nach vorwärts (das heisst gegen das Zahlenrad 19) bewegt, ebenfalls in einem schwachen Bogen, wobei der Stift 38 um das Zentrum 33 und der Stift 41 um das Zentrum 42 dreht.
Wenn die Neunertaste niedergedrückt wird, so er folgt die Bewegung ungefähr gleich wie oben beschrieben, ausser dass die Antriebsstange 26 zuerst durch einen kleinen Winkel im Sinne des Uhrzeigers in Fig. 2 bis 4 um den Zap fen 34 gedreht wird, weil der Angriffspunkt des Tastenschaftes auf der Stange sich jetzt auf der andern Seite des Zapfens 34 be findet, wobei diese Drehung infolge An schlag des Stiftes 43 gegen die Lasche 32 angehalten wird.
Nach diesem Anschlag' be wegt sich die Antriebsstange 26 ungefähr parallel zu sich selbst in die in Fig. 3 und 4 dargestellte Lage, wobei Fig. 3 die Teile un mittelbar bevor die Neunertaste ihre Ab wärtsbewegung vollendet hat, darstellt, und Fig. 4 die Taste nach Vollendung ihres Hubes zeigt.
Die Riegelstange 37 besitzt die Form eines umgekehrten<B>U</B> und ist am besten in Fig. 13 bis 15 gezeigt; sie besitzt eine Serie Nuten 75, welche unterhalb der Schäfte der Tasten der Zahlen 2-9 liegen. Die Nuten 75 besitzen L-Form, wobei der Fuss des<B>L</B> unmittelbar unterhalb des haken förmigen Endes des Tastenschaftes liegt, wenn sich dieser letztere in seiner nor malen oder obersten Lage befindet.
Wenn die Taste niedergedrückt wird, so dringt das hakenförmige Ende 74 der Taste zuerst durch den Fuss der L-förmigen Nute und bei weiterer Abwärtsbewegung des Schaftes er folgt der Anschlag der Schulter 25 mit der Antriebsstange 26, um die Riegelstange 37 ungefähr rechtwinklig zum Tastenschaft zu bewegen. Bei Beginn der Bewegung der Rie gelstange verschiebt sich der Fuss der L- förmigen Nute gegenüber dem hakenförmigen Ende 74, und die Bewegung der Taste wird letzten Endes durch Anstossen des hintern Endes der Nute gegen den niedergedriickten Schaft begrenzt.
Die Riegelstange besitzt an ihrem hin tern Ende eine Anzahl Zähne 76, welche, wie nachträglich beschrieben, mit dem vordern Ende eines Hebels 77 in Eingriff gelangen, der bei 78 am obern Ende eines Teils 79 drehbar gelagert ist, und welcher Teil 79 mit seinem untern Ende an einer festen Spindel 80 aasgelenkt ist. Der Teil 79 be sitzt einen sich nach rückwärts erstreckenden Arm 81, mit welchem der Hebel 77 durch eine Feder 82 verbunden ist, welch letztere bestrebt ist, den Hebel 77 im Uhrzeigersinn zu drehen, um sein vorderes Ende mit der Riegelstange 37 in Eingriff zu bringen, und normalerweise ist das hintere Ende des Ar mes 81 oberhalb einer Haltestange 83 ange ordnet, welche sich über die gesamte Länge der Rechenmaschine hinter allen Tasten reihen erstreckt.
Die Enden der Stange 83 sind rechtwinklig umgebogen, wobei eines dieser Enden in Fig. 1 und 19 gezeigt ist, und die Stange ist mittels eines dieser Enden drehbar an der Spindel 80 befestigt. Die Stange 83 steht unter der Wirkung einer Feder 84, welche sie zu heben bestrebt ist, wobei die Aufwärtsbewegung der Stange in folge Aasschlagens gegen eine geeignete An schlagfläche 85 begrenzt ist.
Ein Winkelhebel 87 ist drehbar auf einer Spindel 86 angeordnet, welche sich durch die ganze Maschine erstreckt; das Ende des einen Armes des Winkelhebels bildet einen Haken 88, welcher normalerweise oberhalb des hin tern Endes der hintersten Nute 75 in der Riegelstange liegt und, wie nachträglich be schrieben wird, in diese Nute eindringen kann, um, die Riegelstange gegen Vorwärts- bewegurig festzuhalten.
