Verfahren zur Wärmemengenzählung.
Das Patent Nr. 193668 betrifft ein Verfahren zur Wärmemengenzählung. Bei der Durchführung dieses Verfahrens wird unter anderem die verschiedene Löslichkeit von Gasen oder Flüssigkeiten bei verschiedenen Temperaturen in einer Flüssigkeit dem sogenannten Sperrmittel, und die Diffusion dieser Gase oder Flüssigkeit durch dieses Sperrmittel verwendet. Es lassen sich auf diese Weise Zählgeschwindigkeiten erreichen, die unabhängig von der röhre der Temperatur proportional der Temperaturdifferenz an den beiden Schenkeln des Zählrohres sind. Damit werden die ganz wesenü lichen Fehler von bekannten Wärmezählern vermieden, die auf der mit der Temperatur exponentiell ansteigenden Verdampfungsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit beruhen.
Es hat sich jedoch gezeigt, Jass infolge der star alten, weitgehend unbekannten Abhängigkeit der Diffusionskonstanten von der Temperatur bei der Verwendung von gewissen Stoffen die Messung mit Fehlern behaftet ist.
Es ergibt sich gewöhnlich bei der Benutzung einer einheitlichen Flüssigkeit als Sperrmittel, das heisst als Diffusionswiderstand, eine gewisse Temperaturabhängigkeit, und es wird die Auswahl der fehlerfreien Stoffpaare ausserordentlich schwer bezw. die Anzahl derselben sehr eingeschränkt.
Dadurch, dass man erfindungsgemäss als flüssiges Sperrmittel eine Lösung verwendet, durch die der Stoff hin, durchdiffun, diert, kann der angeführte Fehler vermieden werden. Hierbei kann die Lösung einer Flüssigkeit in einer andern, das heisst einer Mischung zweier Flüssigkeiten oder aus der Lösung eines oder mehrerer fester Stoffe in einer Flüssigkeit bestehen. Dabei hat man es in der Hand, Idurch die Art und die Menge des in der Lösung gelösten Stoffes die Temperaturabhängigkeit des Zählvorganges völlig zum Verschwinden zu bringen. Als diffundierender Stoff kann zum Beispiel Äthan verwendet werden. Das Gasvolumen ist dabei mindestens halb so gross wie das Flüssigkeits volumen.
Als besonders geeignet haben sieh als Zählmittel Gase ergeben, die durch Flüssigkeiten hindurchdiffundieren. Verwendet man aber als diffundierenden Stoff Äthan und als Sperrflüssigkeit reines Wasser, so zeigt es sieh, dass die Zählgeschwindigkeit mit steigen der Temperatur zunimmt.
Es lässt sich nun durch einen geringen Zusatz von Äthylalkohol zum Wasser diese Zunahme dämpfen und durch einen grösseren Zusatz in das Gegenteil umkehren. Bei richtigem Mischungsverhältnis von Wasser und Äthylalkohol ist demnach die Diffusionsgeschwindigkeit unabhängig von der Temperatur. Die gleiche Wirkung lässt sich durch die Lösung von Raliumhalogeniden, insbesondere durch Kaliumjodid, in Wasser erzielen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist eine solche Zusammensetzung der als Sperrmittel dienenden Lösung vorgesehen, dass der Dampfdruck in der Grössenordnung des Dampfdruckes von Wasser liegt, wobei ein Gas als diffundierender Stoff verwendet wird. Zweckmässig ist dabei die Hauptmenge des Gases innerhalb eines gut wärmeleiten- den Hohlkörpers so angeordnet, dass in ihm praktisch keine Temperaturdifferenz auftritt.
Man kann als diffundierenden Stoff ein Gemisch entweder zweier Flüssigkeiten oder zweier Gase verwenden. Man muss in diesem Falle nur beachten, dass eine Entmisehung dieses Gemisches infolge der verschiedenen Löslichkeiten in dem Sperrmittel eintritt, wodurch sich auch die Skalencharakteristik entsprechend ändert.
Die Benutzung von Alkohol-Wassergemischen als Sperrflüssigkeit bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich. Die Gase haben im allgemeinen bei höheren Temperaturen eine wesentlich geringere Löslichkeit als bei tiefen, so dass man gewöhnlich eine Zählerempfindlichkeit erhält, die mit steigender Temperatur abnimmt. Verwendet man nun Flüssigkeiten, die einen merklichen Dampfdruck aufweisen, so bewirkt dieser. wenn ein Messgefäss mit zwei Schenkeln verwendet wird, in dem Schenkel niedriger Temperatur eine Kompression des zur Diffusion dienenden Gases gegenüber dem andern Schenkel, denn der Gesamtdruek in beiden Schenkeln ist bis auf den Unterschied der Flüssigkeitssäulen gleich, der Dampfdruck der Lösung jedoch bei verschiedener Temperatur verschieden.
