CH215192A - Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe. - Google Patents

Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe.

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CH215192A
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CH
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disc
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Aktiengesellsc Friedrichshafen
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/02Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
    • F16D27/04Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces
    • F16D27/06Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces with friction surfaces arranged within the flux

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Description


  Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe.    Die Erfindung betrifft eine elektroma  gnetische Lamellenkupplung, insbesondere  für Kraftfahrzeuggetriebe mit mindestens  einem die Erregerspule aufnehmenden     Ma-          gnetkörper,    mindestens einem aus dünnen  federnden, ferromagnetischen Scheiben be  stehenden Lamellenpaket und mindestens  einem zum Rückschluss des magnetischen  Kraftflusses dienenden Anker.  



  Das Neue und Wesentliche der Erfin  dung besteht darin, dass der Anker aus meh  reren schmiegsamen Scheiben zusammenge  setzt ist, wobei die Schmiegsamkeit     dieser     Scheiben durch Anbringung von Schlitzen,  zum Beispiel radialen Schlitzen erhöht ist,  so dass sich das ganze Paket der Reibscheiben  und die Einzelscheiben des Ankers gegensei  tig mit den ganzen Scheibenflächen voll an  legen. Die den Anker bildenden     schmieg-          samen    Scheiben können an     einigen    Punkten,  zum Beispiel durch Nieten, miteinander ver  einigt sein, jedoch derart, dass ihre Schmieg  samkeit nicht beeinträchtigt ist.

      Mit dieser besonderen Ausbildung kann  eine     leistungsfähige    Kupplung gebaut wer  den, indem ein gleichmässiges Tragen der ge  samten Kupplungsreibfläche gesichert wird,  und der Anker so schmiegsam ist, dass die  Längenunterschiede im Lamellenpaket, die  sich infolge von     Wärmedehnungen    und sonst  unvermeidlichen Herstellungsungenauigkei  ten ergeben,     ausgeglichen    werden. Bei allen  vorkommenden     Betriebsbedingungen    ist dank  der Schmiegsamkeit des zusammengesetzten  Ankers eine gleichmässige Beanspruchung  aller Reibflächen bedingt.  



  Während die Kupplungsreiblamellen vor  teilhaft dünne, gehärtete Lamellen aus     ferro-          magnetischem    Baustoff sind, können die  Einzelscheiben, die den Anker bilden und  gegenseitig keine Bewegung auszuführen       haben,        vorteilhaft    aus besonders gut     magne-          tisierbarem    Baustoff hergestellt sein.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele der     Erfindung    dargestellt. .      Fig. 1 zeigt eine Ausführung einer     Dop-          pella.mellenkupplung    im Längsschnitt.  



  Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführung  einer Doppellamellenkupplung im Längs  schnitt.  



  Fig. 3 zeigt eine Einzelscheibe des  Ankers.  



  Bei der Kupplung gemäss Fig. 1 trägt  jeder Magnetkörper 1 in einer ringförmigen  Aussparung eine Erregerspule     \?,    deren     An-          sch:lüsse    einerseits mit Masse und anderseits  mit dem     Schleifring    3 verbunden sind. Der  Schleifring 3 sitzt unter     Zwischenschaltung     einer Isolierschicht 4 auf dem Magnetkörper  fest. Der Magnetkörper 1 sitzt auf der Nil  eines auf der Triebwelle 8 lose     gelagerten     Zahnrades 5 bezw. 1.5.

   Weiter besitzt der       Magnetkörper    1 ein Ring 1.2, der Mitnehmen  12a. aufweist, in welche die äussern, aus     ferro-          magnetischem    Material bestehenden Kupp  lungslamellen 10 eingreifen. Die innern,  ebenfalls aus ferromagnetischem Material     b(-          stehenden        Kupplungslamellen    9, 11     greifen     in durch Nutung gebildete Mitnehmer 7a  einer möglichst aus nichtmagnetisierbarem  Baustoff bestehenden Muffe 7, die auf die  Triebwelle 8 aufgekeilt ist.  



  Den Rückschluss des durch die Lamellen  gehenden magnetischen Kraftflusses vermit  telt der Anker 6, der     erfindungsgemäss    aus  mehreren schmiegsamen Scheiben zusammen  gesetzt ist. Diese Einzelscheiben bestehen  vorteilhaft aus möglichst gut     magnetisier..     barem Baustoff.  



  Bei der Ausführung, gemäss Fig. ? ist  ein für beide     Kupplungen    gemeinsamer Ma  gnetkörper 16 auf die Triebwelle 8 aufge  keilt und nimmt in seinen Ringräumen die  Erregerspulen 2 auf, deren Anschlüsse einer  seits an Masse und     anderseits    zu Schleifrin  gen 3 führen. Die Schleifringe 3 sind unter  Zwischenschaltung der Isolierschicht 4 auf  dem Magnetkörper 16 befestigt. Der Magnet  körper besitzt weiter eine möglichst unma  gnetische Hülse 12, die Mitnehmen 12a für  die äussern     Kupplungslamellen    10 aufweist.