Der Winkelhebel 87 wird durch den Anschlag eines Vorsprunges 89 an seinem senkrechten Arm gegen die Haltestange 88 in der in Fig. 12 darge stellten normalen Lage gehalten, in welcher der Haken 88 die Riegelstange freigibt, wo bei der Winkelhebel unter dem Einfluss sei nes eigenen Gewichtes oder einer nicht dar gestellten Feder im Gegenzeigersinne gedreht wird, um den Haken in der Riegelstange ein greifen zu lassen, wenn die Haltestange 83 nach unten bewegt wird. Die Abwärtsbewe gung der Haltestange wird durch geeignete Anschlagflächen 90 begrenzt; auch die Auf wärtsbewegung des Armes 81 wird durch eine Stange 91 begrenzt, welche sich durch die gesamte Maschine erstreckt.
Es ist klar, dass der Winkelhebel 87 und die mit ihm verbundenen, oben beschrie benen Teile für jede Tastenreihe in gleicher Weise angeordnet sind, wie auch die An triebsstange 26, die Riegelstange 37 und die mit ihnen verbundenen Teile.
Das Ziffernrad 19 wird nach Betätigung einer Taste mittels einer Zahnstange 48 in Drehung versetzt, welche zehn Zähne be sitzt und mit einem Ritzel 49 mit zehn Zähnen in Eingriff gelangen kann, das mit dem Ziffernrad verbunden ist. Die Zahn stange 48 wird vom vordern Ende eines Ar mes 50 getragen, dessen hinteres Ende an einem von einem U-förmigen Teil 52 getra genen Stift 51 aasgelenkt ist; der Teil 52 ist an seinem obern Ende drehbar auf einer Spindel 53 befestigt, welche sich parallel zu den vorerwähnten Spindeln 33, 42, 80 und 86 durch die Maschine hindurch er streckt.
Der Arm 50 besitzt eine Längsnute 54, in welche eine Rolle 55 greift, die vom untern Ende eines Armes 56 getragen wird, welcher an seinem obern Ende an einer sich durch die Maschine erstreckenden Spindel 57 aasgelenkt, und mittels einer kurzen Lasche 58 mit dem von der Riegelstange 37 getra genen Stift 41 -verbunden ist. In der in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung ist die Stel lung des U-förmigen Teils 52 eine solche, dass die Zahnstange von den Zähnen des Ritzels 49 entfernt gehalten wird und durch eine Vorwärtsbewegung der Riegelstange 37 in die in Fig. 3 gezeigte Lage geschwenkt wer den kann, ohne das Ritzel zu beeinflussen.
Ein dreiarmiger Hebel 59, 60 und 61 ist auf der Spindel 33, welche die V-förmige Lasche 30, 31 trägt, drehbar befestigt, wobei der Arm 61 eine Nute 62 aufweist, in wel cher der im U-förmigen Teil 52 angeordnete Stift 51 eingreift. Die Lage der Nut 62 im Arm 61 ist so, dass Drehung des dreiarmigen Hebdls im Uhrzeigensinne die Schwenkung des U-förmigen Teils 52 im Uhrzeigersinne ver ursacht und dadurch den Arm 50 in Rich tung seiner Längsachse verschiebt.
Der Arm 59 ist mit dem Ende 39 der Lasche 32 durch eine Schraubenfeder 63 verbunden, welche unter den nachfolgend beschriebenen Bedin gungen den Eingriff der Zahnstange 48 in das Ritzel 49 und nachträglich die Rückkehr der Teile des Mechanismus in deren anfäng liche Stellung veranlasst, nachdem eine nie dergedrückte Taste losgelassen wird, wobei diese Feder eine vorbestimmte Minimalspan nung besitzt, wenn der Mechanismus in der in Fig. 2 gezeigten Ruhelage ist. Die Ent fernung zwischen dem Zentrum 42 und dem Verbindungspunkt der Feder 63 am Ansatz 39 ist grösser als die Entfernung zwischen dem Zentrum 33 und dem Verbindungspunkt der Feder mit dem Arm 59, für den nach folgend beschriebenen Zweck.
Ausserdem ist der dreiarmige Hebel mit einem Ansatz 64 versehen, welcher mit einem Stift 38 in Ein griff gelangen kann, dessen Ende seitlich des untern Teils 35 der V-förmigen Lasche her vorsteht.
Der Arm 60 liegt oberhalb des vordern Endes des Hebels 77 und kann mit diesem letzteren, wie weiter unten beschrieben wird, in Eingriff gelangen.
