CH214453A - Reibungskupplung. - Google Patents

Reibungskupplung.

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CH214453A
CH214453A CH214453DA CH214453A CH 214453 A CH214453 A CH 214453A CH 214453D A CH214453D A CH 214453DA CH 214453 A CH214453 A CH 214453A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
friction
friction elements
elements
clutch
securing
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D9/00Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member
    • F16D9/02Couplings with safety member for disconnecting, e.g. breaking or melting member by thermal means, e.g. melting member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Reibungskupplung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupp  lung zur Übertragung von Drehmomenten  mittels Reibungselementen und ist dadurch  gekennzeichnet, dass mindestens an einem  Reibungselement ein Sicherungsorgan aus  einem Material anliegt, welches durch eine  infolge Reibung unzulässig erhöhte Tempe  ratur in seinem Zusammenhang gelöst     wird     und sich als Folge davon vom Reibungsele  ment entfernt. Mit der Erfindung wird be  zweckt, bei Überlastung der Kupplung nach  Entfernung des     Sicherungsorganes    zwischen  den Reibungselementen so viel Spiel zu erhalten,  dass sie nicht mehr aufeinander gedrückt wer  den und dadurch die Kupplung entlastet wird.  



  Zweckmässig wird die Kupplung mit einem  Auflageteil ausgerüstet, an welchem die       Andrückorgane    der Reibungselemente nach  Entfernung des     Sicherungsorganes    anliegen.  Es empfiehlt sich, das Sicherungsorgan zwi  schen zwei     Reibungselementen    ein und der  selben Kupplungsseite anzuordnen, es wird  dann durch das     Drehmoment    mechanisch nicht  belastet. Das Sicherungsorgan kann zum    Beispiel aus einem Material hergestellt sein,  das bei unzulässig erhöhter Temperatur     schmilzt.     Um einen guten Wärmeübergang zwischen  den Reibungselementen und dem Sicherungs  organ zu erhalten, kann das Sicherungsorgan  auf ein oder mehrere     metallische    Reibungs  elemente aufgelötet sein.

   Wenn das Siche  rungsorgan zwischen zwei metallischen, keinen  separaten     Reibungsbelag    aufweisenden Rei  bungselementen ein und derselben Kupplungs  seite angeordnet ist, lässt sich eine beschleunigte  Auflösung des Zusammenhanges des     Siche-          rungsorganes    und damit eine beschleunigte  Entlastung der Kupplung erreichen.  



  Ein Beispiel des     Erfindungsgegenstandes     ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.  Von der Welle 1 auf das Zahnrad 2 oder  umgekehrt, je nach den Betriebsverhältnissen,  soll ein Drehmoment     übertragen    werden.  Die eine Kupplungsseite besitzt einen über       ein        Nabenstück    3 mit der Welle verbundenen  Kupplungsstern 4 und die aus Metall, zum  Beispiel Stahlblech, hergestellten Reibungs  elemente 5 ohne separaten Reibbelag. Die      andere Kupplungsseite besitzt eine mit dem  Zahnrad 2 verbundene Kupplungstrommel 6,  in welche die mit einem Reibungsbelag 7  versehenen Reibungselemente 8 eingreifen.  Zweckmässig sind die Reibungselemente 8  ebenfalls aus Metall hergestellt.

   Die Reibungs  beläge können aufgenietet werden, sie können  entweder einen     geschlossenen    Ring darstellen  oder in einzelne Segmente unterteilt sein.  Die Reibungselemente 5 und 8 werden durch  Andrückorgane 10, die als Teller ausgebildet  sind, mit Hilfe von Federn 11 aufeinander  gepresst. Zwischen den beiden Kupplungs  tellern 10 sind am Kupplungsstern 4 Auf  lageflächen 12 vorgesehen, auf welchen die  beiden Kupplungsteller aufliegen können, wenn  die Breite des Pakets der Reibungselemente  verkleinert worden ist.  



  An einigen Reibungselementen 5 ist je  ein Sicherungsorgan 9 angeordnet. Die Siche  rungsorgane können zum Beispiel aus Zink  blech hergestellt sein, das an den anliegenden  Reibungselementen aufgelötet ist.  



  Sollte das Moment, welches von der einen       Kupplungsseite    auf die andere zu übertragen  ist, infolge einer Störung über das normal  zu übertragende Betriebsmoment ansteigen,  so beginnen die Reibungselemente 5 und 8  aufeinander zu rutschen. Entstehen zum Bei  spiel auf der einen oder andern Seite der  Kupplung kritische Schwingungen, so kann  die     eine    Kupplungsseite gegenüber der andern  einige Male je um einen     Bruchteil    eines Um  ganges verdreht werden. Die hierbei erzielte       Reibungswärme    kann ohne wesentliche Über  hitzung durch die Reibungselemente aufge  nommen werden.

