CH215386A - Verfahren zur Erhöhung der Kapillaraktivität von Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zur Erhöhung der Kapillaraktivität von Flüssigkeiten.

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CH215386A
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  Verfahren zur Erhöhung der     gapillaraktivität    von Flüssigkeiten.    Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  auf ein Verfahren zur Erhöhung der     Kapil-          laraktivität    von Flüssigkeiten, das dadurch       gekennzeichnet    ist, dass man diesen     Poly-          glykoläther    aromatischer oder     hydroaromati-          scher        Hydroxylverbindungen    zusetzt,

   die     im.     gern durch     mindestens    1     Kohlenwasserstoff-          rest    mit     mindestens    4 Kohlenwasserstoff  atomen     substituiert    sind.  



  Nach dem Verfahren lassen sich     wässrige     Lösungen oder Dispersionen von hoher     kä-          pillaraktiver        Wirkung    herstellen, die zur       Verwendung    in den verschiedensten Zweigen  der Technik     hervorragend    geeignet sind.  



  Die nach dem Verfahren gemäss der Er  findung hergestellten Flüssigkeiten lassen  sich je nach der Länge der     Polyglykolkette     der     verwendeten        kapillaraktiven        Mittel    und  dem dadurch     bedingten    Grad der Wasser  löslichkeit für die     verschiedensten        Zweckte     verwenden, z.

   B. zum Benetzen,     Dispergie-          ren,        Emulgieren,    Waschen     und        Reinigen,       zur     Schaumerzeugung        usw.    Besonders her  vorzuheben ist     die    sehr gute     Waschwirkung,     welche die Flüssigkeiten auf     Textilien    aller  Art ausüben und die man -bisher unter Ver  wendung von rein synthetisch erhaltenen  Produkten in solchem     Masse    bei     weitem    nicht  erreichen konnte. Auch     zum    Waschen von  Haushaltwäsche sind die Flüssigkeiten her  vorragend geeignet.

    



  Beispiele für die nach der Erfindung an  zuwendenden Produkte sind die     polyglykol-          äther    von     Di-Isopropylphenol,        p-tert.-        Butyl-          phenol,        Isohexylphenol,        Isooctylphenol,        p-n-          Dodecylphenol,        Octadecylphenol,        Dodecyl-          naphtholen,        Isooctylresorcin,        p-Oxydiphenyl,     o-     und-        p-Benzylphenolen,

          p-Oxy-iStearophe-          non,        p-Oxy-Butyrophenon,        p-Cyclohexylphe-          nol,        Isohexylcyclohexanol,        Isododecy1methyl-          cyclohexanolen    usw.  



  Die hier     zu        verwendenden        Polyglykol-          äther,    die freie     Hydroylgruppen    enthalten       können    oder nicht (im letzteren     Falle    können      die aus aromatischen     Hydrogylverbindungen     und     Äthylenoxyd    entstehenden,     hydrogyl-          haltigen        Verbindungen    noch mit reaktions  fähigen Verbindungen, z.

   B.     Schwefelsäure,     umgesetzt sein), stellen je nach der Länge  der     Polyglykolkette    ölige bis feste, wachs  artige Produkte dar. Mit Wasser bilden sie  milchige Emulsionen bis klare Lösungen.  Die Lösungen     bezw.    Emulsionen sind bestän  dig gegen Säuren und     Alkalien    sowie gegen  die Härtebildner des Wassers. Sie können  für sich allein oder im Gemisch mit     andern          Textilhilfsmitteln,    mit Mitteln, welche die       Ausscheidung    der Härtebildner des Wassers  auf der Faser verhindern, mit Bleichmitteln       und        dergl.    angewandt werden.  