Der U-förmige Teil 52 ist mit einem be weglichen Haltearm 65 verbunden, dessen un teres Ende seitlich in bezug auf den verti kalen Hauptteil des Armes umgebogen ist, und dieses seitliche Ende ist abgestuft, um ein paar Tragflächen 66 und 67 für den einen Arm des U-förmigen Teils 52 zu bilden, die am besten in Fig. 5 und 6 ersichtlich sind.
Fig. 2 zeigt den U-förmigen Teil 52 in einem kleinen Abstand von der Fläche 66, und Fig. 3 zeigt diesen Teil unmittelbar gegen diese Fläche anliegend, während Fig. 4 und 6 den U-förmigen Teil gegen die Fläche 67 anliegend zeigen.
Wie dargestellt, wird der Arm 65 von einer Stange 68 getragen, welche sich unterhalb der Tasten längs einer Tasten reihe erstreckt und diese Stange kann sich um ihre Längsaxe drehen und besitzt eine Anzahl seitlicher vorstehender Teile 69, von denen einer unmittelbar unterhalb jedes Ta stenschaftes liegt, um beim Niederdrücken der Taste gegen den Schaft zu stossen.
Wie in Fig. 2 bis 4 dargestellt ist, ist die Stange 68 nicht parallel zur Antriebsstange 26 und zur Riegelstange 37 angeordnet, sondern ist geneigt in bezug auf diese Stangen, wobei die Entfernung zwischen dem untern Ende des Schaftes der Einertaste und des Vor sprunges 69 unterhalb dieser Taste ein Mini mum, und die entsprechende Entfernung für die Neunertaste ein Maximum ist. Wenn eine Taste niedergedrückt wird, verändert sich für jede Taste die Entfernung, um welche die Antriebsstange 26 und die Riegelstange 37 verschoben werden, und infolgedessen auch der Winkel, um welchen die Zahnstange 48 geschwenkt wird, bevor das untere Ende des Schaftes gegen den entsprechenden Vor sprung 69 stösst.
Die Stange 68 ist mit einer Schraubenfeder 70 verbunden, welche be strebt ist, die Stange in Fig. 5 und 6 im Uhrzeigersinn zu drehen, wobei die Drehung der Stange in diesem Sinne durch den Anschlag eines seitlichen Vorsprunges 71 (Fig. 7) am hintern Ende der Stange gegen eine geeignete Anschlagfläche 72 begrenzt wird.
Die beschriebene Maschine arbeitet fol- genderweise Normalerweise befinden sich die Teile in der in Fig. 2 und 12 gezeigten Stellung, in welcher der U-förmige Teil 52 durch einen kleinen Zwischenraum von der Fläche 66 am Arm 65 getrennt ist und die Zahnstange wird in ihrer untersten Stellung und vom Ritzel 49 entfernt gehalten; die Rolle 55 befindet sich in .der Nähe des Endes der Nute 54 und der Stift 38 ist in Eingriff mit dem Ansatzstück 64.
Das vordere Ende des Hebels 77 liegt gegen die Unterseite der Riegelstange an und das hintere Ende des Armes 81 stösst gegen die Stange 91 und befindet sich in einem Ab stand von der Haltestange 83, wobei diese letztere infolge Federdruckes in ihrer ober sten Stellung gehalten wird, in welcher sie den Haken 88 des Winkelhebels 87 von der Riegelstange entfernt hält.
Wenn eine Taste, z. B. die Neunertaste, niedergedrückt wird, wird die Antriebsstange 26 nach unten gepresst und verschiebt die Riegelstange 37 in Längsrichtung nach vor wärts, wobei diese letztere Bewegung unter Vermittlung der Lasche 58 und des Armes 56 die Schwenkung des die Zahnstange 48 tragenden Armes 50 im Uhrzeigersinne ver ursacht. Unmittelbar bevor das untere Ende des Tastenschaftes gegen den entsprechenden Vorsprung 69 an der Stange 68 stösst, be finden sich die Teile in der in Fig. 3 ge zeigten Stellung, in welcher die Zahnstange immer noch nicht mit dem Ritzel in Eingriff steht, während der U-förmige Teil 52 bei Be ginn des Tastenhubes zum Anliegen gegen die Fläche 66 gebracht wurde und daraufhin mit dieser Fläche in Eingriff blieb.
