CH213285A - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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CH213285A
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Limited Bell Punch Company
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Bell Punch Co Ltd
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    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
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Description


      Reehenmaschine.       Die Erfindung betrifft eine Rechen  maschine mit einer aus mehreren Tasten  reihen bestehenden Tastatur, bei welcher eine  Anzahl     Ritzel,    die je mit     einem    Ziffernrad  oder einem     sogenannten        Totafsatormecha-          nismus        verbunden    sind, durch eine entspre  chende Anzahl schwingender Zahnstangen  oder gezähnter Segmente in Drehung ver  setzt werden     können.     



  In     Maschinen    dieser Art kann irgend ein  bestimmtes     Ritzel    von zwei Antriebsquellen  aus in Bewegung versetzt werden     (entweder     direkte Addition oder Übertragung), und da  diese Antriebe zeitlich getrennt erfolgen müs  sen, ist es für eine rasche Bedienung wünsch  bar,     wenn,    beispielsweise, während der Dre  hung eines     Ritzels    vom Übertragungsmecha  nismus, bevor " diese Drehung vollendet ist,  eine Additionstaste, welche mit diesem     Rit-          zel    verbunden ist, zur Vorbereitung     einer    wei  teren Drehung des     Ritzels    niedergedrückt  werden kann,

   wobei diese     Niederdrückung     keine Reibungswirkung oder einen andern    Einfluss auf das     Ritzel    haben soll, um     nicht     mit der Bewegung des letzteren während der       Übertragungstätigkeit    in Konflikt zu kom  men.  



  Gemäss der vorliegenden     Erfindung    ge  langt     eine    Zahnstange, die auch durch  ein schwach gekrümmtes, gezähntes Segment  gebildet sein kann, und die in der Ruhelage  ausser Eingriff mit     seinem        entsprechenden          Ritzel    ist und infolge Niederdrückens einer  Taste bis zu einer von der betätigten Taste  abhängigen Stellung bewegt wird, aber ausser  Eingriff mit dem     Ritzel    bleibt,     unmittelbar     nach Erreichen dieser Stellung mit dem       Ritzel    in Eingriff und dreht     'während    ihres  Rückwärtsganges das     Ritzel.     



  In den bisher' bekannten     Maschinen    der  genannten Art ist die Konstruktion so ge  troffen, dass die Zahnstange     unmittelbar    vor  dem Ende ihres     Betätigungshubes    mit ver  hältnismässig hoher     Geschwindigkeit    bewegt  wird, wobei das Ziffernrad oder ein anderes  Rad, welches durch das     Ritzel    gedreht wird,      mit beträchtlicher Geschwindigkeit in seine  Endstellung gebracht wird.

   Dies ist die Ur  sache des     wohlbekannten    Fehlers der Rad  überdrehung und in den jetzt gebräuchlichen  Maschinen müssen oft umfangreiche Vor  sichtsmassnahmen getroffen werden, um     ein     solches Überdrehen als Folge des plötzlichen  Anhaltens eines rasch drehenden Rades zu  vermeiden.

   In Maschinen derjenigen Art, in  welcher die     Zahnstange    ständig in Eingriff  mit dem     Ritzel    ist, wobei die Bewegung vom  letzteren an das Ziffernrad über einen     Sperr-          rad-    oder einen andern Einwegmechanismus  erfolgt, sind besondere Mittel erforderlich,  um ein Überdrehen des Rades in bezug auf  das     Ritzel    zu vermeiden, während in Ma  schinen derjenigen Art, in welchen die Zahn  stange am Ende ihres Betätigungshubes vom       Ritzel    gelöst wird, besondere Mittel vorge  sehen werden müssen, um ein Überdrehen des  Rades und des     Ritzels,    nachdem das letztere  vom Eingriff mit der Zahnstange gelöst  wurde, zu vermeiden.  



  In der     erfindungsgemässen    Rechenma  schine kann daher eine Zahnstange oder ein  gezähntes Segment vorgesehen sein, dessen  Geschwindigkeit am Ende des Betätigungs  hubes allmählich bis auf Null oder beinahe  auf Null vermindert wird, so dass das Rad  sanft in seine korrekte Ruhelage gelangt, im  Gegensatz zu einem plötzlichen Anhalten in  dieser Lage.  



  Mit dem Ausdruck     "Betäubungshub"     wird derjenige Teil der     Zahnstangenbewe-          gung    verstanden, während welchem die Zahn  stange mit dem     Ritzel    in Eingriff steht und  dieses bewegt.  



  Ausserdem wird in einer bekannten Ma  schinenart,      renn    eine Taste nicht     vollständig     niedergedrückt wird, eine Verriegelung gegen  eine weitere Betätigung aller Tasten der Ma  schine mit Ausnahme derjenigen der Reihe,  in welcher die falsch bediente Taste liegt, er  zielt. Ein nachfolgendes     Niederdrücken    und  Loslassen irgend einer der Tasten in dieser  Linie     dient    dazu, die gesamte Tastatur  zu verriegeln, wobei die Lösung der Tasten  zur weiteren Betätigung der Maschine durch    Betätigung einer besonderen Taste, eines He  bels oder eines andern Steuergliedes erfolgt.

    Der Zweck dieser bekannten Anordnung be  steht darin, dass man die Möglichkeit hat,  wenn eine falsche Taste niedergedrückt  wurde, diesen Fehlhub durch eine nachfol  gende ganze     Niederdrückung    zu korrigieren,  so dass eine korrekte Registrierung erzielt  wird, und der Rechnungsvorgang kann dann  nach dem Lösen der Tastatur weitergeführt  werden, ohne dass es erforderlich wird, mit  der Durchführung der Rechnung von neuem  zu beginnen.  



  Bei einer solchen Anordnung ist es jedoch  möglich, eine falsche Taste in derjenigen  Reihe, welche     unverriegelt    bleibt, niederzu  drücken, nachdem die unvollständige Betäti  gung ausgeführt wurde, und der Rechnungs  vorgang geht dann weiter, ohne dass man auf  den Irrtum aufmerksam wird.  



  In einer andern Art von bekannten Re  chenmaschinen kann ein unrichtiges Nieder  drücken irgend einer Taste die Verriegelung  der gesamten Tastatur herbeiführen mit Ein  schluss der Taste, welche falsch betätigt  wurde, wobei die Tastatur alsdann mittels  einer besonderen Taste oder eines Finger  hebels gelöst werden muss, bevor der falsche  Hub     richtiggestellt    und der Rechnungsvor  gang weitergeführt werden kann. In diesem  Falle besteht die Möglichkeit, nach der Lö  sung der Tastatur die falsche Taste nieder  zudrücken.  



