CH215192A - Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe. - Google Patents
Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe.Info
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Description
Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe. Die Erfindung betrifft eine elektroma gnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe mit mindestens einem die Erregerspule aufnehmenden Ma- gnetkörper, mindestens einem aus dünnen federnden, ferromagnetischen Scheiben be stehenden Lamellenpaket und mindestens einem zum Rückschluss des magnetischen Kraftflusses dienenden Anker.
Das Neue und Wesentliche der Erfin dung besteht darin, dass der Anker aus meh reren schmiegsamen Scheiben zusammenge setzt ist, wobei die Schmiegsamkeit dieser Scheiben durch Anbringung von Schlitzen, zum Beispiel radialen Schlitzen erhöht ist, so dass sich das ganze Paket der Reibscheiben und die Einzelscheiben des Ankers gegensei tig mit den ganzen Scheibenflächen voll an legen. Die den Anker bildenden schmieg- samen Scheiben können an einigen Punkten, zum Beispiel durch Nieten, miteinander ver einigt sein, jedoch derart, dass ihre Schmieg samkeit nicht beeinträchtigt ist.
Mit dieser besonderen Ausbildung kann eine leistungsfähige Kupplung gebaut wer den, indem ein gleichmässiges Tragen der ge samten Kupplungsreibfläche gesichert wird, und der Anker so schmiegsam ist, dass die Längenunterschiede im Lamellenpaket, die sich infolge von Wärmedehnungen und sonst unvermeidlichen Herstellungsungenauigkei ten ergeben, ausgeglichen werden. Bei allen vorkommenden Betriebsbedingungen ist dank der Schmiegsamkeit des zusammengesetzten Ankers eine gleichmässige Beanspruchung aller Reibflächen bedingt.
Während die Kupplungsreiblamellen vor teilhaft dünne, gehärtete Lamellen aus ferro- magnetischem Baustoff sind, können die Einzelscheiben, die den Anker bilden und gegenseitig keine Bewegung auszuführen haben, vorteilhaft aus besonders gut magne- tisierbarem Baustoff hergestellt sein.
In der beiliegenden Zeichnung sind Aus führungsbeispiele der Erfindung dargestellt. . Fig. 1 zeigt eine Ausführung einer Dop- pella.mellenkupplung im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführung einer Doppellamellenkupplung im Längs schnitt.
Fig. 3 zeigt eine Einzelscheibe des Ankers.
Bei der Kupplung gemäss Fig. 1 trägt jeder Magnetkörper 1 in einer ringförmigen Aussparung eine Erregerspule \?, deren An- sch:lüsse einerseits mit Masse und anderseits mit dem Schleifring 3 verbunden sind. Der Schleifring 3 sitzt unter Zwischenschaltung einer Isolierschicht 4 auf dem Magnetkörper fest. Der Magnetkörper 1 sitzt auf der Nil eines auf der Triebwelle 8 lose gelagerten Zahnrades 5 bezw. 1.5.
Weiter besitzt der Magnetkörper 1 ein Ring 1.2, der Mitnehmen 12a. aufweist, in welche die äussern, aus ferro- magnetischem Material bestehenden Kupp lungslamellen 10 eingreifen. Die innern, ebenfalls aus ferromagnetischem Material b(- stehenden Kupplungslamellen 9, 11 greifen in durch Nutung gebildete Mitnehmer 7a einer möglichst aus nichtmagnetisierbarem Baustoff bestehenden Muffe 7, die auf die Triebwelle 8 aufgekeilt ist.
Den Rückschluss des durch die Lamellen gehenden magnetischen Kraftflusses vermit telt der Anker 6, der erfindungsgemäss aus mehreren schmiegsamen Scheiben zusammen gesetzt ist. Diese Einzelscheiben bestehen vorteilhaft aus möglichst gut magnetisier.. barem Baustoff.
Bei der Ausführung, gemäss Fig. ? ist ein für beide Kupplungen gemeinsamer Ma gnetkörper 16 auf die Triebwelle 8 aufge keilt und nimmt in seinen Ringräumen die Erregerspulen 2 auf, deren Anschlüsse einer seits an Masse und anderseits zu Schleifrin gen 3 führen. Die Schleifringe 3 sind unter Zwischenschaltung der Isolierschicht 4 auf dem Magnetkörper 16 befestigt. Der Magnet körper besitzt weiter eine möglichst unma gnetische Hülse 12, die Mitnehmen 12a für die äussern Kupplungslamellen 10 aufweist.
Die jeweils mit der Triebwelle 8 zu kuppeln den Zahnräder 5, 15 sind auf der Triebwelle lose drehbar gelagert und besitzen auf ihren Naben durch Nutung gebildete Mitnehmer 5a, 15a, in welche die innern Kupplungs lamellen 9, 71 eingreifen. Die Hülse 12 kaiirr auch- aus zwei Ringen bestehen und die Schleifringe ; können zwischen diesen Rin gen angeordnet sein.