Das Ende des Hebels 77 stösst gegen die Zähne 76, wie in Fig. 3 gezeigt ist, wobei die Zähne an diesem Hebel während der Vorwärtsbewe gung der Riegelstange vorbeigegangen sind. Während der Abwärtsbewegung der Taste hat sich die Spannung der Feder 63 ver grössert, weil die Lasche 32 im Uhrzeiger sinne gedreht wurde, während der Arm 59 nach seiner kleinen anfänglichen Verschie bung festgehalten wurde, um den U-förmigen Teil 52 mit der Fläche 66 in Eingriff zu bringen.
Nach Vollendung des Abwärtsganges der Taste stösst das untere Ende des Schaftes gegen den Vorsprung 69, um die Stange 68 von der Stellung nach Fig. 5 in diejenige nach Fig. 6 zu bringen, um die Fläche 66 ausser Eingriff mit dem U-förmigen Teil 52 zu bringen. Dieser letztere wird jetzt durch die Feder 63 mittels der Arme 59 und 61 um einen kleinen Winkel im Uhrzeigersinne verschwenkt, wobei die Bewegung des U-för- migen Teils 52 dazu dient,
die Zahnstange 48 mit dem Ritzel 49 in Eingriff zu bringen und durch Anschlagen dieses Teils gegen die Fläche 67 begrenzt wird. Die Drehung des dreiarmigen Hebels im Uhrzeigersinne ver ursacht das Anschlagen des Armes 60 gegen den Hebel 7 7 und dessen Entfernung von den Zähnen der Riegelstange;
wenn die Taste derart in die völlig niedergedrückte Stellung gelangt, so sind die Teile in den Stellungen, die in Fig. 4 und 14 gezeigt sind. Der An schlag des Hebels 77 gegen den Arm 60 dient nur zur Drehung des Hebels um seinen Dreh punkt 78 und besitzt keine Wirkung auf die übrigen Teile der Verriegelungsvorrichtung.
Wenn die Taste losgelassen wird, so be wirkt die Feder 63 die Drehung der Lasche 32 im Gegenzeigersinne, um die Zahnstange 48 durch die verschiedenen Stellungen, die in Fig. 8 bis 11 in vollen Linien dargestellt sind, zu schwenken, wobei die Zahnstange in Eingriff mit dem Ritzel bleibt, und in die ser Weise während ihrer Rückbewegung das Ziffernrad dreht. Das Ziffernrad wird daher während des Aufwärtshubes der Taste ge dreht.
Nachdem die Zahnstange das untere Ende ihres Hubes erreicht; wie in Fig. 11 in vollen Linien dargestellt ist, stösst der Stift 38 der Riegelstange 37, welche während des Rückwärtsganges der Zahnstange nach rück wärts verschoben wurde, gegen die Verlänge rung 64, um den dreiarmigen Hebel 59, 60, 61 in seine anfängliche Stellung zurückzu bringen und die Kraft, mit welcher der Stift 38 von der über die Lasche 32 und die Rie gelstange 37 wirksamen Feder 63 gegen die Verlängerung 64 wirkt,
dient zur Aufhebung der infolge des Zuges der Feder auf den Arm 59 entgegengesetzt wirkenden Kraft auf die Verlängerung. Dieser Unterschied in den ent gegenwirkenden Kräften wird durch geeig nete Anordnung und Dimension der in Frage kommenden Teile erhalten, und indem das vordere Ende der Feder 63 in einer grö- sseren Entfernung vom "Zentrum 42 befestigt wird, als die Entfernung zwischen dem Be festigungspunkt des hintern Endes der Feder und dem Zentrum 33 beträgt.
Die Rückkehr des dreiarmigen Hebels verursacht die Schwenkung des U-förmigen Teils 52 im Ge- genzeigersinne, um die Zahnstange 48 ausser Eingriff mit den Zähnen des Ritzels zu brin gen, während diese Rückkehr ebenfalls den Arm 60 ausser Eingriff mit. dem Hebel 77 bringt, damit dieser letztere im Zeigersinne bis zur Berührung mit der Riegelstange 37 geschwenkt werden kann. Diese Stange wurde nach einer solchen Stellung zurück bewegt, dass der Angriffspunkt des Hebels 77 mit der Riegelstange vor den Zähnen 76 liegt, so dass die Stange keine Bewegung auf den Hebel überträgt.