  Als     wirksame    Zusatzmittel können z. B.       aliphatische,        hydroaromatische    und aroma  tische     Sulfonsäuren,    insbesondere in Form  ihrer wasserlöslichen Salze, in Anwendung  kommen, so beispielsweise     Sulfierungspro-          dukte    von Schwerbenzol, Solaröl, Solvent  naphtha, Naphthalin, ferner     Sulfierungspro-          dukte    der     erwähnten    Art, die zugleich kon  densiert sind, sei es mit sich, sei es mittels       Methylengruppen    oder mittels     Alkylgrup-          pen,

          Benzylgruppen    oder     dergl.    Auch     Sul-          fierungsprodukte    von     Edeleanueatrakt,    von       Naphthenen    oder     Naphthensäuren,    ferner die       Sulfierungsprodukte,    die man bei der Reini  gung von Erdöl, Benzin usw. mit Schwefel  säure erhält, sind brauchbar. Ebenso sind       Sulfierungsprodukte    mit Fettcharakter, z. B.

    die     Produkte    der     Türkischrotölreihe,        SUl-          fonate    von Fettalkoholen,     ester-    oder     amid-          artigen    Verbindungen von     Fettsäuren    mit       Alkyl-    oder     Arylsulfonsäuren    usw., geeignet.

         Weiterhin        geeignete    Zusatzmittel sind solche  mit     Carbögylgruppen,    wie fettsaure oder  harzsaure oder     naphthensaure        -Salze,        ferner          benzoesaure    oder     phtalsaure    Salze, ferner       Umsetzungsprodukte    von     Fettsäurechloriden     mit     Sarkosin,        Eiweisshydrolysaten,    aromati  schen     Aminocarbonsäuren,        Weinsäure,        Sali-          cylsäure    usw.

   Den Mischungen können ge  gebenenfalls weitere Hilfssubstanzen, z. B.       Alkalipyrophosphate    oder     -metaphosphate,     andere anorganische Salze, wie z. B.     solche,       die zur Änderung des     pH-Wertes    der Mi  schung     dienen,    wie Soda, Wasserglas oder  reine     Streckmittel,    wie     Natriumsulfat    oder  Kochsalz, Bleichmittel und     dergl.    zugesetzt  werden.  



       Bemerkenswert    ist es, dass durch Ver  schnitt der     kapillaraktiven    Mittel mit den  genannten Zusätzen auch zuerst lockere,  leicht     dosierbare    Pulver hergestellt werden  können, die dann den     Flüssigkeiten    zugesetzt  werden.  



       Beispiele:     1. Von     Isooctylphenylpolyglykoläther    mit  einem aus 10     Mol    Glykol bestehenden     Poly-          glykolrest    werden 0,5 g im Liter Wasser ge  löst. Man erhält bei Baumwolle     einen    sehr  guten Wascheffekt. Dieser wird noch ge  steigert, wenn man der Waschflotte 0,25 g  Soda pro Liter zusetzt.  



  2. Es werden 4 g     Isohegylphenylpolygly-          koläther    mit 7     Mol    Glykol und 1 g )Soda im  Liter Wasser gelöst. In dieser Lösung kann       olivenöl-geschmälzte        Wollstückware    gewa  schen werden. Der     Reinigungseffekt    ist her  vorragend.  



  Mit demselben Erfolg kann man den       Polyglykoläther    des     p-Ogylaurophenons    ver  wenden, der durch Einwirkung von Äthylen  ogyd auf     p-Ogylaurophenon        erhalten    wird  und der pro     Mol    des     Ketons    zirka 15-17     Mol          Äthylenogyd    enthält.  



  3. 10 g einer Mischung von 95 Gewichts  teilen     Xylenol        mit    5     Gewichtsteilen        Isobutyl-          phenyltriglykoläther    werden im Liter     Mer-          cerisierlauge    von<B>30%</B>     NaOH-Gehalt    gelöst.  Der Netz-     und    Schrumpfeffekt     auf    Baum  wollgewebe ist sehr gut.  



  4. 1 g     Isododecyl    -     cyclohegyJpolyglykol-          äther    (enthaltend 15     Mol    Glykol) wird,  eventuell unter Zusatz von Soda,     im    Liter  Wasser gelöst. Ein solches Bad gibt auf  Wolle und Baumwolle angewandt einen sehr  guten Reinigungseffekt.  



  5. Man stellt eine     wässrige    Dispersion von  4 g     Isononylphenylpolyglykorläther    (enthal  tend 8     Mol    Glykol) her. Wird eine solche  Dispersion zum Schmälzen von Wolle ver-      wendet, so erhält man ein ausserordentlich  gut     verarbeitbares        Wollmaterial.     



  6. Die Lösung des     Natronsalzes    des  sauren     Schwefelsäureesters    eines     Isooctyl-          phenyl-polyglykoläthers    mit einem durch  schnittlichen Gehalt von 6     Glykolnesten     stellt ein sehr gutes. Netzmittel für Wolle  und Baumwolle dar.  



