CH216872A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.

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CH216872A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
    • C07D231/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D231/14Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D231/28Two oxygen or sulfur atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.    Es wurde gefunden,     dass    man zu einem  neuen     Kondensationsprodukt    gelangt, wenn  man     Stearinsäureamid    mit     a,ä        -Dichlordi-          methyläther    behandelt     imd    darauf das  so erhaltene     Chlormethylderivat    des     inter-          mediär    entstehenden     Methylendistearinsäure-          amidg    mit     Thiapyrin        umsetzt.     



  Die Umsetzung     mit    dem     Thiopyrin    wird  zweckmässig in Gegenwart eines Lösungs  mittels, wie     Aceton,    vorgenommen.  



  Das neue     Kondensationsprodukt    stellt ein       farbloses        Pulver    dar, das von Wasser zu  einer klaren, schäumenden Lösung von ge  ringer Oberflächenspannung aufgenommen  wird. Es kann als     Tegtilhilfsstoff,    z. B. als  Netzmittel, verwendet werden.  



       Beispiel:     Man erwärmt 256     Gewichtsteile         ,a'-Di-          chlormethyläther    und 150     Gewichtsteile        Stea-          rinsäureamid        unter    Rühren in einem Bad von       90-100'.    Es, entsteht zuerst eine klare Lö  sung, aus der sich nach und nach unlösliche         Anteile        ausscheiden,    wobei das     Reaktions-          gemis-ch    sich verdickt.

   Wenn die Reaktions  masse wiederdünnflüssig wird, werden wei  tere<B>150</B>     Gewichtsteile    des     Stearinsäure-          amids        hinzugefügt.    Das sich zunächst     ver-          dickende        Reaktionsgemisch    wird bei weite  rem     Rühren        dünnflüssig,    worauf nochmals  150     Gewichtsteile    des     Stearinsäureamids          eingetragen    werden.

   Nach weiterem Rühren  während 2-3 Stunden in einem Bad von       95-100'    ist die Umsetzung beendigt, was  daran zu     erkennen        ist,        dass    eine     mit        Pyridin          kurz        erwärmte    Probe von     Wasser    zu einer  klaren, beim Schütteln schäumenden Lö  sung     aufgenommen    wird.  



  Zu einer Lösung von 2,6     Gewichtsteilen          Thiopyrin    in 60     Volumteilen    Azeton wird       unter        Eiskühlung    eine Lösung von 3,5     Ge-          wichtsteilen    des oben beschriebenen     Kond-en-          sationsproduktes        aue        Stearinsäureamid    und       a,ä        -Dichlordimethyläther        in    10     Volumteilen          Azeton    zugegeben:

   Nach     beendigter    Zugabe  wird die Kühlung     unterbrochen    und das      Reaktionsgemisch während einer Stunde bei  Raumtemperatur gerührt. Zuerst scheidet  sich eine weisse Masse     aus    der     Reaktions-          lösung    ab, die sich jedoch     baitl    wieder auf  löst, wobei etwas gelbliches 01 ungelöst  bleibt. Nach der angegebenen Zeit     ist    eine  Probe sowohl des ausgeschiedenen 01s, als  auch der     Azetonlösung    in Wasser klar lös  lich.

   Nach Zugabe von 20     Volumteilen     Äther wird über Nacht im Eisschrank stehen       g        o        elassen.        Das        abgeschiedene        Produkt        er-          starrt    dabei und kann     abfiltriert,    im Vakuum       vors    Äther und Azeton befreit und pulveri  siert werden. Es wird ein weisses Pulver er  halten, das in Wasser klar löslich ist. Die  wässerige     Lösung    schäumt stark und zeigt  ausgesprochene     kapillaraktive    Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes, dadurch gekenn- zeichnet, dass man Stearinsäureamid mit a,ä -Dichlordimethyläther behandelt und dar auf das so erhaltene Chlormethylderivat des intermediär entstehenden Methylendistearin- säureamids mit Thiopyrin umsetzt. Das neue Kondensationsprodukt stellt ein farbloses Pulver dar, das von Wasser zu einer klaren, schäumenden Lösung von ge ringer Oberflächenspannung aufgenommen wird.
    Es kann als Textilhilfsstoff, z. B. als Netzmittel, verwendet werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man die Umsetzung mit dem Thiopyrin in Gegenwart eines Lösungs mittels vornimmt.
CH216872D 1939-01-25 1939-01-25 Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes. CH216872A (de)

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