         Die    jeweils mit der Triebwelle 8 zu kuppeln  den Zahnräder 5, 15 sind auf der Triebwelle    lose drehbar gelagert und besitzen auf ihren  Naben durch Nutung gebildete Mitnehmer  5a, 15a, in welche die innern Kupplungs  lamellen 9, 71 eingreifen. Die Hülse 12 kaiirr  auch- aus zwei Ringen bestehen und die       Schleifringe    ; können     zwischen        diesen    Rin  gen     angeordnet    sein.  



  Die in Fig. 3 dargestellte beispielsweise       Ausführungsform    einer     Einzelscheibe    des  Ankers () besitzt zwecks Erhöhung der  Schmiegsamkeit radiale Sehlitze, und zwar  sind die. Schlitze von aussen her nach innen  geführt. Es können die Schlitze auch von  innen her nach aussen geführt sein oder aber  können. Schlitze sowohl von     aussen    nach     innen          gehend    und     andere    von     innen    nach aussen  gebend angeordnet     sein.    Die Form und Nei  gung der Sehlitze kann     beliebig    sein.

   Die  Stärke der Ankerlamellen wird so bemessen,  dass sie sich beim Einwirken der Magnet  kraft an das Kupplungslamellenpaket     voll-          kommen        anschmiegen.    Die     Kupplungslamel-          len    9, 10 sind in der Ringzone der Erreger  spule mit Durchbrüchen versehen, um den  magnetischen Kraftfluss durch das Lamellen  paket in axialer Richtung zu leiten. Ein  zelne     Lamellen.    zum     Beispiel    die Lamel  len 11, können ohne Durchbrechungen aus  geführt     sein.     



  Die Wirkungsweise der Lamellenkupp  lung ist folgende:  Beim Einschalten des Stromes bildet. sich  im Sinne der strichlierten Linie ein magne  tisches Feld.     welches    den     Magnetkörper    1,  das Paket der übertragenden Kupplungs  lamellen 9, 10, 11. und das den Anker 6 bil  dende Lamellenpaket durchsetzt. Unter der  axialen     Druckwirkung    der magnetischen       Kraft    geben die dünnen, federnden     Kupp-          lungslamellen    9. 11., 10, welche abwechselnd  in Mitnehmer 12a des Magnetkörpers 1 bezw.

    16 und in die Mitnehmer 7a bezw. 5a, 15a  einer Muffe bezw. einer Radnabe eingreifen,  durch entsprechendes     Durchbiegen    nach und  schmiegen sich gegenseitig mit ganzer Fläche  dicht     aneinander.    Ebenso pressen sich die  Ankerlamellen 6 vermöge ihrer     Schmie,gsam-          keit    an das übertragende Kupplungslamel-      lenpaket mit voller Oberfläche an. Damit  ist ein auf die gesamte Reibfläche der Kupp  lung gleichmässig verteilter Anpressdruck ge  sichert. heim Ausschalten des Stromes öff  net Sieh das übertragende Kupplungslamel  lenpaket infolge der elastischen Spannungen  in den einzelnen Kupplungslamellen harmo  nikaartig entgegen der Wirkung der Re  nianenz.  



  Uni zu verhindern, dass sich einzelne  Ankerlamellen: vom Anker 6 abspalten, kön  nen. die Ankerlamellen durch geeignete Mit  tel, zum Beispiel durch Nieten 13, an eini  gen Punkten untereinander zusammengehal  ten werden, jedoch so, dass die Schmiegsam  keit der Einzellamellen dadurch nicht     be-          einträchtigt    wird.  



  Die Ankerlamellen können entweder in  die Bitnehmer 1.2a oder in die Mitnehmer 7a  bezw. 5u, 15a eingreifend ausgeführt sein  oder auch so, dass der Anker nirgends ein  greift, wie es in der Zeichnung erkenn  bar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe, mit mindestens einem die Erregerspule aufneh menden Magnetkörper, mindestens einem aus federnden, ferromagnetischen Scheiben be- stehenden Lamellenpaket und mindestens einem zum Rückschluss des magnetischen Kraftflusses. -dienenden Anker, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anker aus mehreren schmiegsamen Scheiben zusammengesetzt, ist, wobei die Schmiegsamkeit dieser Scheiben durch Anbringen von Schlitzen erhöht ist, so dass .sieh bei Erregung der Erregerspule das ganze Paket der Reibscheiben und die Einzelscheiben des Ankers gegenseitig mit,den ganzen Scheibenflächen voll anlegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die den Anker bildenden schmieg samen Scheiben an einigen Punkten mitein ander vereinigt sind, jedoch derart, dass ihre Schmiegsamkeit nicht beeinträchtigt ist. 2. Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch, wobei iler eine Ge triebeteil ein Zahnrad bildet, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenlamellen der Kupplung in durch Nutung der Zahnradnabe gebildete Mitnehmer eingreifen.
CH215192D 1939-07-14 1940-07-10 Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe. CH215192A (de)

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