  Auch ist es in diesen bekannten Maschi  nentypen nicht sichtbar, welche Taste in un  richtiger Weise betätigt wurde, man kann  nur sehen, in welcher Reihe der falsche Hub  ausgeführt wurde.  



  In der erfindungsgemässen Maschine kann  jede Tastenreihe mit einer Stange oder der  gleichen versehen     sein,    welche in Längsrich  tung unterhalb der Tasten dieser Reihe an  geordnet ist, wobei diese Stange in bezug  auf die Tasten beweglich ist, wenn eine Taste  niedergedrückt wird, aber bei Loslassen einer  nicht vollständig niedergedrückten Taste  ausserhalb ihrer     normalen    Stellung festge  stellt wird, um die     Rückführung    der unvoll-      ständig betätigten Taste zu     verhindern    und  gleichzeitig die übrigen Tasten der Maschine  zu verriegeln.  



  Unter dem Ausdruck     "alle    Tasten der Ma  schine" sollen sämtliche Tasten der normalen  Tastatur verstanden werden, aber nicht not  wendigerweise diejenigen Tasten, welche be  sonders vorgesehen sein können, um die 'Ma  schine zum Zwecke der Subtraktion oder an  derer Rechnungen zu benützen.  



  Die Zeichnungen zeigen beispielsweise  eine Ausführungsform einer erfindungs  gemässen Rechenmaschine.  



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Ansicht  eines Teils der Rechenmaschine;       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch die Ma  schine und zeigt den mit jeder Tastenreihe  verbundenen Mechanismus, der in der Ruhe  stellung ist, wobei     gewisse    Teile der Tasten  verriegelungsvorrichtung weggelassen wur  den;

         Fig.        ä    ist eine ähnliche Ansicht wie in       Fig.    2, in welcher die Neunertaste beinahe  ganz     niedergeidrückt    ist     und    die     Antriebs-          zahüstange    zum Einsgriff mit dem     Ziffern-          radritzell    bereit ist;       Fig.    4 ist eine ähnliche Ansicht wie       Fig.    2 und     ä    und zeigt den Mechanismus un  mittelbar nachdem die Zahnstange mit dem       Ritzel    in Eingriff gelangt ist;

         Fig.    5, 6 und 7 sind     Querschnitte    von  Einzelteilen längs den Linien     A-A    in       Fig.   <I>2,</I>     B-B    in     Fig.    4 und     C-C    in     Fig.    8;       Fig.    8 bis 11 zeigen die Zahnstange in  verschiedenen Arbeitslagen;       Fig.    12 ist eine Seitenansicht, welche der       Fig.    2 entspricht und Einzelteile der Tasten  verriegelungsvorrichtung zeigt, wobei. diese  Vorrichtung in der normalen oder Ruhelage  ist;

         Fig.   <B>13</B> ist ein Schnitt längs der Linie       D-D    der     Fig.    12;       Fig.    14 und 15 sind gleiche Schnitte wie       Fig.    12 und     1$,    wobei aber die Neunertaste  ganz niedergedrückt ist (wie in     Fig.    4) ;       Fig.    16 bis 18 zeigen Einzelteile der     Ta-          stenverriegelungsvorrichtung    in verschiedenen  Lagen;

           Fig.    19 ist eine Seitenansicht und       Fig.    20     eine    Rückansicht in Richtung der  Pfeile     E-E    in     Fig.    19 und zeigen die von  Hand angetriebenen Mittel zur Lösung der  Tastatur nach der Korrektur einer falschen  Betätigung.  



  Die gezeichnete Rechenmaschine besitzt  ein äusseres Gehäuse 20, auf dessen oberer  Seite die Tasten angeordnet sind. Die vordere  Seite des Gehäuses ist geneigt, wie in     Fig.    1  dargestellt ist,     und    in dieser Vorderseite ist  eine längliche Öffnung angebracht, durch  welche die Zahlen an den Ziffernrädern 19  beobachtet werden können. Im dargestellten  Beispiel ist ein Streifen 21 in dieser Öffnung  vorgesehen, welcher Löcher aufweist, durch  welche die Zahlen gesehen werden und dessen  äussere Seite mit einem Glasstreifen bedeckt  ist.

   Jede Tastenreihe besitzt     neun    mit den  Zahlen 1-9 numerierte Tasten, wobei be  liebig viele Reihen vorgesehen sein können,  und jede Reihe ist mit einem System von  Schaltstangen verbunden, welches unmittel  bar von jeder Taste der betreffenden Reihe  betätigt werden kann, um das mit dieser  Reihe     verbundene    Ziffernrad in Drehung zu  versetzen.  



  Eine Tastenreihe mit den zugehörigen  Schaltgliedern ist in     Fig.    2 bis 4 dargestellt,  und, wie gezeigt ist, besitzt jede Taste einen  Schaft 22, welcher durch eine Nute in einer       Deckplatte    28 verschiebbar ist,     und    jeder  Schaft trägt den gewöhnlichen Tastenkopf  24 und besitzt eine Schulter 25, welche gegen  eine     Hauptantriebsstange    26 stossen kann, die  sich längs der Tastenreihe unterhalb aller  Tasten derselben erstreckt. Der untere Teil  jedes Tastenschaftes 22 ist in     einer        Nute     eines Teils 27 geführt, welcher an der Rah  menplatte 28 befestigt ist oder mit ihr aus  einem Stück besteht.

   Diese Platte dient zur  Trennung benachbarter     Tastenreihen,    und  das untere Ende jedes Schaftes bildet einen  Haken 74, wie am besten in     Fig.    5 bis 7  ersichtlich ist. Jeder Schaft steht     unter    der  Wirkung einer Feder 29 zur Rückführung  der Taste in ihre normale Lage nach dem  Niederdrücken derselben, wobei die Auf-           wärtsbewegung    der Taste durch den An  schlag des untern hakenförmigen Endes des  Schaftes gegen die Unterseite des Teils 27  begrenzt ist, wie in     Fig.    5 gezeigt ist. Wenn  die Tasten in ganz angehobener Stellung sind,  so befinden sich ihre untern Enden in der  selben horizontalen Ebene, wie in     Fig.    2 und  12 dargestellt ist.  



  Die Antriebsstange 26 kann eine Bewe  gung parallel zu sich selbst in einer Ver  tikalebene ausführen und ist an ihrem Ende  durch eine V-förmige Lasche mit Armen 30  und 31 unterstützt und bei ihrem vordern  Ende durch eine Lasche 32 von der darge  stellten Form. Der Arm 31 der V-förmigen  Lasche ist mit seinem obern Ende an einer  Spindel 33 drehbar befestigt, welche durch  die gesamte Maschine dringt, und der Arm  30 ist an seinem obern Ende mittels eines  Stiftes 34 mit der Stange 26 gelenkig ver  bunden, wobei der untere Teil 35 der     V-          förmigen    Lasche quer zur Lasche U-förmig  umgebogen ist, um ein paar Ansätze 36 an  gegenüberliegenden Seiten der Riegelstange  37 zu umfassen, die sich längs einer Tasten  reihe parallel zur Antriebsstange 26 er  streckt;

   der U-förmige Teil 35 ist mittels  eines Stiftes 38 drehbar mit den Ansätzen  36 verbunden.  