Die Bewegung des U- förmigen Teils 52 gestattet der Feder 70, die Stange 68 in Fig. 5 und 6 im Zeigersinne zu drehen, und da die Antriebsstange 26 in der Zwischenzeit ebenfalls in ihre anfängliche Stellung zurückgebracht wurde, so sind die Teile des Mechanismus wieder in den Stel lungen nach Fig. 2 und 12.
Wie früher erklärt wurde, und wie aus dem Vorangehenden erkannt werden kann. wird der Winkel, um welchen die Zahnstange 48 geschwenkt wird, bevor sie mit dem Rit- zel in Eingriff gelangen kann, und daher der Winkel, um welchen das Ziffernrad während der Rückbewegung der Zahnstange gedreht wird, sich entsprechend der niedergedrückten Taste ändern.
Tatsächlich dient jede Taste dazu, die Zahnstange durch eine vorbe stimmte Distanz zu verschieben, bevor sie in Eingriff mit dem Ritzel gelangt und die Teile sind so angeordnet, dass die Betätigung der ersten Taste das Zahlenrad um einen Winkel von 36 dreht, die zweite Taste um 72 usw. bis zur neunten Taste, welche das Zahlenrad um einen Winkel von 324 dreht.
Die Winkelgeschwindigkeit des Ziffern rades wird durch geeignete Verlangsamung der Zahnstange, bevor dieselbe ausser Ein griff mit dem Ritzel gelangt, bis auf Null oder ungefähr auf<B>Null</B> vermindert. Da durch wird ein Überdrehen des Rades ver- mieden und dieses letztere wird in der kor rekten Stellung zum Anhalten gebracht, bevor es ausser Eingriff mit der Zahnstange gelangt. Die Verlangsamung der Zahnstange gegen das Ende ihres Hubes hin erfolgt durch die Nut 54, die die in der Zeichnung dar gestellte Form erhält.
Wie dargestellt, ist die Nut 54 über den grössten Teil ihrer Länge konvex nach oben gekrümmt, aber an ihrem hintern oder rechten Ende ändert sie die Richtung, wobei dieses hintere Ende einen Bogen bildet, welcher ungefähr sein Zentrum in der Axe des Stiftes 57 hat. Bei einer solchen Anordnung wird die Zahn Stange am Anfang ihres Rückwärtshubes be schleunigt, aber wenn die Rolle 55 ungefähr die in Fig. 9 gezeigte Stellung erreicht, wird die Bewegung der Zahnstange langsamer, bis sie allmählich in der in Fig. 11 gezeigten Stellung eine augenblickliche Ruhelage ein nimmt.
Die Zahnstange erreicht diese letz tere Stellung, bevor der Stift 38 die Ver längerung 64 erreicht, so dass die Zahnstange erst ausser Eingriff mit dem Ritzel 49 ge langt, nachdem das letztere und daher auch das Ziffernrad 19 in Ruhestellung ist.
Die Rolle 55 kann durch ein Rollenpaar oder ein Paar Stifte am Ende des Armes 56 ersetzt werden, welche sich längs entgegen gesetzten ganten des Armes 50 bewegen können, wobei der letztere eine solche Form hat, dass die gleiche Wirkung erzielt wird, wie durch die Rolle 55 und die Nute 54.
Wenn eine Taste versehentlich nicht voll ständig niedergedrückt wird, so stösst sie nicht gegen den entsprechenden Vorsprung 69 und die Zahnstange wird daher nicht ge löst, um mit dem Ritzel in Eingriff gelangen zu können.
Der dreiarmige Hebel wird daher nicht gedreht, um den Arm 60 zur Lösung des Hebels 77 von den Zähnen 76 zu ver anlassen, und wenn dann die Taiste losgelas sen wird und die Riegelstange die Rück wärtsbewegung beginnt, so wird der Hebel 77 bewegt, weil er mit den Zähnen 76 in Eingriff steht und dieser Hebel schwingt den Teil 79 im Uhrzeigersinne in die Stel lung nach Fig. 16, wobei der Arm 81 die Haltestange 83 entgegen der Wirkung der Feder niederdrückt und die Teile angehal ten werden. während die Riegelstange gegen weitere Rückwärtsbewegung aufgehalten wird und aus ihrer normalen Ruhestellung entfernt ist.
