CH214283A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit der Wirkung des Vitamins E. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit der Wirkung des Vitamins E.

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CH214283A
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Firma E Merck
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Merck Ag E
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/58Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
    • C07D311/70Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with two hydrocarbon radicals attached in position 2 and elements other than carbon and hydrogen in position 6
    • C07D311/723,4-Dihydro derivatives having in position 2 at least one methyl radical and in position 6 one oxygen atom, e.g. tocopherols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit der Wirkung des Vitamins E.    Gegenstand der Erfindung ist     ein    Ver  fahren zur Herstellung einer Verbindung mit  der Wirkung des Vitamins E, das dadurch  gekennzeichnet ist, dass     1,5-Dimethyl-3,6-          dioxybenzol    mit     Phytylbromid    kondensiert  wird.

      Fernholz hat im "     Joural    of     the        American          Chemical        Society",    Band 60, Seite 701, eine,  wenn auch nicht in allen Einzelheiten ge  sicherte, so doch gut begründete Formel für  das     a-Tokopherol     
EMI0001.0011     
    einen der Vitamin E -wirksamen Faktoren  des Weizenkeimöls, des Baumwollsaatöls und       ähnlichen    aufgestellt.  



       Karrer        (Helvetica        Chimica    Acta     XXI.,     Seiten 520-524) hat gezeigt, dass man durch  Kondensation von     Trimethylhydrochinon    mit       Phytylbromid    zu einer dem     a-Tokopherol     ähnlichen Verbindung gelangen kann, die,  wie er vermutet, ein     d,1-a-Tokopherol    dar  stellt.     Karrer    bevorzugt für seine Verbin  dung eine Formulierung als Cumaran-         abkömmlings    und teilt in einer     Notiz    in der       "Nature",    Band 141, Nr.

   3580, Seite 1057  mit, dass sein Produkt Vitamin     E-Wirksam-          keit    besitzt.  



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren  erhält man eine Verbindung mit hoher Vita  min     E-Wirksamkeit.    Überraschenderweise  besitzt das     1,5-Dimethyl-3,6-diogybenzol        (m-          Dimethyl-hy        drochinon)    selbst,     wie    bei der  Bearbeitung der Erfindung gefunden wurde,  keine     Vitamin        E-Wirksamkeit,

      während das           isomere        Ortho-xylohydrochinon    in der Dosis  100 mg die     Resorptionssterilität    Vitamin     E-          frei    ernährter weiblicher Ratten aufhebt.  



       John    (Zeitschrift für physiologische Che  mie, Band 252, Seite 211) erhielt bei der       Jodwasserstoffspaltung    des     ss-Tokopherols        p-          Xylenol;    man sollte daher annehmen, dass  für das     ss-Tokopherol    das     Para-    und nicht  das     Metaxylohydrochinon    als Baustein in  Betracht kommt.

   Es war weder vorauszu  sehen, dass das     m-Dimethylhydrochinon    zu  einer glatten Kondensation mit     Phytylbro-          mid    befähigt ist, noch war anzunehmen, dass  dabei ein Produkt mit hoher Vitamin     E-          Wirksamkeit    entstehen würde.  



  <I>Beispiel:</I>  3;7 g 1,5 -     Dimethyl    - 3,6 -     dioxy    - Benzol,  21 cm' trockenes Normalbenzin, 2,1 g frisch  geschmolzenes Chlorzink und 10,5g     Phytyl-          bromid    werden unter     stetem    Rühren und  unter Durchleiten von Wasserstoff auf 70    erwärmt. Nach 13/4 Stunden ist die Brom  wasserstoffentwicklung beendet. Das Ganze  wird weitere 11/2 Stunden bei 71 bis 72   ge  rührt, dann gekühlt und in kleinen Anteilen  mit 300 cm' Wasser versetzt. Nach zweistün  digem Rühren wird die Benzinschicht abge  hoben und der     wässrige    Anteil mit Äther  ausgeschüttelt.