  Die Lasche 32 wird von einer Spindel 42  drehbar getragen, welche sich durch die  ganze Maschine parallel zur Spindel 33 er  streckt, und bildet einen Teil von umgekehr  ter     T-Form,    der mit einem Ansatz 39 für  einen später zu beschreibenden Zweck ver  sehen ist, wobei ein Ende der Stange des       T-förmigen    Teils normalerweise, wie     in        Fig.    2  und 12 gezeigt ist, gegen die untere Seite  eines Flansches 40 an der obern Seite der  Stange 26 anliegt, und das andere Ende der  Stange des     T-förmigen    Teils ist mittels eines  Stiftes 41 mit einem Vorsprung an der Rie  gelstange 37 nahe dem vordern Ende des  selben drehbar verbunden.

   Die Antriebs  stange 26 trägt noch einen Stift 43, welcher  mit dem     T-fcirmigen    Teil unter weiter unten  erwähnten Bedingungen in Eingriff gelangen  kann, und in der obern Seite der Stange 26    befinden sich drei Einschnitte 44, 45 und 46  zum Eingriff mit den Spindeln 33     und    42  und mit einer Querhülse 47, wie in     Fig.    2  gezeigt ist, um die Aufwärtsbewegung der  Stange 26 zu begrenzen.  



  Wenn die     Antriebsstange    26 infolge     Nie-          derdrückens    einer der Tasten mit den Zahlen  1-8 nach unten geführt wird, so bewegt  sie sich     ungefähr    parallel zu sich selbst, wo  bei die Bewegung infolge der Art der La  gerung der Stange in einem schwachen Bo  gen erfolgt. Gleichzeitig wird die Riegel  stange 37 in Längsrichtung nach     vorwärts     (das heisst gegen das Zahlenrad 19) bewegt,  ebenfalls in einem schwachen Bogen, wobei  der Stift 38 um das Zentrum 33     und    der  Stift 41 um das Zentrum 42 dreht.

   Wenn  die     Neunertaste        niedergedrückt    wird, so er  folgt die Bewegung ungefähr gleich wie oben  beschrieben, ausser dass die Antriebsstange 26  zuerst durch einen kleinen     Winkel    im Sinne  des Uhrzeigers in     Fig.    2     bis    4 um den Zap  fen 34 gedreht wird, weil der Angriffspunkt  des Tastenschaftes auf der Stange sich jetzt  auf der andern Seite des Zapfens 34 be  findet, wobei diese Drehung infolge An  schlag des Stiftes 43 gegen die Lasche 32  angehalten wird.

   Nach diesem Anschlag' be  wegt sich die Antriebsstange 26 ungefähr  parallel zu sich selbst in die in     Fig.    3 und 4  dargestellte Lage, wobei     Fig.    3 die Teile un  mittelbar bevor die Neunertaste ihre Ab  wärtsbewegung vollendet hat, darstellt, und       Fig.    4 die     Taste    nach Vollendung ihres  Hubes zeigt.  



  Die Riegelstange 37 besitzt die Form  eines umgekehrten<B>U</B> und ist am besten in       Fig.    13 bis 15 gezeigt; sie     besitzt    eine       Serie    Nuten 75, welche     unterhalb    der  Schäfte der Tasten der Zahlen 2-9 liegen.  Die Nuten 75 besitzen     L-Form,    wobei der  Fuss des<B>L</B> unmittelbar unterhalb des haken  förmigen Endes des Tastenschaftes liegt,  wenn sich dieser letztere in seiner nor  malen oder obersten Lage befindet.

   Wenn die  Taste niedergedrückt wird, so dringt das  hakenförmige Ende 74 der Taste zuerst  durch den Fuss der     L-förmigen    Nute und bei      weiterer     Abwärtsbewegung    des     Schaftes    er  folgt der Anschlag der Schulter 25 mit der  Antriebsstange 26, um die Riegelstange 37  ungefähr rechtwinklig zum Tastenschaft zu  bewegen. Bei Beginn der Bewegung der Rie  gelstange verschiebt sich der Fuss der     L-          förmigen    Nute gegenüber dem hakenförmigen  Ende 74, und die Bewegung der Taste wird  letzten Endes durch Anstossen des hintern  Endes der Nute gegen den     niedergedriickten     Schaft begrenzt.  



  Die Riegelstange besitzt an ihrem hin  tern Ende eine Anzahl Zähne 76, welche, wie  nachträglich beschrieben, mit dem vordern  Ende eines Hebels 77 in Eingriff gelangen,  der bei 78 am obern Ende eines Teils 79  drehbar gelagert ist, und welcher Teil 79  mit seinem untern Ende an einer festen  Spindel 80 aasgelenkt ist. Der Teil 79 be  sitzt einen sich nach rückwärts erstreckenden  Arm 81, mit welchem der Hebel 77 durch  eine Feder 82 verbunden ist, welch letztere  bestrebt ist, den Hebel 77 im Uhrzeigersinn  zu drehen, um sein vorderes Ende mit der  Riegelstange 37 in Eingriff zu bringen, und  normalerweise ist das hintere Ende des Ar  mes 81 oberhalb einer Haltestange 83 ange  ordnet, welche sich über die gesamte Länge  der Rechenmaschine hinter allen Tasten  reihen erstreckt.

   Die Enden der Stange 83  sind rechtwinklig umgebogen, wobei eines  dieser Enden in     Fig.    1 und 19 gezeigt ist,  und die Stange ist mittels eines dieser Enden  drehbar an der Spindel 80 befestigt. Die  Stange 83 steht unter der Wirkung einer  Feder 84, welche sie zu heben bestrebt ist,  wobei die Aufwärtsbewegung der Stange in  folge Aasschlagens gegen eine geeignete An  schlagfläche 85 begrenzt ist.  



  Ein Winkelhebel 87 ist drehbar auf einer  Spindel 86 angeordnet, welche sich durch die  ganze Maschine erstreckt; das Ende des einen  Armes des Winkelhebels bildet einen Haken  88, welcher normalerweise oberhalb des hin  tern Endes der hintersten Nute 75 in der  Riegelstange liegt und, wie nachträglich be  schrieben wird, in diese Nute eindringen  kann,     um,    die Riegelstange gegen Vorwärts-    bewegurig festzuhalten.