Aus diesem Grunde müssen sich auch die Partialdrücke des Gases in beiden Schenkeln unterscheiden. Dadurch wird eine zusätzliche Diffusion bewirkt, die entsprechend der Dampfdruckkurve des Lösungsmittels mit steigender Temperatur ansteigt. Die Summe der beiden einzelnen, für die Zählgeschwindigkeit massgebenden Faktoren kann auf diese Weise weit unabhängiger von der Temperatur eine konstante Zählempfindlichkeit ergeben als bei Benutzung einer Flüssigkeit ohne Dampfdruck.
Insbesondere ergibt sich so für das System Athan in Wasser mit Beimischungen von Äthylalkohol eine völlige Unabhängigkeit der Zählgeschwindigkeit von der Temperatur.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Zählers dargestellt. Das U-förmig ausgebildete, geschlossene Messgefäss, Fig. 1 und 2, hat einen Schenkel 1, das sogenannte Messrohr, von geringem Querschnitt, der auf niedriger Temperatur gehalten wird und dessen Meniskusstellung 2 die verbrauchte Wärmemenge anzeigt. Das Messrohr enthält über der Sperrflüssigkeit zur Aufnahme des zu transportierenden Stoffes den Raumteil 3, der hier mit Äthan gefüllt ist, das sich entsprechend seinem Partialdruck in der Sperrflüssigkeit, die zum Beispiel ein Äthyl alkohol-Wassergemisch (Lösung) ist, löst und in den andern Schenkel hineindiffundiert, sobald eine Temperaturdifferenz besteht.
In dem Ausscheidungsgefäss 4, das durch den unmittelbar am Heizkörper befestigten Teil 5 des Gehäuses auf höherer Temperatur gehalten wird, scheidet sich das Gas wieder aus und gelangt in das Ausgleichs gefäss 6, das also den Raumteil zur Auf nahme des transportierten Stoffes darstellt.
Der Querschnitt von 6 ist grösser als der von 1. Um auf jeden Fall eine Ausscheidung des Gases i.n dem Raum 4 herbeizuführen und jede Übersättigung zu vermeiden, ist im obern Teil dieses Raumes eine kleine Gaskammer 7 vorgesehen, die derart gebildet ist, dass das Verbindungsrohr 8 zum Ausgleichsgefäss 6 etwas in den Raum 4 hineinragt. Dadurch entsteht eine Art Überlauf, der zusammen mit dem an sich kleinen Volumen der Gaskammer 7, das weniger als etwa t/lo des Gesamtvolumens betragen soll, dafür sorgt, dass die durch die Flüssigkeitsdampfspannung bei Temperaturänderung auftretende Volumenänderung möglichst gering bleibt.
Aus dem gleichen Grunde, nämlich um den Flüssigkeitsstand im Messrohr 1 weitgehend unabhängig von der jeweils herrschenden Temperatur zu machen, ist das Glnesamtflüssig- keitsvolumen möglichst klein gehalten, ebenso auch das Volumen des Messrohres 1, dessen Meniskusstellung als Zähleranzeige dient. Umgekehrt ist dafür das Volumen des Ausgleichsgefässes 6 im Verhältnis dazu gross ausgebildet, beispielsweise etwas grösser als das Volumen der vorhandenen Flüssigkeit, damit diese bei Ausdehnung im wesentlichen in den Raum 6 eintritt und das Volumen im Messrohr 1 möglichst wenig beeinflusst. Aus demselben Grunde wird das Gasvolumen zweckmässig grösser, mindestens jedoch halb so gross wie das Flüssigkeitsvolumen gemacht.
Das Ausgleichsgefäss und das Messrohr 1 sind in einer gemeinsamen Metallhülle 9 untergebracht, damit beide sich mög lichst genau auf gleicher Temperatur befinden. Eine Rückdiffusion des in 6 vorhandenen Gases wird jedoch dadurch vermieden, dass das Verbindungsrohr 8 nach dem heisseren Teil einen so geringen Querschnitt aufweist, dass es einen vergleichsweise grossen Diffusionswiderstand bietet.