Weil die Riegelstange nicht in ihre anfängliche Stellung zurückgeht, kann die niedergedrückte Taste nicht völlig zu rückkehren, da der Fuss der L-förmigen Nut 75 gegenüber dem Haken 74 am untern Ende des Tastenschaftes verschoben ist und die Taste infolge Anschlagens des Hakens gegen die untere Seite der Riegelstange (volle Linien, Fig. 16) in einer Stellung festgehal ten wird, die unterhalb ihrer normalen Stel lung liegt.
Ausserdem sind die hakenförmi gen Enden der übrigen Tasten in dieser Linie ebenfalls gegenüber den Fussteilen ihrer ent sprechenden L-förmigen Nuten verschoben, aber bei diesen Tasten liegen die Haken 74 oberhalb der Riegelstange, so dass ein Nieder drücken dieser Tasten verhindert ist.
Die Bewegung der Haltestange 83 nach unten in die Stellung nach Fig. 16, nachdem die falsch niedergedrückte Taste losgelassen wird, gestattet die Schwenkung des Winkel hebels 87 im Gegenzeigersinne, wobei diese Bewegung durch den Anschlag des Hakens 88 gegen die obere Seite des hintern Endes der Riegelstange 37 begrenzt wird, welche ausserhalb ihrer anfänglichen Stellung fest gehalten wird.
Jedoch dient die Abwärts bewegung der Stange 83 zur Lösung der Winkelhebel in allen übrigen Tastenreihen der Maschine, und da die- Riegelstangen in diesen übrigen Reihen alle in ihre anfäng liche Stellung zurückgeführt wurden, kann der Winkelhebel in jeder dieser Reihen dre hen, um den Haken 88 in die hinterste Nut der entsprechenden Riegelstange eingreifen zu lassen und die letztere gegen Vorwärts bewegung festzuhalten.
In dieser Weise ver ursacht ein unvollständiges Niederdrücken einer Taste eine Verriegelung der gesamten Tastatur gegen weitere Betätigung, mit Aus nahme der unvollständig niedergedrückten Taste. Zusätzlicherweise ist die fragliche Taste in einer Stellung festgehalten, die unterhalb der normalen Ruhelage der Taste liegt, so dass diese Taste sofort bemerkt wer den kann.
Nachdem die falsche Betätigung einer Taste durch Verriegelung der Tastatur er kannt wurde, wird die unvollständig nieder gedrückte Taste ganz niedergedrückt und wieder losgelassen, so dass die korrekte Zahl am Ziffernrad registriert wird. Die voll ständige Niederdrückung der Taste in die in Fig. 17 in gebrochenen Linien dargestellte Lage verursacht die Bewegung des Hebels 77 in die ebenfalls in gebrochenen Linien dargestellte Stellung und die nachträgliche Lösung der Taste ermöglicht der Riegel stange, ungehindert in ihre Ausgangsstellung zurückzukehren.
Da jedoch seit dem Beginn der weiteren Niederdrückung der unvollstän dig niedergedrückten Taste die Haltestange 83 unter die Vorsprünge 89 an den Winkel hebeln 87 der übrigen Tastenreihen greift und in ihrer untersten Stellung festgehalten wurde, und diese Winkelhebel genügend weit gedreht wurden, um ihre Haken 88 in die. hintersten Nuten der entsprechenden Riegel stangen eingreifen zu lassen, und wenn daher die Riegelstange derjenigen Reihe, in welcher die unvollständig niedergedrückte Taste liegt, nach der weiteren Niederdrückung dieser Taste stattfindet, in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, so kann der Winkelhebel dieser Reihe seinen Haken in die hinterste Nute der Riegelstange einschieben und die weitere Vor wärtsbewegung derselben verhindern.
Nach Niederdrückung der Taste, welche anfäng lich unvollständig bewegt wurde, ist daher die Tastatur mit Einschluss der unvollständig niedergedrückten Taste verriegelt. Es ist ersichtlich, dass die unrichtige Be tätigung keinen Einfluss auf das Ziffernrad hatte, da die Zahnstange nicht in Eingriff mit dem Ritzel gebracht wurde und daher wird bei der nachfolgenden richtigen Nieder- drückung der Taste, welche falsch betätigt wurde, die Rechnung genau so weitergeführt, wie wenn keine falsche Betätigung statt gefunden hätte.