   Der Winkelhebel 87  wird durch den Anschlag eines Vorsprunges  89 an seinem senkrechten Arm gegen die  Haltestange 88 in der in     Fig.    12 darge  stellten normalen Lage gehalten, in welcher  der Haken 88 die Riegelstange freigibt, wo  bei der Winkelhebel unter dem     Einfluss    sei  nes eigenen Gewichtes oder einer     nicht    dar  gestellten Feder im     Gegenzeigersinne    gedreht  wird, um den Haken in der Riegelstange ein  greifen zu lassen, wenn die Haltestange 83  nach     unten    bewegt wird. Die Abwärtsbewe  gung der Haltestange wird durch geeignete  Anschlagflächen 90 begrenzt; auch die Auf  wärtsbewegung des Armes 81 wird durch  eine Stange 91 begrenzt, welche sich durch  die gesamte Maschine erstreckt.  



  Es ist klar, dass der Winkelhebel 87 und  die mit ihm verbundenen, oben beschrie  benen Teile für jede Tastenreihe in gleicher  Weise angeordnet sind, wie auch die An  triebsstange 26, die Riegelstange 37 und die  mit ihnen verbundenen Teile.  



  Das Ziffernrad 19 wird nach Betätigung  einer Taste mittels einer Zahnstange 48 in  Drehung versetzt, welche zehn Zähne be  sitzt und mit einem     Ritzel    49 mit zehn  Zähnen in Eingriff gelangen     kann,    das mit  dem Ziffernrad verbunden ist. Die Zahn  stange 48 wird vom vordern Ende eines Ar  mes 50 getragen, dessen hinteres Ende an  einem von einem     U-förmigen    Teil 52 getra  genen Stift 51 aasgelenkt ist; der Teil 52 ist  an seinem obern Ende drehbar auf einer  Spindel 53 befestigt, welche sich parallel  zu den vorerwähnten     Spindeln        33,    42, 80  und 86 durch die Maschine hindurch er  streckt.

   Der Arm 50 besitzt eine     Längsnute     54, in welche eine Rolle 55 greift, die vom  untern Ende eines Armes 56 getragen wird,  welcher an seinem obern Ende an einer sich  durch die Maschine erstreckenden Spindel 57  aasgelenkt, und mittels einer kurzen Lasche  58 mit dem von der Riegelstange 37 getra  genen Stift 41 -verbunden ist. In der in       Fig.    2 gezeigten Ruhestellung ist die Stel  lung des U-förmigen Teils 52 eine solche, dass  die Zahnstange von den Zähnen des     Ritzels         49 entfernt gehalten     wird    und durch eine  Vorwärtsbewegung der Riegelstange 37 in  die in     Fig.    3 gezeigte Lage geschwenkt wer  den kann, ohne das     Ritzel    zu beeinflussen.  



  Ein dreiarmiger Hebel 59, 60 und 61 ist  auf der Spindel 33, welche die V-förmige  Lasche 30, 31 trägt, drehbar befestigt, wobei  der Arm 61 eine Nute 62 aufweist, in wel  cher der im U-förmigen Teil 52 angeordnete  Stift 51 eingreift. Die Lage der Nut 62 im  Arm 61 ist so, dass Drehung des     dreiarmigen          Hebdls    im     Uhrzeigensinne    die Schwenkung des  U-förmigen Teils 52 im     Uhrzeigersinne    ver  ursacht     und    dadurch den Arm 50 in Rich  tung seiner Längsachse verschiebt.

   Der Arm  59 ist mit dem Ende 39 der Lasche 32 durch  eine Schraubenfeder 63 verbunden, welche  unter den nachfolgend beschriebenen Bedin  gungen den Eingriff der Zahnstange 48 in  das     Ritzel    49 und nachträglich die Rückkehr  der     Teile    des Mechanismus in deren anfäng  liche Stellung veranlasst, nachdem eine nie  dergedrückte Taste losgelassen wird, wobei  diese Feder eine vorbestimmte Minimalspan  nung besitzt, wenn der     Mechanismus    in der  in     Fig.    2 gezeigten Ruhelage ist. Die Ent  fernung zwischen dem Zentrum 42 und dem  Verbindungspunkt der Feder 63 am Ansatz  39 ist grösser als die Entfernung zwischen  dem Zentrum 33 und dem Verbindungspunkt  der Feder mit dem Arm 59, für den nach  folgend beschriebenen Zweck.

   Ausserdem ist  der dreiarmige Hebel mit einem Ansatz 64  versehen, welcher mit einem Stift 38     in    Ein  griff gelangen kann, dessen Ende seitlich des  untern Teils 35 der V-förmigen Lasche her  vorsteht.  



  Der Arm 60 liegt oberhalb des vordern  Endes des Hebels 77 und kann mit diesem  letzteren, wie weiter unten beschrieben wird,  in Eingriff gelangen.  



  Der U-förmige     Teil    52 ist mit einem be  weglichen Haltearm 65 verbunden, dessen un  teres Ende seitlich in bezug auf den verti  kalen Hauptteil des Armes umgebogen ist,  und dieses seitliche Ende ist abgestuft, um  ein paar Tragflächen 66 und 67 für den einen  Arm des     U-förmigen    Teils 52 zu bilden, die    am besten in     Fig.    5     und    6     ersichtlich    sind.

         Fig.    2 zeigt den     U-förmigen    Teil 52 in einem  kleinen Abstand von der Fläche 66, und       Fig.    3 zeigt diesen     Teil    unmittelbar gegen  diese Fläche anliegend, während     Fig.    4 und  6 den U-förmigen Teil gegen die Fläche 67  anliegend zeigen.

   Wie dargestellt, wird der  Arm 65 von einer Stange 68 getragen, welche  sich unterhalb der Tasten längs einer Tasten  reihe erstreckt und diese Stange kann sich  um ihre     Längsaxe    drehen     und    besitzt eine  Anzahl seitlicher vorstehender     Teile    69, von  denen einer unmittelbar unterhalb jedes Ta  stenschaftes liegt, um beim     Niederdrücken     der Taste gegen den Schaft zu stossen.

   Wie  in     Fig.    2 bis 4 dargestellt ist, ist die Stange  68 nicht parallel zur Antriebsstange 26 und  zur Riegelstange 37 angeordnet, sondern ist  geneigt in bezug auf diese Stangen, wobei  die Entfernung zwischen dem untern Ende  des Schaftes der     Einertaste    und des Vor  sprunges 69 unterhalb dieser Taste ein Mini  mum, und die entsprechende     Entfernung    für  die Neunertaste ein Maximum ist. Wenn eine  Taste niedergedrückt wird, verändert sich  für jede Taste die Entfernung, um welche  die     Antriebsstange    26 und die Riegelstange  37 verschoben werden, und infolgedessen  auch der Winkel, um welchen die Zahnstange  48 geschwenkt wird, bevor das untere Ende  des Schaftes gegen den entsprechenden Vor  sprung 69 stösst.

