CH214873A - Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Eiern. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Eiern.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Eiern. In Lebensmittelbetrieben, wie Teigwaren fabriken, Zuckerbäckereien usw. werden ver hältnismässig bedeutende Eiermengen ver braucht. Das Öffnen und Entleeren der Eier erfolgte bisher von Hand. Abgesehen davon, dass diese Arbeit langwierig und auch vom hygienischen Standpunkt aus nicht einwand frei ist, muss man dabei auch mit nennens werten Eiweissverlusten rechnen, da an der Schale bedeutende Eiweissmengen haften blei ben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein vervollkommnetes Verfahren zum Ent leeren von Eiern. Dasselbe zeichnet sich da durch aus, dass die Eier durch je einen Auf spiessdorn an der Spitze geöffnet und derart an diesem Dorn befestigt werden, dass ihre geometrische Achse senkrecht zu einer Dreh achse liegt, um welche dann die Eier gedreht werden, so dass der Eiinhalt durch Zentrifu galkraft entfernt wird und dabei mit der Schalenoberfläche nicht in Berührung kommt. Praktisch fliessen selbst die geringsten Ei weissreste infolge der Zentrifugalkraft ent lang der Innenwand der Schale zur Spitze und verlassen die Schale durch die Öffnung.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung des er findungsgemässen Verfahrens. Dieselbe weist eine Schleuder auf mit einem oder mehreren ab nehmbaren, eine Trommel bildenden Ringen, welche Ringe mit Vertiefungen und gelochten Aushöhlungen versehen sind, um die Eier beim Aufspiessen auf die Aufspiessdorne in die richtige Lage zu bringen. Der Dorn, auf welchen das Ei aufgespiesst wird, ist zweck mässig in der Achse der Aushöhlung ange bracht und mit einer Rinne versehen, durch welche der Eiinhalt beim Schleudern aus fliessen kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Varianten einer zur Durchführung des erfindungsgemä- ssen Verfahrens geeigneten Vorrichtung bei spielsweise dargestellt.
Fig. 1 und 5 zeigen einen Vertikalschnitt je einer der zwei Varianten; Fig. 2 zeigt. eine Einzelheit in grösserem Massstab; Fig. 3 zeigt einen teilweisen Horizontal schnitt und Fig. 4 einen teilweisen Vertikalschnitt. Die gezeichnete Vorrichtung besitzt eine Schleuder, die drei eine Trommel bildende Ringe 1, 2. 3 aufweist. Der unterste sitzt an einer Drehplatte 4, die an der zum Beispiel mittels eines Elektromotors 6 betätigten Achse 5 befestigt ist. Die Verbindung des ersten Ringes 1 mit der Platte 4 besorgen zwei Ansätze 7, 8, welche nach dem Ein setzen des Ringes 1 auf die Platte 4 in die entsprechenden Einschnitte 9 des Ringes 1 einfallen.
Der zweite und dritte Ring 2, 3 sind mit vier oder sechs Ansätzen 10, 11 versehen, welche nach dem Zusammenlegen der drei Ringe in die Vertiefungen 24 des darunterliegenden Ringes eingreifen. Die Trommel der Schleuder ist von einem Mantel 12 umgeben, auf welchem der zentrifugierte Eiinhalt aufgefangen wird.
Für jedes Ei ist in der Trommel eine Ver tiefung 13 und eine Öffnung 14 angebracht, die mit einem gewölbten Blech mit vier Lö chern 15 und mit einem Dorn 16 bedeckt ist. Es ist also eine gelochte Aushöhlung vorhan den, in deren Achse sich der Dorn befindet. Dieser Dorn ist zweckmässig schräg geschlif fen, damit beim Aufspiessen des Eies die Schale nicht beschädigt, sondern nur an der durchgeschlagenen Stelle abgedeckt wird. Der Dorn besteht zweckmässig aus drei Teilen, und zwar der Schneide 17, der Rinne 18, die das Ableiten des Eiinhaltes ermöglicht und mit dem Rohr 19 verbunden ist, durch wel ches das Eiweiss und der Dotter beim Schleu dern abfliesst.
