CH215467A - Verfahren zur Regelung des Arbeitsganges von Trocknungsapparaten mit Luftzirkulation. - Google Patents

Verfahren zur Regelung des Arbeitsganges von Trocknungsapparaten mit Luftzirkulation.

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CH215467A
CH215467A CH215467DA CH215467A CH 215467 A CH215467 A CH 215467A CH 215467D A CH215467D A CH 215467DA CH 215467 A CH215467 A CH 215467A
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CH
Switzerland
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dry
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drying
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/30Controlling, e.g. regulating, parameters of gas supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Regelung des Arbeitsganges von     Trocknunggapparaten     mit Luftzirkulation.    Bekanntlich ist es schwierig,     Trocknungs-          apparate    so zu regeln, dass das Trockengut  auf einen bestimmten vorgeschriebenen     Trok-          kenheitsgrad    kommt. Dieser Mangel ist ins  besondere dann     su-hr    nachteilig, wenn das  Trockengut gegen Überhitzung empfindlich  ist. Diese Überhitzung     tritt    erst dann auf,  wenn der Wassergehalt auf ein sehr gerin  ges Mass hinuntergegangen ist und die Küh  lung des Trockengutes durch Verdampfung  des darin befindlichen Wassers nicht mehr  ausreicht.  



       Gegenstand    der Erfindung ist nun ein  Verfahren zur Regelung des Arbeitsganges  von     Trocknungsapparaten    entsprechend dem  Wassergehalt des Trockengutes, das dadurch  gekennzeichnet ist, dass die Regelung mit  Hilfe einer Temperaturdifferenzen messen  den     Einrichtung    .erfolgt. Am besten misst  man zu diesem Zweck die Temperatur der  Trockenluft vor und nach Durchgang durch  das Trockengut und liest dann auf einer Ta  belle den der Differenz dieser Temperaturen  entsprechenden spezifischen     Wassergehalt    des    Trockengutes ab.

   Diese Differenz ist     nämlich          unter        bestimmten    Verhältnissen ausschliess  lich von dem Trockenheitsgrad     bezw.    der  Wärmeaufnahmefähigkeit des Trockengutes  abhängig. Hat man eine bestimmte Menge       Trockengut,    durch die eine bestimmte Menge  Luft von bestimmter Anfangstemperatur       hindurchgeschickt    wird, so kann vom  Wärmeinhalt der Luft nur soviel abgegeben  werden, als die gegebene Menge des Trocken  gutes aufzunehmen vermag, und das     wird     um so weniger sein, je trockener das Trocken  gut geworden ist.

   Man kann durch vorher  gehende Versuche feststellen, wie gross die  Temperaturabnahme der Trockenluft wird,  wenn das Trockengut den zu erreichenden  Trockenheitsgrad besitzt.  



  Wenn daher die Temperatur der Trocken  luft vor     und    nach Durchgang durch das  Trockengut gemessen und für das     Bedie-          nungsparsonal    des     Trocknungsapparates    sicht  bar oder hörbar gemacht wird, so kann dann,  wenn diese Temperaturdifferenz- auf ein be  stimmtes Mass gesunken ist, das Trockengut           rnit    dem richtigen     Trockenheitsgrad    aus dem  Trockner entfernt werden.  



  Möglich wäre es auch, besonders da, wo  es sich um     schüttbares    Trockengut handelt,  wie z. B. Gras, die     Ausstossung    des Trocken  gutes aus dem     Trocknungsapparat    selbsttätig  zu regeln mit Hilfe eines Relais, das dann  ausgelöst wird, wenn Thermometer, die im  Sinne des Trockenluftstromes vor und hinter  dem Trockengut angeordnet sind, die für die  Endtrockenheit kennzeichnende Temperatur  differenz anzeigen.  