   Die Stange 68 ist mit einer  Schraubenfeder 70 verbunden, welche be  strebt ist, die     Stange    in     Fig.    5 und 6 im  Uhrzeigersinn zu drehen, wobei die Drehung  der Stange in diesem Sinne durch den  Anschlag eines seitlichen Vorsprunges 71       (Fig.    7) am hintern Ende der Stange gegen  eine geeignete     Anschlagfläche    72 begrenzt  wird.  



  Die beschriebene Maschine arbeitet     fol-          genderweise     Normalerweise befinden sich die Teile in  der in     Fig.    2 und 12 gezeigten     Stellung,    in  welcher der U-förmige Teil 52 durch einen  kleinen Zwischenraum von der Fläche 66 am  Arm 65 getrennt ist und die Zahnstange wird  in ihrer untersten Stellung und vom     Ritzel    49      entfernt gehalten; die Rolle 55 befindet sich  in .der Nähe des Endes der Nute 54 und der  Stift 38 ist in Eingriff mit dem     Ansatzstück     64.

   Das vordere Ende des Hebels 77 liegt  gegen die Unterseite der Riegelstange an und  das     hintere    Ende des Armes 81 stösst gegen  die Stange 91 und befindet sich     in    einem Ab  stand von der Haltestange 83, wobei diese  letztere infolge Federdruckes in ihrer ober  sten Stellung gehalten wird, in welcher sie  den Haken 88 des Winkelhebels 87 von der  Riegelstange     entfernt    hält.  



  Wenn eine Taste, z. B. die Neunertaste,  niedergedrückt wird, wird die Antriebsstange  26 nach unten gepresst und verschiebt die  Riegelstange 37 in Längsrichtung nach vor  wärts, wobei diese letztere Bewegung unter  Vermittlung der Lasche 58 und des Armes  56 die Schwenkung des die Zahnstange 48  tragenden Armes 50 im     Uhrzeigersinne    ver  ursacht. Unmittelbar bevor das untere Ende  des Tastenschaftes gegen den entsprechenden  Vorsprung 69 an der Stange 68 stösst, be  finden sich die Teile in der in     Fig.    3 ge  zeigten Stellung, in welcher die Zahnstange  immer noch nicht mit dem     Ritzel    in Eingriff  steht, während der U-förmige Teil 52 bei Be  ginn des Tastenhubes zum Anliegen gegen  die Fläche 66 gebracht wurde und daraufhin  mit dieser Fläche in Eingriff blieb.

   Das Ende  des Hebels 77 stösst gegen die Zähne 76,     wie     in     Fig.    3 gezeigt ist, wobei die Zähne an  diesem Hebel während der Vorwärtsbewe  gung der Riegelstange vorbeigegangen     sind.     Während der     Abwärtsbewegung    der Taste  hat sich die     Spannung    der Feder 63 ver  grössert, weil die Lasche 32 im Uhrzeiger  sinne gedreht wurde, während der Arm 59  nach     seiner    kleinen anfänglichen Verschie  bung festgehalten wurde, um den U-förmigen  Teil 52 mit der Fläche 66     in        Eingriff    zu  bringen.  



  Nach Vollendung des     Abwärtsganges    der  Taste stösst das untere Ende des Schaftes  gegen den     Vorsprung    69, um die Stange 68  von der Stellung nach     Fig.    5 in diejenige  nach     Fig.    6 zu bringen, um die Fläche 66  ausser Eingriff mit dem U-förmigen Teil 52    zu     bringen.    Dieser letztere wird jetzt durch  die Feder 63 mittels der Arme 59     und    61  um einen kleinen Winkel im     Uhrzeigersinne          verschwenkt,    wobei die Bewegung des     U-för-          migen    Teils 52 dazu dient,

   die Zahnstange  48 mit dem     Ritzel    49 in Eingriff zu     bringen     und durch Anschlagen dieses     Teils    gegen die  Fläche 67 begrenzt wird. Die Drehung des  dreiarmigen Hebels im     Uhrzeigersinne    ver  ursacht das Anschlagen des Armes 60 gegen  den Hebel 7 7 und dessen     Entfernung    von den  Zähnen der Riegelstange;

   wenn die Taste  derart in die völlig niedergedrückte     Stellung     gelangt, so sind die Teile in den Stellungen,  die in     Fig.    4 und 14 gezeigt     sind.    Der An  schlag des Hebels 77 gegen den Arm 60 dient  nur zur Drehung des Hebels     um    seinen Dreh  punkt 78     und    besitzt keine Wirkung auf die  übrigen Teile der     Verriegelungsvorrichtung.     



  Wenn die Taste losgelassen wird, so be  wirkt die Feder 63 die Drehung der Lasche  32 im     Gegenzeigersinne,    um die Zahnstange  48 durch die verschiedenen     Stellungen,    die       in        Fig.    8 bis 11 in vollen     Linien    dargestellt  sind, zu schwenken, wobei die Zahnstange in  Eingriff mit dem     Ritzel    bleibt, und     in    die  ser Weise während ihrer Rückbewegung das  Ziffernrad dreht. Das Ziffernrad wird daher  während des     Aufwärtshubes    der Taste ge  dreht.

   Nachdem die Zahnstange das untere  Ende ihres Hubes erreicht; wie in     Fig.    11 in  vollen Linien dargestellt ist, stösst der     Stift     38 der Riegelstange 37, welche während des  Rückwärtsganges der     Zahnstange    nach rück  wärts verschoben wurde, gegen die Verlänge  rung 64, um den dreiarmigen Hebel 59, 60,  61 in seine anfängliche Stellung zurückzu  bringen und die Kraft, mit welcher der     Stift     38 von der über die Lasche 32 und die Rie  gelstange 37 wirksamen Feder 63 gegen die  Verlängerung 64 wirkt,

   dient zur Aufhebung  der infolge des Zuges der Feder auf den Arm  59 entgegengesetzt wirkenden Kraft auf die       Verlängerung.    Dieser Unterschied     in    den ent  gegenwirkenden Kräften wird durch geeig  nete     Anordnung    und Dimension der in Frage  kommenden Teile erhalten, und indem das  vordere Ende der Feder 63     in    einer grö-           sseren    Entfernung vom     "Zentrum    42 befestigt  wird, als die Entfernung zwischen dem Be  festigungspunkt des hintern Endes der Feder  und dem Zentrum 33 beträgt.

