CH214734A - Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden. - Google Patents
Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden.Info
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Description
Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden. Es sind bereits Trägerkleidungsstüoke fiir derartige Binden bekannt geworden in Form eines Gürtels. An diesen werden die Binden ange knöpft oder mit Sicherheitsspangen befestigt. Die bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, dass die an den Gürteln befestigten Knopfe leicht abreissen und die Sicherheitsspangen die Enden der Binde zerstören. Ausserdem können die Knopfe und Spangen sehr leicht drücken und sind beim Anbringen der Binden verhältnismässig schwer zu bedienen. Anderseits kannte man auch bereits Einrichtungen, die mit in die Binde einzuknöpfenden Haltegliedern arbeiten. Da die Binden aber im allgemeinen aus leicht zerreissbarem Material, wie Papier, Mull oder dergl. bestehen, so war diese Befestigung nicht haltbar genug. Durch die Erfindung werden diese Nachteile der bekannten Einrichtung verringert, indem erfindungsgemäss die Binde an ihren Zipfelenden je einen scheibenartig ausgebildeten Knebel trägt und an einem am Körper anzubringenden, die Binde tragenden Klei- dungsstück, wie Bindengürtel, Hüftformer, Korsett, Schliipfer, Laschen, angebracht wird, die mit je mindestens einem Knopfloch für die Knebel ausgestattet sind. Vorzugsweise besitzen die Knebel Aussparungen zum Hindurchführen der Zipfelenden der Binde. Diese Aussparungen sind dabei so ausgebildet (vertieft, konisch gerippt oder dergl.), dass ein seitliches Verschieben des Bindenmaterials verhindert ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Knebel in bekannter Weise mit einem oder zwei übereinanderliegenden Schlitzen versehen, die der Durchführung der Zipfelenden der Binde dienen, und sind die Knebel in die Knopflöcher der Lasche einknöpfbar. Sind die Laschen nicht an einem Bindengürtel, sondern unmittelbar an dem Gummizuge eines andern Kleidungsstückes, wie z. B. eines Wäschestückes, losbar angebracht, so ist dadurch die Möglichkeit gegeben, die Laschen vom Kleidungsstück nach Bedarf zu lösen, und es können die Teile einzeln gewaschen werden, ein besonderer Bindengürtel ist also nicht notwendig. Die Laschen tragen dabei zweckmÏ?ig an einem Ende die Knopflocher zum Einlunopfen der Knebel an den Zipfelenden der Binde und am andern Ende eine Schlaufe zum Umschlingen des Gummizuges des Kleidungs- stückes. Um ein verstellbares Einknöpfen der Binde zu ermöglichen, tragen die Lasellen also vorzugsweise mehrere Knopflocher übereinander. Ausserdem sind sie zweckmässig auf dem Kleidungsstück verstellbar angeordnet. Die beiliegende Zeichnung zeigt den Er findungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen, und es bedeuten : Fig. 1 eine Draufsicht auf einen zur Anwendung gelangenden Knebel, Fig. 2 und 3 Darstellungen über die Anbringung des Knebels, Fig. 4 und 5 Darstellungen von Anwen- dungen des Knebels, Fig. 6 einen f r das Tragen der Binde benötigten Gürtel, und Fig. 7 und 8 die Anordnung der Binde an Kleidungsst eken. Für die Befestigung der Binde dient der in Fig. 1 vergrössert dargestellte flache, schei- benartige Halter oder Knebel 1, der mit zwei übereinanderliegenden schlitzartigen Durchbrechungen 2 und 3 versehen ist. Beide Durchbrechungen werden durch einen Steg 4 voneinander getrennt, der, wie es Fig. 1 gestrichelt erkennen lässt, wellenförmige Gestalt aufweist. Die Kanten der Aussparungen 2 und 3 können auch gerillt oder gewölbt sein, um ein seitliches Verschieben des Bindenmaterials zu verhindern. Ebenso können auch die Durchbrechungen 2 und 3 die Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks aufweisen. Die Binde 5 gemäss Fig. 2 und 3, welche beispielsweise aus Gewebematerial, Zellstoff, Watte oder anderem saugfÏhigem Stoff besteht, hat Befestigungsenden (Zipfel) 6, die aus dem gleichen Materia wie die übrigen Teile der Binde bestehen. Die Knebel 