  7. Es wird eine Lösung von 2 g     p-Iso-          hegyl-o-chlorphenylpolyglykoläther    mit etwa  7-8     Mol    Glykol und 1/2 g Soda im Liter  Wasser hergestellt. Mit einer     derartigen    Lö  sung erhält man auf Wolle einen sehr guten  Reinigungseffekt.  



  An Stelle des     p-Isohegyl-o-chlorphenyl-          polyglykoläthers    können auch anders:     substi-          tuierte    entsprechende     Polyglykoläther    ver  wendet werden.  



  B. 0,175 g     Isooctyl    - o     -kresylpalyglykol-          äther    mit etwa 10     Glykolresten    im Molekül,  1     g        Natriumpyrophosphat    und 0,2 g Na  triummetaphosphat werden im Liter Wasser  gelöst. In dieser Lösung kann     Baumwoll-          wäsche    in üblicher Weise gewaschen werden.  Die     Reinigungswirkung    ist auch bei     stark     verschmutzter Wäsche     hervorragend.     



  9. Es wird eine Lösung, welche pro  10 Liter Wasser zirka 25 g Kristallsoda und  9 g eines     Dodecylphenylpolyglykoläthers    mit  etwa 12-14     Glykolresten    im Molekül ent  hält, hergestellt. In dieser Lösung     kann          Haushaltwäsche    in bekannter Weise einge  weicht werden. Nach dem Ausspülen kommt  die Wäsche in     eine    Waschbrühe, welche pro  Liter 0,9 g des obigen     Dodecylphenylpoly-          glykoläthers,    5 g Kristallsoda und 1 g Na  triumperborat enthält. Nach dem Einbringen  der Wäsche wird langsam zum Kochen er  hitzt und 15-20     Minuten    gekocht. Dann  wird wie üblich gespült.    10.

   Es     werden:    folgende Bäder hergestellt:  a) 4,2 g     Isooctylphenyl-polyglykoläther     (9     Mol        Äthylenogyd)    im Liter;  b) 4,2g wasserlösliches, mit Ölsäure  chlorid umgesetztes     Eiweiss-          hydrolysat    im Liter;    c) 4,2 g der     Mischung    der Produkte ge  mäss<I>a)</I> und<I>b)</I> im     Verhältnis     1 : 3 pro Liter.    Verschmutzte Baumwollappen werden in  diesen Bädern bei     951    1/2 Stunde lang ge  waschen, dann zwei Minuten lang bei 40'  und zwei Minuten lang kalt gespült. Als  Wasch- und Spülwasser     dient    ein Wasser  von 8   D. H.  



       Gebrauchte        Waschflotte:     a) fast ungefärbt;  b) etwas verschmutzt;  c) stark verschmutzt.       Reinigungseffekt    nach dem     Spülen    und       Trocknen:          a)    fast gut;  b) schlecht;  c) gut.  



  11. Es werden folgende Bäder hergestellt:       a)    4,2     gA    des     Umsetzungsproduktes    von       Isooctylphenol    mit 9     Mol          Äthylenogyd,    dazu 2     gll    Soda;  b) 4,2     gfl    eines mit Hilfe von Salzsäure  teilweise abgebauten Leimes  in neutralisierter Form und  2     gfl    Soda;  c) 4,2     gfl    der Mischung von     a)    und<I>b)</I>  im Verhältnis 1 : 3 und 2     gfl     Soda.  



  Gewaschen wird gemäss Beispiel 10. Die  Waschflotte ist am stärksten angeschmutzt  bei der     Mischung    c), am     schwächsten    bei b).  
EMI0003.0066     
  
    Reinigungseffekt: <SEP> a) <SEP> gut,
<tb>  b) <SEP> schlecht,
<tb>  c) <SEP> sehr <SEP> gut.       12.

   Ein     Waschmittel,    bestehend aus der  Mischung von 1 Gewichtsteil des Um  setzungsproduktes aus     Isooctylphenol    mit  8     Mol        Äthylenogyd,    2 Gewichtsteilen     ealci-          nierter    Soda und 3 Gewichtsteilen des Um  setzungsproduktes von     Cellulosenatrium    mit       Äthylenogyd    und     Chloräthansulfonsäure,    wird  in einer Menge von 3     gfl    in Wasser von      8   D. H. gelöst zur Verwendung als Weiss  waschmittel.

