CH215352A - Heizeinrichtung mit Heizung vermittels Thermalwasser. - Google Patents
Heizeinrichtung mit Heizung vermittels Thermalwasser.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
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Description
Heizeinrichtung mit Heizung vermittels Thermalwasser. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Heizeinrichtung, bei welcher das aus dem Boden hervorquellende Thermalwasser dazu verwendet wird, anderes Wasser zu er wärmen, welches dann seinerseits durch eine Pumpe in Umlauf gesetzt und durch Radia toren gedrückt werden kann. Dadurch wird eine allfällige Schädigung der Radiatoren durch Säuren oder Ablagerungen der im Thermalwasser mitgeführten Mineralbestand- teile in Schlammform vermieden.
Gleichzeitig berücksichtigt die Erfindung die Koppelung dieser Thermalwasserheizung reit einer Ofenheizung derart, dass ein Sy stem von Radiatoren durch einen Warm wasserstrom geheizt werden kann, welcher erstens Wärme von einem Ofen her und zweitens noch von dem heissen Thermalwasser her empfängt.
Das durch die Wärmeabgabe kalt gewor dene Thermalwasser kann zur Kühlung der sonst zu heissen Heilbäder verwendet werden, während ider Mineralschlamm, der sich in dem Becken absetzt, gesammelt und zu me dizinischen Zwecken gebraucht werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel des Er findungsgegenstandes.
Das aus dem Erdboden hervorquellende Thermalwasser entsteigt der natürlichen Quelle a und sammelt sich im künstlichen Brunnenstock b. Dieser besitzt einen Über lauf c, aus welchem das Thermalwasser in den Pumpenschacht nach<I>d</I> abfällt. Bei<I>d</I> befindet sich der Saugkorb einer Pumpe e, welche das Thermalwasser absaugt und bei f in ein grosses Sammelbecken g ausfliessen lässt. In diesem Sammelbecken gibt das Thermalwasser .einen Teil seiner Wärme an die mit Brunnenwasser gefüllte metallene Rohrschlange i,ab.
Im Becken setzt sich allmählich immer mehr und mehr Mineralschlamm h ab. Dieser Schlamm wird in folgender Weise gesam melt: Durch ein Knierohr k, welches aus dem Beckeninnern nach aussen führt, wird durch Herausnehmen des Zapfens I das Thermal wasser abgelassen.. Dies ist mir möglich his zur Höhe der obern Einmündungsöffnnri-- des Rohres k. Die Schlammschicht lz bleibt dann allein im Becken zurück.
Das aus dem Becken abgelassene gekiihlte Thermalwasser wird dazu verwendet, in Mischung mit zu heissem hervorquellendem frischem Thermalwasser temperiertes Bade wasser zu bilden und Badezellen zu speisen. Dann wird die Türe t geöffnet und mit einer Ofenkruke der Schlamm aus dem Becken innern heraus in das vertiefte Schlammbassin 24 befördert. Aus diesem Schlammbassin zt wird der Mineralschlamm in getrocknetem Zustand seinem merlizinischen Zweck zuge führt.
Die Tätigkeit der Heizeinrichtung ist folgendermassen gedacht: Es sind zwei '\Zsärmequellen miteinander gekoppelt, das Thermahvasserbeeken g und der Zentralheizkessel k. dergestalt, dass ent weder je nur eine Heizquelle betrieben wer den kann, oder aber beide miteinander.
Wenn nur die Wärme des Thermal wassers allein zur Heizung verwendet wer den soll, dann bewe@",t sich aus der Rohr schlange i das erhitzte Brunnenwasser die Steigleitung na hinauf, durchläuft die Radia toren R, und gibt hier die Wärme zu Heiz zwecken ab.
Dann sammelt sich das abgekühlte Rüek- flutwasser in der Rückleitung o und fliesst der Pumpe p zu, welche das Wasser aus der Leitung o ansaugt und über die Leitung q in die Leitung r2 presst, welche ihrerseits ins Becken g respektive in die Sehlange i. zu rückführt, so den Iireisprozess vollendend.