   Tritt aber auf der einen  oder     andern    Seite der Kupplung zum Beispiel  ein Bruch von     Maschinenteilen    auf, welcher  die betreffende Kupplungsseite stark bremst  oder blockiert, so werden die Reibungsele  mente 5 und 8 unter bedeutender Wärme  entwicklung längere Zeit aufeinander rutschen.  Da die Wärme nicht rasch genug von den  Reibungselementen abgeführt werden kann,  entsteht eine hohe Erhitzung derselben, wel  che ihre Festigkeitseigenschaften gefährden  würde, wenn die Reibungsbeläge nicht zum    Beispiel in einer oder wenigen Sekunden,  was ungefähr 30 bis 50 Umdrehungen ent  spricht, voneinander abgehoben würden.

   Die  Reibungselemente würden bei ständigem Rut  schen zerstrümmert, und einzelne Bruchstücke  könnten wiederum die beiden Kupplungsseiten  selber gegeneinander verblocken, was zu wei  teren Schäden führen müsste. Durch die ent  stehende     )Värme    und die dabei ansteigende  Temperatur werden aber die aus Zink her  gestellten Sicherungsorgane rasch auf die  Schmelztemperatur erhitzt, so dass sich das  flüssige Zink infolge der Schleuderkräfte ent  fernt. Zwischen den     Reibungselementen    ent  steht dadurch in genügend kurzer Zeit ein  so grosses Spiel, dass beide Kupplungsteller  10 auf den Auflageflächen 12 zum Aufliegen  kommen, ohne dass die zwischen ihnen be  findlichen Reibungselemente noch aufeinander  gepresst werden.

   Die eine Seite der Kupplung  kann sich somit ohne weitere Reibungser  wärmung gegenüber der andern beliebig  drehen. Dabei leiden die Reibungselemente  keinen Schaden.  



  Anstatt Zink     könnten    für die Sicherungs  organe zum Beispiel auch Zinn, Blei, Antimon  oder ähnliche metallische, leicht schmelzbare       Materialien    verwendet werden. Es könnten  unter     Umständen    aber auch organische     11Ia-          terialien    verwendet werden, die bei unzu  lässigen Temperaturen spröde und brüchig  werden und nach deren     Zerbröckelung    sich  entfernen würden. Die Sicherungselemente  können mit zwei Reibungselementen zum  Beispiel durch Eingiessen oder     Einvulkani-          sieren    verbunden werden.

   Es wäre auch  möglich, den Reibungsbelag eines Reibungs  elementes aus einem Material herzustellen,  das selber dadurch als Sicherungsorgan wir  ken würde, dass es bei normaler Belastung  und normalen Temperaturen die notwendigen  Reibungseigenschaften aufweist, bei unzulässig  erhöhter Temperatur aber zerstört wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung zur Übertragung von Dreh momenten mittels Reibungselementen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einem Reibungselement ein Sicherungsorgan aus einem Material anliegt, welches durch eine infolge Reibung unzulässig erhöhte Temperatur in seinem Zusammenhang gelöst wird und sich als Folge davon vom Reibungselement entfernt, zum Zweck, bei Überlastung der Kupplung zwischen den Reibungselementen Spiel zu erhalten und damit eine Entlastung der Kupplung zu erzielen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Auflageteil, an welchem die Andrückorgane der Reibungs elemente nach Entfernung des Sicherungs- organes anliegen. 2.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsorgan zwi schen zwei Reibungselementen ein und der selben Kupplungsseite angeordnet ist. 3. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsorgan aus einem Material hergestellt ist, das bei unzu lässig erhöhter Temperatur schmilzt. 4. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsorgan auf ein metallisches Reibungselement aufgelötet ist. 5. Kupplung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Sicherungs organ zwischen zwei metallischen, keinen separaten Reibungsbelag aufweisenden Rei bungselementen ein und derselben Kupplungs seite angeordnet ist. 6.
    Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sicherungs organ zugleich als Reibungsbelag des Reibungs elementes dient.
CH214453D 1939-12-18 1939-12-18 Reibungskupplung. CH214453A (de)

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CH214453T 1939-12-18

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CH214453D CH214453A (de) 1939-12-18 1939-12-18 Reibungskupplung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3800607A1 (de) * 1988-01-12 1989-07-20 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Kupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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