Der feststehende Teil 10 des Gehäuses 5, 9, 10 trägt um die Achse 11 drehbar den vorder Teil 9, der, wie erwähnt, als gemeinsame Hülle für das Messrohr 1 und das Ausgleichsgefäss 6 ausgebi1det ist. Das Gehäuse ist mit dem Heizkörper durch den Teil 5 ver bundien, der unmittelbar an dem je Heizkörper anliegt, wobei die Teile 9 und 10 zusammen den einen Hauptteil und der Teil 5 den an dern je Hauptteil des gemeinsamen, tdas Mess- gefäss umgebenden, wärmeleitenden Gehäuses darstellen.
Zwischen den Teilen 5 und 10 des Gehäuses sind Wärmeisolatoren 12 vorgese hen, die beiden je Hauptteile sind also über eine Wärmeisolierung miteinander verbunden, wo'durch der Wärmekontakt, der zwischen diesen beiden Teilen durch als Wärmeleit Organe dienende Schrauben 13 hergestellt wird, mittels deren Einschraubtiefe verän- derbar ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass der Zähler genau auf die Empfindlich- keit des Messrohres einstellbar ist, welche Einstellung von Fall zu Fall vorgenommen werden muss, wenn die Messgefässe bei der Herstellung in ihrer Zählempfindlichkeit nicht ganz gleichmässig anfallen.
Durch diese beschriebene Anordnung des Gehäuses 5, 9, 10 wird, im Gegensatz zu bisherigen Zählern, eine Wärmedurchflussmessung und damit die Anzeige des tatsächlichen Verbrauches erreicht, da der Gehäuseteil 9, 10 mit dem kälteren Teil 1 des Mess- gefäss es eine nur wenig tiefere Temperatur hat als die iE Heizkörperoberfläche, während der gut wärmeleitende Teil 5, der das Aus scheidungsgefäss 4 mantelförmig umschliesst, mit letzterem die Temperatur des Heizkörpers erreicht.
Um Wärmeverluste des Teils 5 zu vermeiden, wird Ider von dem feststehenden, etwas kälteren Teil 10 des Gehäuses mög licht vollständig überlappt, und zwar durch eine Isolations- oder Luftschicht 12 von ihm getrennt. Der vordere kippbare Teil 9 ist so ausgebildet, dass er mit möglichst grossen, von Metall gebildeten Flächen 17 (Fig. 2) an dem festen Teil 10 anliegt. Um zwischen diesen Flächen einen guten Wärmekontakt herzustellen, ist Ider kippbare Teil 9 keilförmig und aus gut wärmeLeitendem Metall ausgebildet und wird beim Schliessen des Zählers fest an den ebenfalls aus gut wärmeleitendem Metall bestehenden Gehäuseteil 10 ange presst.
Die im vordern Teil des Zählers befindliche Glasscheibe 14 würde, da sie sieb in unmittelbarer Nähe des Messrohres 1 be- findet. als schlechter Wärmeleiter zu Fehl messnnben Aiilass geben. Aus diesem Grunde ist das Messrohr 1 von einer geschlitzten AIe- tallhtilse 15 derart umgeben, dass vorn nur der kleine Sehlitz zur Erkennung des Meniskus offen bleibt. Die Metallhülse kann zweckmässig als Träger für die Skala dienen.
Sie wird mit dem kippbaren Teil 9 an ihrem obern Ende durch Verschrauben oder Einpressen in guten Wärmekontakt gebracht.
Im einzelnen ist die Aufgabe der vorher beschriebenen Konstruktionsteile, dafür zu sorgen, dass innerhalb des die Wärme nach aussen abgebenden Gehäuses 5, 9, 10 das Messgefäss überall die gleiche Temperatur aufweist, mit Ausnahme der vor Wärmeabgabe weitgehend geschützten Flüssigkeitsoberfläche an der dem Heizkörper zugekehrten tberlaufstelle (Ausscheidungsgefäss 4).
Durch all diese Massnahmen wird erreicht. dass das Messgefäss einem Temperaturunterschied ausgesetzt ist, der demjenigen gleich ist, der innerhalb der wärmeleitenden Verbindung der beiden, verschiedene Temperat-uren aufweisenden Hauptteile 5 und 9, 10 des Gehäuses herrsebi. Die zwischen den beiden Gebäusehauptteilen auftretende Tempe mturdifferenz gibt, multipliziert mit einer Dimensionskonstante und der Leitfähigkeit des Schraubenmaterials, den Wärmefluss durch den Zähler an. Er ist naturgemäss gleich der von dem Gehäuse nach aussen abgegebenen Wärmemenge unabhängig von dem an dem Heizkörper herrsehenden Wärmeübergang und daher ein Mass für den Wärmeübergang.