   Benzin und Ätherlösung wer  den     vereinigt,    mit Wasser, mit     Claisenscher     Lauge und wieder mit Wasser ausgeschüt  telt, getrocknet, filtriert und unter Durch  leiten von Kohlendioxyd im Vakuum zur  Trockne verdampft. Der Rückstand im Ge  wicht von 12,2g wird in 122 cm' Normal  benzin gelöst und durch eine Säule von  240 mm Länge und 38 mm Durchmesser aus  180 g Aluminiumoxyd, standardisiert nach       Brockmann,    die mit 140 cm' Normalbenzin  angefeuchtet ist, filtriert; anschliessend wird  mit 1830 cm' Normalbenzin nachgewaschen.

      Das     Adsorbat    wird mit einem Gemisch glei  cher Volumina Methanol und Äther     eluiert.     Im     Eluat    befinden sich 9,4 g Substanz, deren       Absorptionsspektrum    im Ultraviolett eine  charakteristische Bande bei 292     m,u    aufweist.  Die Fraktion Filtrat, die keine charakteristi  sche     LTltraviolettabsorption    besitzt (Gewicht  2,2 g), wird verworfen. 9,4 g     Eluat    werden  in 94 cm' Normalbenzin gelöst und durch  eine in sechs Schichten zu je 18 g Alumi  niumoxyd, standardisiert nach     Brockmann,     abgeteilte Säule von 40 cm Länge und 28 mm  Durchmesser, die zuvor mit 85 cm' Normal  benzin angefeuchtet ist, filtriert.

   Es wird  mit 1350 cm' Normalbenzin nachgewaschen.  In der obersten, etwas dunkler gefärbten       Aluminiumoxydschieht        befinden    sich 10  des eingesetzten Materials, die verworfen  werden. Das restliche     Adsorbat    wird in der       beschriebenen    Weise     eluiert    und das     Eluat     mit der Fraktion Filtrat vereinigt. Nach voll  ständiger Entfernung der     Lösungsmittel    hin  terbleibt ein gelbliches 01, dessen Analysen  werte auf die Formel     C28H.180,    passen. Das  01 ist optisch inaktiv oder ausserordentlich  schwach rechtsdrehend.

   Für WD in Äther       ergibt    sich der Wert     -f-    0,5  . Das Absorp  tionsspektrum im Ultraviolett     ist    durch ein  Maximum bei 292 mit und ein Minimum bei  260     my    ausgezeichnet. Die Werte für den       Extinktionskoeffizienten    betragen:  für     A.    = 292     mu    E     i        /,'    = 60,  für     @=260m,u        Ei1*=12.     



  Das durch Behandlung der in Benzol ge  lösten Substanz mit     Cyansäuredampf    her  gestellte     Allophanat    scheidet sich aus der  heiss gesättigten     Acetonlösung    in farblosen  Kristallen ab, die bei 149   C schmelzen.  



  Die Verbindung war bisher nicht bekannt  und hat vermutlich folgende Konstitutions  formel  
EMI0002.0058     
      Sie soll zu therapeutischen Zwecken Verwen  dung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung mit der Wirkung des Vitamins E, da durch gekennzeichnet, dass 1,5-Dimethy 1-3,6 dioxybenzol mit Phytylbromid kondensiert wird. Das Endprodukt ist ein gelbliches 01, dessen Analysenwerte auf die Formel Css$H4,02 passen. Das 01 ist optisch inaktiv oder ausserordentlich schwach rechtsdrehend. Für (a)D in Äther ergibt sich der Wert 0,5 . Das Absorptionsspektrum im Ultra violett ist durch ein Maximum bei 292 mu und ein Minimum bei 260 mu ausgezeichnet.
    Die Werte für den Extinktionskoeffizienten betragen: für .1 = 292 mu Ei /m = 60, für A. = 260 m,u E i @#, = 12. Das durch Behandlung der in Benzol gelösten Substanz mit Cyansäuredampf hergestellte Allophanat scheidet sich aus der heiss gesät tigten Acetonlösung in farblosen Kristallen ab, die bei 149 C schmelzen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation in organischer Lösung in Gegenwart von was serfreiem Chlorzink und Wasserstoff bei etwa 70 C vorgenommen wird.
CH214283D 1938-06-25 1939-05-22 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit der Wirkung des Vitamins E. CH214283A (de)

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