Während dieses Prozesses ist der nicht im Betrieb befindliche Zentralheizungskessel durch den Hahn H ausg-esehaltet, sein Was serinhalt bleibt ruhig, ohne jede Zirkulation.
Genügt die Heizung mit Thermalwasser wärme nicht mehr, dann wird der Zentral heizungskessel in Betrieb @--enommen und durch Öffnen des Hahns H in den Heizkreis- lauf eingeschaltet.
Die Pumpe p presst nun das aus den Radiatoren r abgesaugte Was- ser durch beide bei B an die Leitung q an geschlossenen Rohre r, und<I>r.,. r,</I> mündet in den Zentralheizungskessel k. Das in<I>i.</I> ge heizte Wasser bewegt sich in die Steigleitung in und vereinigt sieh bei<I>A</I> mit jenem aus der Steigleititeg n, und beide gemeinsam passieren den.
Strang m,, von wo sie die Ra diatoren ss heizen und ihr abgekühltes Was ser durch die gemeinsame Sammelleitung o der Pumpe p zuführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizeinrielitung, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Erdboden entspringendes Ther malwasser in einem Becken gesammelt wird, in welchem ein metallenes Röhrensystem ein- ,gebracht ist, durch das mit Hilfe einer Pumpe anderes Wasser geleitet werden kann, zum Zwecke, dieses Wasser mit Hilfe des Thermalwassers zu erwärmen,und dass das so erwärmte Wasser in seinem \@'eiterfluss in Heizradiatoren gelangt und mittelst dieser die aufgenommene Wärme an die zu heizenden Räume abgibt, ferner dadurch gekennzeich net, dass in die Steigleitung der durch Ther- ma.lv#asser geheizten Wasserleitung eine an dere Steigleitung mündet, deren Wasser von einem Ofen her stammt, dergestalt, dass beide Heizwasser,jenes aus dem Röhren system und jenes aus dem Ofen vereint ihre Totalwärme in den Radiatoren abgeben kön nen, des weiteren dadurch gekennzeichnet, dass durch Drehen eines in der Rückleitung eingebauten Eiahns die Thermalwasser- heizun -, oder aber die Ofenheizun ; oder beide Heizungen zusammen abgestellt oder eingeschaltet werden können.UNTERANSPRUCH: Heizeinrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass das Sammelbecken des Thermalwassers in zwei Stufen entleert werden kann, und zwar in der ersten Stufe so weit, bis nur noch die Mineralsehlamm- sehicbt übrig bleibt, und in der zweiten Stufe total, wobei zum Zweck der Entleerung in der ersten Stufe ein Ablaufrohr vorgesehen ist, dessen innere Öffnung eine gewisse Höhe über dem Boden des Sammelbeckens in die sem liegt,und dessen äussere Öffnung nor malerweise durch einen Pfropfen verschlos sen ist. der zum Zweck des Ablassens ent fernt werden kann, während zum Zweck des Entleerens in der zweiten Stufe bis zum Bo den des Beckens .eine auf Bodenhöhe sich öffnende Tür und ein der Tür vorgelagertes Schlammbassin vorgesehen sind, dergestalt, dass ein Mann mit krukenartigem Gerät durch die Tür hindurch den angesammelten Mine ralschlamm in die vorgelagerte Schlamm- grube ziehen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH215352T | 1940-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH215352A true CH215352A (de) | 1941-06-30 |
Family
ID=4449065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH215352D CH215352A (de) | 1940-09-20 | 1940-09-20 | Heizeinrichtung mit Heizung vermittels Thermalwasser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH215352A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITVT20110013A1 (it) * | 2011-12-05 | 2013-06-06 | Greenertech S R L | Arricchimento di proprieta' antimicrobiche insite in acque termali |
-
1940
- 1940-09-20 CH CH215352D patent/CH215352A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITVT20110013A1 (it) * | 2011-12-05 | 2013-06-06 | Greenertech S R L | Arricchimento di proprieta' antimicrobiche insite in acque termali |
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