Die Wiedereinstellung des Nullpunktes nach erfolgter Zählung wird durch Ankippen des vordern Gehäuseteils 9 um die Achse 11 in die Waagrechte erreicht, wobei die Sperrflüssigkeit aus dem Messrohr 1 in das Aus gleichsgefäss 6, der Schwere folgend, fliesst.
Vm die Neufüllung des Messrohres mit Gas zu erleichtern, sind die beiden Schenkel des Gefässes nicht völlig parallel angeordnet, sondern es schneiden sich ihre Achsen hunter einem sehr spitzen Winkel unterhalb des Zählers. Das Messrohr hat demnach im gekippten Zustand noch eine Neigung zum Verbindungsrohr, wenn der andere Schenkel 4, 8.
6 waagrecht liegt, wodurch das Abfliessen der Flüssigkeit besser gelingt. Da das Verbindungsrohr 8 zwischen 4 und 6 nur einen geringen Querschnitt aufweist, würde diese tSberführung infolge der Oberflächenspannung Schwierigkeiten machen, und es ist daher ein Glas fade 16 in diesem Verbindungsrohr vorgesehen, der in bekannter Weise einen ungleichförmigen, das heisst von der Kreisform abweichenden Querschnitt des Rohres herstellt. Ferner ist der Verbindungsteil 20 der beiden Schenkel des Messgefässes winklig zu der Richtung der Schenkel angeordnet, und zwar derart, dass er mit dem Messrohr einen spitzen Winkel bildet.
Dadurch wird im angekippten Zustand eine Art ttberlauf für das Gas erzielt, und es stellt sich immer der gleiche Nullpunkt, das heisst Anfangspunkt der Messskala im Knick des Rohres ein. Durch die dargestellte Ausbildung kann sich beim Kippen im Verbindungsteil 20 kein Luftpolster bilden. Der im andern Schenkel nach oben steigende Gas überschuss fängt sich in dem Überlauf 7, diesen füllend, und steigt in das Ausgleichsgefäss 6, womit der Zähler wieder betriebsfähig wird. Wie ersichtlich, umgreift der kältere Teil 9, 10 des Gehäuses den wärmeren Teil 5 desselben.
Der Rohrteil, der das Abscheidungsgefäss 4 mit dem Gasrohr 1 verbindet, verläuft vom Abscheidungsgefäss 4 an abwärts geneigt. derart, dass ein Konvexionsaustauseh der Wärme zwischen der im Gefäss 4'oefindli- eben Flüssigkeit und der gegenüber derselhen kälteren Flüssigkeit im Gasrohr vermieden ist. Der Teil 5 umgibt das Gefäss 4 teilweise.
PATENTANSFRCCHE;
I. Verfahren zur Wärmemengenzählung. bei dem unter Ausnutzung eines Temperaturgefälles ein Stofftransport innerhalb eines geschlossenen Gefässes stattfindet, und dem Stofftransport ein derart temperaturabhän
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Procedure for heat quantity measurement.
Patent No. 193668 relates to a method of counting heat. When carrying out this method, among other things, the different solubility of gases or liquids at different temperatures in a liquid, the so-called barrier means, and the diffusion of these gases or liquids through this barrier means. In this way, counting speeds can be achieved that are proportional to the temperature difference at the two legs of the counter tube, regardless of the tube's temperature. This avoids the very wesenü union errors of known heat meters that are based on the evaporation rate of a liquid, which increases exponentially with temperature.
However, it has been shown that the measurement is subject to errors due to the old, largely unknown dependence of the diffusion constant on the temperature when using certain substances.
There is usually a certain temperature dependency when using a uniform liquid as a barrier means, that is to say as a diffusion resistance, and the selection of the defect-free pairs of substances is extremely difficult or extremely difficult. the number of them is very limited.
Because a solution is used as the liquid barrier agent according to the invention, through which the substance diffuses, the stated error can be avoided. The solution of one liquid in another, that is, a mixture of two liquids or the solution of one or more solid substances in one liquid, can be used. It is up to you to make the temperature dependence of the counting process disappear completely by the type and amount of the substance dissolved in the solution. Ethane, for example, can be used as a diffusing substance. The gas volume is at least half as large as the liquid volume.