       Ferner    kann auch in einem solchen Mo  ment die Eingangstemperatur der Trockenluft  vermindert, z. B. ihre Heizung     abgeschtvä,cht     oder ausgeschaltet werden, um eine Über  hitzung des Trockengutes zu verhindern.  Diese Einrichtung würde auch dann wirken,  wenn etwa der Trockner leer ist, so dass die  Temperaturdifferenz automatisch Null wird;  so kann Verschwendung von Wärme vermie  den werden.  



  Möglich ist es auch, andere Temperatur  differenzen, z. B. die Differenz zwischen der       Nasstemperatur    der Trockenluft     (Taupunkt)     und ihrer Trockentemperatur zu messen und  zur Regelung zu benützen. Dabei ist unter       "Nasstemperatur"    diejenige Temperatur zu  verstehen, die in der Trockenluft mittels  eines nassen Thermometers gemessen wird,  während die "Trockentemperatur" diejenige  Temperatur ist, die in derselben Luft ein  trockenes Thermometer anzeigt.

   Diese Tem  peraturdifferenz ist für die Regelung des  Trockenprozesses aus dem Grunde geeignet,  weil mit fortschreitender Trockenheit im       Trockenprozess    die relative Feuchtigkeit, für  deren Messung jene Differenz zwischen     Nass-          und    Trockentemperatur bekanntlich mass  gebend ist, sinkt. Die genannte Temperatur  differenz kann am Ausgang des Trockners  oder auch an einer andern Stelle festgestellt  werden. Nach ihm lässt sieh der Verlauf der  Trocknung beurteilen und die Regelung des  Trockenprozesses abhängig machen.  



  Bei grösseren Trocknern wird man die  Temperaturen nicht nur an je einer Stelle    messen, sondern die     Messstellen    über die       Trockengutteile    etwa gleichen Trockenheits  zustandes verteilen, um einen guten Mittel  wert der Temperaturen zu erhalten. Dieser  Mittelwert kann in bekannter Weise selbst  tätig in einem     Summierungsinstrument    ge  bildet werden, das entsprechend geeicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung des Arbeits ganges von Troeknungsapparaten mit Luft zirkulation entsprechend dem Wassergehalt des Trockengutes, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung mit Hilfe einer Tempera turdifferenzen messenden Einrichtung er folgt. UNTERANSPRt?CHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Trockenluft an einer Zwischenstelle des Arbeitsganges mit derjenigen am Ausgang der Trocknungsvorrichtung verglichen wird.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Differenz der Lufttemperatur vor Eintritt. in das Trocken gut und nach Austritt aus dem Trockengut gemessen wird. d. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der beiden Vergleichstemperaturen mit meh reren, über Trockengutteilen etwa gleichen Trockenheitszustandes angeordneten Instru menten gemessen und deren Mittelwert dem Temperaturvergleich zugrunde gelegt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeitsgang in Abhängigkeit von den gemessenen Tem peraturdifferenzen durch wenigstens ein Re lais selbsttätig geregelt wird. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Differenz zwi schen den mit nassem und mit trockenem Thermometer gemessenen Temperaturen der Trockenluft zur Regelung benutzt wird.
CH215467D 1939-08-30 1939-08-30 Verfahren zur Regelung des Arbeitsganges von Trocknungsapparaten mit Luftzirkulation. CH215467A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006346B (de) * 1953-06-10 1957-04-11 Schilde Maschb Ag Temperaturgesteuerte Heissdampftrocknung mit Reversierbetrieb
DE1181636B (de) * 1958-05-14 1964-11-12 Buehler Ag Geb Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Heizung eines Teigwarentrockners
DE2952398A1 (de) * 1979-12-24 1982-05-19 Franz Daub u. Söhne (GmbH u.Co), 2000 Hamburg Backofen

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DE1181636B (de) * 1958-05-14 1964-11-12 Buehler Ag Geb Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Heizung eines Teigwarentrockners
DE2952398A1 (de) * 1979-12-24 1982-05-19 Franz Daub u. Söhne (GmbH u.Co), 2000 Hamburg Backofen

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