Nach Richtigstellung des Irrtums werden die Tasten der Maschine mittels eines Hebels 92 (Fig. 1, 19 und 20) aus der Verriegelungs- lage gelöst. Dieser Hebel ist bei 93 drehbar gelagert und sein oberes Ende dringt durch eine Nute an der obern Seite des Rechen maschinengehäuses. Der Hebel 92 trägt eine Stange 94, die sich über die ganze Längr, der Maschine hinter allen Tastenreihen hin.
durch erstreckt, und wenn der Hebel 92 nach hinten gedreht wird, so stosst die Stange 94 gegen die senkrechten Arme aller Winkel hebel, wie in Fig. 18 gezeigt ist, um der Haltestange die Rückkehr in ihre anfäng liche Stellung zu gestatten, worauf die Win kelhebel in die in Fig. 12 bis 15 gezeigte Lage zurückkehren, wenn der Hebel 92 wie der die anfängliche Stellung einnimmt. Diese Rückkehr wird vorzugsweise nach Loslassen des Hebels automatisch durch eine Feder er zeugt und gewünschtenfalls kann die Feder 84 für diesen Zweck verwendet werden.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, besitzt die Ma schine den gewöhnlichen Handgriff 95, um die Zahlenräder in die Nullage zurückzubrin gen, wobei dieser Handgriff über eine Nut- und Stiftverbindung mit dem Lösehebel 92 verbunden ist, um die Bewegung des Hebels unabhängig vom Handgriff, aber nicht um gekehrt zu gestatten. Der Zweck dieser An ordnung besteht darin, die Maschine richtig in die Nullstellung zurückführen zu können, nachdem ein falscher Tastenhub ausgeführt wurde oder nach der Richtigstellung einer falschen Betätigung, ohne eine besondere Be tätigung des Hebels 92 zu erfordern.
Wenn der Handgriff für die Nullstellung nach der Richtigstellung einer falschen Betätigung be wegt wird, so wird die Stange 94 in der vor beschriebenen Weise betätigt, gleichzeitig mit der Zurückführung der Ziffernräder in die Nullstellung; wenn der Handgriff un mittelbar nach der Ausführung einer fal schen Betätigung bewegt wird, so werden nicht nur alle Winkelhebel, wie oben be schrieben, gedreht, sondern die Stange 94 stösst gegen das hintere Ende des Hebels 77 in derjenigen Reihe, welche die falsch be- tätigte Taste aufweist und bringt ihn ausser Eingriff mit der Riegelstange 37, wie in Fig. 18 gezeigt ist, wobei die Riegelstange nachfolgend in die ursprüngliche Lage zu rückgeführt wird.
Im Falle der Einertaste ist die Anord nung etwas verschieden von der oben be- sohriebenen. Dies hat seinen Grund darin, class ein Teil des vordern Endes der Riegel stange 37 entfernt: ist, um eine Behinderung anderer Teile am vordern Ende der Maschine zu vermeiden.
Im dargestellten Beispiel ist das vordere Ende der Riegelstange ausge- schnitten, wie in Fig. 13 und 15 gezeigt ist, und an diesem ausgeschnittenen Teil befindet sich eine Nute 97. deren Lage normalerweise mit derjenigen des hakenförmigen Endes des Schaftes der Einertaste übereinstimmt, wobei die Richtung des Hakens im Vergleich mit; derjenigen der übrigen Tasten entgegen gesetzt ist.
Die Nute 97 hat dieselbe Be ziehung zum hakenförmigen Ende der Einer taste wie der Fuss der L-förmigen Nute 75 zum Haken irgend einer der übrigen Tasten und ihre Wirkungsweise wird ohne weiteres verstanden werden.
Die Spindeln 33, 42,<B>5</B>3,<B>57,</B> 80 und 86. welche die verschiedenen weiter oben ange führten Teile tragen, erstrecken sich parallel zueinander durch die ganze Maschine und tragen die entsprechenden Teile der mit den andern Tastenreihen verbundenen Mecha nismen.
Im weiteren können verschiedene Teile, insbesondere die Antriebsstange 26, mit Lö chern oder Einschnitten versehen sein, um das Gewicht zu vermindern.
Die Erfindung ist nicht auf das beschrie bene Beispiel begrenzt, da untergeordnete Einzelheiten geändert werden können, um den verschiedenen Erfordernissen Rechnung zu tragen. Die Erfindung kann zum Beispiel auch bei Maschinen verwendet werden, bei denen die Antriebskraft durch einen elek trischen Motor geliefert wird, wobei in die sem Falle die Tasten nur als Wähler dienen.