Gases which diffuse through liquids have shown to be particularly suitable as counting means. But if you use ethane as a diffusing substance and pure water as a barrier fluid, it shows that the counting speed increases as the temperature rises.
This increase can be dampened by adding a small amount of ethyl alcohol to the water and reversed into the opposite by adding a larger amount. With the correct mixing ratio of water and ethyl alcohol, the diffusion speed is therefore independent of the temperature. The same effect can be achieved by dissolving ralium halides, especially potassium iodide, in water.
In an advantageous embodiment, a composition of the solution serving as a blocking agent is provided such that the vapor pressure is of the order of magnitude of the vapor pressure of water, a gas being used as the diffusing substance. The main amount of the gas is expediently arranged within a hollow body that conducts heat well in such a way that practically no temperature difference occurs in it.
A mixture of either two liquids or two gases can be used as the diffusing substance. In this case, one only has to take into account that this mixture is segregated as a result of the different solubilities in the blocking agent, which also changes the scale characteristics accordingly.
The use of alcohol-water mixtures as a sealing liquid has another advantage. The gases generally have a significantly lower solubility at higher temperatures than at low temperatures, so that one usually obtains a counter sensitivity which decreases with increasing temperature. If you now use liquids that have a noticeable vapor pressure, this causes. If a measuring vessel with two legs is used, in the leg of the low temperature there is a compression of the gas used for diffusion compared to the other leg, because the total pressure in both legs is the same except for the difference in the liquid columns, but the vapor pressure of the solution is different at different temperatures .
For this reason, the partial pressures of the gas must also differ in both legs. This causes an additional diffusion, which increases according to the vapor pressure curve of the solvent with increasing temperature. In this way, the sum of the two individual factors that determine the counting speed can result in a constant counting sensitivity far more independent of the temperature than when using a liquid without vapor pressure.
In particular, for the system athan in water with admixtures of ethyl alcohol, the counting speed is completely independent of the temperature.
In the drawing, an embodiment of the counter forming the subject of the invention is shown. The U-shaped, closed measuring vessel, FIGS. 1 and 2, has a leg 1, the so-called measuring tube, of small cross-section, which is kept at a low temperature and whose meniscus position 2 indicates the amount of heat consumed. The measuring tube contains the space part 3 above the barrier liquid for receiving the substance to be transported, which is filled with ethane, which dissolves according to its partial pressure in the barrier liquid, which is, for example, an ethyl alcohol-water mixture (solution), and in the others Leg diffuses in as soon as there is a temperature difference.
In the excretion vessel 4, which is kept at a higher temperature by the part 5 of the housing attached directly to the radiator, the gas is separated out again and enters the equalization vessel 6, which is the part of the space for receiving the transported substance.
The cross section of 6 is larger than that of 1. In order to bring about a separation of the gas in the space 4 and to avoid any oversaturation, a small gas chamber 7 is provided in the upper part of this space, which is formed in such a way that the connecting pipe 8 protrudes somewhat into space 4 to compensate tank 6. This creates a kind of overflow which, together with the inherently small volume of the gas chamber 7, which should be less than approximately t / lo of the total volume, ensures that the change in volume that occurs due to the liquid vapor tension when the temperature changes is as small as possible.
For the same reason, namely to make the liquid level in the measuring tube 1 largely independent of the prevailing temperature, the total liquid volume is kept as small as possible, as is the volume of the measuring tube 1, whose meniscus position serves as a counter display. Conversely, the volume of the compensation vessel 6 is made large in relation to this, for example slightly larger than the volume of the liquid present, so that it essentially enters the space 6 when it expands and influences the volume in the measuring tube 1 as little as possible. For the same reason, the gas volume is expediently made larger, but at least half as large as the liquid volume.
The equalizing vessel and the measuring tube 1 are housed in a common metal shell 9 so that both are as precisely as possible at the same temperature. A back diffusion of the gas present in 6 is avoided, however, in that the connecting pipe 8 after the hotter part has such a small cross section that it offers a comparatively high diffusion resistance.
The fixed part 10 of the housing 5, 9, 10 carries the front part 9, rotatable about the axis 11, which, as mentioned, is designed as a common casing for the measuring tube 1 and the equalizing vessel 6. The housing is connected to the radiator by part 5, which rests directly on each radiator, with parts 9 and 10 together being one main part and part 5 being the main part of the common heat-conducting part surrounding the measuring vessel Represent housing.