   Die Rückkehr  des dreiarmigen Hebels verursacht die  Schwenkung des U-förmigen Teils 52 im     Ge-          genzeigersinne,    um die Zahnstange 48 ausser  Eingriff mit den Zähnen des     Ritzels    zu brin  gen, während diese Rückkehr ebenfalls den  Arm 60 ausser Eingriff mit. dem Hebel 77  bringt, damit dieser letztere im Zeigersinne  bis zur Berührung mit der Riegelstange 37  geschwenkt werden kann. Diese Stange  wurde nach einer solchen Stellung zurück  bewegt, dass der Angriffspunkt des Hebels  77 mit der Riegelstange vor den Zähnen 76  liegt, so dass die Stange keine Bewegung auf  den Hebel überträgt.

   Die Bewegung des     U-          förmigen    Teils 52 gestattet der Feder 70, die  Stange 68 in     Fig.    5 und 6 im Zeigersinne zu  drehen, und da die Antriebsstange 26 in der  Zwischenzeit ebenfalls in ihre anfängliche  Stellung zurückgebracht wurde, so sind die  Teile des Mechanismus wieder in den Stel  lungen nach     Fig.    2 und 12.  



  Wie früher erklärt wurde, und wie aus  dem Vorangehenden erkannt werden kann.  wird der Winkel, um welchen die Zahnstange  48 geschwenkt wird, bevor sie mit dem     Rit-          zel    in Eingriff gelangen kann, und daher der  Winkel, um welchen das Ziffernrad während  der Rückbewegung der Zahnstange gedreht  wird, sich entsprechend der niedergedrückten  Taste ändern.

   Tatsächlich dient jede Taste  dazu, die Zahnstange durch eine vorbe  stimmte Distanz zu verschieben, bevor sie in  Eingriff mit dem     Ritzel    gelangt und die  Teile sind so angeordnet, dass die Betätigung  der ersten Taste das Zahlenrad um einen  Winkel von 36   dreht, die zweite Taste um  72   usw. bis zur     neunten        Taste,    welche das  Zahlenrad um einen Winkel von 324   dreht.  



  Die Winkelgeschwindigkeit des Ziffern  rades wird durch geeignete Verlangsamung  der Zahnstange, bevor dieselbe ausser Ein  griff mit dem     Ritzel    gelangt, bis auf Null  oder ungefähr auf<B>Null</B>     vermindert.    Da  durch wird ein Überdrehen des Rades ver-    mieden und dieses letztere wird in der kor  rekten Stellung zum Anhalten gebracht,  bevor es ausser Eingriff mit der Zahnstange  gelangt. Die Verlangsamung der     Zahnstange     gegen das Ende ihres Hubes hin erfolgt durch  die Nut 54, die die in der Zeichnung dar  gestellte Form erhält.

   Wie dargestellt, ist  die Nut 54 über den grössten Teil ihrer  Länge konvex nach oben gekrümmt, aber an  ihrem hintern oder rechten Ende ändert sie  die Richtung, wobei dieses hintere Ende  einen Bogen bildet, welcher ungefähr sein  Zentrum in der     Axe    des Stiftes 57 hat. Bei  einer solchen Anordnung wird die Zahn  Stange am Anfang ihres     Rückwärtshubes    be  schleunigt, aber wenn die Rolle 55 ungefähr  die in     Fig.    9 gezeigte Stellung erreicht, wird  die Bewegung der Zahnstange langsamer, bis  sie allmählich in der in     Fig.    11 gezeigten  Stellung eine augenblickliche Ruhelage ein  nimmt.

   Die Zahnstange erreicht diese letz  tere Stellung, bevor der Stift 38 die Ver  längerung 64 erreicht, so dass die     Zahnstange     erst ausser Eingriff mit dem     Ritzel    49 ge  langt, nachdem das letztere und daher auch  das Ziffernrad 19 in Ruhestellung ist.  



  Die Rolle 55 kann durch ein Rollenpaar  oder ein Paar Stifte am Ende des Armes 56  ersetzt werden, welche sich längs entgegen  gesetzten     ganten    des Armes 50 bewegen  können, wobei der letztere eine solche Form  hat, dass die gleiche Wirkung erzielt wird,  wie durch die Rolle 55 und die Nute 54.  



  Wenn eine Taste versehentlich nicht voll  ständig niedergedrückt wird, so stösst sie  nicht gegen den entsprechenden     Vorsprung     69 und die Zahnstange wird daher nicht ge  löst, um mit dem     Ritzel    in Eingriff     gelangen     zu können.

   Der dreiarmige Hebel wird daher  nicht gedreht, um den Arm 60 zur Lösung  des Hebels 77 von den Zähnen 76 zu ver  anlassen,     und    wenn dann die     Taiste    losgelas  sen wird und die Riegelstange die Rück  wärtsbewegung beginnt, so wird der Hebel  77 bewegt, weil er mit den Zähnen 76 in  Eingriff steht und dieser Hebel schwingt  den Teil 79 im     Uhrzeigersinne    in die Stel  lung nach     Fig.    16, wobei der Arm 81 die      Haltestange 83 entgegen der Wirkung der  Feder niederdrückt und die Teile angehal  ten werden. während die Riegelstange gegen  weitere Rückwärtsbewegung aufgehalten  wird und aus ihrer normalen Ruhestellung  entfernt ist.

   Weil die Riegelstange nicht in  ihre anfängliche Stellung zurückgeht, kann  die niedergedrückte Taste nicht völlig zu  rückkehren, da der Fuss der     L-förmigen    Nut  75 gegenüber dem Haken 74 am untern  Ende des Tastenschaftes verschoben ist und  die Taste infolge     Anschlagens    des Hakens  gegen die untere Seite der Riegelstange (volle  Linien,     Fig.    16) in einer Stellung festgehal  ten     wird,    die     unterhalb    ihrer normalen Stel  lung liegt.

   Ausserdem sind die hakenförmi  gen Enden der übrigen Tasten in dieser Linie  ebenfalls gegenüber den Fussteilen ihrer ent  sprechenden     L-förmigen    Nuten verschoben,  aber bei diesen Tasten liegen die Haken 74  oberhalb der Riegelstange, so dass ein Nieder  drücken dieser Tasten verhindert ist.  



  Die Bewegung der Haltestange 83 nach  unten in die Stellung nach     Fig.    16, nachdem  die falsch niedergedrückte Taste losgelassen  wird, gestattet die Schwenkung des Winkel  hebels 87 im     Gegenzeigersinne,    wobei diese  Bewegung durch den Anschlag des Hakens  88 gegen die obere Seite des hintern Endes  der Riegelstange 37 begrenzt wird, welche  ausserhalb ihrer anfänglichen Stellung fest  gehalten wird.

   Jedoch dient die Abwärts  bewegung der Stange 83 zur Lösung der  Winkelhebel in allen übrigen Tastenreihen  der Maschine, und da die- Riegelstangen in  diesen übrigen Reihen alle in ihre anfäng  liche Stellung zurückgeführt wurden, kann  der Winkelhebel in jeder dieser Reihen dre  hen, um den Haken 88 in die hinterste Nut  der entsprechenden Riegelstange     eingreifen     zu lassen und die letztere gegen Vorwärts  bewegung festzuhalten.