1 sind auf die an beiden Seiten der Binde vorgesehenen Zipfelenden 6 in der in Fig. 1-3 dargestellten Weise aufgeschoben. Dabei ist eine beliebige Einstellung des Knebels I mög- lich. Das Zipfelende 6 wird zwecks Befestigung des Knebels 1 naeheinander durch die Schlitze 2 und 3 hindurchgeführt. Durch Ver- schieben des Halters 1 lÏ?t sich die Bindenlänge leicht regulieren. F r dols Tragen der Binde kommt gemäS.) Fig. 4 und 5 ein Traggürtel 7 zur Anwen- dung, der an gegenüberliegenden Seiten mit nach unten reichenden Laschen 8 versehen ist. Jede dieser Laschen hat mehrere über einanderliegende Knopfl¯cher 9. In diese Durchbrechungen wird der Knebel 1 in der in Fig. 4 und 5 ersichtlichen Weise eingeführt. Die Binde ist damit ordnungsgemäss befestigt. Durch Einknöpfen in verschiedene Knopflocher kann die Binde in ihrer Hohenlage verändert werden. Bei der Ausführungsform gemÏ? Fig. 6 ist ein Giirte] 7'zur Anwendung gelangt, der ber seine ganze LÏnge hinweg mit Knopf- lochern 10 ausgestattet ist. In diese linopflöeher sind mittels der Knopfe 11 die Laschen 8'verstellbar einkn¯pfbar. Au?erdem ist der Gürte] 7'in seiner Lange beliebig einstellbar. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 gelangen Laschen 12 zur Anwendung, in die wieder die Knebel 1 eingeknöpft werden. Diese Laschen sind aber nicht mehr an einem besonderen Traggürtel befestigt, sondern sitzen verschiebbar auf dem Gummizug eines Kleidungsst ckes, beispielsweise eines Beinkleides 13. Die Laschen 12 sind vom Gummizug los- bar. Sie besitzen an ihrem obern Ende eine Schlaufe 14, die mit einem Querschlitz 15 ausgestattet ist. Die Schlaufe 14 wird U-formig um das Gummiband bezw. um den Traggürtel herumgelegt und die Lasche 12 durch den Quersehlitz 15 hindurchgef hrt. Auf diese Weise ist die Lasche ordnungsgemäss am Gummizug des Kleidungsstückes befestigt. Selbstverständlich können ähnliche Laschen auch Verwendung finden bei glatten Gürteln oder bei Gürteln nach Fig. 4 und 6. Fig. 8 zeigt die Anbringmg der Laschen 7 an einem Korsetteil 16. Die Anwendung und Anbringung der Binden ist wieder genau die gleiche wie vorher.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Binde an ihren Zipfelenden je einen scheibenartig ausgebildeten Knebel trägt und an dem am Körper anzubringenden, die Binde tragenden Kleidungsstück Laschen angebracht sind, die je mindestens ein Knopfloch für die Knebel aufweisen.UNTERANSPRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knebel Aussparungen besitzen, durch die die Zipfelenden der Binde hindurchgeführt sind, wobei die Kanten der Aussparungen derart ausgebildet sind, dass sie ein seitliches Verschieben des Bindematerials verhindern.2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Knebel Schlitze aufweisen, durch die die Zipfelenden der Binde hindurchgefiihrt sind, und dass die Laschen mehrere Knopflöcher besitzen, in welche die Knebel einknopfbar sind.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen am Gummizug des Kleidungsstückes lösbar angebracht sind.4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen an einem Ende mehrere Knopflöcher zum Befestigen der Binde und am ändern Ende eine Schlaufe zum Umschlingen des Gummizuges des Kleidungsstückes tragen.5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe einen Schlitz von der Breite der Lasche aufweist, durch den die Lasche hindurchgezogen ist.6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Knopflöcher an den Laschen übereinander zum verstellbaren Einknöpfen der Binde angeordnet sind.7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen auf dem Kleidungsstück verstellbar angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=4448832
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| CH214734D CH214734A (de) | 1940-04-30 | 1940-04-30 | Einrichtung zum Befestigen von Monatsbinden. |
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1940
- 1940-04-30 CH CH214734D patent/CH214734A/de unknown
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