Heat insulators 12 are provided between parts 5 and 10 of the housing, so the two main parts are connected to one another via thermal insulation, whereby the thermal contact that is established between these two parts by screws 13 serving as heat conduction elements by means of their screw-in depth is changeable. This has the advantage that the counter can be precisely adjusted to the sensitivity of the measuring tube, which setting has to be made on a case-by-case basis if the measuring vessels are not quite evenly sensitive to counting during manufacture.
This described arrangement of the housing 5, 9, 10, in contrast to previous meters, achieves a heat flow measurement and thus the display of the actual consumption, since the housing part 9, 10 with the colder part 1 of the measuring vessel is only slightly deeper Temperature has as the iE radiator surface, while the highly thermally conductive part 5, which encloses the excretion vessel 4 in a jacket-like manner, reaches the temperature of the radiator with the latter.
In order to avoid heat loss of the part 5, Ider is completely overlapped by the fixed, somewhat colder part 10 of the housing as possible, and that by an insulation or air layer 12 from him. The front tiltable part 9 is designed in such a way that it rests against the fixed part 10 with the largest possible metal-formed surfaces 17 (FIG. 2). In order to establish good thermal contact between these surfaces, the tiltable part 9 is wedge-shaped and made of good heat-conducting metal and is pressed firmly against the housing part 10, which is also made of good heat-conducting metal, when the meter is closed.
The glass pane 14 located in the front part of the meter would, since it is located in the immediate vicinity of the measuring tube 1. as a poor conductor of heat, allow for incorrect measurements. For this reason, the measuring tube 1 is surrounded by a slotted aluminum tube 15 in such a way that only the small seated seat remains open at the front for recognizing the meniscus. The metal sleeve can expediently serve as a carrier for the scale.
It is brought into good thermal contact with the tiltable part 9 at its upper end by screwing or pressing.
In detail, the task of the construction parts described above is to ensure that the measuring vessel has the same temperature everywhere inside the housing 5, 9, 10 that emits the heat to the outside, with the exception of the liquid surface, which is largely protected from heat emission, at the overflow point facing the radiator (Elimination vessel 4).
Through all of these measures is achieved. that the measuring vessel is exposed to a temperature difference that is the same as that which occurs within the heat-conducting connection of the two main parts 5 and 9, 10 of the housing, which have different temperatures. The temperature difference between the two main parts of the building, multiplied by a dimension constant and the conductivity of the screw material, indicates the heat flow through the meter. It is naturally equal to the amount of heat given off to the outside by the housing, regardless of the heat transfer occurring at the radiator, and is therefore a measure of the heat transfer.
The reset of the zero point after counting is achieved by tilting the front housing part 9 about the axis 11 to the horizontal, the barrier liquid flowing from the measuring tube 1 into the compensating vessel 6, following the gravity.
To make it easier to refill the measuring tube with gas, the two legs of the vessel are not arranged completely parallel, but their axes intersect at a very acute angle below the meter. In the tilted state, the measuring tube therefore still has an inclination towards the connecting tube when the other leg 4, 8.
6 is horizontal, which makes it easier for the liquid to drain off. Since the connecting pipe 8 has only a small cross-section between 4 and 6, this transfer would cause difficulties due to the surface tension, and a glass fade 16 is therefore provided in this connecting pipe, which in a known manner has a non-uniform, i.e. deviating cross-section of the pipe. Furthermore, the connecting part 20 of the two legs of the measuring vessel is arranged at an angle to the direction of the legs, specifically in such a way that it forms an acute angle with the measuring tube.
This creates a kind of overflow for the gas in the tilted state, and the same zero point is always set, i.e. the starting point of the measuring scale in the bend of the pipe. Due to the configuration shown, no air cushion can form in the connecting part 20 when it is tilted. The excess gas, which rises up in the other leg, is caught in the overflow 7, filling it, and rises into the equalizing vessel 6, with which the meter becomes operational again. As can be seen, the colder part 9, 10 of the housing engages around the warmer part 5 of the same.
The pipe part which connects the separation vessel 4 to the gas pipe 1 extends downwardly from the separation vessel 4. in such a way that a convex exchange of heat between the liquid in the vessel and the liquid in the gas pipe, which is colder than it, is avoided. The part 5 partially surrounds the vessel 4.
PATENT CLAIM;
I. Procedure for heat metering. in which a material transport takes place within a closed vessel using a temperature gradient, and the material transport is temperature-dependent
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