Zündkerze mit Gleitfunkenstrecke für Verbrennungs-Kraftmaschinen. Zündkerzen mit Gleitfunkenstrecke für Verbrennungskraftmaschinen haben den Vor teil, dass sie mit wesentlich niedrigeren Span nungen betrieben werden können als die bis heute allgemein üblichen Hochspannungszünd kerzen.
Bei einer bekannten Zündvorrichtung mit Gleitfunkenentladung an der Zündkerze wird der Zündfunken durch eine Kondensatorenent- ladung erzeugt. Je nach den Betriebszuständen können die Kondensatoren verschiedene Kapa zität haben. Eine wesentliche Erniedrigung der Zündspannungen ist bei einer derartigen Zündvorrichtung durch Verwendung von sehr kleinen Polabständen erreicht worden. Durch Schwierigkeiten in der Fabrikation von Zünd kerzen mit sehr kleinen Polabständen von z. B. 0,01 mm tritt aber eine Verteuerung ein, welche die an sich billigere Herstellung von Niederspannungszündkerzen teilweise wieder aufhebt.
Die Erfindung vermeidet diese Schwierig keiten. Sie besteht darin, dass der Isolator der Zündkerze im Bereiche seiner zwischen den Polen liegenden, der Explosionsseite zuge kehrten Grenzschicht einen gegenüber seinen andern Teilen geringeren elektrischen Wider stand hat und. im Betriebe behält.
Als Beispiel kann ein Porzellanisolator dienen, der an der Grenzschicht zwischen den Polen mit einem leitfähigen Überzug versehen ist. Um diese Schicht zu schaffen, kann zum Beispiel der aus Porzellan oder dergleichen bestehende Isolator an der Stirnfläche mit fein verteilten Metallen und dergleichen über zogen sein. Dieser Überzug kann nach an sich bekannten Brennverfahren hergestellt sein, z. B. durch Einbrennen von Platin unter Zuhilfenahme einer Lösung von Platinchlorid in Lavendelöl.
Der zwischen den Polen befindliche Teil des Isolators kann auch aus einer Masse be stehen, deren elektrischer Widerstand unter der Einwirkung derVerbrennung im Explosions raum verringert wird. Als Beispiel hierfür sind Isolierschichten aus sehr hoch schmel- zenden organischen Substanzen zu nennen. Wenn eine solche organische, elektrisch iso lierende Substanz an ihrer Grenzfläche zwischen den Polen der Wirkung der Explosionen im Verbrennungsraum ausgesetzt ist, so erfährt sie eine langsame Zersetzung unter Bildung von mehr oder weniger graphitischer Kohle.
Dadurch weist ein Isolator mit einer solchen Grenzschicht in dieser Schicht eine höhere elektrische Leitfähigkeit als im übrigen Teil des Isolators auf.
Dazu kommt, dass sich durch die Ver brennungen im Explosionsraum winzige Kohle teilchen auf dem Isolator festsetzen, wodurch die gewünschten Eigenschaften noch weiter vergrössert werden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Zündkerze nach der Erfindung, teil weise im Schnitt.
Es bezeichnet 1 den Körper der Zünd kerze, 2 den mittleren Zündstift und 3 den zwischen den Teilen 1 und 2 befindlichen Isolator. Die Isolationsmasse liegt sowohl am Zündkerzenkörper 1 als auch am Mittelpol 3 dicht an, so dass an keiner Stelle Luftzwischen räume vorhanden sind. An der Stirnfläche des Körpers 1 sind die Gegenpole zum Pol 2 in geeigneter Weise ausgebildet. Bei 4 ist angedeutet, dass der Isolator 3 zwischen den Polen eine elektrisch leitende (lrenzschicht aufweist, an der sich der Gleitfunken leicht ausbilden kann.
Spark plug with sliding spark gap for internal combustion engines. Spark plugs with sliding spark gaps for internal combustion engines have the advantage that they can be operated with significantly lower voltages than the high-voltage spark plugs that are generally used today.
In a known ignition device with sliding spark discharge on the spark plug, the ignition spark is generated by a capacitor discharge. Depending on the operating conditions, the capacitors can have different capacities. A significant reduction in the ignition voltages has been achieved in such an ignition device by using very small pole spacings. Due to difficulties in the manufacture of spark plugs with very small pole spacings of z. B. 0.01 mm but an increase in price occurs, which partially cancels the cheaper production of low-voltage spark plugs.
The invention avoids these difficulties. It consists in the fact that the insulator of the spark plug in the area of its boundary layer located between the poles and facing the explosion side has a lower electrical resistance than its other parts and. in operation.
A porcelain insulator that is provided with a conductive coating at the boundary layer between the poles can serve as an example. To create this layer, for example, the insulator made of porcelain or the like can be coated on the end face with finely divided metals and the like. This coating can be produced according to known firing processes, e.g. B. by burning in platinum with the aid of a solution of platinum chloride in lavender oil.
The part of the insulator located between the poles can also consist of a mass, the electrical resistance of which is reduced under the effect of the combustion in the explosion chamber. An example of this is insulating layers made of very high-melting organic substances. When such an organic, electrically insulating substance is exposed to the effects of the explosions in the combustion chamber at its interface between the poles, it undergoes slow decomposition with the formation of more or less graphitic carbon.
As a result, an insulator with such a boundary layer has a higher electrical conductivity in this layer than in the rest of the insulator.
In addition, tiny carbon particles stick to the insulator due to the burns in the explosion chamber, which further enhances the desired properties.
The drawing shows a Ausführungsbei game of the spark plug according to the invention, partly in section.
It denotes 1 the body of the spark plug, 2 the middle firing pin and 3 the insulator located between parts 1 and 2. The insulation compound lies tightly against both the spark plug body 1 and the center pole 3, so that there are no air spaces at any point. On the end face of the body 1, the opposite poles to the pole 2 are designed in a suitable manner. At 4 it is indicated that the insulator 3 has an electrically conductive barrier layer between the poles, on which the sliding spark can easily form.