   Der Wascheffekt ist ähnlich  gut wie derjenige von 5     g)"1    eines Seifen  pulvers der Zusammensetzung:  ca. 30     %    Seife und  7 0     %    Soda. kristallisiert    13. Feste, streufähige und doch viel       Oxäthylierungsprodukt    von meist flüssiger  Form enthaltende Waschmittel erhält man.  wenn man als Zusatzsubstanzen Leim, ab  gebauten Leim oder wasserlösliche Derivate  der     Cellulose    verwendet, z. B.

   Umsetzungs  produkte von     Cellulosenatrium    mit chlor  essigsaurem Natrium oder     ehlorätha.nsulfo-          saurem        Natrium.    Man kann 15 Gewichtsteile  des aus 1     11o1        Isooctylphenol    und 10     liol          Äthylenoxyd    erhaltenen flüssigen     Körpers     in     eine    gut streufähige, auch in Papier     ver-          packbare    Form bringen, wenn man sie mit  5 Gewichtsteilen des festen,

   wasserlöslichen  Umsetzungsproduktes von     Celhilosenatrium     mit     Äthylenoxyd    und     Chloräthansulfosäure     vermischt und 20 Gewichtsteile Soda hinzu  fügt. An Stelle der Soda kann ganz oder  teilweise auch     Perborat    oder     dergl.    Verwen  dung finden oder     Bicarbonat    oder     stöchio-          metrische    Gemische von     Natriumsuperoxyd     und     Biearbonaten.    4 Teile des so zusammen  gesetzten Waschmittels entsprechen in der  Waschwirkung 6 Teilen eines üblichen  bleichenden Waschpulvers des Handels. Man  löst z. B. 4 g dieses Waschmittels in 1 Liter  Wasser.

    



  14. Es werden Bäder, die 10 -  Wasch  mittel im Liter Wasser von 12   D. H. ent  halten, hergestellt unter     '#I'prwendung    folgen  der Waschmittel:    a) 40 Gewichtsteile Seife     (80%ig)     
EMI0004.0030     
  
    19 <SEP> Natriumcarbonat, <SEP> cal  ciniert
<tb>  7 <SEP> Natriumperborat, <SEP> kri  stallisiert
<tb>  14 <SEP> Natriumpyrophosphat,
<tb>  calciniert
<tb>  2 <SEP> Natriumsilikat
<tb>  18 <SEP> Kristallwasser
<tb>  100     
EMI0004.0031     
  
    b) <SEP> 6 <SEP> Gewichtsteile <SEP> Umsetzungsprodukt.
<tb>  aus <SEP> 1 <SEP> Mol <SEP> Isoocty <SEP> lphe  nol <SEP> und <SEP> 12 <SEP> Mol <SEP> Äthy <SEP>   lenoxyd
<tb>  4 <SEP> buty <SEP> Inaphthalinsulfo  saures <SEP> Natrium
<tb>  32 <SEP> Soda, <SEP> calciniert
<tb>  13 <SEP> Natriumpyrophosphat,

  
<tb>  oalciniert
<tb>  5 <SEP> Natriumsilikat
<tb>  7 <SEP> " <SEP> Natriumperborat, <SEP> kri  stallisiert
<tb>  2 <SEP> Bittersalz
<tb>  22 <SEP> Natriumsulfat
<tb>  9 <SEP> Kristallwasser
<tb>  100       c)     @V        Fischmittel    wie b), jedoch an Stelle von       biitvlnaphthalinsulfosaurem    Natrium das       Umsetzungsprodukt    aus     Olsäurechlorid     und     oxäthansulfosaurem    Natrium ent  haltend.

           d,)    Waschmittel wie b), jedoch an Stelle des       butylnaphthalinsulfosauren    Natriums das  Umsetzungsprodukt aus,     Tributylphenyl-          essigsäurechlorid    und     methylaminoäthan-          sulfosaurem    Natrium enthaltend.    Vergleichend gegeneinander werden     diese     Einstellungen zum Waschen von Haushalt  weisswäsche benutzt, und zwar in einer       UIELE-Waschmaschine    nach vorangegange  nem Einweichen der \Wäsche in einem     soda-          haltigen        Einweichbade.    Gewaschen wurde  kochend, Flottenlänge 1<B>:7.</B>  



       Schaumergebnis        bei    b), c) und<I>d)</I>     besser     als bei a).  