   In dieser Weise ver  ursacht ein unvollständiges Niederdrücken  einer Taste eine Verriegelung der gesamten  Tastatur gegen weitere Betätigung, mit Aus  nahme der unvollständig niedergedrückten  Taste.     Zusätzlicherweise    ist die fragliche  Taste in einer Stellung festgehalten, die    unterhalb der normalen Ruhelage der Taste  liegt, so dass diese Taste sofort bemerkt wer  den kann.  



  Nachdem die falsche     Betätigung    einer  Taste durch Verriegelung der Tastatur er  kannt wurde, wird die unvollständig nieder  gedrückte Taste ganz niedergedrückt und  wieder losgelassen, so dass die korrekte Zahl  am Ziffernrad registriert     wird.    Die voll  ständige     Niederdrückung    der Taste in die in       Fig.    17 in gebrochenen Linien dargestellte  Lage verursacht die Bewegung des Hebels  77 in die ebenfalls in gebrochenen Linien  dargestellte Stellung und die nachträgliche  Lösung der Taste ermöglicht der Riegel  stange, ungehindert in ihre Ausgangsstellung  zurückzukehren.

   Da jedoch seit dem Beginn  der weiteren     Niederdrückung    der unvollstän  dig niedergedrückten Taste die Haltestange  83 unter die Vorsprünge 89 an den Winkel  hebeln 87 der übrigen Tastenreihen greift  und in ihrer untersten Stellung festgehalten  wurde, und diese Winkelhebel genügend weit  gedreht wurden, um ihre Haken 88 in die.  hintersten Nuten der     entsprechenden    Riegel  stangen eingreifen zu lassen, und wenn daher  die Riegelstange derjenigen Reihe, in welcher  die unvollständig niedergedrückte Taste liegt,  nach der weiteren     Niederdrückung    dieser  Taste stattfindet, in ihre Ausgangsstellung  zurückkehrt, so kann der Winkelhebel dieser  Reihe seinen Haken in die hinterste Nute der  Riegelstange einschieben und die weitere Vor  wärtsbewegung derselben verhindern.

   Nach       Niederdrückung    der Taste, welche anfäng  lich unvollständig bewegt wurde, ist daher  die Tastatur mit     Einschluss    der unvollständig  niedergedrückten Taste verriegelt.    Es ist ersichtlich, dass die unrichtige Be  tätigung keinen Einfluss auf das Ziffernrad  hatte, da die Zahnstange nicht in Eingriff  mit dem     Ritzel    gebracht wurde und daher  wird bei der nachfolgenden richtigen     Nieder-          drückung    der Taste, welche falsch betätigt  wurde, die Rechnung genau so weitergeführt,  wie wenn keine falsche Betätigung statt  gefunden hätte.

        Nach Richtigstellung des Irrtums werden  die Tasten der Maschine mittels eines Hebels  92     (Fig.    1, 19 und 20) aus der     Verriegelungs-          lage    gelöst. Dieser Hebel ist bei 93 drehbar  gelagert und sein oberes Ende dringt durch  eine Nute an der obern Seite des Rechen  maschinengehäuses. Der Hebel 92 trägt eine  Stange 94, die sich über die ganze     Längr,     der Maschine hinter allen Tastenreihen hin.

    durch erstreckt, und wenn der Hebel 92 nach  hinten gedreht wird, so stosst die Stange 94  gegen die senkrechten Arme aller Winkel  hebel, wie in     Fig.    18 gezeigt ist, um der  Haltestange die Rückkehr in ihre anfäng  liche Stellung zu gestatten, worauf die Win  kelhebel in die in     Fig.    12 bis 15 gezeigte       Lage    zurückkehren, wenn der Hebel 92 wie  der die anfängliche Stellung einnimmt. Diese  Rückkehr wird vorzugsweise nach Loslassen  des Hebels     automatisch    durch eine Feder er  zeugt und     gewünschtenfalls    kann die Feder  84 für diesen Zweck verwendet werden.  



  Wie in     Fig.    1 gezeigt ist, besitzt die Ma  schine den gewöhnlichen Handgriff 95, um  die Zahlenräder in die Nullage zurückzubrin  gen, wobei dieser Handgriff über eine     Nut-          und    Stiftverbindung mit dem Lösehebel 92  verbunden ist, um die Bewegung des Hebels  unabhängig vom Handgriff, aber nicht um  gekehrt zu gestatten. Der Zweck dieser An  ordnung besteht darin, die Maschine richtig  in die Nullstellung zurückführen zu können,  nachdem ein falscher Tastenhub ausgeführt  wurde oder nach der Richtigstellung einer  falschen Betätigung, ohne eine besondere Be  tätigung des Hebels 92 zu erfordern.

   Wenn  der Handgriff für die Nullstellung nach der  Richtigstellung einer falschen Betätigung be  wegt wird, so wird die Stange 94 in der vor  beschriebenen Weise betätigt, gleichzeitig  mit der Zurückführung der Ziffernräder in  die Nullstellung; wenn der Handgriff un  mittelbar nach der Ausführung einer fal  schen Betätigung bewegt wird, so werden  nicht nur alle Winkelhebel, wie oben be  schrieben, gedreht, sondern die Stange 94  stösst gegen das hintere Ende des Hebels 77  in derjenigen Reihe, welche die falsch be-    tätigte Taste aufweist und bringt ihn ausser  Eingriff mit der Riegelstange 37, wie in       Fig.    18 gezeigt ist, wobei die Riegelstange  nachfolgend in die ursprüngliche Lage zu  rückgeführt wird.  



  Im Falle der     Einertaste    ist die Anord  nung etwas verschieden von der oben     be-          sohriebenen.        Dies        hat    seinen Grund darin,       class    ein Teil des vordern Endes der Riegel  stange 37 entfernt: ist, um     eine    Behinderung  anderer Teile am vordern Ende der Maschine  zu vermeiden.

   Im     dargestellten    Beispiel ist  das vordere Ende der     Riegelstange        ausge-          schnitten,    wie in     Fig.    13 und 15 gezeigt ist,  und an diesem     ausgeschnittenen    Teil befindet  sich eine Nute 97. deren Lage normalerweise  mit derjenigen des hakenförmigen Endes des  Schaftes der     Einertaste    übereinstimmt, wobei       die    Richtung des Hakens im Vergleich mit;  derjenigen der übrigen Tasten entgegen  gesetzt ist.

   Die     Nute    97 hat dieselbe Be  ziehung zum hakenförmigen Ende der Einer  taste wie der Fuss der     L-förmigen    Nute 75  zum Haken irgend einer der übrigen Tasten  und ihre Wirkungsweise wird ohne weiteres  verstanden werden.  



