CH216840A - Verfahren zur selbsttätigen Bandbreitenregelung, insbesondere für Rundfunkempfänger. - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Bandbreitenregelung, insbesondere für Rundfunkempfänger.

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CH216840A
CH216840A CH216840DA CH216840A CH 216840 A CH216840 A CH 216840A CH 216840D A CH216840D A CH 216840DA CH 216840 A CH216840 A CH 216840A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
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Description


  Verfahren zur selbsttätigen     Bandbreitenregelung,    insbesondere für     Rundfunkempfänger.       Bei Verstärkern für Schallplattenwieder  gabe sind bereits Anordnungen zur     selbsttäti-          gen        Bandbreitenrege'lung    bekannt :geworden,  bei denen mit zunehmender     Lautstärke    ein       Nadelgeräuschfilter    mehr     und-    mehr ausge  schaltet wird.

   Würde man ein derartiges       Prinzip    zur     Bandbreitenregelung        bezw.     Störbefreiung von Rundfunkempfängern an  wenden, so ergäbe sich hierbei der schwer  wiegende     Nachteil,    dass nunmehr bei lauten  Störamplituden gleichfalls     eine    Erweiterung  der     Bandbreite        stattfinden    würde.

   Um     :diesen     Nachteil zu beseitigen, wird. erfindungs  gemäss vorgeschlagen, zur     Bandbreitenrege-          lung    in     gleichsinniger    Abhängigkeit von  den     Niederfrequenzamplituden    nur die tiefen  und mittleren Tonfrequenzen zu verwenden.  Praktisch bedeutet das etwa,     dass    die den       Regelvorgang    auslösenden     Amplituden    nur  jenem Frequenzbereich     entnommen    werden,  der bei schmalster     Bandbreite    gegeben ist.

    Die durch die Erweiterung der     Bandhreite     neu hinzutretenden     NX.-Amplituden    haben    keinen     Einfluss    auf die Regelung. Trotz  dieser für die Störbefreiung günstigen     Ein-          sehränkung    .ergibt sieh     praktisch    eine     Band-          breitenregelung    nicht nur in Abhängigkeit  der Lautstärke der tiefen und mittleren Fre  quenzen, sondern in Abhängigkeit von -der       Durchschnittslautstärke;

      denn es     ist    zu be  denken, dass die hohen Nutzfrequenzen haupt  sächlich als     Oberwellen    der tieferen Frequen  zen     auftreten    und demzufolge in ihrer Laut  stärke ungefähr -an den     Lautstärkeverl'auf     der tieferen Frequenzen gebunden sind.  



  Beim     erfindungsgemässen    Verfahren zur       Bandbreitenregelung        lässt    sich u. a. erreichen,       dass    bei     Modulationspausen        des        eingestellten     Senders     :die    Bandbreite so schmal wird, dass       nun    sonst gegebenenfalls hörbare hohe     Modu-          lationsfrequenzen    der Nachbarsender,     Inter-          ferenzfrequenzen    und atmosphärische Störun  gen gar nicht oder kaum mehr hörbar wer  den.  



  Die     Regeleinwirkung    selbst kann auf  eine beliebige Art vor sich     gehen.    In erster      Linie kommen nichtmechanisch     arbeitende          Regelungen    in Betracht. Es ist z.

   B. mög  lich, mit einer aus den     M.odulationsamplitu-          den    gebildeten Regelspannung den als       Dämpfungswiderstand    von     Resonanzkreisen     geschalteten Innenwiderstand von Röhren  durch     Änderung    ihrer     Gittervorspannung    zu       beeinflussen.    Ferner kann man mit einem  Regelstrom durch     Vormagnetisierung    eisen  haltiger Spulen die Bandbreite ändern,  und zwar sowohl im     Hochfrequenzteil    wie  im     Niederfrequenzteil    eines. Empfängers.

         Schliesslich    sei noch die Methode genannt,  zwei parallel liegende Verstärker mit ver  schiedener Bandbreite zu benutzen, von  denen je nach dem durch die Regelspan  nung     eingestellten    Verstärkungsgrad der  eine oder der andere Verstärker stärker zur  Wirkung kommt.  



  Die     erfindungsgemässe        Bandbreitenrege-          lung    ist in     erster    Linie für Hochfrequenz-         empfangsgeräte        einschliesslich    des     N.F:    Ver  stärkerteils bestimmt, wo mit Störungen       wechselbarer    Intensität zu     rechnen    ist. Sie ist       darüberhinaus    auch für reine     Niederfrequenz-          verstärker    geeignet, sofern Schutz gegen  Störungsgeräusche veränderlicher Amplitude  notwendig     erscheint.    .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Bandbreite, insbesondere für Rundfunk empfänger, bei welcher die Bandbreite mit Zunahme der Tonfrequenzamplituden ver grössert wird, .dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die tiefen und mittleren Ton- frequenzen zur Auslösung dieser Regelein wirkung benutzt werden.
CH216840D 1938-07-22 1939-07-22 Verfahren zur selbsttätigen Bandbreitenregelung, insbesondere für Rundfunkempfänger. CH216840A (de)

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CH216840A true CH216840A (de) 1941-09-15

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CH216840D CH216840A (de) 1938-07-22 1939-07-22 Verfahren zur selbsttätigen Bandbreitenregelung, insbesondere für Rundfunkempfänger.

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GB525606A (en) 1940-08-30
DK59346C (da) 1941-12-29
FR858024A (fr) 1940-11-15

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