  <I>Waschergebnis</I> bei b) und c)     und   <I>d)</I>  besser als a), obwohl an wirksamer     Substanz     (eigentlichem organischem Waschmittel) nur  der vierte Teil vorliegt gegenüber a).    15. Es werden Bäder, die 8 g Wasch  mittel pro Liter Wasser von 12   D.

   H. ent  halten. hergestellt unter     Verwendung    folgen  der Waschmittel:    
EMI0005.0001     
  
    a) <SEP> 12 <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> Umsetzungs  produktes <SEP> aus <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  Isododecylphenol <SEP> und
<tb>  14 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb>  25 <SEP> ,> <SEP> Soda, <SEP> calciniert
<tb>  7 <SEP> Perborat, <SEP> kristallisiert
<tb>  2 <SEP> Bittersalz
<tb>  54 <SEP> Natriumsulfat
<tb>  b) <SEP> 9 <SEP> Gewichtsteile <SEP> des <SEP> Umsetzungs  produktes <SEP> aus <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  Isodedecylphenol <SEP> und
<tb>  14 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb>  3 <SEP> 11#'atriumsalz <SEP> des
<tb>  sauren <SEP> Schwefedsäure  esters <SEP> eines <SEP> Äthers,

  
<tb>  welchen <SEP> man <SEP> durch
<tb>  Umsetzung <SEP> von <SEP> 1 <SEP> Mol
<tb>  Isododecylphenol <SEP> mit
<tb>  2 <SEP> Mol <SEP> Äthylenoxyd
<tb>  erhält
<tb>  25 <SEP> Soda, <SEP> calciniert
<tb>  7 <SEP> Perborat, <SEP> kristallisiert
<tb>  2 <SEP> Bittersalz
<tb>  54 <SEP> Natriumsulfat       Mit Haushaltwäsche wird eine     Ver-          0    eichswasehung mit obigen Bädern in einer       MIELE-Waschmaschine    vorgenommen, wo  bei eine Flottenlänge von 1 : 7 benutzt wird.  



  Beim Vergleich der Waschvorgänge zeigt  sich, dass der Schaum bei der     Einstellung    b)  ausserordentlich viel besser ist als bei a) bei  etwa gleichem Reinigungseffekt. Da aber der  Schaum aus den verschiedensten Gründen,  insbesondere wegen der Schonung der  Wäsche, so gut wie möglich gewünscht wird,  so ist der Einstellung b) der Vorzug zu  geben.  



  16. In 300     Liter    Wasser von 35-40'  werden 1 kg einer Mischung aus 100 g       Rindertrockenpankreas    und 900 g Soda, so  wie 300 g     Isooctylphenylpolyglykoläther     (erhalten aus     Isooctylphenol    und 8-10     Mol          Äthylenoxyd)    gelöst. Mit dieser Lösung  werden etwa 60 kg Trockenwäsche 30 bis    40     Minuten    auf der     Maschine    gewaschen. Die  Wäsche wird hierauf gespült. Gewünschten  falls kann man einen weiteren Waschgang  mit Seife oder einem andern Waschmittel  ohne Enzymzusatz anschliessen.  



  An Stelle von     Pankreasenzymen    lassen  sich auch Enzyme anderer Herkunft, wie  solche aus Pflanzen- oder Mikroorganismen       verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Kapillar aktivität von Flüssigkeiten, dadurch gekenn zeichnet, dass man diesen Polyglykoläther aromatischer oder hydroaromatischer Hy- droxylverbindungen zusetzt, die im gern durch mindestens einen Kohlenwasserstoff rest mit mindestens 4 gohlenstoffatomen substituiert sind. UNTERANSPRCCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Polyglykol- äther ohne freie OH-Gruppen verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man gleichzeitig mit Polyglykoläthern mit freien Hydroxyl- gruppen solche ohne freie Hydroxylgruppen verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Flüssigkeiten ausserdem noch andere kapillaraktive Stoffe zusetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Flüssigkeiten noch wenigstens ein Salz einer Säure des Phosphors zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich net, dass man den Flüssigkeiten ein Bleich mittel zusetzt.
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