  Die Spindeln 33, 42,<B>5</B>3,<B>57,</B> 80     und    86.  welche die verschiedenen weiter oben ange  führten Teile tragen, erstrecken sich parallel  zueinander durch die ganze Maschine und  tragen die entsprechenden Teile der mit den  andern Tastenreihen verbundenen Mecha  nismen.  



  Im weiteren können verschiedene Teile,  insbesondere die Antriebsstange 26, mit Lö  chern oder Einschnitten versehen sein, um  das Gewicht zu vermindern.  



  Die Erfindung ist nicht auf das beschrie  bene Beispiel begrenzt, da untergeordnete  Einzelheiten geändert werden können, um  den verschiedenen Erfordernissen Rechnung  zu tragen. Die Erfindung kann zum Beispiel  auch bei     Maschinen    verwendet werden, bei  denen die Antriebskraft durch einen elek  trischen Motor geliefert wird, wobei in die  sem Falle die Tasten nur als Wähler dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einer aus mehreren Tastenreihen bestehenden Tastatur, bei wel cher eine Anzahl Ritzel, die je mit einem Ziffernrad oder einem sogenannten Totali- satormechanismus verbunden sind, durch eine entsprechende Anzahl schwingender Zahn stangen oder gezähnter Segmente in Drehung versetzt werden können, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Zahnstange, welche in ihrer Ruhestellung ausser Eingriff mit ihrem zugehörigen Ritzel ist, und infolge Nieder- drückens einer Taste bis zu einer von der betätigten Taste abhängigen Stellung bewegt wird,
    aber ausser Eingriff mit dem Ritzel bleibt, unmittelbar nach Erreichung dieser Stellung mit dem Ritzel in Eingriff gelangt und während der Rückkehr in ihre Aus gangsstellung das Ritzel dreht. UNTERANSPRtlCHE: 1. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge schwindigkeit der Zahnstange (48) am Ende ihres Betätigungshubes allmählich bis wenigstens annähernd auf Null ver langsamt wird, damit das Ritzel (49) zum sanften Anhalten in seiner richtigen Stellung gebracht wird. 2.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn stange (48) das Ritzel (49) in der rich tigen Stellung wenigstens annähernd in die Ruhelage bringt, bevor sie völlig ausser Eingriff mit ihm und in ihre An fangsstellung gebracht wird.
    3. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Tastenreihe eine sich unterhalb aller Tasten (24) der Reihe erstreckende Stange (37) angeordnet ist, welche sich bei Niederdrücken einer Taste (24) in bezug auf die Tasten verschiebt, aber bei Loslassen einer unvollständig nieder gedrückten Taste (24) ausserhalb ihrer Ausgangsstellung verriegelt wird, und in verriegelter Stellung die vollständige Rückkehr der unvollständig niederge- drückten Taste, und die Niederdrückung der übrigen Tasten (24) der -.Maschine verhindert. 4.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn stange (48) nach Erreichung einer vor gewählten Stellung durch ein infolge Niederdrückens einer Taste (24) beweg tes Auslöseglied (68) mit dem Ritzel (49) in Eingriff gebracht wird. 5.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn stange (48) von einem Ende eines Gliedes (50) getragen wird, dessen anderes Ende mit einem beweglichen Teil (52) verbun den ist, und das mit einer Nute (54) ver sehen ist, in welche ein bei Niederdrük- ken einer Taste (24) betätigtes Antriebs glied (55) eingreift, um das Glied (50) um seinen Verbindungspunkt mit dem beweglichen Teil (52) zu schwenken. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine An triebsstange (26) sich unterhalb aller Tasten (24) einer Tastenreihe erstreckt und infolge Niederdrückens einer Taste (24) nach unten verschoben wird und dabei ein wenigstens annähernd in Längsrichtung verschiebbares, mit der Zahnstange (48) verbundenes Glied (37) betätigt. 7.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das in Längsrichtung verschiebbare Glied (37) mit einer Anzahl jeweils unterhalb jedes Tastenschaftes (22) angeordneten -Öff nungen (75) versehen ist, und bei Nieder drücken einer Taste (24) der Schaft (22) durch die entsprechende Öffnung (75) dringt, wobei die Abwärtsbewegung der Taste (24) durch Anschlag des Ta stenschaftes am einen Rand der betref fenden Öffnung (75) des verschiebbaren Gliedes (37) begrenzt wird. B.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Taste (24) ein Vorsprung (69) auf einer drehbaren Stange (68) vorgesehen ist, deren Drehung zur Auslösung der Zahn stange (48) dient, damit sie mit dem Ritzel (49) in Eingriff gelangen kann, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Entfernung, durch welche eine Taste (24) bis zum Anschlag mit dem zugehörigen Vorsprung (69) niederge drückt wird, entsprechend dem Zahlen wert der Taste ändert. 9.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung der Zahnstange (48) zum Eingriff mit dem Ritzel (49), die Drehung des Ritzels (49) während der Rückkehr der Zahnstange (48). die Lösung der Zahn stange (48) vom Eingriff mit. dem Ritzel (49) und ihre Rückbewegung in die Ausgangsstellung aufeinanderfolgend un ter der Wirkung einer einzigen Feder (63) erfolgt, deren Spannung durch Nie derdrücken einer Taste (24) vergrössert wird. 10.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver langsamung der Bewegung der Zahn stange (48) durch den Eingriff eines Führungsgliedes (55) in eine entspre chend geformte Nute (54) gesteuert wird. 11. Rechenmaschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahn stange (48) am einen Ende eines mit dem andern Ende drehbar befestigten Armes (50) getragen wird, und die Nute (54) zwischen den beiden Enden des Armes (50) vorgesehen ist. 12.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrie gelung der verschiebbaren Stange (37) die Lösung eines Verriegelungsgliedes (.87) in jeder der übrigen Tastenreihen der Maschine verursacht, um entspre chende Stangen in diesen Tastenreihen festzustellen und die Betätigung der Ta sten (24) dieser Reihen zu verhindern. 13.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine nachfolgende vollständige Niederdrük- kung einer unvollständig niedergedrück ten Taste (24) das Verriegelungsglied (87) der diese Taste enthaltenden Tasten reihe die Stange in dieser Reihe fest stellt, so dass alle Tasten der Maschine verriegelt werden. 14.
    Rechenmaschine nach Unteranspruch 7.2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verrie- gelungsglied (87) einen beweglichen Teil besitzt, welcher einen in eine Öffnung in der ihm entsprechenden Stange (37) greifbaren Haken (88) trägt, wobei sämt liche beweglichen Teile von einer gemein samen Haltestange (83) gesteuert wer den.
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