Die Löcher 15 sollen die Be seitigung des eventuell bei unvorsichtigem Aufspiessen der Eier durch uneingearbeitete Bedienungskräfte herauskommenden Eiinhal- tes ermöglichen. Die Einzelheiten der Vor richtung zeigen Fig. 2 (Schnitt des Ringes), Fig. 3 (Ringteil. Draufsicht) und Fig. 4 (Schnitt eines Ringteils und des Dornes).
Beider Variante nach Fig. 5 wird die Trom mel 20 durch einen einzigen von der Dreh platte abnehmbaren Ring gebildet, in welchen die Eier in mehreren Schichten eingesetzt -erden können. Für jedes Ei ist eine gelochte Aushöhlung<B>291</B> mit einem Dorn 2 2 und einer Blechrinne 23 mit einer Vertiefung vor dieser Aushöhlung angeordnet. Sonst ist die An ordnung analog wie im bereits beschriebenen Falle.
Die Vorteile, die diese Vorrichtung bietet, sind leicht ersichtlich. Die Eier werden in einer vom hegienicchen Standpunkt aus ein wandfreien #,#Teise entleert, wobei eine Ver unreinigung des Eiinhaltes durch die sieh an der Oberfläche der Schale befindlichen Un- reinlichkeiten, wie bei dem bisher üblichen Abwischen des an der Schale haftenden Ei weissrestes praktisch nicht in Frage kommt. Der Eiinhalt wird praktisch restlos gewonnen.
Da die Trommelringe abnehmbar sind, kön nen bereits während des Zentrifugierens wei tere Eier zum Schleudern vorbereitet werden, indem man die Ringe aus-,vechselt, die leeren Schalen von den abgenommenen Ringen ent fernt und neue Eier aufspiesst. Die Vorrich tung erlaubt also die Entleerung bedeutender Eiermengen in verhältnismässig kurzer Zeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Entleeren von Eiern, dadurch gekennzeichnet, dass die Eier durch je einen Aufspiessdorn an der Spitze geöffnet und derart an diesem Dorn befestigt werden, dass ihre geometrische Achse senkrecht zu einer Drehachse liegt, um welche dann die Eier gedreht werden, so dass der Eiinhalt durch Zentrifugalkraft entfernt wird und da bei mit der Schalenoberfläche nicht in Be rührung kommt.1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schleuder mit einem oder mehreren abnehmbaren, eine Trommel bildenden Ringen aufweist, welche Ringe mit Vertiefungen und gelochten Aus höhlungen versehen sind, um die Eier beim Aufspiessen auf die Aufspiessdorne in die richtige Lage zu bringen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspiess- dorne schräg geschliffen und mit einer Rinne für den Abfluss des Eiinhaltes versehen sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II mit mehreren eine Trommel bildenden Ringen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ring mit Ansätzen versehen ist, welche in Vertiefun gen des darunterliegenden Ringes eingreifen, zwecks Verbindung der Ringe.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS214873X | 1939-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH214873A true CH214873A (de) | 1941-05-31 |
Family
ID=5450853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH214873D CH214873A (de) | 1939-04-03 | 1940-04-03 | Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Eiern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214873A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2443188A (en) * | 1944-05-08 | 1948-06-15 | Wilson & Company Inc | Breaking eggs by grinding the shell and separately cutting the membrane |
| US2594619A (en) * | 1948-10-19 | 1952-04-29 | Bosch Alexander | Machine for piercing eggs and for emptying same by means of a current of air |
| CN119699621A (zh) * | 2025-01-13 | 2025-03-28 | 爱康食品(青岛)有限公司 | 一种鸡蛋液搅拌装置 |
-
1940
- 1940-04-03 CH CH214873D patent/CH214873A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2443188A (en) * | 1944-05-08 | 1948-06-15 | Wilson & Company Inc | Breaking eggs by grinding the shell and separately cutting the membrane |
| US2594619A (en) * | 1948-10-19 | 1952-04-29 | Bosch Alexander | Machine for piercing eggs and for emptying same by means of a current of air |
| CN119699621A (zh) * | 2025-01-13 | 2025-03-28 | 爱康食品(青岛)有限公司 | 一种鸡蛋液搅拌装置 |
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