Die in Fig. 3 dargestellte beispielsweise Ausführungsform einer Einzelscheibe des Ankers () besitzt zwecks Erhöhung der Schmiegsamkeit radiale Sehlitze, und zwar sind die. Schlitze von aussen her nach innen geführt. Es können die Schlitze auch von innen her nach aussen geführt sein oder aber können. Schlitze sowohl von aussen nach innen gehend und andere von innen nach aussen gebend angeordnet sein. Die Form und Nei gung der Sehlitze kann beliebig sein.
Die Stärke der Ankerlamellen wird so bemessen, dass sie sich beim Einwirken der Magnet kraft an das Kupplungslamellenpaket voll- kommen anschmiegen. Die Kupplungslamel- len 9, 10 sind in der Ringzone der Erreger spule mit Durchbrüchen versehen, um den magnetischen Kraftfluss durch das Lamellen paket in axialer Richtung zu leiten. Ein zelne Lamellen. zum Beispiel die Lamel len 11, können ohne Durchbrechungen aus geführt sein.
Die Wirkungsweise der Lamellenkupp lung ist folgende: Beim Einschalten des Stromes bildet. sich im Sinne der strichlierten Linie ein magne tisches Feld. welches den Magnetkörper 1, das Paket der übertragenden Kupplungs lamellen 9, 10, 11. und das den Anker 6 bil dende Lamellenpaket durchsetzt. Unter der axialen Druckwirkung der magnetischen Kraft geben die dünnen, federnden Kupp- lungslamellen 9. 11., 10, welche abwechselnd in Mitnehmer 12a des Magnetkörpers 1 bezw.
16 und in die Mitnehmer 7a bezw. 5a, 15a einer Muffe bezw. einer Radnabe eingreifen, durch entsprechendes Durchbiegen nach und schmiegen sich gegenseitig mit ganzer Fläche dicht aneinander. Ebenso pressen sich die Ankerlamellen 6 vermöge ihrer Schmie,gsam- keit an das übertragende Kupplungslamel- lenpaket mit voller Oberfläche an. Damit ist ein auf die gesamte Reibfläche der Kupp lung gleichmässig verteilter Anpressdruck ge sichert. heim Ausschalten des Stromes öff net Sieh das übertragende Kupplungslamel lenpaket infolge der elastischen Spannungen in den einzelnen Kupplungslamellen harmo nikaartig entgegen der Wirkung der Re nianenz.
Uni zu verhindern, dass sich einzelne Ankerlamellen: vom Anker 6 abspalten, kön nen. die Ankerlamellen durch geeignete Mit tel, zum Beispiel durch Nieten 13, an eini gen Punkten untereinander zusammengehal ten werden, jedoch so, dass die Schmiegsam keit der Einzellamellen dadurch nicht be- einträchtigt wird.
Die Ankerlamellen können entweder in die Bitnehmer 1.2a oder in die Mitnehmer 7a bezw. 5u, 15a eingreifend ausgeführt sein oder auch so, dass der Anker nirgends ein greift, wie es in der Zeichnung erkenn bar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe, mit mindestens einem die Erregerspule aufneh menden Magnetkörper, mindestens einem aus federnden, ferromagnetischen Scheiben be- stehenden Lamellenpaket und mindestens einem zum Rückschluss des magnetischen Kraftflusses. -dienenden Anker, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anker aus mehreren schmiegsamen Scheiben zusammengesetzt, ist, wobei die Schmiegsamkeit dieser Scheiben durch Anbringen von Schlitzen erhöht ist, so dass .sieh bei Erregung der Erregerspule das ganze Paket der Reibscheiben und die Einzelscheiben des Ankers gegenseitig mit,den ganzen Scheibenflächen voll anlegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die den Anker bildenden schmieg samen Scheiben an einigen Punkten mitein ander vereinigt sind, jedoch derart, dass ihre Schmiegsamkeit nicht beeinträchtigt ist. 2. Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch, wobei iler eine Ge triebeteil ein Zahnrad bildet, dadurch ge kennzeichnet, dass die Innenlamellen der Kupplung in durch Nutung der Zahnradnabe gebildete Mitnehmer eingreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT215192X | 1939-07-14 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH215192A true CH215192A (de) | 1941-06-15 |
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ID=11183009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215192D CH215192A (de) | 1939-07-14 | 1940-07-10 | Elektromagnetische Lamellenkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH215192A (de) |
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1940
- 1940-07-10 CH CH215192D patent/CH215192A/de unknown
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